Beiträge des Monats - März 2007

Der Winteraktionärstag !

Heute war bei strahlendem Sonnenschein wieder einmal Aktionärstag auf der Sillerenbühl. Dank Schneekanonen waren trotz teilweise grünen Hintergründen die Pisten wunderbar präpariert und nur wenig Skifahrer unterwegs. Das Skigebiet Adelboden – Lenk ist mit seinen breiten, relativ flachen Pisten ein Carver-Paradies. Mit wenig Investitionen kriege ich jährlich einen Skipass im Wert von aktuell je Fr. 55.- für die ganze Familie und dazu noch ein Fr. 10.- Konsumationsgutschein je Person. Das ist eine unschlagbare Rendite! “Es lohnt sich!”, kann ich da nur sagen. Am nächsten Sommeraktionärstag gibts eine Biketour… versprochen!PS: Ich habe mich erstmals mit Autostitch versucht und das obige Panorama aus einigen Digitalbildern zusammengebastelt. Geniales Programm. Ich werde mal noch an den Einstellungen rumspielen um eine bessere Qualität zu erhalten.

Der Chocolate & Whisky Event !

Meine Vorliebe für guten Whisky dürfte ja seit hier bekannt sein. Heute Abend besuchte ich den Chocolate & Whisky Event der Friends of Classic Malts im Bellevue Bern. In edler Atmosphäre degustierten wir uns durch 6 sehr gute Schottische Single Malts in Kombination mit 6 Schokoladen. Das Ganze war gar nicht so einfach. Entweder passte die Schokolade oder der Whisky. Wirklich gute Gespanne gab es nicht viele. Trotzdem bin ich eine Erfahrung reicher. Beim anschliessenden Degustieren weiterer Tropfen überzeugten mich nebst den Evergreens wie Lagavulin und Gragganmore speziell der Royal Lochnagar, der Millburn meines Jahrganges und der Rosebank sowie zum Schluss ein Oban aus der Distillers Edition. Sorry für den Off-Topic Post, aber es gibt nebst viel Outdoor manchmal auch Indoor-Genuss!

Die zwei Seen !

Die gestrige Tour führte zu zwei landschaftlich reizvollen Seen im Raum Herzogenbuchsee. Der Burgäschisee ist im Sommer ein beliebtes Ausflugziel, bietet er doch offizielle Badegelegenheiten. Ein malerischer Weg führt rund um den See.
Wer nicht selber Pick-Nicken will, kann im Restaurant Seeblick einkehren. Bereits vor 6000 Jahren waren die Ufer des Burgäschisees von Ureinwohnern besiedelt. Heute ist die Gegend mehr für die jährliche Megaparty Burghofnacht bekannt. Weitere Infos zu Aeschi gibt es hier. Weiter nördlich ist der Inkwilersee geschütztes Naturschutzgebiet und kein Badesee. Er lässt sich zu Fuss in kurzer Zeit umrunden. Der Schilfgürtel bietet vielen Vögel und Fröschen Unterschlupf.Fazit: Immer ein Ausflug wert!

Die Geocaching – Tour !

Heute Abend schaffte ich es um die Gewitter herumzufahren. Da ich etwas ratlos über das Tourziel war, beschloss ich auf eine Geocaching Tour zu gehen. Das heisst in eine Richtung fahren, das GPS Gerät anschalten und mit der Geocaching Funktion das nächstgelegene Versteck suchen. Von da aus zum Nächsten und zum Nächsten. Wichtig dabei ist, die Rückkehr nicht aus den Augen zu verlieren, entfernt man sich doch immer mehr von zu Hause und weiss oft nicht mehr so genau wo man ist.

Diese Art der Touren hat drei Vorteile: 1. lernt man neue Wege und Trails kennen; 2. sind die Caches oft an landschaftlich interessanten Orten; 3. führen die Luftlinienfahrten zu spannenden und technisch anspruchsvollen Routen.

Die Tour führte zuerst zum Burgäschisee-Cache. Nach einer kleinen Seeumrundung, die definitiv nur in dieser Jahreszeit möglich ist, stieg die Strecke an zum Grosse Fluh Cache. Ein riesiger Findling steht mitten in der Wiese! Was für ein schöner Ort mit Blick auf den Jura. Leider habe ich das Versteck nicht gefunden. Über Hügel ging es weiter zum Inkwilersee zum Frosch-Cache. Tatsächlich sprang ein unterkühlter Frosch ins Wasser als ich mich durch das Schilf näherte. Als letztes Versteck habe ich noch den Cache am Wasserturm in Etziken mitgenommen. Der dominante Wasserturm ist die höchste Erhebung im Wasseramt und weitherum sichtbar. Der Cache war eine richtig grosse Büchse mit viel Tauschmaterial darin.

Morgen gibt es noch einen erweiterten Beschrieb der heutigen Tour.

Fazit: Obwohl chaotisch entstanden, ist die abwechslungsreiche Route gut geeignet um mit der Familie im Sommer ein kühles Bad in den Seen zu nehmen und landschaftlich reizvolle Orte zu besuchen.

Statistik: 32.6 km, ca. 387 Höhenmeter, Fahrzeit 1:43 h, 4 Geocaches

Das Gewitter !

Heute Abend wollte ich eigentlich von der ersten Abendtour in diesem Frühjahr berichten. So machte ich mich frühlingsmässig ausgerüstet ohne Rucksack und Regenjacke auf die kleine Runde. Zwar türmten sich die Wolken aber ich schenkte dem keine Beachtung. Fehler! Der Regen nahm immer mehr zu und noch guter Laune fotografierte ich den Regenbogen im Abendlicht.

