Bye Bye Google+ und Welcome Instagram !

Im Dezember 2011 habe ich für diesen Blog bei Google Plus einen Account eröffnet und seither alle Beiträge nicht nur auf Facebook und Twitter, sondern auch dort ‚gecrossposted‘. Acht Jahre später dreht Google seinem Social Network per Ende 2019 den Saft ab und ich habe heute den Account gelöscht. Am Schluss hatte ich noch rund 90 treue Abonnenten auf Google Plus. Irgendwie schon spannend, dass nun bereits die grosse Ära der ersten Social Networks vorbei ist – umso mehr ich das Gefühl habe, dass Facebook seit rund zwei Jahren ebenfalls deutlich schwächelt.

Mit der Entfernung des Google Plus Buttons im Header und in der Fusszeile der Beiträge habe ich als Ersatz meinen Instagram Account verlinkt. Da Instagram nur als Bilderfeed Sinn macht, werde ich die Blogbeiträge dort nicht verlinken – umso mehr auf Instagram keine direkten Links auf die Beiträge hier möglich sind. Bisher habe ich nur ausgewählte Bilder ‚live‘ auf Instagram gepostet. Irgendwie ist mir das Ganze dort zu oberflächlich und als Influencer sehe ich mich übrigens auch nicht.

So bleibe ich dem klassischen Webtagebuch in Form dieses Blogs vorläufig treu und ich bin neugierig, was die Zukunft uns an weiteren Formaten so bringen wird. Ich hoffe, dass mindesten WordPress noch eine Weile überleben wird, wenn auch die neusten Entwicklungen bezüglich Gutenberg Editor Anlass zur Sorge geben.

In diesem Sinne: Danke an all die Leser die mir hier seit Jahren folgen, auf dem Blog oder sonstwo im weiten  Datennetz!

#ChiLaThai19 oder Uf u Dervo !

Die nächsten Wochen bin ich wieder mal unterwegs. Es geht auf eine mehrwöchige Reise nach China, Laos und Thailand. Ich weiss nicht inwiefern ich hier Beiträge posten werde. Versprechen kann ich nichts, da nicht mal meine Vietnam Reise Ende 2016 den Weg in diesen Blog gefunden hat. Sicher dürfte es das eine oder andere Bild im Facebook oder Twitter Feed geben. Das Mountainbike bleibt zu Hause und andere Erlebnisse stehen im Fokus.

Als kleine Herausforderung werde ich nur mit Handgepäck unterwegs sein. Dazu gäbe es einiges zu posten, da alleine die Packliste Stoff für viele Beiträge liefern würde. Als Reisegepäck habe ich mir den Eagle Creek Global Companion 40l ausgesucht. Bin gespannt wie ich mit 7.4 kg Gepäck über all die Wochen auskommen werde. Damit wünsche ich einen schönen Frühling und frohe Ostern. Spätestens zu den Bike Days bin ich wieder zurück.

Die Bikespatzen !

Es ist noch immer kühl draussen und so kann ich noch etwas im Fotoarchiv kramen. Dabei fielen mir diese beiden Bilder in die Maus. Es ist ein ziemlich frecher Spatz, der in der Bar alla Sega am Strand von Torbole, Gardasee, auf Chipskrümmel wartet. Dabei nutzt er mein Scott Genius als Warteposition. Schöne Erinnerungen – hoffentlich wird es hier bald wieder wärmer!

Die Genfer Grenztour – Jussy !

Es ist ein wunderschöner Februartag in Genf und es wäre schade heute keine Mountainbike Tour zu machen. Leider fehlt mir bei einem Blick auf die Karte das Ziel und die Motivation. Da sind Grenztouren nie schlecht. Mit der Grenzumrundung des Kantons Genf habe ich bereits begonnen, da kann man gut anknüpfen. So fahre ich ans Ende der ersten Etappe, zum Grand Bois bei Jussy.

