Die Sony DSC-RX100 – Zubehör !

Lade- und USB KabelSony DSC-RX100 BoxLeider kriegt man heute bei einem Elektronikkauf nur noch nach Nötigste in einer möglichst kleinen Verpackung. Nachdem  man die Handbücher bereits weggespart hat, ist es ein Wunder, überhaupt noch ein Stromkabel in der Packung zu finden. So liegt ein Ladegerät und ein Standard USB Kabel bei. Wenigstens hat man sich hier auf einen Standard geeinigt und die Kamera lässt sich mit jedem USB Kabel laden.

Akku und SD CardAkku NP-BX1Zum Glück gibt es bei den Kameras im Gegensatz zu vielen Handys noch austauschbare Akkus. ‘Ein Akku ist kein Akku’ heisst meine Devise seit Jahren und so leiste ich mir gleich einen überteuerten Zweitakku. Wie bereits erwähnt, liefert Sony kein externes Ladegerät dazu – ein No Go. Ich werde mich im Internet umsehen und wohl nicht das Originalteil für über 65 CHF kaufen! Zwingend ist natürlich eine grosse Speicherkarte, mit einer 32 GB SD Card bin ich für einige Bilder und an und ab ein Filmchen gerüstet.

Tasche LCJ-RXA augepackt Tasche LCJ-RXADas digitec Bundle beinhaltete noch eine Kameratasche aus Leder. Es handelt sich um eine feine und robuste Ledertasche mit einem ‘Halbgehäuse’. Das erinnert doch stark an die Fototaschen aus den früheren Zeiten und so sieht es auch aus. Im Handling sind solche Taschen aber nach etwas Angewöhnung durchaus praktisch und man hat die Kamera so fest im Griff. Leider ist das eher etwas für den Urlaub, weil die Tasche nicht wasserdicht ist. So kam sie bisher noch nicht wirklich zum Einsatz.

20:05
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Die Kreistour: Nordosten !

Blick in Richtung WestenBahn 2000 Strecke mit ICESo ganz ohne eine Tour mit dem Mountainbike durften die Pfingsten nicht ins Land gehen. Heute Morgen sah es nicht schlecht aus, ideale Verhältnisse für das Nordostviertel meines 10km Kreistour-Projektes. Stur gegen Norden ging es erst über die Aare bis rauf nach Günsberg und schliesslich auf 765m Höhe. Der Kreisbogen führte mich stetig runter bis nach Wangen an der Aare, wo ich im Zick-Zack die Aare überquerte und entlang der waldigen Hügel bis nach Herzogenbuchsee fuhr. Überhaupt machte ich heute einige Zusatzschlaufen, wie man an den gefahrenen Kilometern ablesen kann (in Theorie wären es ja nur 36km).

Blick ins windige Mittelland

Kurze Pause auf TraumbänkliEine einsame BlindschleicheJe nach Fahrtrichtung gab es heute nur zwei Zustände, entweder massiver Rückenwind – oder böiger und ziemlich brutaler Seitenwind. Zum Glück fuhr ich selten direkt gegen Südwesten! Sonst genoss ich die kühle, frische Luft und hatte noch einen Blick für kleine Gesellen am Wegesrand. Im Gegensatz zu den zwei anderen Runden, die ich am Abend unter mehr Stress gefahren bin, war es heute locker und entspannt. Irgendwie erstaunlich, war ich doch heute wieder recht zackig unterwegs. Lehre daraus – den ganzen Tag arbeiten und am Abend schnell 50 km und 800 Hm wegdrücken ist keine gute Idee.

Statistik: 61.1 km, ca. 1015 Höhenmeter, Fahrzeit 3:34 h

16:32
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Finale Ligure: Übersicht !

Finale Ligure Sonnenuntergang Finale Ligure Strandbar So, nachdem nun alle Beiträge zu unseren Finale Ligure Bikeferien geschrieben sind, kann ich hier noch eine Übersichtsseite online stellen und im Blogmenü verlinken. Ich habe alle Beiträge noch mit Internetlinks zu interessanten Webseiten mit Hintergrundinformationen ergänzt und zudem die GPS Tracks mitsamt Karten heraufgeladen (Achtung: Info beachten).

18:02
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Die Kreistour: Südosten !

