Hervorgehobener Artikel

VexLaax14 (Day 6): Nufenen – SAC Corno-Gries !

Hotel Astoria - UlrichenObergoms - Nasser Nebel

Das gestrige Sonnenwetter muss ich heute gleich wieder büssen. Auf dem Programm stünde Griespass – Passo San Giacomo – Bedrettotal – Airolo. Nun, daraus wird wohl nichts. Der Blick auf den Regenradar und aus dem Fenster ist ernüchternd. Schon um 0700 Uhr türmen sich in den Alpen heftige Gewitter. Draussen nur grau in grau – ich wage es trotzdem. Das Postauto fährt in Ulrichen um 0735 Uhr. Zum Glück war das Hotel kulant und hat mir ein Frühstück ‘vor das Zimmer’ gebracht (Toll!). Noch bevor das Postauto erscheint, beginnt es aus der grauen Wand zu regnen…

Nufenenpass - kein BikewetterNufenenpass - Postauto

Ich fahre mal prophylaktisch bis auf den Nufenen um dort im Bergrestaurant nochmals die Lage zu überdenken. Bei Kaffee und Nussgipfel studiere ich auf der Karte Varianten. Im Postauto hatte es zwei aufgestellte ältere Frauen, die irgendeinen Fernwanderweg abmarschieren und bei der Abzweigung Griespass ausstiegen, um ebendiesen zu begehen. Ich fühle mich ein wenig als gewitterphobisches Weichei!

Aufstieg zum Griessee - BähhhPanorama Griessee

Nach einem zweiten Kaffee bin ich bereit und fahre den Pass runter zur Abzweigung Griespass. Die Sichtweite ist bei 10m und angesichts meiner beschlagenen Brille bei de facto 2cm. Beim Griessee spuken Bilder aus den Internet vom See und vom Griesgletscher durch den Kopf. Es beginnt immer stärker zu regnen und ich montierte die Regenhosen, die wasserdichten Socken und die GoreTex-Handschuhe. Für solche Situation hat man ja die teure Regenbekleidung. :-(

Blick ins Val CornoCornopass

Oberhalb des Windrades, dessen Flügel im Nebel verschwinden, führt der Weg zum Mändeli (2616m) und weiter zum Cornopass. Ich entscheide die Etappe abzukürzen und via Val Corno so rasch als möglich dem Regen und Nebel zu entfliehen. Der Trail runter zur SAC Hütte Corno-Gries ist nur streckenweise fahrbar. Das Gelände ist sehr schottrig und zusätzlich müssen einige Altschneefelder überquert werden.

SAC Hütte Corno Gries - von obenSAC Hütte Corno Gries - von untenPanorama SAC Hütte Corno Gries in Richtung Bedretto Tal

Bereits aus der Ferne sieht man die markante SAC Hütte in der Talmitte. Die originelle Konstruktion hat etwas von einem Kontrollturm. Der erste Anblick gefällt mir sehr und der zweite Blick in die Gaststube und der nette Empfang der Hüttenwirtin noch viel mehr. Spontan entscheide ich mich, den Tag hier zu beenden. So verbringe ich ab 1000 Uhr einen Tag in der Hütte und geniesse es sehr!

SAC Hütte Corno Gries - ZimmerSAC Hütte Corno Gries - Blick zur Nufenenstrasse

Schon bald kann ich mein Kajütenbett im Dachgeschoss der Hütte beziehen. Zeit um mich etwas hinzulegen und die müden Beine zu entspannen. Mittag und Nachmittag verbringe ich im Gemeinschaftsraum mit Lesen und entdecke dabei das Magazin Transhelvetica. Sehr lesenswert das Teil! Der Regen hat aufgehört und so gibt es einige kurze Fotoerkundungen in der unmittelbaren Umgebung der Hütte. Auf der Terrasse hat man einen schönen Blick auf die Nufenenstrasse und runter ins Val Bedretto.

