Hervorgehobener Artikel

Der Geocache Tourenstart !

Auf der Suche nach einem Motivator starte ich das Jahr mit einer Geocaching-Mountainbike Tour. Schon lange habe ich keine Geocaches mehr gesucht. Zuerst wird die Liste der 10km Radius Geocaches geupdated – ein ewiges Projekt hier in diesem Blog. Die Anzahl der zu suchenden Geocaches ist wieder mal auf 142 Stück angestiegen. Weit komme ich bei dieser Tour mit rund 12 km nicht, aber jeder Kilometer ist besser als gar keiner.

Geocachen begeistert immer wieder von Neuem. Ich entdecke die Caches auf den Hometrails im Rüttenenwald. Obwohl noch Schnee im Wald liegt, sind die Trails relativ gut zu befahren. Einzig eine aufgetaute Stelle wird mir fast zum Verhängnis und ich rutsche mit dem Vorderrad des Ti29-40 weg. Zeit um mal etwas griffigere Reifen zu montieren.

Die Caches selber sind mal origineller, mal weniger originell versteckt und verpackt. Wie so oft im Winter leiden viele Caches unter Feuchtigkeit und so wird das Loggen oft schwierig. Interessant ist die Hintergrundgeschichte zum ‚Inseli‘ im Spiessacker. So lernt man dank Geocachen sein Umfeld näher kennen.

Im Abendlicht fahre ich via Schloss Waldegg zurück nach Hause. Eine kleine aber feine Runde! Hoffentlich ist das ein gutes Omen für 2019 in der Hoffnung, dass ich etwas mehr auf Mountainbike komme als letztes Jahr.

Statistik: 12.4 km, ca. 322 Höhenmeter, Fahrzeit 1:26 h, Geocaches: Martinsflue; Circuit UL 1 Start auf der Grenze; Circuit UL 2 – Aussicht auf Solothurn; Circuit UL 3 – Der Kalkwürfel; Circuit UL 4 – Augen; Circuit UL 5 – Teer im Wald; Circuit UL 6 On the top; Circuit UL 8 Die Insel

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Mountainbiken in Bormio !

Wer in Bormio Mountainbiken will, muss erst mal ankommen. Die Anfahrt über Ofenpass – Umbrailpass und Stilfserjoch ist eine Übung für sich. Dafür entdeckt man ein Fahrrad- und Mountainbike Mekka der Extraklasse. Im Herzen von Altarezia liegen in alle Himmelsrichtungen einzigartige alpine Touren auf Weltkriegsmilitärwegen zu Füssen. Ausgangspunkt für die Tourenplanung sind folgende Webseiten: Trails!Bormiobike, Mountainbiker.it und für allgemeine Infos Valtellina.it, Santa Caterina und Bormio.

Die Stadt selber bietet einen historischen Stadtkern, der sehr touristisch ist. Trotzdem bleibt der italienische Charme erhalten und die vielen Radfahren und Outdoor Touristen bringen eine gute Stimmung. Am Abend muss man im Sommer schon mal den Platz im Restaurant reservieren. Empfehlenswert ist das Skianta Café im Zentrum, wo es nicht nur gute Getränke gibt, sondern gleich eine kostenlose Vorspeisenplatte dazu – ich war jeden Tag dort!

Bikeferien 2018:

Ich hoffe sehr, dass ich nicht das letzte Mal in der Gegend war. So einige Touren (zB der Zebrù) fehlen noch auf der To Do Liste und die Thermalbäder warten ebenfalls auf einen Besuch. Der Herbst wäre da sicher eine gute Jahreszeit.

Untergebracht war ich im Hotel Sant Anton. Das war weniger gut und Preis – Leistung für das heisse und mickrige Einzelzimmer unter dem Dach war etwas grenzwertig. Zudem scheint das Hotel in einer komischen Club-Kette zu sein und die Gäste schwankten zwischen Sanatorium und Grossfamilien. Definitiv Kantinenfeeling war im Frühstückssaal angesagt. Bikeinfrastruktur = Null. Egal, so einfach war es nicht kurzfristig in der Hochsaison im Sommer ein Zimmer zu kriegen und unter dem Strich war es eine brauchbare Unterkunft.

Die Bikespatzen !

Es ist noch immer kühl draussen und so kann ich noch etwas im Fotoarchiv kramen. Dabei fielen mir diese beiden Bilder in die Maus. Es ist ein ziemlich frecher Spatz, der in der Bar alla Sega am Strand von Torbole, Gardasee, auf Chipskrümmel wartet. Dabei nutzt er mein Scott Genius als Warteposition. Schöne Erinnerungen – hoffentlich wird es hier bald wieder wärmer!

Das Jahr 2017 !