Schon wird wieder geheutRapsimpressionen 1Am einzigen richtig schönen Tag in dieser Woche und bevor der Regen an Pfingsten wieder zuschlägt, bin ich heute etwas früher aus dem Büro und nahm das Südostviertel meiner Kreistour unter die Räder. Von zu Hause alles in Richtung Osten und damit schon bald über wellige Hügel. Unvermittelt lande ich wieder mal am Burgäschisee, den nicht nur eine Kantonsgrenze durchschneidet, sondern auch eine virtuelle West-Ost Linie. Nach einem kleinen Bogen geht es, wohl um mich zu ärgern, noch schnell hinauf auf den Steinhof.

Rapsimpressionen 3Rapsimpressionen 2An der Önz bei Bollodingen erreiche ich dann den 10km Kreis und fahre nun im Bogen in Richtung Süden. Man könnte gemütlich dem Tal entlang nach Wynigen fahren, aber die Kreislinie führt knapp über die Abbruchkante, welche die Grenze zwischen dem Gletscher der letzten Eiszeit und dem Emmental markiert. So geht es also leicht masochistisch drei Mal vom Tal 100 Höhenmeter hoch und dann wieder runter. Das geht in die Beine.

Junge Füchse im WaldVersteckter, wilder JumptrailDafür gibt es im Wald auch etwas zu entdecken (nebst drei Zecken), :-(   wie beispielsweise vier Jungfüchse, die ziemlich verloren den komischen Mountainbiker anstarrten. Oder eine versteckte Downhillpiste, die ich mit dem Hardtail ausprobieren musste und ob den heftigen Gaps und Tables heillos überfordert war. Die Piste ist im übrigen wirklich eindrücklich – da hat jemand echt toll geschaufelt. Von Wynigen geht es über Rumendingen – Erisgen nach Kirchberg zum südlichsten Punkt.

Panorama Chölifeld

Heuballen im AbendlichtSchöne AbendstimmungDie müden Muskeln freuen sich auf die flache Rückfahrt in Nordrichtung nach Hause. Trotz ziemlich viel Druck auf den Pedalen reicht es noch die tollen Motive an diesem Abend einzufangen. Die Szenerie wird beherrscht von herrlich blühenden Rapsfeldern und den ersten Heu- und Mähaktionen der Landwirte. Zu Hause bin ich stehend K.O. – solche Touren nach einem Arbeitstag in 3h abzufahren sind am Limit. Die nächsten zwei Viertel werden noch härter und die nehme ich wohl besser am Wochenende unter die Pedale.

Panorama Rapsfeld

Statistik: 53.1 km, ca. 844 Höhenmeter, Fahrzeit 3:12 h

22:00
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Die Solothurn Kantonsgrenze – Tour (Teil 5) !

Los gehts in GänsbrunnenAufstieg im Grün zur WalemattKein Regen? Dann mal zur frühen Stunde los, zu einer neuen Etappe der Kantonsgrenzen – Umrundung. Der Tag verspricht spannend, matschig und kühl zu werden. Per Zug gelange ich an den Startort – Gänsbrunnen. Die Natur strahlt den ganzen Tag im saftigsten Grün und die frische Luft ist ein Genuss. Zu Beginn geht es gleich 500 Höhenmeter auf steilstem Juraschotter zur Walenmattweid hinauf. Die Höhe von 900 – 1200m werde ich nun den ganzen Tag mehr oder weniger halten. Zu Beginn folge ich dem Juraweg Thal, der immer wieder mit informativen Schautafeln aufwartet.

Kein Durchkommen!Blick zurück zum MalsenbergDie hundert Höhenmeter extra bis zum Grat und zur Kantonsgrenze werden durch einen wunderschönen Grenzstein belohnt – Symbol dieses Projektes. Der Weg zurück auf den Hauptweg bedeutet eine erste grössere Übung. Die lieben Forstleute haben die Tannen direkt auf den Weg gefällt. So trage ich das Bike fluchend über einige Tannen und Buchen hinweg, weil ein Ausweichen im steilen Gelände keine richtige Option war. Da freue ich mich auf dem Malsenberg über die offene Landschaft und den weiten Blick.

Neue Grenzmauerbaumeister auf dem ProbstebergVerwitterte Kantonsgrenzenmauer Solothurn - BernDer Grenzverlauf zwischen Malsenberg und der Mieschegg ist deutlich als alte Mauer im Gelände sichtbar. Über 500 Jahre alte Grenzsteine sind nicht mit Solothurn – Bern, sondern teilweise noch mit steinernem Solothurner Wappen und demjenigen des Bischofs von Basel behauen. In dieser zerklüfteten Gegend wimmelt es nur so von Grenzen, Kantons- wie Sprachgrenzen. Auf dem Probsteberg erweckt man die Grenzmauer in altem Handwerk und mit vielen Freiwilligen wieder zu neuem Leben – Wirklich eindrücklich so Trockenmauern und ziemlich lange haltbar wie man sieht.

