Beiträge des Monats - Juli 2007

Der Mont – Saint – Michel !

Le Mont Saint MichelLe Mont Saint Michel - Der ParkplatzDer Mont-Saint-Michel ist bekanntlich der in Frankreich am meisten besuchte Touristenort. Entsprechend überlaufen ist dessen Besuch. Bei schönstem Wetter, aber brütend heissen Temperaturen stellen wir das Auto auf dem riesigen Parkplatz ab. Beeindruckend nicht nur die Kulisse des Mont-Saint-Michel, sondern auch der Hinweis, das Fahrzeug bis 1900 umzuparkieren, ansonsten es vom Meer verschluckt würde. Das Gedränge in der engen Gasse ist unbeschreiblich und beim Anblick der ellenlangen Schlange vor dem Eingang zum Kloster schwindet die Freude an der Besichtigung definitiv. So verlassen wir den Ort rasch wieder und freuen uns auf die weiten, menschenarmen Gegenden der Bretagne. Für mich war das definitiv das letzte Mal am Mont-Saint-Michel. Wenn ich nochmals vorbeigehe, dann nur im Herbst oder Winter und nur um 0700 in der Früh.

Die Normandie !

Panoramaansicht Strand bei La Hague

Kirche HonfleurPegasus MemorialWie versprochen hier noch ein touristischer Schnelldurchlauf unserer Ferien in der Normandie. In die Normandie gelangt man meist über die imposante Hängebrücke ‘Pont de Normandie‘, von Le Havre über die Seine-Mündung. Bereits das erste Städtchen ‘Honfleur’ empfängt die Touristen mit seinem mittelalterlichen Charme, seinen Fachwerkhäusern, der beeindruckenden Holzkirche und den vielen Kunstboutiquen. Spätestens am Fluss Orne in Bénouville wird man vom alles dominierenden Thema der Gegend eingeholt, der alliierten Landung in der Normandie im Sommer 1944. Ein sehenswertes Museum, das Pegasus Memorial, zeigt wie die britischen Fallschirmtruppen mit Gleitern im Handstreich die Brücken über die Orne besetzten und damit die linke Flanke der Operation ‘Overlord’ absicherten.

Überreste künstlicher Hafen in Arromanches-les-BainsUS Friedhof CollevilleNun geht es Schlag auf Schlag den Landungsabschnitten mit den Codenamen Sword, Juno, Gold, Omaha und Utah Beach entlang. In Arromanches-les-Bains gibt es direkt am Meer ein Museum über die beeindruckende Leistung innert weniger Tage nach der Landung einen künstlichen Hochseehafen zu bauen. Die Trümmer davon liegen noch heute gut sichtbar am Strand und im Meer. Etwas weiter beginnt die Landungszone der US-Amerikanischen Truppen mit dem Friedhof Colleville, wo Tausende von weissen Kreuzen in eindrücklicher und drastischer Weise an die unzähligen Opfer erinnern, die die Befreiung Europas vom Joch der Nazis gekostet hat. Ein Besuch ist hier Pflicht und als Kontrast auch einer auf den deutschen Soldatenfriedhöfen.

Omaha BeachOmaha Beach - Deutscher BunkerEs folgt Omaha Beach, der am Landungstag mit den meisten Verlusten verknüpft ist. Wenn man den langen, weiten Sandstrand sieht und dann die steile Landpartie mit den verbunkerten deutschen Stellungen, erstaunt das nicht weiter. Der Sandstrand eignet sich übrigens hervorragend für ein frisches Bad, auch wenn dies für geschichtsbewusste Besucher etwas mit einem flauen Gefühl im Magen stattfindet.

Pointe du Hoc - Deutsche ArtilleriestellungPointe du HocEin weiterer Höhepunkt die deutsche Artilleriestellung auf dem markanten Felsvorsprung Pointe du Hoc. Eindrücklich die massiven Krater der Bombeneinschläge der alliierten Luftwaffe und noch erstaunlicher, dass die Stellungen durch die Deutschen gehalten wurden. Erst mit einem legendären Einsatz der US-Ranger, die über die Falaise hinaufkletterten, konnte die Batterie eingenommen werden.

Sainte Mère-Eglise - KirchturmDead Mens CornerBekannt aus Filmen und Computerspielen die Abwurfzone der amerikanischen Fallschirmtruppen zum Schutz der rechten Flanke mit guten Museen in Sainte Mère-Eglise und Saint-Côme-du-Mont, dem Dead Man’s Corner. Eine Puppe des am Kirchturm gestrandeten amerikanischen Soldaten hängt noch heute dort. Hier wird klar, welcher Business mit dem Krieg vor einem halben Jahrhundert betrieben wird und kaum ein Tourist kann sich dem entziehen.

