Winterlicher Matschloop nach Münsingen !

Zum Glück nicht überall SchneeGarstige Bikeverhältnisse

Nun, wenn ich im Januar auf Kilometer kommen will, muss ich auch bei winterlichen Verhältnissen raus. Heute Mittag war es so richtig matschig und salznasses Wasser überall. Ich fuhr einen schnelle Runde via Gümligen – Rubigen – Münsingen bis zum Umkehrpunkt, der Schützefahrbrügg über die Aare. Vorher musste ich mich noch vorsichtig durch den Nassschnee kämpfen, zum Glück ohne grösseren Rutscher.

Schützefahrbrügg bei MünsingenWeisses Belpmoos

Der Rückweg führte via das Belpmoos – Wabern zurück nach Bern in die Stadt. Trotz bespritzter Brille und keuchendem Atem konnte ich noch ein wenig die Winterlandschaft geniessen. Wie immer: Hat man sich mal an Nässe und Kälte gewöhnt, ist alles halb so schlimm und man ist innerlich stolz, den Schritt nach Draussen getan zu haben.

Statistik: 32.9 km, ca. 237 Höhenmeter, Fahrzeit 1:39 h

Die Fahrt zurück in die Kindheit !

Matschiger TourenstartBuechegg

Heute wollte ich bei diesem ziemlich feuchtkalten Wetter etwas Kilometer machen und suchte mir als Ziel mein Heimatdorf aus – Lyss. Zuerst ging es auf ziemlich matschigen Trails entlang des Buechibärgs.

Panorama beim Usserwald - Buechibärg

Weiter fuhr ich via Strassen über Mühledorf – Aetigkofen – Gächliwil – Lüterswil – Biezwil – Schnottwil – Diessbach – Buetigen bis zum Bannholz und dann runter nach Lyss. Dabei kam ich auch wieder mal bei der Bocksteingrube vorbei, wo das obige Panoramabild entstand. Etwas weiter dann der Blick zum schneeweissen Jura, der in der Abendsonne immer wie mehr zu strahlen begann.

Panorama mit Blick in Richtung Biel und Jura

In Lyss kamen viele Kindheitserinnerungen auf. Die untenstehenden Fotos zeigen einige davon.Es ist eindrücklich wie stark sich ein Ort in vierzig Jahren verändert. Trotzdem gibt es überall bekannte Ecken, die mit irgendwelchen kleinen Geschichten oder Erlebnissen verbunden sind.

Kindheitserinnerungen 1Kindheitserinnerungen 2Kindheitserinnerungen 3

Einer dieser Orte ist der Försterstein. Der Gedenkstein aus Sandstein war oft der Zielpunkt des sonntäglichen Spaziergangs, den ich jeweils nicht besonders liebte. Trotzdem sind einige der frühsten Kindheitserinnerungen mit diesem Ort verknüpft. So gab es jeweils Bäume zum beklettern und auch das Denkmal selber diente als Kletterwand. Der richtige Ort für meine Sonntagsausfahrt.

Blick vom Försterstein in Richtung LyssFörsterstein bei Lyss

Auf der Rückfahrt durch das Limpachtal gab es wie üblich Gegenwind und so wurde der zweite Teil der Tour zur Durchhalteübung. Mit eiskalten Füssen strampelte ich mit kaum 20 km/h gegen Hause. Ziemlich durchgefroren gab es als Tourabschluss ein heisses Schaumbad und die Freude den inneren Schweinehund wieder mal geschlagen zu haben.

Zurück durchs Limpachtal - kalt und windig

Statistik: 56.2 km, ca. 778 Höhenmeter, Fahrzeit 3:08 h

Der nebligkalte Loop zur Schaukäserei !

Nebliger StartNebelimpressionenSchneeimpressionen

Obwohl ich um 0900 Uhr bereit war, verunmöglichten überfrierender Nebel und spiegelglatte Strassen den Tourenstart. Um Mittag waren die Strassen dann nass und ich starte auf eine Tour zur Schaukäserei in Affoltern im Emmental mit einer erweiterten Anfahrt über den Ochlenberg. Der Nebel war richtig unangenehm und die Kälte kroch trotz mehreren Layern unbarmherzig unter die Haut.

