Der Ironbike Brittnau 2017 !

Nach einem Jahr Pause war heute der Ironbike Brittnau auf der To Do Liste. Das Fazit vorneweg: Immer noch mein jährlicher Lieblingsanlass. Jedes Jahr eine neue interessante Strecke in eine andere Himmelsrichtung und in einen anderen Kanton. Jedes Jahr perfekt organisiert und ausgeschildert. Dazu in diesem Jahr ein perfektes, wenn auch warmes Wetter. So startete ich erneut pünktlich um 0600 Uhr in Brittnau.

Allgemeine Richtung Süd in den Kanton Luzern ist das diesjährige Motto. Die grosse Strecke führt über 92 km. Zwischenziel ist der Verpflegungsposten in Willisau. Die Teilnahme lohnt sich übrigens schon wegen den vorzüglichen Energietörtchen, die jeweils frisch gebacken abgegeben werden. Wie üblich wird kein Hügel ausgelassen und bereits auf dem ersten Streckendrittel wird der Mountainbiker zünftig gefordert.

Die Schlaufe der grossen Bikerunde führt rund um Hergiswil, immer entlang der typischen Emmentaler Hügelkreten bis zum Churzhubel bei Luthern. Mit den Höhenmetern gibt es immer bessere Blicke auf den Napf. Die Hitze setzt langsam ein und ich lege eine gemütliche Pause mit Aussicht ein. Ist ja kein Rennen hier, obwohl einige so tun als es eines wäre. Jedoch kein Vergleich zu den Stöckli – Events. Hier ist alles eine Nummer ruhiger und als Frühstarter auf der grossen Runde ist man über lange Strecken einsam in der Natur unterwegs.

Die Route ist sehr abwechslungsreich und macht vor tollen Singletrails und giftigen Anstiegen nicht halt. Vorteil ist, dass hier die e-Bikes noch nicht das Feld von hinten aufrollen. Einige kurze Schiebepassagen schrecken vielleicht ab. Mir ist es recht und gegen Schluss motivieren  Singletrails nochmals die müden Beine.

Obwohl ich das eine oder andere Mal etwas beissen musste, gehen die fast 100 km trotz meines bescheidenen Trainingstanden relativ problemlos ins Land. Dank dem permanenten Auf und Ab sind die Höhenmeter ebenfalls nicht so schlimm. Fazit: Toller Anlass – Ich komme im 2018 wieder und dann geht es in Richtung Heimat – den Kanton Solothurn!

Statistik: 96 km, ca. 2202 Höhenmeter, Fahrzeit 6:24 h

Auf den höchsten Berg des Juras – Crêt de la Neige !

Welches ist der höchste Berg des Juras? Die Crêt de la Neige, 1720m! Wieso weiss fast niemand die Antwort auf diese Frage? Dem Grund wollte ich heute auf den Grund gehen. Ich muss am Sonntag in Genf arbeiten. Zum Glück lässt sich an diesem langen Tag eine ausgedehnte Feierabendrunde einbauen. Ich parke das Auto auf Schweizer Boden in Les Granges und bin in 10 Minuten über die grüne Grenze im französischen Thoiry.

Vor mir liegen 1316 Hm Aufstieg am Stück! Da will man es langsam angehen und entsprechend schleicht es sich die ersten Höhenmeter rauf bis Le Tiocan. Hier folge ich der alten Asphaltstrasse, die auf einer Länge von fast 25km die Flanke des gesamten französischen Teils des ersten Jurazuges quert. Der Weg will nicht enden, ist dafür abwechslungsreich, schattig und die Aussicht ist toll. Oberhalb Chez Buffet führt ein breiter Schotterweg weiter nach oben.

Der Anstieg ist angenehm, aber laaaang! Endlich bin ich über der Waldgrenze und habe freien Blick auf die Landschaft. Hier befindet sich das kleine Skigebiet von Crozet. Unterhalb des Col de Crozet halte ich links, quere den Skilift, schiebe einige Höhenmeter und traversiere die Bergflanke zurück in Richtung Westen.