Einige Minuten später brach mit Platzregen, Blitz und Donner die Hölle los. Nach 10 Minuten war ich von Kopf bis Fuss völlig durchnässt. Etwas später setzte gar Graupelschauer ein. Ich pflügte mit relativ hohem Puls durch noch höhere Pfützen und das Wasser spritze meterweit nach allen Seiten und in mein Gesicht. Mountainbike – Erfahrungen, die man nicht so schnell vergisst! Zum Glück ist die Satteltasche relativ dicht, so dass meine Kamera keinen bleibenden Schaden davontrug. Das GPS Gerät und der Velocomputer trotzten den Bedingungen anstandslos. Als schliesslich das Wasser langsam oben aus den Bikeschuhen lief war ich zu Hause. Rasch ein Blick auf den Regenradar und tatsächlich: Ich hatte genau unter meiner persönlichen Gewitterwolke gebikt. Die gelben Punkte bedeuten sehr starker Regen – genau mit und unter diesen Punkten verläuft meine Strecke rund um den Zusammenfluss von Aare und Emme.

Fazit: Lass die Regenjacke und den Rucksack auch bei der Feierabendrunden nie zu Hause!

Statistik: 18 km, ca. 105 Höhenmeter, Fahrzeit 0:50 h

Die Kleine Scheidegg im Winter !

Nachdem ich meine Skiausrüstung bereits weggeräumt hatte, war nach den überraschenden starken Schneefällen der letzten Zeit heute nochmals ein Familienskitag angesagt. Um das Budget nicht völlig zu strapazieren, sind wir nicht nach Portes du Soleil, sondern nach Grindelwald – Kleine Scheidegg gefahren. Dank Waschmaschinenbons hatten wir noch ein Freiticket übrig. Interessanterweise war der ganze Tag im Gebiet Männlichen schönstes Wetter, während drüben auf der Kleinen Scheidegg die Berge wolkenverhangen waren und ein starker, eisiger Wind über die Kreten fegte. Der Schnee war im oberen Teil wunderbar und Nachmittags kaum sulzig.So machten wir mit den Kindern die Runde Männlichen – Kleine Scheidegg – Lauberhornabfahrt – Wengen – Männlichen. Im Bahnhofrestaurant Kleine Scheidegg gab es gewohnheitsmässig Röstizza, ich kann die Bellavista sehr empfehlen. Die Preise sind zudem moderat. Natürlich darf hier ein Winterbild vom Kleine Scheidegg Singletrail nicht fehlen, der unter der Skipiste schlummert. Im Sommer sieht es hier so aus. Die Talabfahrten nach Grindelwald waren leider mangels gutem Schnee gesperrt und so fuhren wir mit der Gondel wieder ins Tal. Ein schöner Skitag, anstrengend aber Entspannung pur!

Der Kraftwerk Bikeshop !

Heute besichtigten wir die Frühlingsausstellung des Kraftwerk Bikesport Shops in Hasle – Rüegsau. Rechts der Hauptstrasse durchs Emmental gelegen, ist der Shop nicht zu verfehlen. Dank dem Holz – Landi Look ist der Laden gleich sehr ‘heimelig’. Die Verkaufsräume sind urchig und die Bikes im Untergeschoss super präsentiert. Heute gab es neben Suppe und Pizza auch noch Modeshows zu bestaunen. Der Laden führt die Marken Lapierre, Rocky Mountain, Specialized, GT, MTB Cycletech aber auch Giant und Kona. Zusätzlich unterhält der Laden noch ein Rennteam, bietet Fahrtechnik Kurse an und hat einen Biketräff.

Das Geschäft macht einen guten Eindruck und da hier wohl einiges an Emmental-Trail-Know-How versammelt ist, muss ich mal den Bike-Träff testen.

Der Burgdorf – Lueg – Winterloop !

Heute Nachmittag beruhigte ich mein schlechtes Gewissen mit einer Velotour. An diesem und den nächsten Wochenenden wimmelt es von Zweiradfrühlings – Ausstellungen. So war mein Ziel die Ausstellung des Kraftwerk – Bikeshops in Hasle-Rüegsau. Da die Trails noch schneebedeckt sind, blieb ich heute auf den Strassen. Vorgängig rasch die Tour auf dem PC zusammengeklickt und ins GPS geladen und ab nach Burgdorf. Dank drei Schichten Funktionsbekleidung und Regenjacke, überlebte ich die Spritzorgie ohne zu erfrieren. Nach einem längeren Aufenthalt im Bikeshop hängte ich noch die Lueg an. Die Strasse steigt stetig von 520m auf 838m und glücklicherweise war der Schnee genug zusammengeschmolzen um Tiefschneefahrten zu vermeiden. Rasant runter ging es via Mistlenberg – Wynigen – Grasswil nach Hause.

Diese Tour ist ideal zur kalten Jahreszeit, wenn die Waldstrassen und Singletrails nicht befahrbar sind. Sie führt fast ausschliesslich über verkehrsarme Strassen und die Aussicht auf den Emmentaler Höhen ist schön wie immer. Ein Fully braucht man natürlich nicht dazu, ein Hardtail wäre sogar sinnvoller.Statistik: 58 km, ca. 540 Höhenmeter, Fahrzeit 2:50 h