Ti29-40 vor HolzstossEtwas Sonne gibt es trotzdemNebelimpressionen WaldMein Lieblingsbaum

Dafür gab es überall tolle Fotosujets, wie die Bilder in diesem Beitrag beweisen. Wie immer in dieser Jahreszeit bleibt der Nebel trotz tiefer Untergrenze in den Gräben des Emmentals hängen und schwappt immer wieder über die Hügel. Teilweise muss ich wegen gefrorenem Schneematsch etwas vorsichtiger fahren – Spikes wären aber wohl nicht die Lösung.

Panorama - Höchster Punkt der Tour

Der Weg zur Schaukäserei zieht sich und langsam frieren mir die Füsse ein. So bin ich froh endlich im Restaurant einzutreffen. Ich kann einen Platz an der Heizung ergattern und die feuchten Kleider etwas trocknen und die kalten Füsse wärmen. Ich habe keine Lust auf Trails und fahre auf der Strasse runter nach Hasle-Rüegsau und zurück nach Hause. Vor Kirchberg wartet dann wieder die nette und sehr kalte Nebelwand! Kein Bikewetter, aber gelohnt hat es sich trotzdem.

Burg Burgdorf in BurgdorfVor Kirchberg - Zurück in die Suppe

Statistik: 53.3 km, ca. 661 Höhenmeter, Fahrzeit 3:06 h

Wellness & Whisky !

Cheminée Feuer 2015

Heute musste ich um 0515 Uhr raus und Chauffeur für den Sohn spielen. Gelegenheit, um im leisen Schneefall zuzuschauen, wie die Stände für den Samstagsmarkt von Solothurn aufgebaut werden. Danach geniesse ich eine ausgiebige Kaffee-Gipfeli Session in der Kaffeehalle. Irgendwie war mir bei diesem nasskalten Wetter nach einem Wohlfühltag und so ging es nahtlos um 0930 Uhr ins Wellness ins Sportzentrum Zuchwil. Nach drei Saunagängen, sehr kalten Duschen im Schnee, ausgiebigen Ruhephasen und abschliessender Wassermassage, war ich bereit für die zweite Tageshälfte: Zu meinen Eltern für einen gemütlichen Whisky – Lagavulin Querdegustations – Nachmittag vor dem Kaminfeuer. Nun, kein sehr sportlicher Tag, aber sehr entspannend und gut für die Seele. Das braucht es zwischendurch ! ;-)

Schwarzkopf Loop – Harziger Saisonstart !

Durch den Sädelbach zum SchwarzchopfSchwarzchopf in Richtung Stockacher

Nach über sieben Wochen nicht mehr im Sattel, wollte ich heute eine kleine Mittagsrunde fahren. Ziemlich motiviert schwang ich mich auf’s Bike und fuhr rasant in Richtung Grauholz für den Schwarzchopf Loop. Noch in Ittigen rebellierten Geist und Körper und beim Forsthus wollte ich absteigen und umkehren. Wo war meine Form aus dem letzten Jahr? Wohl irgendwo am Strand in Thailand und vernichtet durch Alkohol und Faulenzen…

Panorama Alpen bei Habstetten

Dreihundert Höhenmeter weiter hatte ich mich etwas gefangen. Der Geist zweifelte noch, aber der Körper erinnerte sich an die einfachen Bewegungen – Treten, Treten, Atmen, Treten… Auf dem Schwarzchopf war ich ziemlich fertig aber trotzdem froh, das neue Bikejahr in Angriff genommen zu haben. Nun ja, wenn ich im Januar und Februar nun etwas ‘beisse’, werde ich im Frühjahr belohnt. Los geht’s…

Statistik: 23.2 km, ca. 523 Höhenmeter, Fahrzeit 1:36 h