Der Grenzpfad wird wohl gerne durch Reiter genutzt, in jedem Fall ist der Trail streckenweise ein gröberer Sumpf. Ich kämpfe mich durch den Wald bis der Grenzpfad bei La Renfile auf die D15 mündet. Über rund fünf Kilometer bildet nun diese Strasse die Grenze, welche weitgehend unsichtbar direkt am rechten Strassenrand verläuft.

Interessant sind einige Häuser, die in der Schweiz stehen, deren Zufahrt aber direkt auf die französische Strasse mündet. Im Dorf Cara, das aus einem Schweizer und einem Französischen Teil besteht, ist die Trennung markanten. Über weite Strecken markiert eine Mauer am Strassenrand die Grenze und die Häuser haben ‚hintenrum‘ eine Zufahrt über Schweizer Boden.

Während auf der Schweizer Seite noch Landwirtschaft und Reben das Bild bestimmen, ist die französische Seite mit Annemasse stark überbaut.  Die D15 wird durch den kleinen Bach Le Foron als Grenzlinie abgelöst. Der weithin natürlich behaltene Bach mäandert bis zur Mündung in die Arve durch die Ebene und zieht so eine lustige Grenzlinie auf die Landeskarte. Das Gebiet zwischen Thônex und Annemasse ist vollständig überbaut, eine richtige ‚Stadtgrenze‘.

In Chêne-Bourg überquert die neue Durchmesserlinie der CEVA, welche die französische Agglomeration mit der Stadt Genf verbinden wird, die Grenze. Die Bahnlinie wurde in den Untergrund verbannt und auf dem ehemaligen Trassee führt nun eine breite Velostrasse bis nach Eaux-Vives ins Stadtzentrum. Das muss ich ein nächstes Mal ausprobieren. Ich fahre weiter der Grenze entlang bis runter zur Arve. Auf den letzten Metern fällt auf: Während der grosse Grenzübergang in Thônex optisch nicht zu verfehlen ist, wurden viele kleine Grenzsträsschen auf der Schweizer Seite ‚geschlossen‘.

Fazit: Grenztouren – immer toll!

Statistik: 37.8 km, ca. 280 Höhenmeter, Fahrzeit 02:07 h

Der Geocache Tourenstart !

Auf der Suche nach einem Motivator starte ich das Jahr mit einer Geocaching-Mountainbike Tour. Schon lange habe ich keine Geocaches mehr gesucht. Zuerst wird die Liste der 10km Radius Geocaches geupdated – ein ewiges Projekt hier in diesem Blog. Die Anzahl der zu suchenden Geocaches ist wieder mal auf 142 Stück angestiegen. Weit komme ich bei dieser Tour mit rund 12 km nicht, aber jeder Kilometer ist besser als gar keiner.

Geocachen begeistert immer wieder von Neuem. Ich entdecke die Caches auf den Hometrails im Rüttenenwald. Obwohl noch Schnee im Wald liegt, sind die Trails relativ gut zu befahren. Einzig eine aufgetaute Stelle wird mir fast zum Verhängnis und ich rutsche mit dem Vorderrad des Ti29-40 weg. Zeit um mal etwas griffigere Reifen zu montieren.

Die Caches selber sind mal origineller, mal weniger originell versteckt und verpackt. Wie so oft im Winter leiden viele Caches unter Feuchtigkeit und so wird das Loggen oft schwierig. Interessant ist die Hintergrundgeschichte zum ‚Inseli‘ im Spiessacker. So lernt man dank Geocachen sein Umfeld näher kennen.

Im Abendlicht fahre ich via Schloss Waldegg zurück nach Hause. Eine kleine aber feine Runde! Hoffentlich ist das ein gutes Omen für 2019 in der Hoffnung, dass ich etwas mehr auf Mountainbike komme als letztes Jahr.

Statistik: 12.4 km, ca. 322 Höhenmeter, Fahrzeit 1:26 h, Geocaches: Martinsflue; Circuit UL 1 Start auf der Grenze; Circuit UL 2 – Aussicht auf Solothurn; Circuit UL 3 – Der Kalkwürfel; Circuit UL 4 – Augen; Circuit UL 5 – Teer im Wald; Circuit UL 6 On the top; Circuit UL 8 Die Insel