SAC Hütte Corno Gries - Abendstimmung

Während den Stunden auf der Hütte hatte ich etwas Zeit die neu eintreffenden Gäste zu beobachten. Ich denke die SAC Hütten befinden sich irgendwo in einer Komfort-Spirale. Das Problem ist nur, dass die Gäste damit immer höhere Ansprüche haben. Ich musste mich fast fremdschämen, als sich deutsche Mountainbiker über die fehlende Duschmöglichkeit beklagten (weil vorher ein anderer Gast das warme Wasser leergeduscht hat) und danach ihre Bikewäsche so wuschen, dass die Hüttenwartin den halben unteren Stock feucht aufnehmen musste. Da lob ich mir die alte Zeit als es vor der Hütte nur einen Brunnentrog mit Gletscherwasser gab…

Regenbogen - Val BedrettoRegenbogen - Val Bedretto

Am Abend dann noch ein tolles Schauspiel als die untergehende Sonne in ein Gewitter scheint und einen wunderbaren Regenbogen über dem Tal erscheinen lässt. Abende auf SAC Hütten sind einfach toll, egal wie das Wetter ist. Ich geniesse das einfache Nachtessen und schlafe trotz Zimmernachbarn sehr gut. Die Übernachtung kostet 28 CHF, die Halbpension 40 CHF. Am Ende hatte ich trotzdem 120 CHF auf der Gesamtrechnung.

SAC Hütte Corno Gries - Abendstimmung

Das war nun ein grosser Blogbeitrag für nicht mal 8 km Mountainbiken… ;-) Danke fürs Lesen!

Statistik: 7.7 km, ca. 264 Höhenmeter, Fahrzeit 1:07 h

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VexLaax14 (Day 5): Rosswald – Saflischpass – Ulrichen !

Panorama Rosswald

Am Morgen scheint endlich wieder die Sonne ins Zimmer und ich kann die Regenkleider zuunterst im Rucksack verstauen und erstmals seit drei Tagen die Sonnencrème einstreichen. In Rosswald (1819m) gibt es blauer Himmel und ein Zimmerbalkonblick von den Schneebergen bis runter ins Rhonetal. Das ist natürlich die pure Motivationsspritze und genau was ich an diesem Tag brauche, schliesslich steht ein Mountainbike-Klassiker auf dem Programm: Der Saflischpass!

Blick auf Simplon und GanterbrückeStafel.

Ich verzichte auf die Direttissima die Skipiste hinauf zum Fleschbode und nehme stattdessen den moderat steilen Fahrweg nach Stafel. Richtiger Entscheid – die Aussicht runter ins Gantertal ist fantastisch. Zuunterst im Tal die schöne Ganterbrücke der Simplon-Passstrasse; weiter oben der Simplonpass und im Hintergrund das Fletschhorn (dort war ich auch schon). ;-)

Trailstück AbeweidAuf dem Fleschbode

Ab Stafel führt ein Wanderweg hoch zum Fleschbode (2135m). Das obige Bild zeigt einige der wenigen fahrbaren Meter auf dieser Strecke. Immer wieder wechseln danach fahrbare Abschnitte mit Schiebepassagen. Ab Fleschbode steigt ein Schotterweg auf 2302m. Das gleiche Bild hier – schieben und fahren, je nach Steilheit der Schotterrampe und Kondition des Fahrers.

Aufstieg in Richtung SaflischpassTrails zum Saflischpass bei Oflini

Danach biegt man auf den Wanderweg zum Saflischpass ein. Der Weg steigt nun nicht mehr so stark an, aber tiefe Erosionsfurchen machen das Fahren zu einem Balanceakt. Immer wieder bleibt Zeit um das Panorama zu geniessen. Ich bezweifle übrigens, dass auf dieser Passseite in umgekehrter Richtung talwärts alles fahrbar ist, wie es im Internet teilweise beschrieben wird.

Panorama Giltgrabe unterhalb des SaflischpassesMorgentauSaflischpass - Soldatendenkmal

Total brauche ich etwas mehr als 90 min für den Aufstieg, wobei man mit etwa einer Stunde Schiebezeit rechnen muss. Auf dem Saflischpass (2563m) angekommen gibt es ein wunderbares 360° Panorama. Ich geniesse Stille, Bergwelt und Natur während einer längeren Pause. Einzig die Bergdolen und die zahlreichen Murmeli stören die Ruhe.

Saflischpass (2563m)Seelein Tanzbede

Schon wieder liegen 1370 Hm Abfahrt vor mir. Im Gegensatz zur Westseite des Saflischpasses ist bis auf 20m auf der Ostseite alles durchgehend fahrbar. Ich frage mich, wieso alle diesen Pass in Ost-West fahren. Mir gefällt die andere Richtung inklusive Lifthilfe via Rosswald viel besser. Im obersten Teil darf man das Wort Flowtrail sicher in den Mund nehmen.