HüsligrabeschluchtSumpfdotterblumen im ÜberflussWeiter geht es zur Mieschegg, wo leider das Restaurant geschlossen ist und der Morgenkaffee deshalb ausfällt. Während die Grenze die Direttissima nimmt, fahre ich runter nach Stäge und weiter durch den abenteuerlichen Hüsligrabe. Es folgen 250 Höhenmeter, die ich mehr schiebe und trage als fahre. Immer wieder liegen gefallen Bäume auf dem Trail und die Wiesen sind ein gelbes Meer aus Sumpfdotterblumen. Diese zu durchqueren ist definitiv weniger lustig und ich bin froh um meine Gortexschuhe. Bei Rotlach angekommen (siehe Headerbild) wabbert der Nebel über die Jurahöhen.

Panorama - Matzendörfer Stierenberg

Grenzstein wo drei Kantone sich treffen - 2x BE, JU und SOWirtschaft StierenbergZu Fuss besuche ich einen der interessanteren Grenzsteine: Hier kreuzen sich gleich vier Grenzen. zweimal der Kanton Bern, der Kanton Jura und natürlich Solothurn. Leider hat man sich keine Mühe genommen den neuen Kanton Jura noch in den Stein zu meisseln, ich hätte gerne 4 Wappen auf 4 Seiten gesehen. Ein Stück weiter stehe ich auf dem Matzendörfer Stierenberg, der mich an Militärzeiten erinnert, als ich mich hier oben im Gefechtsschiessen übte. In der Wirtschaft esse ich eine feine Wurst und trinke einen trüben Most um zu neuen Kräften zu kommen.

Alles blüht in den höheren LagenWo geht hier wohl die Grenze durch?Nach einer kurzen Abfahrt zum Scheltenpass fahre ich über schmalere und breitere Pfade durch eine mir völlig unbekannten Gegend. Bald habe ich zur Linken den Kanton Jura und die Sprachgrenze ist immer präsent, speziell beim ‘Welschgätterli’. ;-) Oft lässt sich die Grenze auch ohne Blick auf das GPS Gerät im Gelände klar erkennen, wie das Bild rechts zeigt. Doch es gibt mehr zu sehen als Grenzen, so sind auf der Höhe von 900m die Obstbäume beispielsweise in voller Blütenpracht und ein wahrer Augenschmaus.

Aussichten in Richtung NordenGratrail und HIke-a-BikeWährend der Tour wird die Grenze oft durch eine Krete mit einem juratypischen Steilabbruch zur Nordseite hin  markiert. Ab ‘Ober Fringli’ folge ich auf mehr als sechs Kilometer einem solchen Gratweg. Naturgemäss sind diese Trails nur auf kurzen Abschnitten befahrbar, die machen dafür umso mehr Spass. Das Bikeschieben wird aber wegen den tollen Panoramablicken und den Abgründen nicht langweilig. Beim Horni gibt es nochmals ein schöner, durch Kühe bewachter Grenzstein zu sehen, der das Treffen von drei Kantonen markiert: Solothurn, Jura und Basel-Landschaft.

Panorama - Fingerli

Grün - Kühe und GrenzsteineTourende entlang der BirsZum Abschluss der Tour werden die Wolken bedrohlicher und bald schon muss ich trotzdem noch die Regenjacke anziehen. Via die Bärschwiler Jagdhütte und entlang des Löffelbachs vernichte ich 500 Höhenmeter und lande bei Liesberg an der Birs. Ab hier kann ich entlang der Flusses die Tour locker ausrollen lassen. Bei Bärschwil Station zweigt die Grenze wieder nach Süden ab, ich fahre geradeaus nach Laufen und hebe mir diesen Abschnitt für die nächste Tour auf. Via Delemont und Moutier geht es mit dem Zug zurück nach Oberdorf und ab nach Hause.

Grenzsteinimpressionen 1Grenzsteinimpressionen 2Grenzsteinimpressionen 3Grenzsteinimpressionen 4

Fazit: Wieder eine tolle Grenztour, die erneut mit vielen Schiebepassagen forderte, dafür mit unbekanntem Terrain, historischen Geschichten und einer fantastischen Natur entschädigte!

Statistik: 71 km, ca. 2091 Höhenmeter, Fahrzeit 7:04 h

22:00
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