Hervorgehobener Artikel

Panorama Bike: Abbruch via Fribourg !

Panorama Lac de la GruyèreBlick auf Golfplatz und GreyerzerseeRoute de la Gruyère

Leider keine so guten Nachrichten. Wir brechen die Tour entlang der Panorama Bike Route von Thun nach Montreux heute ab. Die Etappe 13 würde über den Moléson nach Les Paccots führen. Ab Mittag besteht grössere Gewittergefahr und ab heute Abend ist dann Landregen angesagt. Vielleicht würden wir es noch trocken bis Les Paccots schaffen, aber dann wären wir in Sachen öffentliche Verkehrsmittel für die Rückreise nach Hause ziemlich eingeschränkt.

Reifer WeizenÜberlandbild

So entscheiden wir uns den heutigen Tag nochmals zu geniessen und gemütlich entlang der Route de la Gruyère nach Fribourg zu fahren. Es wird eine Strecke vorwiegend auf Asphalt werden, weil ich vor den Cumulus Wolken am Bahnhof sein will. Anstatt das Greyerzerland auf der Autobahn in wenigen Minuten zu durchfahren, können wir die hügelige, agrare Landschaft nun etwas ausgiebiger betrachten.

Panorama Überland in Richtung Fribourg

Der Blick schweift über den Greyerzersee, dem wir am rechten Ufer entlangfahren, über grüne Wiesen und reife Kornfelder. In einem kleinen Ort gibt es Kaffee und Kuchen und danach freue ich mich, dass ich überland sehr gut mit dem e-Bike meiner Frau mithalten kann. Vor Fribourg müssen wir noch den Graben der Gérine überwinden und nähern uns schliesslich über die alte Strasse von Osten der Stadt.

Fribourg - VorstadtFribourg - Neue La Poya BrückePanorama Fribourg

Früher wie heute ist es ein grandioser Anblick die alte Stadt hoch über der Flusskehre zu sehen, geschützt von mächtigen Türmen an den gegenüberliegenden Flanken und zugänglich über hohe Brücken. Wir fahren durch die Altstadt, essen etwas zu Mittag und schliessen diese schöne Mehrtagestour mit einer Zugfahrt nach Hause ab, Gewitterregen inklusive. 😉

Statistik Tour: 43.2 km, ca. 494 Höhenmeter, Fahrzeit 3:14h

Das Jahr 2015 !

Die wichtigsten Beiträge aus dem letzten Jahr habe ich mit etwas Verspätung noch ’nachgebloggt‘ und nun bin ich bereit für die traditionelle Rückschau auf das letzte Jahr. Im Januar darf man das ja noch. 😉

Januar

Panorama Winterlandschaft

Die Hälfte des Januars verbrachte ich in südlicheren Gefilden. Trotzdem reichte es zu fünf Wintertouren, von matschig bis Winterwunderland und einigen Winterfotos, die es später bis in den Jahreskalender schafften (das obenstehende gehört nicht dazu, bringt aber den Charakter des Januars 2015 besser auf den Punkt). 😉


Februar

Kloster Sankt Urban - Panorama

Der Februar war den Mountainbikern erstaunlich gut gesinnt und das schlechte Wetter hielt sich in Grenzen. Ich fuhr einige Touren und entdeckt neue Bauwerke in meiner Umgebung. Und wie immer im Winter erwacht mein Geocacher Instinkt. Zudem eignen sich die Wintermonate um lang geplante Blogbeiträge endlich mal abzuschliessen und zu veröffentlichen.


März

G710 im Frühlingswald

Der Frühling zog früh ins Land und so spross der Bärlauch für das Standard ‚Bike-im-Bärlauch-Foto‘ bereits anfangs März. Nebst Geocaching suchte ich mir neue Wege auf die Lueg und bloggte über Ausrüstungsgegenstände wie Socken, Hosen und sogar über federleichte Unterhosen für Mehrtagestouren. 😉 Und dann, dann war ich noch das erste und einzige Mal in diesem Jahr auf den Ski!