Die Gegend wird wilder und verlassener. Bei der Alp La Calame treffe ich auf einen wortkargen Schäfer, eine Schafherde und einem aufmerksamen Herdenschutzhund, der sich mir demonstrativ in den Weg stellt. Ich steige vom Mountainbike und rede dem Hund auf französisch gut zu bis er mich passieren lässt. Anschliessend wird der Weg richtig grob und einige Abschnitte sind mit müden Beinen nicht fahrend zu bewältigen. Wir befinden uns in einer Wildschutzzone des Naturreservates des Haute-Jura und je nach Jahreszeit ist die Durchfahrt wohl nicht erlaubt.

Bei Thoiry devant öffnet sich die karstige, zerklüftete Landschaft, welche den Gipfelbereich rund um die Crêt de la Neige prägt. Ich wuchte das Mountainbike die letzten Höhenmeter auf die Krete bei sur Thoiry hinauf und gehe zu Fuss weiter. Der Gipfel und der letzte Kilometer ist definitiv nicht bebikebar. Aber wo ist er denn, dieser Berg? Ich befinde mich in einem Wirrwarr aus Kalkfelsformationen, Gräben, Büschen und vom Wetter gezeichneten, knorrigen Bäumen.

Doch schliesslich stehe ich auf dem Gipfel, einem kleinen Felsen, der nur knapp aus der Umgebung ragt. Das Gipfelkreuz wurde durch Pfadfinder neu gebaut und liegt mangels Verankerung am Boden. Daneben ein kleines Schild – Crêt de la Neige, 1720m.

Kein Vergleich zu einem La Dôle oder einem Chasseral, die auf grosse Distanz ins Auge fallen und als echte ‚Berge‘ durchgehen. Dafür gibt es hier keinen Ausflugstrubel, sondern einfach Stille und die Geräusche der Natur. In Richtung Westen geht die Sonne unter und in der anderen Richtung sonnt sich stolz der Mont Blanc im Abendlicht.

Kein Wunder wurde bis vor wenigen Jahren der markante Gipfel des benachbarten Le Reculet als höchsten Punkt des Juras gehalten. Erst 2003 wurde Nachgemessen und die Crêt de la Neige aufgestockt. 😉 Ich verweile noch länger auf dem Gipfel, esse eine Dose Thunfisch (da werden Erinnerungen an die Kindheit wach) und geniesse den Moment.

Leider habe ich im Netz keine wirklich guten GPS Tracks für die Abfahrt gefunden. Tatsächlich gibt es viele Wege in der unteren Hälfte des Waldes, jedoch habe ich keine Lust hier im französischen Niemandsland zu später Stunde auf Trailscounting zu gehen. Also Plan B – Direttissima! Von Thoiry devant fahre ich ein extrem steiles Strässchen in Falllinie runter nach Tiocan. Glühende Bremsen sag ich da nur!

Das war wieder mal eine Entdeckertour nach meinem Geschmack und etwas Stolz schwingt schon mit, den höchsten Berg des Juras mit dem Mountainbike bezwungen zu haben. Nun kann ich bei der Arbeit in Genf immer wieder mal den Blick in die Ferne schweifen lassen und sagen – „Dort oben war ich schon“. 😉

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Statistik: 49.7 km, ca. 1641 Höhenmeter, Fahrzeit 5:05 h

Der Grenzloop nach Les Granges !

Feierabendrunde in Genf – allgemeine Richtung Norden. Ich kämpfe mich auf mehr oder weniger guten Velowegen aus der Stadt bis zum grossen Rebbaugebiet ob Satigny. Wie oft in Genf gibt es zwischen Stadt und Land eine scharfe Trennlinie. Hier ist es einerseits die Grenze zwischen dem Forschungskomplex des CERN und andererseits die Landesgrenze zu Frankreich. Schon ziemlich extrem die Gegensätze zwischen diesen beiden Welten.

