Beiträge des Monats - Mai 2007

Der erste Kauf bei bike-import !

Als Vorbereitung auf meine kurzen Bike Ferien habe ich noch etwas eingekauft. Dazu testete ich erstmals den Internet Shop bike-import.ch, der äusserst günstige Preise hat. Die Webseite ist zwar nicht eine grafische Schönheit und auch nicht extrem übersichtlich, dafür sind die Dinge mit zwei – drei Klicks bestellt. Grosses Plus ist das relativ umfassende Sortiment inklusive der meisten Top-Marken. Ruck-Zuck geht es zur Kasse und in vier Schritten ist das Ganze bestellt. Leider werden die Daten nicht SSL verschlüsselt übertragen.

Die Zahlungsmodalitäten sind denkbar einfach. Bis 300 CHF per Rechnung, zahlbar in 10 Tagen, darüber per Nachnahme. Ab 120 CHF gibts 3%, ab 250 CHF 6% Rabatt. Die Versandkosten sind minimal. Nach der Bestellung erhielt ich umgehend ein Bestätigungsmail und trotz B-Post war die Ware nach weniger als 48h angeliefert – Super! Nun was habe ich bestellt? Zuerst einmal 2 Sätze Schwalbe Nobby Nic Reifen, Snake Skin Version, 26 x 2.25 für je 47.- CHF. Ein detaillierter Bericht folgt später in diesem Blog.

Dann 4 Kettenstifte für je 2.70 CHF – eigentlich Wucher ;-) . Seit Jahren schleppe ich ein Multitool mit einem Kettennieter rum und nun habe ich auch die entsprechenden Nieten dazu. Kettenrisse scheinen ja nach den Platten die zweithäufigsten Pannen zu sein. Ich hatte bisher zwar noch nie Probleme. Aus Neugier gabs gleich noch ein Kettenschloss Sram für 6.- CHF obendrauf, das sich auch mit Shimano-Ketten verwenden lässt. Das kleine Ding macht einen sehr simplen und guten Eindruck. Ob es im Ernstfall hält ist eine andere Frage.

Weiter hab ich in freudiger Erwartung massiver Downhills noch Swissstop Ersatzbremsbeläge für 33.90 CHF gekauft. Das Kleinmaterial verschwindet nun in meiner Moritz Satteltasche und wartet auf den Einsatz.

Zu guter Letzt gab es endlich noch Schutzpads für meinen Rahmen. Dafür ist es höchste Zeit, haben doch die Kabel an einigen Stellen den schwarzen Lack des Rahmens bereits vollständig abescheuert.

Fazit: Ich werde noch mehr bei Bike-Import bestellen. Der Shop ist effizient, sehr preiswert, irgendwie sympathisch und schnell.

Ein schöner Tag !

Heute morgen früh war ich etwas erstaunt über den wolkenlosen Himmel und wenige Minuten später auf der Autobahn fasziniert vom herrlichen Alpenpanorama und der weiten Sicht. Gut zu sehen die verschneiten Berner Voralpen und dahinter majestätisch Eiger, Mönch und Jungfrau, daneben die Blümlisalp. Zu fotografieren lohnt sich bei diesen Panoramas aus grosser Distanz nicht. Ein Blick auf den Thermometer zeigt sehr kühle 3°C an. Hoffentlich hält das Wetter bis am Abend für eine Bikerunde.
Am Mittag verbrachte ich eine Stunde im Fitness auf dem Spinning – Bike. Mit etwas Musik oder etwas zu lesen, geht es einfacher als auch schon. Diese Woche versuche ich meinen Trainingsplan einzuhalten und so muss mal die eine oder andere Einheit über den Mittag sein.
Abends war das Wetter immer noch sehr schön bei nun 19°C. Es scheint dass die Badegäste nicht so wetterresistent sind, war die Badi doch menschenleer. Also nochmals aufs Velo. Da ich nicht mehr so motiviert war, machte ich einige Spielchen wie beispielsweise Langsamfahren, Stehenbleiben, Runden fahren und Beschleunigungsabschnitte mit Puls auf 180 und anschliessendem ausrollen. Gerne fahre ich mit Maximalgeschwindigkeit überwucherten Waldtrails entlang. Etwas Adrenalin und verkratzte Oberarme und Schenkel sind so garantiert. Damit hat die Runde trotzdem Spass gemacht und mein Trainingssoll für heute ist erfüllt.

Statistik: 19.7 km, ca. 65 Höhenmeter, Fahrzeit 0:57 h

Das Buch ‘Biken nur für Frauen’ !

