Rund um den Belpberg !

Panorama Gerzensee

Die Monatsziele liegen mir im Nacken und so musste ich beim schönsten Wetter eine Mittagstour machen. Mit ‘Kilometer fressen’ im Hinterkopf fuhr ich in ganz schönem Tempo rund um den Belpberg auf mehrheitlich bekannten Strassen. Einmal mehr musste ich feststellen, dass Gerzensee wohl einer der heissesten Anwärter für das Dorf mit der schönsten Aussicht ist. In jedem Fall wüsste ich wo ich einige Millionen in Wohneigentum investieren würde, wenn ich sie den hätte.

Gerzensee - GantrischpappelnGerzensee - Eiger, Mönch und Jungfrau

So bleiben nur einige saftige Kilometer in den Beinen und die Erinnerung an eine frühlingshafte Mittagstour.

Statistik: 40.7 km, ca. 418 Höhenmeter, Fahrzeit 1:48 h

VexLaax14: Übersicht !

Start - VexZiel - Laax

Im Sommer (der keiner war), fuhr ich in acht Tagesetappen eine selbstgeplante Queralp (anstelle einer Transalp) von Vex im Unterwallis nach Laax in der Surselva. Hier die Übersicht der Beiträge:

Wetter - Gibidumsee

Wegen schlechtem Wetter (Durchschnittstemperaturen 21°C) und insbesondere infolge der latenten Gewittergefahr musste ich die Route etwas anpassen und zwei hohen Pässe (Pas de Lona, Meidpass) sowie den Abstecher nach Riale auslassen. Mit einem Tagesschnitt von 52.7 km und 1414 Hm hatten die Etappen trotzdem noch genug Substanz. Die Grösse meines persönlichen Planungsziels von 45 km und 1800 Hm hat sich in der Praxis bestätigt und ich werde das künftig als Basis beibehalten.

Ausrüstung

In Sachen Ausrüstung habe ich in diesem Jahr etwas weiter optimiert und schliesslich rund 8.5 kg bis 9.5 kg im Rucksack gehabt, je nach Verpflegung. Viel Optimierungspotential gibt es aus meiner Sicht nicht mehr. In jedem Fall hatte ich alles dabei was ich brauchte und nie das Gefühl, dass mir etwas fehlen würde.

Tolle Momente - Corno-Gries

Irgendwo schrieb mal einer, dass die Fitness auf einer Transalp von alleine kommt. Mit ging es genauso. Der erste Tag mit dem schweren Rucksack war der härteste und mit zunehmender Dauer der Tour gewöhnte sich der Körper an die Belastung. Es sei aber nicht verschwiegen, dass ich im Anschluss im August nur zwei Mal auf dem Mountainbike war.

Tolle Momente - San Giacomo

Total gab es in den acht Tagen 421.6 km und 11315 Höhenmeter rauf sowie 17478 Höhenmeter runter. Dies ist den diversen Bergbahnen zu verdanken, die mich ca 6800 Höhenmeter den Berg rauffuhren. Fazit? Das Wallis ist bike- und bergmässig weiterhin ein Traum und es war jede einzelne Stunde wert, die ich in dieser grandiosen Natur zurückgelegt hatte. Schliesslich war ich erstaunt und ein bisschen Stolz, welche Strecken man mit dem Mountainbike in einer Woche im Alpenraum auf Singletrails zurücklegen kann. Es wird nicht meine letzte Mehrtagestour gewesen sein!

Der Köniztal Mittagsloop !

Köniztal eine Seite......und die andere Seite

Nur ein schneller Beitrag zu einer schnellen Mittagsrunde. Letzte Woche wollte ich auf dem Gurten noch einen ‘Berg weiter’ fahren und stand plötzlich vor einem ‘Chrachen’. Einfach dieses Tal umfahren, dachte ich mir und fuhr runter nach Kehrsatz. Später zeigte sich, dass der Gurten eben nicht mit dem Ulmizerberg verbunden, sondern durch das Köniztal abgetrennt ist. Heute war deshalb das Ziel klar – in weitem Bogen ums Belpmoos und dann durchs Köniztal zurück. Mir gefallen so kleine Täler. Da fühlt man sich richtig ‘auf dem Land’ obwohl es nur wenige Minuten von der Stadt weg ist.