Ein Panoramablick zurück in Richtung Meyrin und Vernier zeigt dies nochmals auf. Irgendwie schön, dass die Reben sich neben den Milliardeninvestitionen halten konnten. Sicher macht man heute weiterhin gutes Geld mit dem Genfer Wein, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Landreserven nicht unter massivem Druck sind.

Ebenfalls unter Druck ist das Grenzwachtkorps. In den letzten Jahren wurden beinahe alle kleineren Grenzübergänge geschlossen. Die stummen Zeugen sind die relativ grossen Grenzhäuser an den verlassenen Übergängen. In Nordrichtung blickt man über die Rebberge, am Horizont die Jurakette und unten im Tal das Flüsschen L’Allodon, das die Grenze zu Frankreich markiert. Genau dorthin fahre ich – beim Moulin Fabry ist der Traileinstieg.

Der Grands Bois ist durchzogen von Trails, die mit entsprechendem Tempo viel Spass machen. Dabei sollte man trockenes Wetter wie das Heutige aussuchen. Die Trails bleiben lange nass und dann hält sich die Freude in Grenzen. Die ganze Region ist Naturschutzgebiet und Genfer Naherholungsgebiet. Kein Zufall, dass Pro Natura das Restaurant bei Les Granges betreibt. Hoffentlich geht von den 5 CHF für 3 dl Cola wenigstens etwas in den Naturschutz. 😉

Zurück fahre ich via Russin, einer wohl nicht sehr armen Gemeinde, die hoch über der Rhône einige der besten Weinberge des Kantons besitzt. Der Namen des einen oder anderen Winzers kommen mir bei der Durchfahrt bekannt vor. Zeit um mal einen Beitrag über Genfer Weine zu posten.

Statistik: 34.7 km, ca. 355 Höhenmeter, Fahrzeit 1:57 h

Das 7. Solothurn-Buechibärg SlowUp !

Die Jahre gehen ins Land und so fällt es mir leichter, wenn ich die Beiträge zu den Standardevents durchnummerieren kann. Bei so schönem Wetter ist die Teilnahme am SlowUp Solothurn-Buechibärg ein Nobrainer. Zudem darf an diesem Tag bekannterweise mein altes Militärfahrrad – Singlespeeder ans Tageslicht. Ich musste nicht mal die Reifen pumpen – erstaunlich!

Bei Temperaturen um über 30°C war ein früher Start sinnvoll und bekannterweise kommt man auf der Strecke ja nicht weit ohne einen Zwischenstopp einzulegen. Wir geniessen dieses Jahr wieder Fischknusperli und eins, zwei oder auch mehr Biere. Das Fahren auf dem Militärbike macht immer grossen Spass, speziell wenn ich bergauf im Wiegetritt irgendwelche High-Tech Karbonraketen überholen kann. In diesen Momenten kommt ein lockeres Lächeln über die Lippen, selbst wenn die Oberschenkel brennen. 😉

Das ist übrigens meine siebte Teilnahme am siebten Buechibärg SlowUp. Wenn das so weitergeht MUSS ich wieder teilnehmen, nur schon um die Serie nicht zu brechen. Ansonsten: Extrem viel Volk und nicht ungefährliche Situationen. Dazu e-Bikes en masse.

Statistik: 49 km, ca. 320 Höhenmeter, Fahrzeit 3:40 h (Schätzung aus 2016 wegen GPS Fehler!)

Die Solothurn Kantonsgrenze – Tour (Teil 11) Part 2 !