April

Panoramatrails hoch über dem Vinschgau

Der Monat startete mit einer sehr schönen Juratour ab Magglingen durch Felder von gelben Osterglocken. Das Stichwort für den Rest des Monats? Vinschgau! Wir erlebten eine geniale Nachosterwoche im Südtirol mit Eisblüten, trockenen Singletrails und dem vollen Wellness-Paket.


Mai

Panorama in Richtung Evionnaz bei Le Tilly

Entgegen dem Jahrestrend war heuer der Mai nicht so ‚bikeig‘ wie auch schon. Natürlich durften die Klassiker wie die Bikedays oder der Buechibärg Slow-up nicht fehlen, aber richtig in Erinnerung blieb eine weitere Etappe der Umrundung des Kantons Solothurn. Und dann war da noch eine Powerwanderung mit viel Muskelkater im Unterwallis sowie eine echte Frühlingsblumenrunde mit meiner Frau auf die Lueg.


Juni

Erster Aufstieg zur Wittefäre

Standardtermine ebenfalls im Juni: Iron-Bike Marathon bei miesestem Wetter, Buechibärg-Marathon bei schönem Wetter und die grenzwertige Biketour bei gemischtem Wetter. Dann war ich noch vier Tage im Jura in einem beruflichen Bikefitnesskurs der richtig toll war, aber weil quasi im ‚Rennmodus‘ durchgeführt, nur wenig Stoff für Blogbeiträge gab.


Juli

Panorama Glacier de Corbassière

Der Juli ist geprägt von zwei Mehrtagestouren. Erst die Thun – Gruyère Tour entlang der Panorama Bike zusammen mit meiner Frau und ihrem neuen e-Bike, gefolgt von einigen Tagen im Val de Bagnes. Da fällt die Fotoauswahl extrem schwer. Ich wählte, kaum überraschend, das Gletscherfoto – so eines braucht es in jedem Jahresrückblick.


August

Sonnenuntergang - Seeblicktrail

Spannende, wenn auch wenige Biketouren im August. Zuerst eine Tour nach Biel mit gutem Fischknusperli-Essen, danach eine echte Entdeckertour durch das Engstligental. Mein Highlight war die happig schöne Abendtour zum Brisenhaus in der Innerschweiz.


September

Ronco sopra Ascona - Ansicht

Kurz aber fein waren die biketechnischen Aspekte des Septembers. Wir zogen unsere Wohnung um und so blieb weder Zeit für Blogbeiträge, noch Zeit zum Mountainbiken. Entschädigt wurden wir mit einer ehelichen Ferienwoche ohne Kinder hoch über dem Lago Maggiore und drei schönen Biketouren in der Umgebung.


Oktober

Flowtrail vom Feinsten

Noch ruhiger wurde es im Oktober – ‚Möbel zusammenschrauben und Kisten auspacken‘ sage ich da nur. Für die Müh gab es zwei schöne Touren – eine mit dem Prädikat ’sehr gut‘ über den Hochnebel aufs Althüsli und eine Tour der Marke ‚episch‘ auf die Portail de Fully.


November

Episches Bikebild!

Der November steht für neblig kühle Touren im Flachland. Im 2015 sieht die Situation anders aus. Der Winter will und will nicht einbrechen und die Temperaturen bleiben hoch. Ich packe die Chance und fahre auf Balkontrails auf das Faulhorn bei schönstem Wetter und absolut menschenleerer Umgebung. Spätes Jahreshighlight und unvergesslich!


Dezember

Ti29-40 in alter Frische

Der Dezember bleibt ebenfalls klimatechnisch einzigartig und das erlaubt Entdeckertouren auf die Graitery, durch den Rüschgraben und auf die Lueg. So muss eine Bikesaison enden! Wenn ich so über den Bericht schaue, habe ich die Essenz des Jahres 2015 trotz grassierender Blogfaulheit recht gut getroffen.


