Es war einmal eine Marke ‘Kodak’ !

Ja, nun ist es soweit. Kodak hat Gläubigerschutz angemeldet und damit ist die berühmte Marke am Ende. Leute in meinem Alter sind mit Kodak aufgewachsen, der Begriff für qualitativ hochwertige Filme. Zur Zeit scanne ich so an die 10’000 Diapositive ein und ich kann bestätigen, dass die Kodakfilme auch nach Jahren noch relativ gut aussehen. Beim nahenden Ende der Marke kommt schon etwas Wehmut auf. Was passiert nun mit den vielen Kodak Photo Points bei Sehenswürdigkeiten rund um die Welt? ;-) Kodak ist aber auch ein Symbol für die Vergänglichkeit von allem. Weltmarken und Weltfirmen kommen und gehen, früher oder später. So versuche ich nun meine Fotos und Dias, wie schon mal die Disketten, auf ein neues Medium zu retten, in der Hoffnung, dass sie nicht so enden wie Kodak…

17:36
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Die Alarmpfeife !

Vor meiner Mehrtagestour in Alta Rezia (und nachdem ich mir den Film 127 Hours anschaute) :-) habe ich mich etwas intensiver mit der Notfallvorsorge beim Mountainbiken beschäftigt. Eine der Massnahmen war es eine Alarmpfeife zu kaufen, welche nun einen festen Platz im bzw. am Rucksack hat. Die Pfeife macht was sie soll, sie pfeift ziemlich schrill und laut. Daneben ist noch ein Kompass und ein Thermometer eingebaut. Na ja, in der Schweiz ist das Teil wohl eher ein Gadget eines Möchtegern-Wildnis-Mountainbikers, aber man weiss ja nie…

20 CHF bei Veloplus

12:00
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Der Gigeliwald Trail !

Seit längerem verfolge ich im Internet die Berichterstattung der Freeride Connection Luzern. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt in Luzern einen legalen Trail zu bauen, im Moment mit Fokus auf dem Gigeliwald Trail. Ich hatte bewusst einen Tag mit Minustemperaturen gewählt, wollte ich doch keine Spuren hinterlassen (Das dürfen meiner Meinung nach sowieso nur jene, die dann auch mitschaufeln!). Der Einstieg war rasch gefunden und relativ vorsichtig fuhr ich den Trail runter. Schon bald grüsst neben der Strecke ein hübscher Brätliplatz.

Der Trail führt verspielt den ganzen Wald hinunter und die Sprünge lassen sich alle umfahren (gut für mich). ;-) Dabei ist die Strecke so angelegt, dass sie auch Bikern wie mir Spass machen könnte. Natürlich bräuchte es einige Fahrten mehr, um eine etwas flowigere Fahrt zu garantieren. Die Holzrampen scheinen mit technisch massiv gebaut zu sein, der eine oder andere Anlieger könnte wohl noch etwas stabiler sein. Auf jeden Fall sieht man ziemlich tiefe Spuren im gefrorenen Boden. Der Trail ist übrigens vorbildlich an Kreuzungsstellen abgesperrt, so dass es nicht zu Unfällen mit Wanderer kommen kann.

Fazit: Obwohl ich nicht der Gravity Fraktion angehöre, werde ich den Trail wohl noch einige Male befahren, jedenfalls solange als keine gepanzerten Jungs mit viel Federweg mir dabei zuschauen. ;-) Respekt an die Truppe, welche in viel Fronarbeit den Trail baute und  noch unterhält. Mehr Infos auf der Facebookseite der Freeride Connection. Einen kleinen Film gibt es drüben auf Flowzone.

12:00
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Der zweite Nightride !

Vor der längeren Schlechtwetterfront wollte ich nochmals aufs Bike, aber beruflich schaffte ich keine Mittagstour. Das war heute Abend die Gelegenheit endlich wieder mal einen Nightride zu fahren, übrigens erst die zweite absichtliche Nachtfahrt überhaupt. Ausgerüstet mit meiner neuen Lupine Piko wurde die Nacht zum Tag. Ziemlich genial das Teil. Ein ausführlicher Bericht folgt später. Sonst kämpfte ich nach etwa einer Stunde deutlich mit den Minustemperaturen! Nach Hause schafften es meine Füsse nur noch ausgeklickt. Es hat trotzdem viel Spass gemacht – Adrenalin, Spannung und Abenteuer pur und eine ganz neue Erfahrung meines Hometrails!

Statistik: 33.4 km, ca. 13 Höhenmeter, Fahrzeit 1:45 h

22:41
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Der Gütsch Loop !

Heute brauchte ich am Mittag etwas Überwindung um aufs Mountainbike zu sitzen. Die Temperatur war definitiv nicht sehr angenehm. Ich fuhr auf steilen Quartierstrassen direkt zum Gigeliwald, auf der Suche nach dem Gigeliwaldtrail, den ich auch fand. Danach ging es erneut in Richtung Sonnenberg und gleich zurück durch den Gütschwald bis zum Château Gütsch. Leider steht das bekannte Wahrzeichen hoch über Luzern immer noch ziemlich verlassen da, obwohl das Restaurant temporär wieder geöffnet ist – schade, denn die Sicht hinunter in die Stadt und auf den See ist grandios.

Erneut fahre ich auf kurzweiligen Trails hinauf zum Sonneberg und geniesse nun zum ersten Mal auf einem Bänkli die namensgebende Sonne! Bei diesen Temperaturen ist der mitgebrachte Kräutertee aus der Thermosflasche genau das Richtige. Zurück fahre ich über den sonnigen Hang und legte mich dabei 2x hin, weil das nur leicht angetaute Gras rutschig wie Eis war. Wieder ein toller Mittagsloop. Der Gütschwald und der Gigeliwald bieten doch einiges an Trails nur wenige Minuten von meinem Arbeitsort weg. Morgen profitiere ich wohl gleich nochmals vom schönen Wetter.

Statistik: 18.4 km, ca. 631 Höhenmeter, Fahrzeit 1:47 h

20:22
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