Das frühzeitige Saisonende !

Mountainbikekalender 2015 - Titel

Das Mountainbikejahr 2014 ist für mich zu Ende. Leider bedeutet das, dass ich einige Jahresziele nicht erreichen werde. Der 2014er Jahrgang war aber trotzdem äusserst gut. Für Weihnachten habe ich wieder traditionellerweise einige Wandkalender mit den besten Bildern des letzten Jahres zusammengestellt. Das ist immer eine Gelegenheit in Erinnerungen zu schwelgen und in diesem Jahr gab es einige davon, die auch im mehrjährigen Rückblick herausstechen.

In den nächsten Tagen mache ich mich in südlichere Gefilde auf und hier auf dem Blog dürfte es ruhig bleiben. Das passt zur besinnlichen Jahreszeit und ich wünsche bereits jetzt allen Lesern dieses Blogs wunderbare Festtage und ein frohes neues Jahr. Bis bald…

Mountainbikekalender 2015 - 12 Bilder

Der Bättlerchuchi Loop über den Nebel !

Endlich über der Suppe !HoggenrainNebelmeer Stierenberg

Mit Blick auf die Statistik sollte ich im Prinzip mehr Kilometer als Höhenmeter machen. Bei einer dicken Nebelsuppe hier im Mittelland ist das Fahrziel aber gegeben: Die 1. Jurakette! Die Nebelobergrenze ist tief und so fahre ich nach Glutzenberg und dann die interessante Route unterhalb der ersten Felsfluh auf etwa 900m über Meer in Richtung Stiereberg. Auf der ganzen Strecke geniesse ich die Wärme und den Blick auf das Nebelmeer!

Bättlerchuchi - NebelmeerBerner Alpen über dem NebelVordere Schmidematt

Der Ausblick auf dem Bänkli bei der Bättlerchuchi setzt dem Panorama noch einen oben drauf. Ich fühle mich heute nicht sehr fit. Vielleicht ist die gestrige Grippeimpfung der Grund dafür. Doch irgendwie habe ich es auf die Krete geschafft und fahre bis zur Alpbeiz ‘Vorderi Schmidematt’ ab. Es gibt eine Käseschnitte zur Stärkung.

Nebelimpressionen Herbst 2014Herbstblätter 2014

Auf dem Rückweg nehme ich Asphalt unter die Räder und ‘rase’ runter nach Attiswil. Schon bald tauche ich in das kühle, feuchte Grau ein und sehe kaum mehr die Hand vor Augen. Nichts wie ab nach Hause! Schön war’s…

Statistik: 40.3 km, ca. 933 Höhenmeter, Fahrzeit 2:46 h

In der Dämmerung nach Wangen a/A !

KEBAG EmmeKEBAG Himmel

Nach etwas Pause gab es heute am Abend (oder besser am späteren Nachmittag) eine Feierabendrunde auf meinem Standardloop nach Wangen an der Aare. Schon eine kleine Ewigkeit habe ich diese Tour nicht mehr gemacht. Entsprechend gab es einiges Neues zu entdecken – zum Beispiel mysteriöse Baustellen auf dem Waldweg oder ziemlich blaue Velos in Wangen a/A.

Es wird gebaut - sogar im WaldBlaue Fahrräder in Wangen a/A

In der zweiten Tourhälfte wurde das Licht immer weniger und in der Dämmerung fuhr ich der Aare und Emme entlang nach Hause. Spannend wie sich alle Sinne schärfen, wenn man mit 25 km/h ohne viel Licht über einen kleinen Waldweg fährt! Ich muss mich in dieser Jahreszeit mehr zu solchen Runden überwinden…

Sonnenuntergang Emmenweg bei BiberistDämmerung bei Walliswil

Statistik: 32.9 km, ca. 112 Höhenmeter, Fahrzeit 1:31 h

Der Althüsli Herbstloop !

Nebliger HerbstTi29-40 vor Herbstwand

In den letzten Wochen war es bikemässig etwas ruhig hier. Erstes habe ich beruflich ziemlich viel um die Ohren und zweitens konnte ich mich nach dem verlängerten Sommer im Oktober noch nicht so richtig zum Nebelbiken aufraffen. Heute früh war es so weit und ich schälte mich in die vielen Layers, die nötig sind um bei diesen feuchten Aussichten nach draussen zu gehen.

Uphill zum Althüsli - Endlos...JuranebelimpressionenNebelpanorama Geissfluh Chalet

Ziel war das Althüsli auf 1317m über Meer. Schon kurz nach Lommiswil hatte ich den Nebel hinter mir. Leider war heute Sonntag nichts mit Sonnenschein – trotzdem hatte man einen guten Blick hinüber zur Alpenkette. Endlos zieht sich das Schottersträsschen die Juraflanke hinauf und ich geniessen die Panoramapause auf dem Aussichtsbänkli des Geissfluh-Chalets.