Richtig gelesen liebe Besucher – dieser Blog gerät immer mehr in Rückstand und so poste ich vor der Jahreszusammenfassung 2018 diejenige des Jahres 2017 solange ich noch vom ‚letzten Jahr‘ sprechen kann. 😉 Trotzdem wünsche ich schon mal allen Lesern einen guten Rutsch und ein tolles 2019 und danke für das Interesse an diesem Blog !

Januar

Das Jahr begann mit viel, viel Schnee und einer tollen Winterwanderung in der Verenaschlucht. Dank guten Neujahrsvorsätzen gelangen ebenfalls zwei winterliche Touren an meinem Arbeitsort in Genf und ein Winterloop nach Grenchen zum Monatsende.


Februar

Im Februar schaffte ich es nicht aufs Mountainbike und der Blog blieb ebenfalls ‚leer‘. Ein Muster, das sich in diesem Jahr noch wiederholen sollte. Dafür durfte ich beruflich einige schöne Momente erleben, wie beispielsweise dieses Abendpanorama hoch über dem Ägerisee.


März

Vier Touren gab es im März, allesamt in der näheren Umgebung. Das Schaltwerk, welches sich ins Hinterrad frass und die folgenden monatelangen Reparaturarbeiten blieben in besonderer Erinnerung. Nicht verbloggt wurde ein wunderschöner Skitag auf der Sillerenbühl.


April

Bärlauchfoto nach Bärlauchfoto. Der Frühling kam mit Wucht und Pracht, leider etwas zu früh, erfror doch im April 2017 die halbe Obst- und Fruchternte der Schweiz. Und sonst? Viel los im Beruf, wenig hier im Blog und auf dem Sattel.


Mai

Im Mai stand das Mountainbike wieder voll im Zentrum. Die Bikeferien in Val Sugana mit den tollen militärhistorischen Singletrails, den verfallenen Forts und dem Wellness-Zimmer in Levico Therme bleiben unvergessen und haben unsere Liebe zum Trentino weiter befeuert. Da waren das Buechibärg SlowUp und eine weitere Etappe des Kantonsgrenzentour-Projektes nur noch die Kirsche auf der Torte. …übrigens, die Bikedays Solothurn waren auch noch – leider habe ich schon zwei Jahre nicht mehr darüber gebloggt.


Juni

Nur drei Touren im Juni, diese aber mit Qualität. So fuhr ich wieder 96 km am Ironbike, meinem liebsten Mountainbike Anlass. Es folgte eine Tour durch die Reben des Genfer Hinterlandes und die Krönung des Monates war die Tour auf den höchsten Berg des Juras, die Crêt de la Neige.


Juli

Vollgas im Juli! Zuerst musste ich noch das Genius 710 für die Sommertouren in der Werkstatt fitmachen. Danach ging es spontan für einige Tage ins wunderschöne Montafon – bikehassende Österreicher inklusive. 😉 Es folgte die jährliche Eglifiletessen – Mountainbiketour an den Bielersee. Das absolute Saisonhighlight war natürlich das verlängerte Wochenende in Zermatt! …und wäre das noch nicht genug, schloss eine Tour Chaumont – Chasseral – Solothurn den Monat ab. Noch schuldig bin ich übrigens ein Bericht zum Evoc Bikerucksack, den ich im Juli 2017 kaufte.


August

Vielleicht war das Jahreshighlight doch nicht Zermatt. Meine Bikewoche im Val Ferret lässt mich Zweifeln. Die Touren zum Col Ferret, Plan Monnay, Grosser Sankt Bernhard und Pierre Avoi waren mindestens so episch.


September

Die Überdosis Trails und Landschaftseindrücke der letzten beiden Monate hatten im September Spuren hinterlassen. Es hatte sich ausgebiket und ausgebloggt… Symbolisch dafür ein in jenem Monat in Genf fotografiertes Radstil(l)leben.


Oktober

Goldener Herbst? Mit drei Supertouren konnte ich im Oktober den Herbst biketechnisch trotzdem noch geniessen. Ein Wochenende in Montreux führten mich und meine Frau in die Weinterrassen des Lavaux und auf den Col de Soladier. Zum Monatsabschluss gab es noch die Tour auf die Blueme mit anschliessender Übernachtung am Thunersee. Ein Aufenthalt in Manchester – Liverpool schaffte es leider nicht in den Blog.


November

Damit war die Bikesaison leider schon zu Ende. Wie im letzten Jahr schaffte ich es im Novermber nicht mehr aufs Fahrrad. Trotz fehlender Blogposts war der Monat nicht ereignislos. Wir verbrachten ein tolles Wochenende auf dem Weissenstein – goldener Sonnenuntergang am Samstag – Schnee am Sonntag.