Meine Frau hat kürzlich das Buch ‘Biken nur für Frauen’ aus dem BLV Verlag für 25.50 CHF gekauft. Neugierig geworden durch diese Kurzbesprechung, nutzte ich den gestrigen verregneten Pfingstmontag zur Lektüre. Die Autorin, Tanja Linhard beschreibt auf 127 Seiten das Thema Fahrrad. Der Schreibstil und die Aufmachung ist sehr kurzweilig, die Schriftgrösse und der Zeilenabstand ziemlich gross, so dass man das Buch locker in einem Nachmittag durchgelesen hat. Die Autorin gliedert das Thema in den Bereich Technik (Fahrräder, Bike-Masse, Pannen, Pflege), Ausrüstung (Bekleidung, Schuhe, Sattel, Helm, Sicherheit), Training (Fahrtechnik, Ausdauertraining, Stretching, Pilates, Theraband), Fitness (Abnehmen, Ernährung) und schliesslich Biken im Urlaub.

Beurteilung: Es ist amüsant zu sehen, dass das Buch von einem Mann geschrieben sein könnte. Die Autorin lässt kein Frauenklischee aus und zementiert so das Bild der technisch unversierten, ängstlichen Bikerin. Doch ohne diesen Ansatz wäre es wohl nicht möglich gewesen ein Buch nur für Frauen zu schreiben.

Hier einige Zitate:

‘Da wir Frauen nicht unbedingt High Tech Freaks sind und auch gerne auf den Geldbeutel schauen, ist Carbon eher für jene, die das ultimativ leichte Bike suchen…’,
‘Frauen neigen keinesfalls zu den protzig auftragenden Scheibenkneifern. … Ein Muss für Frauen sind sie jedenfalls nicht.’ (Scheibenbremsen)
‘Fahrtechnik üben und trainieren lohnt sich auf jeden Fall, besonders für uns Frauen, die lieber mit Köpfchen radeln als mit blosser Kraft.’

Störend ist je nach Gesichtspunkt die Oberflächlichkeit und eine gewisse Ziellosigkeit in der Themenauswahl. Obwohl das Mountainbike im Zentrum steht, werden Rennräder und Tourenräder beschrieben, hinzu kommen dann Kapitel über Fitness, Pilates und Ernährung. Ich würde das Buch umbenennen in ‘Biken für Dummies’. Den das Buch ist ein recht guter und breit abgestützter Einstieg ins Thema Fahrradfahren und es wird jeden Einsteiger wegen den einfachen und verständlichen Erklärungen ansprechen. Dabei ist es völlig egal ob dies Männlein oder Weiblein sind.

Die ganz kleinen Freuden !

Inspiriert durch einen Beitrag im Blog von Laris (der sich durch Vazifar inspirieren liess) habe ich vor einiger Zeit diese Schraubenschutzkappen oder wie sich diese Dinge auch immer nennen, gekauft und nun ans Bike montiert. Erhältlich im Veloplus für 6.40 CHF.

Optisch geben sie durchaus an meinem rabenschwarzen SCOTT was her. Wichtiger scheint mir aber die Schutzfunktion, setzen doch einige exponierte Schrauben wie beispielsweise die am Vorbau gerne mal Rost an.

Ob die Plastikkappen dabei etwas nützen wird sich im Langzeittest zeigen. Interessant dürfte auch sein ob es sie im harten Trail – Alltag nicht rausschüttelt.

So habe ich nun Freude an den kleinen schwarzen Käppelchen und die Welt ist wieder ein wenig besser. Genauso Freude hatte ich mit dem jünsten RIDE Titelblatt auf dem doch tatsächlich ein SCOTT Genius MC 40 abgebildet ist und nicht einer der teuren Luxus-Raketen, die in diesem Heft vorzugsweise getestet werden. Später im Heft lässt sich mit einer Lupe auch der Besitzer eruieren – www.mahu.ch

Der Färnstuhöchi Blumentrail !

In diesem Post habe ich den Singletrail runter von der Färnstuhöchi nach Burgdorf beschrieben. Nachdem ich ihn nun bereits ca. 5x gefahren habe, beginnt das Ding echt Spass zu machen. Einzig die vielen Treppen schütteln und rütteln mich immer noch so durch, dass ich jeden Moment vom Fahrrad zu fallen glaube. Dafür geht es bereits besser mit den Kurven. Der Trail scheint bei den Burgdorfer Downhillern beliebt zu sein, ist doch jede Kurve mit einer deutlichen Spur abgekürzt. Nur braucht es einigen Mut hier reinzuschneiden und den habe ich noch nicht überall.

Heute war der ganze Hang runter nach Burgdorf übersät mit gelben, roten, weissen Blumen, deren Namen ich vergessen habe. Wunderbar!! Am Ende des Trails angekommen sollte man gleich über die Strasse wechseln und auf der anderen Talseite über einen Waldweg zurück nach Burgdorf fahren. Zusammen mit dem Egg-Trail, der auch hier einmündet, könnte ich den ganzen Tag im Kreis fahren.

Die Burgdorf Trails Süd !

Vor einiger Zeit bin ich die nördlichen Trails um Burgdorf abgefahren und heute wollte ich die südlichen testen. Schnell die roten Trails aus der Singletrail Map ‘Bärner Seeland’ auf das GPS Gerät übertragen und dann los. Trotz schwülem Wetter fand ich die Temperaturen heute angenehm. Anfahrt via Ersigen wo ich spontan zwei schöne Linden auf einem Hügel sah. Der Umweg hinauf hat sich gelohnt. Wo Linden wachsen und gepflanzt werden, ist das gute Panorama garantiert. Bei der Weiterfahrt habe ich erneut den Färnstuhöchi – Trail gefahren und er gefiel mir so gut, dass es nun einen eigenen Beitrag für ihn gibt.