Statistik: 30.5 km, ca. 324 Höhenmeter, Fahrzeit 1:24 h

Das Geocaching Projekt – Sisyphus !

10 km Geocaches - Stand 2015

Seit 2011 verfolge ich das Projekt alle Geocaches im Radius von 10km zu suchen. Vor fünf Jahren hatte ich noch über 120 Caches auf der To Do Liste – Im Februar 2015 sind es bereits wieder 254 Geocaches – Unglaublich, das ist eine echte Sysiphusarbeit.

LiftcacheGeocache - Matroschka Style

So ging es heute Nachmittag mit dem Mountainbike über Wiesen, Wälder und Felder auf der Suche nach neuen Geocaches. Bis auf einen habe ich alle relativ rasch gefunden. Es ist erfreulich, dass man fast nur noch aufwändig gestaltet Caches findet. Der obige ist ein gutes Beispiel – zuerst ein Seilbähnli und dann als Nano Matroschka-Style loggen.

Geforener Geocache...geöffnet !

Sonst kämpfte ich etwas mit dem Untergrund. Es ist nicht immer einfach die Caches im Schnee zu heben, speziell wenn er so festgefroren ist wie der obige. Die Cacherunde führte mich im grossen Bogen nach Wangen an der Aare und weiter nach Herzogenbuchsee. Dabei fuhr ich erstmals im Winter mitten durch den Witigolfplatz, der in dieser Jahreszeit seinen eigenen Reiz hat.

Ein Tannencache - Lustig!Wilihöfer Golfanlage

Über weite Strecken führte mich das GPS quer durch die Wälder und da gab es auf aufgeweichtem Eis einiges an Fahrtechniktraining. Für einige Abschnitte hätte ich mir gerne ein Fatbike gewünscht. Via weiteren originellen Caches geht es zum Burgäschisee.

Ziemlich schwieriges GeländeEulencacheStromturm bei Wanzwil

Geforener Burgäschisee

Der See ist gefroren aber nicht begehbar. Trotzdem eine schöne Szenerie. Da es am Sonntag Nachmittag rund um den See von Muggels nur so wimmelt, verzichte ich auf die drei Burgäschisee-Caches und fahre über Heinrichswil nach Hause. Fazit: 10 Caches weniger auf der Liste… ;-)

Statistik: 41.7 km, ca. 295 Höhenmeter, Fahrzeit 2:41 h, Geocaches: Graffiti; Hung’s Nano; Jeremy’s 10th – Anniversary-Cache ; Raststätte Deitingen Nord; X-Mas Cache 2014; Tweet 2; Eule…; Dr Stromturm (-Cher); Logliftmeter; Industrie Niederönz TBs: Greg The Cat; The Spirit of Milo; MEGA Switzerland – meeting friends 2014

Der Gurten – Belpmoos Loop !

Aufstieg zum GurtenGurtenblick zu den AlpenPanorama Gurtendorf

Seit Dienstag habe ich das Mountainbike und meine Ausrüstung im Auto mit der Hoffnung am Mittag Zeit für eine Runde zu finden. Der Beruf hat Vorrang und so blieb das Equipment weggesperrt. Doch heute hatte ich Zeit und nutzte die Chance für eine Runde auf den Gurten und danach in grossem Bogen um das Belpmoos. Fantastische Winterwoche und ich bin etwas neidisch auf jene, die nun in den Skiferien sind.

Aareübergang bei BelpGut Melchenbühl

Aber Biken in dieser Landschaft bei diesem Wetter ist auch toll. Dabei sind die Temperaturen ideal und die Wege frei von Eis. Bei der Runde fällt mir wieder mal auf wie viele stattliche Landgüter rund um Bern stehen. Teilweise darf man ruhig von Landschlösschen sprechen. Das obige Beispiel ist ein Patrizierhaus im Melchenbühl – kein Wunder, dass 1798 die Franzosen in Bern Gold im Visier hatten.

Statistik: 26.3 km, ca. 427 Höhenmeter, Fahrzeit 1:21 h