Jedes Jahr werde ich bei diesem Beitrag etwas sentimental.
Der Grund? Dankbarkeit, dass man so ein Leben leben darf, mit der lieben Familie, mit guter Gesundheit und mit fantastischen Erlebnissen in unserer wunderbaren Natur. Möge das 2016 ähnlich werden…


Route de Chancy !

Panorama Crête de la Neige - Route de Chancy

Heute hatte ich wenig Zeit und erkundete über Mittag eine schnellere Route um aus Genf raus zu kommen. Dazu eignet sich die Route de Chancy, die ab Jonction in Richtung Westen führt. Über den Grossteil der Strecke gibt es einen vom Verkehr abgetrennten Radweg. Das ist gut so, denn der Genfer Verkehr ist etwas ‚dynamischer‘ als bei uns ist. Die Rückfahrt ging via Sézenove und der l’Aire.

Panorama Salève bei Sézenove

Wie gestern erwähnt, ist Genf umrahmt von Bergzügen, welche mich im Sommer bikemässig locken werden. In Richtung Südosten thront der Mont Salève mit 1379m. Da bekanntlich Genf nur 373 m über Meer liegt, kommen da rasch einige Höhenmeter zusammen. In Richtung Südwesten schliesst der Le Vuache mit 1101m das Genfer Becken ab. Gegen Westen und Nordwesten sieht man schliesslich die weissen Spitzen des Haut-Jura mit der Crêt-de-la-Neige, welcher mit 1720m der höchste Berg des Juras zu sein scheint. Die Höhenangaben auf der Karte sind mit Vorsicht zu geniessen und erst jüngere genaue Messungen haben das Rennen zu Ungunsten des benachbarten Le Reculet entschieden.

Statistik Tour: 26.5 km, ca. 156 Höhenmeter, Fahrzeit 1:11h

Going West !

Seit diesem Jahr habe ich wieder einen neuen Arbeitsplatz und nach Luzern und Bern geht die Reise weiter nach Westen, nach Genève oder Genf, wie die Deutschschweizer sagen. Vielen mögen solche Ortswechsel ein Graus sein, für mich ist es immer wieder eine Herausforderung und eine Abwechslung. Das hält mich jung!

Aussicht über die Stadt - Pt 413Rhoneufertrail 1

Der Arbeitsort führt dazu, dass ich Wochenaufenthalter bin und so öfters mal unter der Woche Zeit für eine sportliche Aktivität oder eine Biketour habe. Nachdem ich letzte Woche bereits eine 10 km Joggingtour erkundete, war ich heute auf Trailssuche. Dazu hab ich mir das halbe Internet auf’s GPS geladen. Für den Raum Genf scheinen sich Wikiloc und Bikemap speziell zu eignen.

Panorama Loex

Wie überall in der Schweiz gibt es auch in Genf genügend Fahrradwege und Singletrails, um ohne Strassennutzung aus der Stadt zu kommen. Im Gegensatz zu deutschschweizer Agglomerationen ist der Stadt – Land Unterschied um einiges deutlicher. Hier die internationale, multikulturelle Grossstadt, da die ländliche Provinz mit Weinbergen und dem typischen Charme der Romandie.

Rhoneufertrail 2Rhoneufertrail 3

So fuhr ich eine tolle Entdeckerrunde auf beiden Uferseiten der Arve und der Rhône bis zur Passerelle de Chèvre und zurück. Das waren sicher 80% Waldwege bzw Singletrails. Nicht schlecht für den Start in die Saison 2016 und es wartet noch ein ganzer Kanton darauf entdeckt und befahren zu werden. Zudem ist Genf umrahmt von hohen Jurahöhen und ich freue mich bereits auf ausgedehnte Juratouren im Hochsommer.