Blick zurück auf BlattBlick und Abfahrt ins Saflischtal

Die Gegend ist ziemlich unberührt und mir sind speziell die blumigen Wiesen aufgefallen. Die ganze Ecke Binntal, Lengtal und Saflischtal ist so richtig ‘ab vom Schuss’. Hier einige Impressionen:

Blumenmeer auf der AlpwieseMeirischbächWalliser Chalets bei Rufibort

Ab Brunegge (2336m) ist der Wanderweg zu Ende und macht einem Schotterweg Platz, der in langen Kurven das Saflischtal runter ins Lengtal bis nach Heiligenkreuz (1458m) führt. Es ist Mittagszeit und mir kommen viele Mountainbikefahrer entgegen. Da bin ich froh, nicht alles hinauffahren zu müssen – vom Binntal auf den Saflisch ist es ein ordentliches Stück Höhenmeter!

Auf Schotter ins LengtalBlick ins Binntal

Da geniesse ich lieber die nicht enden wollende Schotterabfahrt mit schöner Aussicht ins Binntal. Einzig die Bremsbeläge und meine nicht richtig fixierte Bremsscheibe müssen etwas leiden. Gelegenheit um zwischendurch ein Fotohalt zu machen. Besonders angetan bin ich von einer Kurve bei Grummela, wo man einen tollen Ausblick durch die Bäume hindurch auf die Berner 4000er hat, speziell aufs Finsteraarhorn.

Ausblick auf das FinsteraarhornFeuchter Weg aus dem Lengtal

Am Talgrund angekommen geht es das Lengtal auswärts in Richtung Binn. Da ich noch einige Kilometer das Obergoms hinauf vor mir habe, verzichte ich auf einen Abstecher ins Dorf Binn und fahre weiter nach Ze Binne in Richtung Talausgang.

Postkartenidylle bei Ze BinneZe Binne Dorf

Ze Binne mit seinem See ist eine Walliser Postkartenidylle in Reinform. Bei diesem Anblick erstaunt es nicht, dass eines der Häuser vor 1500 erbaut wurde und immer noch steht. Ein idealer Ort um zu rasten und die Umgebung etwas einwirken zu lassen.

Alte Strasse durch die Twingi SchluchtHistorische Strasse durch die Twingischlucht

Der Grund für die Abgeschiedenheit zeigt sich am Ende des kleinen Sees. Nur durch eine lange Schlucht kann man das Obergoms erreichen. Auf der historischen Strasse aus den 30ern fahre ich durch die eindrückliche Twingischlucht. Der Strassenabschnitt ist ein historischer Verkehrsweg von nationaler Bedeutung und wurde umfassend restauriert. Entlang der Strasse gibt es zahlreiche ‘Outdoor-Kunst’  zu bewundern. Mehr Infos beim Landschaftspark Binntal.

Walliser Plättli im St. Georg in ErnenErnen - Oberwallis

Am Talausgang geht es bei Ausserbinn nochmals hoch nach Binnegga. Es lohnt sich, wegen der Aussicht ins Rhonetal und wegen dem Trail runter nach Ernen. Das Dorf hat einen wunderbaren Dorfkern, den ich bei einer Walliser Platte im Restaurant St. Georg ausgiebig geniesse.

Oberwallis - MühlebachEntlang der Rotten im Obergoms

Die restlichen 20 Kilometer hinauf nach Ulrichen sind dann nur noch Genussbiken. Im welligen Auf- und Ab führt der Rhoneradweg linksufrig entlang der frischen Rotte. So bin ich bereits um 1530 Uhr im Hotel und kann entspannt den Tag ausklingen lassen. Die Zeit reicht noch für einen Dorfbummel durch Ulrichen. Wallis pur und dazu gehört natürlich eine Kirche, die fast grösser als das Dorf selber ist. Übrigens sehr empfehlenswert der Rad – Sport – Bistro – Bäckereiladen am Dorfeingang (Im Winter das Langlaufcenter).

Panorama Ulrichen

Ich übernachte im Hotel Astoria, Ulrichen, für 135 CHF Halbpension. Zum Abendessen gab es Fondue Chinoise und eine freundliche Bedienung. Gut war’s! Das Zimmer war schön, inkl Bad. Der Preis scheint mir deshalb fair. Das Astoria ist ein bekanntes Bikehotel, obwohl eher für die motorisierten Bigbikes. Entsprechend konnte ich am Abend das Bike abspritzen und in einer Garage einstellen.

Statistik: 52.5 km, ca. 1104 Höhenmeter, 1670 Hm Abfahrt, Fahrzeit 4:24 h

Das SlowUp Emmental 2014 !