Mein Projekt die Grenzen des Kantons Solothurn zu umfahren wird fast zu einer endlosen Geschichte. Im Herbst 2013 musste ich die Etappe 11, welche die Enklaven Schwarzenbubenland und Kleinlützel umfährt, abbrechen. Fast vier Jahre später mache ich mich wieder auf den Weg. Zum Glück bleiben Grenzen relativ beständig und so geht es heute am Auffahrtsdonnerstag rund um die Enklave Kleinlützel. Ich starte auf einem Parkplatz an der Birs und fahre durch das baselländische Städtchen Laufen – schön, dass das Berner Wappen immer noch am Toreingang hängt. Auf der Karte lockten mich nördlich von Laufen spannende Felsformationen, welche sich in Realität als Steinbrüche entpuppen. Der kompakte Jurakalk scheint früher wie heute noch gefragt zu sein. Im hinteren Teil des Tals sind relativ alte, überwucherte Steinbrüche zu finden.

Das enge, natürliche Tal der Schachlete und des Rifenacker ist am frühen Morgen die reinste Naturüberdosis. Einsam fahre ich in Richtigung Bergmattenhof und geniesse. Zum Glück gibt es an diesem heissen Tag beim Bergmattenhof etwas Kühles und einen Kaffee zu trinken. Bis zum Challpass fahre ich entlang der Jurabike Route und danach in Falllinie nach Burg im Leimental. Die französische Grenze windet sich um das historische Dorf herum, dessen Geschichte ein Kuriosum ist, da die Burg im Prinzip zum französischen Dorf Biederthal gehört.

Überhaupt ist die Geschichte nahe der Grenze wieder sehr spürbar, sei es auch nur anhand der Flurnamen. Ich kämpfe mich jedenfalls den steilen Aufstieg zum ‚Galgen‘ hinauf. Ob die Villenbesitzer an dieser schönen Lage wissen auf welchem historischen Grund sie gebaut haben? 😉

Einige Kurbeldrehungen weiter treffe ich das erste Mal heute auf die schweizerisch-französische Landesgrenze, die entlang der ersten Jurakette verläuft. Ein schönes Bänklein lädt zum Verweilen ein, daneben eine Tafel: „An diesem schönen Ort verbrachte Dr. Albert Hofmann (Entdecker des LSD) mit seiner Gattin seine Zeit nach der Pensionierung. Seine Bewunderung für die Natur, sein grosses Wissen und sein umfassendes Bewusstsein sollen hier noch lange spürbar sein.“ Wieder was gelernt und da muss natürlich eine Kurzpause eingelegt werden, vielleicht fällt ja etwas Bewusstsein auf mich ab. 😉

Der steil ansteigende Grenzweg fordert in den wurzeligen Passagen meine Fahrkünste und meine Beine. Zum Glück geben mir die Grenzsteinfotografien die nötigen Pausen und so kann ich viel mehr fahren als zunächst geglaubt. Auf der Schweizer Seite der Grenze zeugt ein Graben von Grenzbefestigungen aus dem letzten Krieg. Auf dem Galgenfels (768m) gibt es erneut eine Pause. Die Aussicht ist grandios und wer hier am Galgen baumelte war weit herum als Abschreckung zu sehen!

Einige Höhenmeter weiter stehe ich auf dem nächsten markanten Punkt, dem Remel (832m). Zum Glück hatten die Schweizer etwas mehr Platz auf der Krete, damit 1830 ein Vermessungspunkt und um 1901 ein Höhensignal gebaut werden konnte. Dank den weiten Blicken in Richtung Frankreich wurde der Ort in beiden Weltkriegen als Beobachtungsposten genutzt. An diesem Turm trifft die Grenze der solothurnischen Enklave Kleinlützel auf die Landesgrenze. Kaum zu glauben, dass man hier auf solothurnischem Boden weit ins Sundgau blicken kann.