Rhoneufertrail 4Abendsonne Genf

Und sonst? Nun Ja, die Wege waren ziemlich matschig und sind relativ stark durch Jogger und Hundehalter genutzt. Je nach Jahres- und Tageszeit sollte man die Uferwege wohl meiden. Ich muss mir wohl einen Plan B zulegen, um rasch aus der Stadt zu kommen. 😉

Statistik Tour: 21.8 km, ca. 286 Höhenmeter, Fahrzeit 1:36h

Val de Bagnes: Ein Überblick !

Glacier de Corbassière

Im Val de Bagnes habe ich im Sommer 2015 vier tolle Bike- und Wandertage erlebt. Die Walliser Südtäler sind richtige Mountainbikeparadiese in genialer Berglandschaft. Da gibt es auf kleinstem Raum ‚Natur pur‘, gleichzeitig eindrückliche Technik (von Bergbahnen und der Wasserwirtschaft) und eine inspirierende und geschichtsträchtige Kulturlandschaft.

Plan GoliVal de Bagnes

Hier geht es zu den Beiträgen:

Usine de FionnayCampingessen

Der Campingplatz ‚Foret des Melezes‘ war übrigens für die Bedürfnisse ideal und wer Ruhe fernab des nächsten Dorfes sucht, ist hier sicher richtig und die Nacht war mir 15 CHF sehr günstig.

Lac de Mauvoisin

Mountainbiken im Vinschgau: Übersicht !

Panoramatrails hoch über dem Vinschgau

Im April 2015 waren wir für einige Tage erstmals im Vinschgau zum Wellnessen und  Mountainbiken. Draussen ist es kalt und trüb, Gelegenheit um in Erinnerungen zu schwelgen. Das Vinschgau ist wettertechnisch in einer privilegierten Ost-West Lage, was schon früh im Frühling trockene Trails erlaubt.

Eisblumen - ÄpfelEisblumen - Äpfel

Das hat sich bei unserem Besuch in der zweiten April- und Osterwoche vollauf bestätigt. Bestes Sonnenwetter und angenehme Temperaturen am Nachmittag. Einzig in der Nacht gab es noch Minusgrade. Dafür konnten wir am Morgen jeweils die einzigartigen Eisblumen bestaunen. Zum Schutz von Frostschäden werden die knospenden Apfelbäume in der Nacht bewässert und glitzern am Morgen von Eis umhüllt.

Vinschgauer Radweg - PlanVinschgauer Radweg

Wer es gemütlich angehen will, dem sei der hervorragend ausgeschilderte und unterhaltene Vinschgauer Radweg ans Herz gelegt. Hier kann man mit jeglicher Art von Fahrrad viele Kilometer fernab des Strassenverkehrs das Tal rauf und runter fahren. Wer Lust hat macht das vom Reschensee bis nach Meran.

Ausschilderung der BikeroutenBikeshop MAXX Bike Eldorado

Überhaupt tut man was für den Gast und speziell für die Mountainbiker. Die Infrastruktur an Bikehotels (zB der Jagdhof in Latsch), Bikeshops (In Latsch empfehle ich Maxx Bike Eldorado) und Shuttle Operatoren ist eindrücklich. Sowohl im Internet wie im Gelände sind zahlreiche Touren ausgeschildert. Einziger Kritikpunkt: Im Bereich Vermarktung wie auch im Bereich Service könnte man noch mehr als Gesamtdestination auftreten (analog Graubünden beispielsweise). Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Tolle Anlaufstellen im Internet sind die Webseiten von Vinschgaubike, Mountainbiker.it, Trails.de Karte und Vinschgau.net für allgemeine Infos.

TrailparadiesWaalwege - Suonen

Am Wichtigsten sind natürlich die Qualität der Trails im Gelände und da bleiben keine Wünsche offen. Von eigens gebauten Flowtrailstrecken, über bebikebare Waalwege bis zu wunderbaren Panoramasingletrails in grosser Höhe ist alles vorhanden.

Hier noch die Übersicht der Beiträge:

Latsch und Jagdhof

Ich hoffe ich kann diesen Beitrag schon bald um weitere Touren ergänzen. In grösserer Höhe gäbe es noch einiges zu entdecken!