Äs herbschtelet...Chabis - Winter is coming...

Sonntag morgen und ich gehe früh aus dem Bett. Heute möchte ich wieder mal ans slowUp Emmental-Oberaargau, diesmal mit der Anreise per Mountainbike von zu Hause weg. Zu meiner Überraschung kommt meine Frau mit, trotz meiner warnenden Hinweise, dass die Fahrstrecke länger werden würde. Das Wetter zeigt sich einiges grauer als angekündigt und so müssen bereits wieder die Arm- und Beinlinge an die Arbeit. Vor Koppigen kommen wir an einem Feld mit eindrücklich grossen Kabisköpfen vorbei – der Herbst ist definitiv da!

Emmentaler Bauernhäuser - LützelflühDampfbahn in Sumiswald

Weiter fahren wir über Kirchberg, Burgdorf nach Lützelflüh und damit zunehmend tiefer ins Emmental – Wunderschön die Blumenpracht an den stattlichen Emmentaler Bauernhäusern. Schliesslich kommen wir in Sumiswald rechtzeitig zum Start des SlowUps an und können gleich noch die Abfahrt der Dampfbahn bewundern. Hätte ich nicht schon genug Hobbies, würde ich wohl Dampffan werden – der Rauchgeruch, das Pfeifen, das Stampfen der Maschine, die ölige Technik – Bubenträume!

Hotel zum kleinen Prinzen - HuttwilKTM versus Potts

Das SlowUp selber ist ‘gäng wie ging’. Einzig der Anteil der Elektrovelos und der Elektromountainbikes scheint stetig zuzunehmen und mittlerweile gibt es auch einige, die den anderen Teilnehmern explizit zeigen wollen wieviele PS ihr Akku hergibt – das nervt! In Huttwil kehren wir im Hotel ‘zum kleinen Prinzen‘ aka ‘Mohren’ ein und meine Frau bekommt ein vorzügliches Menü aufgetischt. Derweil lobt ein Passant das schöne KTM meiner Frau – mein Potts vollständig ignorierend. :-(

SlowUp Emmental-Oberaargau in HuttwilExit nach Schmidigen und Blick zurück auf die SlowUp Strecke

Ab Kleindietwil geht es wie üblich bis Mühleweg immer leicht steigend bergauf und langsam machen sich die Kilometer in den Beinen bemerkbar. So steigen wir am höchsten Punkt aus und fahren via Wynigen retour nach Hause. Wieder mal ein schöner Tag mit meiner Frau und das SlowUp Emmental bleibt eines meiner liebsten SlowUps. Übrigens noch RESPEKT an meine Frau, so auf die Schnelle über 80 km wegzupedalen!

Statistik: 82.5 km, ca. 640 Höhenmeter, Fahrzeit 4:57 h

Tourist in der eigenen Stadt !

Tourist in der eigenen StadtSolothurn - Kathedrale

Heute war ich in Solothurn unterwegs. Nichts spezielles, wohne ich doch in der Gegend und bin am Samstag gerne in der Stadt, besonders wegen dem Markt. Das Wetter war heute toll und die Fassade der Kathedrale glänzte im hellsten Weiss – Gelegenheit, um die Stadt wieder mal als Tourist zu begehen.

Solothurn - Panoramablick in Richtung Baseltor

Solothurn - Panoramablick in Richtung Bieltor

Zuerst werfen wir einen Blick in die Kathedrale, wo soeben eine Trauung eines italienischsprechenden Paares im Gange ist. Wir nehmen kurz den Hochzeitskuss mit und besteigen dann den Glockenturm der Kathedrale. Ich war noch nie hier oben. Die Aussicht ist genial und man kann nur über das kompakte Stadtbild von Solothurn staunen.

Aufgang zum GlockenturmGlocke in der Kathedrale Solothurn

Mit dem Touristenblick wird mir wieder mal klar in welcher tollen Umgebung wir hier leben: Eine mittelalterliche Stadt, grünes Umland, ein Fluss und die Fels- und Waldflanken des Juras! Es lohnt sich das Alltägliche zwischendurch mal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen… :-)

Back to Life !

Geocache Saison 2014 / 15Es pilzet sehr...

So ich bin wieder hier. Die letzten zwei Wochen war ich durch Arbeit absorbiert und nun kann das Leben wieder den gewohnten Gang nehmen und das heisst, ich kann ab und zu mal auf das Mountainbike. Dank etwas früher Feierabend konnte ich eine schöne Tour nach Burgdorf fahren. Der Herbst naht in riesigen Schritten und so war es an der Zeit die Geocaching Saison 2014 / 15 zu eröffnen.