Was folgt ist ein trailtechnische Kleinod. Der Abschnitt auf dem Birtelhollen ist ein Juratrail vom Feinsten – technisch teilweise herausfordernd, immer auf und ab – genau nach meinem Geschmack und wenn ich um die Grenzsteine zirkle, zieht sich ein Flowgrinsen auf mein Gesicht. Der Spass wird kurz durch eine Schiebepassage auf die Roti Flue unterbrochen. Dort bietet sich eine Aussicht auf das tournamengebende Dorf, Kleinlützel.

Immer der Grenze nach. Entlang der Salegg weiterhin flowig, danach gibt es einen üblen schmalen Weg runter zum Chlösterli. Tief im Wald liegt versteckt eine klassische Höhle, welche vor dem geistigen Auge die Höhlenbewohner auferstehen lässt.

Im Tal quert man die ‚Route Internationale‘, die Verbindungsstrasse zwischen Kleinlützel und Lucelle, welche zwischendurch nicht nur an der Grenze verläuft sondern schon mal die Seite wechselt. Das Klösterli steht übrigens hier wegen der ehemaligen Zisterzienserabtei in Lucelle. Auf der anderen Strassenseite bin ich wieder im Baselland. Der Aufstieg durch das kleine Tal bei Baumgarten fällt unter die Kategorie ’nicht lustig‘, weil sacksteil. Die Topografie ist nicht wirklich fahrradfreundlich und kennt nur zwei Aggregatzustände – steil runter und steil rauf. 😉

Zur Abwechslung treffe ich an diesem abgelegenen Ort auf einen unaufgeregten Hasen. Kein Wunder heisst der nächstbeste Flurname ‚Hasebode‘. Zwischen dem unteren und oberen Ritzigrund zieht sich die Kantonsgrenze in fast gerader Linie über die Jurahöhen. Auch ohne Blick auf die Karte ist die Grenze im Gelände an Baum- und Heckenreihen sowie klar abgegrenzten Feldern sichtbar. An dieser Stelle fällt mir auf, dass die neue Topo Schweiz Karte auf dem Garmin nun endlich die Kantonsgrenzen anzeigt!

Auf dem Schatteberg treffen sich beim Punkt 705 vier Kantonsgrenzen und die drei Kantone Baselland, Solothurn und Jura. Ich suche nach einem schönen Grenzstein und finde nach kleiner Kraxelei nur ein vertikales Kreuz mit roten Inschriften. Keine Ahnung, wie dieser Punkt eingemessen wurde. Als Entschädigung gibt es noch einen interessanten Geocache zu finden. Ab hier folge ich der Grenze nur noch in Wurfdistanz.

Umso schöner sind die saftigen Wiesen, Wälder und Panoramablicke in Richtung Süden und Norden. Der Frühling ist angekommen, es duftet nach Grün und dem ersten trockenen Gras. Von der Pollen, die sich an meinen schwarzen Carbonrahmen heften, wollen wir mal nicht sprechen – Hatschi.

Bei Tannig ob Huggerwald fahre ich letztmals ein Stück der Grenze lang. Während auf der einen Seite ein zweihundert Jahre alter Grenzstein aus der Erde guckt, steht ein Kilometer weiter nur ein ausgedrucktes Wappen an einem Holzpfahl. Danach tauche ich ab und fahre der Schlucht der Lützel entlang, bis diese in die Birs einmündet. Von dort sind es nur noch einige Kilometer zurück nach Laufen zum Auto.

Irgendwie habe ich die Grenztouren vermisst. Wie des öfteren geschrieben sind es die spannendsten Touren überhaupt. Wenn dann die gröbsten Biketragereien ausbleiben und dafür der eine oder andere Flowtrail winkt, bin ich richtig zufrieden. Damit beibt nur noch eine Etappe in meinem Projekt. Hoffentlich dauert es nicht wieder vier Jahre! 😉

Statistik: 38 km, ca. 1285 Höhenmeter, Fahrzeit 4:26 h, Geocaches: JUBLSOBL 4-Bann-Grenzpunkt; Remelturm; Galgenfels; Pilgrimage Of Trust On Earth at