Dezember

Und so geht der Dezember ebenfalls ohne Beiträge und Touren ins Land. Zwei Beiträge von abenteuerlichen Winterwanderungen auf dem Weissenstein folgen vielleicht noch irgendwann. Trotz drei Monaten ohne grosse Aktivitäten war das Jahr erneut wunderbar. Mit und ohne meine Frau konnte ich viele Stunden draussen in den wunderschönen Natur geniessen. Je älter ich werde, umso mehr lebe ich nach dem Motto ‚Qualität statt Quantität‘. Das mag aus Fitnesssicht eine billige Ausrede sein, aber angesichts des Spagates zwischen Beruf und Privatleben stimmt es für mich so.

Wieder einmal zum Geissfluh-Chalet !

Zwei Gründe für die heutige Tour: Erstens will ich dem inneren Schweinehund den November und Dezember nicht kampflos übergeben. Zweitens schlägt die Nebeldecke aufs Gemüt und nach dem grossen Festtagsfressen ist Bewegung keine schlechte Idee. Um über den Nebel zu kommen muss man schon etwas höher hinaus.

An solchen Tagen gibt es in der Schweiz nur drei Aggregatszustände: Unter dem Nebel, Im Nebel und Über dem Nebel. Dabei ist die Phase ‚Im Nebel‘ die unangenehmste, jedoch immer die mystischste. Ich suche mal eine neue Route und fahre den Busletenwald nördlich der Migros Langendorf an. Das macht den nun folgenden endlosen Anstieg bis zum Geissfluh Chalet (1330m) nicht kürzer oder weniger beschwerlich. Auf den letzten Metern bin ich echt am Kämpfen.

Die klare Luft, der blaue Himmel und die wärmende Sonne machen den Effort etwas erträglicher. Es folgt eine ausgedehnte Pause auf dem Bänkli vor dem Chalet. Zum Glück habe ich heissen Tee und ein Biberli mitgebracht. Die Restaurants auf dem Berg haben trotz Prachtswetter und Festttagen wieder mal fast alle geschlossen.

Vor der Rückfahrt geht es noch die Treppe zur Aussichtsplattform runter um das Panorama des Nebelmeeres und der Alpen richtig einzufangen. Es gibt wohl wirklich fast keinen besseren Ort um das Nebelmeer zu geniessen als beim Geissfluh Chalet.

Rüber zum hinteren Weissenstein geht es via den Wanderweg. Dazu gehören ebenfalls einige Meter Treppe, die etwas rutschig sind, weil sich Eis und Schnee auf der Schattenseite gehalten haben. Kaum zu glauben, aber ich bin noch nie den direkten Weg vom Schilizmätteli durch die Weissenstein Chlus nach Oberdorf gefahren.

Wie am Weissenstein nicht anders zu erwarten, entpuppt sich die Abfahrt als sehr steiles, teilweise schottriges Bremsenkillermonster. So tauche ich mit glühenden Bremsen wieder in die frostige Suppe ein. Keine Abfahrt, die man unbedingt machen muss. Unten bei der Talstation der Weissensteinbahn am Mittag schon das pure Chaos. Alle Parkplätze sind belegt und die Zufahrtsstrasse ist bereits ab Oberdorf gesperrt. Da bin ich froh schon wieder zu Hause im warmen Bad zu liegen. 😉

Statistik: 25.4 km, ca. 915 Höhenmeter, Fahrzeit 2:29 h

Zur Schauenburg !

Der Oktober ist in diesem Jahr nur einmal schön und so nutzen wir den Sonntag Nachmittag erneut für eine kleine Ausfahrt. Meine Frau hat mit der Schauenburg grosse Pläne und die Tour zeigt mir den Unterschied zwischen e-MTB FahrerInnen und MTB Fahrern wieder klar auf. Über Im Holz und die alte Schauenburgstrasse fahren wir den Berg hoch.

Gnädig wartete meine Frau in grösseren Abständen und fotografiert den ausgepumpten Ehemann. Zum Glück bin ich heute mit dem Ti29-40 unterwegs, mit dem leichten Titanhardtail geht es deutlich einfacher den Berg hoch. Beim Aussichtspunkt vor dem Tunnel machen wir einen kleinen Rast. Wir sind heute nicht die einzigen Mountainbiker, die den Berg bezwingen.

Im Restaurant Schauenburg gibt es etwas zu Trinken und was Kleines zum Zvieri. Die Sonne strahlt tief durch den herbstlichen Baum vor der Terrasse – ein schönes Fotosujet. In der Tiefe weist der milchige Schleier bereits auf den sich bildende Kältesee im Mittelland hin. Der Winter und der Nebel sind nicht mehr weit.

Statistik: 26.5 km, ca. 747 Höhenmeter, Fahrzeit 2:01 h