HerbstsonneSuch den Geocache...

Im 10km Umkreis haben sich bereits wieder an die 130 Geocaches angesammt. Unglaublich – ich werde wohl mit meinem Projekt alle Geocaches im 10 km Kreis zu finden nie zu Ende kommen, im Gegenteil. Zudem erwiesen sich die heute angefahrenen Geocaches als richtige Knacknüsse (zB der Cache auf dem obigen Holzstapelbild). Nachdem das GPS 1h fahren und 1h suchen anzeigte, gab ich auf und fuhr via Burgdorf und Emme nach Hause. Immer eine Genuss nach längerer Pause bei schönen Wetter aufs Bike zu dürfen! ;-)

Statistik: 44 km, ca.405 Höhenmeter, Fahrzeit 2:20 h, Geocache: Ei ei ei Felix; Piro’s Memorium; Meeresblick; Holzbeige

Der nichtsommerliche Stierenbergloop !

Familienbrätle - StockbrotFamilienbrätle - Cervelat

Bevor ich zur heutigen Mountainbike-Tour komme – ein Blick zurück auf den Samstag. Wir hatten das jährliche Familienbräteln. In diesem Jahr spontan und unkompliziert an einem Waldrand. Es hat so richtig Spass gemacht und es gab alles was dazu gehört: Verkohlte Cervelats, tolles Stockbrot, feine Bananen aus dem Feuer und ein selbstgebautes Waldhaus. Einzig nicht mitgespielt haben die Temperaturen – Es gibt Bilder von Familienmitgliedern mit Handschuhen, Kappe und Halstuch. ;-)

Stierenbergloop - Blick vom BalmbergStierenbergloop - Blick ins T(h)al

Heute Sonntag war schöneres Wetter angesagt. Das heisst im Sommer 2014 stark bewölkter Himmel, schwarze Wolken und 16°C. Ich nahm die Armlinge aus dem Schrank und fuhr ziemlich sportlich auf den Balm- und weiter zum Stierenberg. Dort gab es ein Stück (Winter-) Speck. Schon bald kroch die Kälte in die nassen Bikekleider und so ging es auf direktem Weg wieder runter ins Flachland, wo es in den sonnigen Abschnitten etwas wärmer war. Irgendwie muss ich mich mental noch drauf einstellen, dass dies wohl der Sommer 2014 gewesen ist.

Statistik: 35.8 km, ca. 822 Höhenmeter, Fahrzeit 2:00 h

Kleine Sommer – Sonntagsrunde !

Blauer Himmer - Oh Wunder...Die Äpfel künden den Herbst an

Blauer Himmel – ein rares Gut in diesem Sommer, aber heute gab es mindestens zeitweise etwas davon. Meine Frau und ich nutzten die Gelegenheit für eine gemeinsame Sonntagstour auf einer leicht abgewandelten Standardrunde nach Burgdorf. Irgendwie hatte ich nach der VexLaax14 zwei Wochen keine Lust mehr aufs Mountainbike zu sitzen. Die drei Fullies liegen immer noch demontiert im Veloraum und so muss ich wohl oder übel das Ti29-40 nehmen.

Burdorf Allmend und Kinderfest

Was für eine Wohltat. In kurz-kurz, mit den leichten Bikeschuhen und ohne grossen Rucksack fliegt das 29er Hardtail nur so über die Feldwege. Die Alpen sind schön, aber irgendwie habe ich das Flachlandbiken auch vermisst… ;-) Entlang der Route fällt mir auf, dass das Korn weg und der Mais schon fast reif ist; zudem hängen die Äpfel schwer an den Bäumen. Untrügliches Zeichen, dass der Herbst nicht mehr weit weg sein kann.

BMX Anlage AlchenflühEntenteich @home

Nach Bier und Bretzel im Schützenhaus fahren wir entlang der Emme zurück nach Hause. Die BMX Bahn in Alchenflüh scheint übrigens kurz vor der Eröffnung zu sein. Toll, dass in unserer Gegend so etwas gebaut wird. Sehr schön dieser Sonntag und immer wieder eine Riesenfreude zusammen mit meiner Frau unterwegs zu sein.

Statistik: 43.5 km, ca. 287 Höhenmeter, Fahrzeit 2:32 h