Der erste Schnee im 2014Und wieder zurück in der Nebelsuppe

Noch die letzten Meter rauf zum Althüsli – durch den ersten Schnee in diesem Jahr – und als Belohnung für die Höhenmeter gibt es eine wirklich gute Käseschnitte. Die Anfahrt ist rasch erzählt – Vollgas runter nach Solothurn und ab nach Hause in die Badewanne.

Statistik: 46.8 km, ca. 1103 Höhenmeter, Fahrzeit 3:10 h

Die Brennwald – Höch Flue Biketour in Emmetten !

Route 924 und 925Emmetten Sonne

Heute ergab sich dank eines beruflichen Aufenthaltes in der Zentralschweiz die Möglichkeit einen Mountainbike-Spot auf meiner To Do Liste zu testen: Emmetten. Mehr Details zur Bike Arena Emmetten gibt es in einem separaten Beitrag. Für die Feierabendrunde scheint mir die ausgeschilderte Tour 925 – Höch Flue ideal (die Tour 924 Brennwald ist eine Teilmenge davon). Auf dem grossen Parkplatz im Zentrum von Emmetten kann man das Auto abstellen und los geht es auf der Hauptstrassen in Richtung Brennwald vorbei bei der Heiligkreuz-Kapelle.

Eindrücke Brennwald 1Eindrücke Brennwald 2Eindrücke Brennwald 3

Bereits die ersten Meter im Brennwald zeigen den landschaftlichen Charakter der Region. Die Tour verläuft auf einem zerfurchten, bewaldeten Kalkkarstgebiet. Überall hat es Spalten, Löcher und Felsen – richtiges Orkland. ;-) Die Wege mussten dem Land erst abgerungen werden und so wird es im Aufstieg zur Höch Flue nicht langweilig.

Panorama Zingelberg

Und wo Höch Flue draufsteht, ist eine hohe Fluh drin. Der Brennwald ist im Norden durch eine senkrechte Felswand begrenzt, die den freien Blick runter zum Vierwaldstättersee zulässt – Basejumpingverdächtig würde ich sagen. Auf der gegenüberliegenden Uferseite schweift der Blick über die Rigi-Gruppe.

Panorama Höch FlueHöch Flue TrailsHöch Flue Aussichtspunkt

Die Schotter-Waldstrasse wechselt nun auf einen alten Pfad, der etwas die Fahrtechnik herausfordert, aber immer fahrbar bleibt. Nach einigen Spitzkehren kommt man am Aussichtspunkt der Höch Flue an und staunt über den Weitblick nach Brunnen, Schwyz und zu den beiden Mythen. Ziemlich fantastischer Punkt. Einige Kehren weiter wird das gleich nochmals getoppt, mit einem abenteuerlich ausgesetzten Aussichtspunkt mitten in der Felswand!

FronalpstockKapelle Seelisberg

Wer mit dem kalkigen Untergrund klar kommt, wird die anschliessende Trailabfahrt nach Seelisberg Frutt lieben. Trotzdem muss man sich immer wieder Zeit nehmen, um das Panorama, nunmehr in Richtung Osten zum Fronalpstock hin, zu geniessen. Leider führt die Route danach ein Stück über die Landstrasse, welche jedoch wenig befahren ist.

Weg bei LückeliNiederbauen und Sonneuntergang

Die Sonne verschwindet langsam hinter den Bergen und es wird empfindlich kalt. Ich habe die Herbstkleider angezogen, bin mir aber die kalten Temperaturen noch nicht wirklich gewohnt. Zum Glück steigt es in der Restsonne ab ‘Unter Berg’ wieder auf einer alten Strasse an, hinauf bis zur Scheidegg. Hier hat man erneut einen wunderbaren Panoramablick zum schattigen Seeli und weiter ins Urnerland.

Kapelle mit AussichtKapelle mit AussichtPanorama Schöneck

Rassig geht es runter nach Emmetten und ich hänge noch eine Zusatzrunde an. Der Weg führt mich zur St. Anna Kapelle bei Schöneck. Die Panoramabilder wollen hier nicht enden und an so einem Ort muss man einfach rasten und die untergehende Sonne geniessen – magisch. Bei diesen Bildern kann ich die Tour nur weiterempfehlen – eine abenteuerliche Landschaft – grandiose Panoramas und ein Toptrail!

Statistik: 22.3 km, ca. 860 Höhenmeter, Fahrzeit 2:16 h