Südwestlich von Burgdorf liegt der Pleerwald mit dem Aussichtsrestaurant Rothöchi. Hier hat man einen wunderbaren Blick runter nach Burgdorf. Der Spielplatz wäre mal ein Besuch mit den Kindern wert. Nach einem stärkenden Kaffee ging es wieder runter. Die Trails sind gute und solide Waldwanderwege. Genau richtig um das Mountainbike mit hoher Geschwindigkeit kleinere Wurzeln schlucken zu lassen. Am Ende des Pleerwaldes, hinunter ins Underbärgetal führt ein 300m langer Traumtrail, den jemand mit Schaufel und Hacke bearbeitet hat. Sanft wellig, flitzt man zwischen den Bäumen durch. Hierhin werde ich sicher zurückkehren.

Weiter geht es entlang den Spuren dieser Tour, jedoch nicht unten im Tal sondern auf den angrenzenden Höhen. So gibt es immer wieder wunderbare Ausblicke nach Krauchthal hinunter. Die Strecke verläuft entlang des Krauchthaler Waldlehrpfades. Doch irgendwann musste ich runter ins Dorf und gleich wieder hoch zu den ‘Bösen Buben’, dem Gefängnis Thorberg. Eine steile Schotterstrasse führt auf fast 800m. Etwas erschöpft ass ich meinen Mittagslunch um für den 1.2km langen rasanten Downhill nach Chrouchtu bereit zu sein.

Unten vor der Post angelangt, wurde das Bidon am Brunnen gefüllt und ich fuhr gleich wieder rauf, der Sandsteinfluh entlang, bis Oberburg. Mit ausruhen ist nichts, wollte ich doch noch die Trails am Gibelwald ausprobieren. Nach der extrem steilen Anfahrt war die Luft langsam draussen und ich fuhr weiter nach Wasenegg. In der Karte Napfbergland ist dort ein Bikepark im Wald verzeichnet, aber vor Ort finden sich nur Lotharschneisen. Also zurück und runter nach Hasle bei Burgdorf und der Emme entlang nach Hause. Ausgangs Hasle gibt es einen wunderbaren Abenteuerspielplatz für Kinder. Ideal für eine kleine Tour entlang der Emme.

Fazit: Es ist ein mühsames Geschäft Trails zu erkunden, fährt man doch immer wieder rauf und runter. In Burgdorf gibt es viele kleine aber feine Abfahrten, die enormes Spasspotential haben. Wahrscheinlich muss ich noch einige weitere Erkundungstouren machen, bevor ich mich für meine Favoriten festlegen kann.

By the way, die Tour war die längste in diesem Jahr und hat damit fast schon Marathoncharakter. Das Training lohnt sich, wenn ich solche Dinge in 5 h mit sehr wenigen Pausen durchfahren kann.

Statistik: 85.3 km, ca. 1480 Höhenmeter, Fahrzeit 5:09 h

Die verregneten Pfingsten !

Man sollte nichts verschreien, aber für Pfingsten sieht das Wetter wirklich nicht gut aus. Ich mache mir etwas Sorgen um meine Tochter, die in ihrem ersten Pfingstlager wohl im Zelt mit Blitz, Donner und Matsch eingedeckt wird. Eigentlich war ein schönes Bike-Wochenende mit Touren oder dem Besuch des Slow-Up Wallis geplant; zur Not gar ein Abstecher ins Tessin. Daraus wird nichts und so versuche ich mindestens Morgen bis zu den ersten Gewittern noch auf das Mountainbike zu kommen.

Die Vorfreude !

Wie berichtet, geht es noch vier Wochen und ich kann einige Tagen Ferien mit dem Mountainbike in der Lenzerheide geniessen. Kürzlich habe ich nun im Sporthotel Dieschen eine Bikepauschale reserviert. Für 295.- CHF gibt es drei Übernachtungen im Einzelzimmer, Frühstück, Halbpension, Wellness und 1 Ticket auf das Rothorn. Gestern wurden die Unterlagen geschickt und mit dabei ein 92 Seiten starker Bike Guide mit den 20 Tourenvorschlägen und -beschrieben, die man auf Bike GPS runterladen kann. Mit dem Guide und den Singletrailmaps Mittelbünden und Davos-Albula-Surses geht es nun daran die Touren zu planen. Schliesslich möchte ich nicht alle 20 Strecken runterladen (ca. 2 Euro pro Download). Natürlich wird das Wetter und meine Fitness eine Rolle spielen. Auf den Webcams sieht es mit dem Schnee schon sehr gut aus. Vorfreude ist die beste Freude und hoffentlich kann ich hier schon bald von Schönwettertouren von der Bikerheide berichten.