Nez de JobourgBlumen in der NormandieSo ist man froh, sich wieder etwas mehr der wilden Natur der Normandie zuzuwenden, am Besten im äussersten Nordwestlichen Zipfel mit der Dünenlandschaft ‘Calvaire des Dûnes’ oder dem Nez de Jobourg. Wer genauer hinschaut sieht nicht nur Natur, sondern darin eingebettet die Atomanlagen von Flamanville und der Wiederaufbereitungsanlage von La Hague. Ob es hier wohl strahlt? Am besten liest man die Meinung von Greenpeace erst nachher. Egal, wir Schweizer senden unsere Brennstäbe ja auch hierhin und müssen deshalb schweigen.

GouryWiederaufbereitungsanlage La HagueSchön ist Goury mit seinem Leuchtturm und der Rettungsstation, die in den letzten zweihundert Jahren vielen Schiffbrüchigen das Leben gerettet hat. Noch heute fährt das Rettungsschiff mehrmals die Woche raus, um in Seenot geratenen Schiffen in diesen sehr schwierigen und tückischen Gewässern zu helfen.

Port RacineLe Redoutable - Atom U-BootRichtig in der Normandie fühlt man sich an der jährlichen Chilbi im kleinsten Hafen Frankreichs in Port Racine. Bei lokaler Musik kommt man dem lokalen Gefühl der Normandie schon sehr nahe. Für einen Regentag empfiehlt sich ein Besuch in Cherbourg im Museum La Cité de la Mer mit der Möglichkeit das Französische Atom-U-Boot Le Redoutable zu besuchen. Damit schliesst sich der Kreis zur neueren Geschichte und wir verlassen die Normandie in Richtung Bretagne.

Fazit: Die Normandie scheint einiges zu bieten, ist aber an der Küste extrem auf den 2. Weltkrieg fokussiert. Wer dies interessiert, ist hier im El Dorado. Wer eher die Natur interessiert, dürfte mit der Bretagne besser bedient sein.

Das Lebenszeichen !

Hier wieder einmal ein Lebenszeichen aus den nomadischen Ferien. Via Deutschland sind wir quer durch Frankreich gefahren und nun an der Normandieküste gelandet. Hier gibt es nur zwei Themen, das Meer mit den Gezeiten und die alliierte Landung im 1944. So pendeln wir zwischen Leuchttürmen und Bunkern. Seit heute spielt auch das Wetter mit, was Camping zum Vergnügen macht.

Hatte ich in den ersten Tagen noch das Drängen einen Internetanschluss zu suchen, um nach dem Blog zu, hat sich das nun gelegt und ohne Computer und Natel lässt sich immer noch leben. Einzig das Biken fehlt mir wirklich. Wie schön wäre es den Falaiseküsten entlang zu biken! Allen die hier trotzdem noch mitlesen ein schöner 1. August und bis in einer Woche, dann bin ich zurück und wieder auf dem Bike und im Netz.

Der Gipfelstürmer !

Ab heute ist Lukas Stöckli wieder unterwegs. Mit seinem Projekt der Gipfelstürmer fährt er in 7 Tagen 700km, über 30’000 Höhenmeter, von Montreux nach Lugano. Auf seiner Webseite und im SF (1. Bericht am 29. Juli, Sportpanorama) lässt sich diese unglaubliche Leistung verfolgen. Ich bin wirklich gespannt, wie er mit dem Bike auf das Breithorn bei Zermatt (4165m) hinaufkommen will und noch gespannter wie wieder runter. Und das alles mit dem Mountainbike! Wahnsinn…

(Update 07.08.07)  Ich habe mir die Videos auf der Sportpanorama Seite angesehen und das Tagebuch gelesen. Da bleibt nur das Staunen. Natürlich ist die Besteigungfahrung eines 4000ers eher ein Gag, aber dennoch beeindruckt der Optimismus und die Lockerheit von Lukas Stöckli selbst in den schwierigsten Situationen. Wenn er ‘äs bizzeli bisse’ muss, sprechen wir von 5000 Höhenmetern in schwierigstem Gelände. Ich bin gespannt ob noch Nebenprodukte abfallen (Buch, DVD ?), wünschenswert wäre es. Gratulation und Respekt!

Die Camping – Ferien (Vorschau) !

Morgen ist es soweit. Ich habe genau drei Wochen Sommerferien. Am Samstag werden wir das Zelt und alle weiteren dazu notwendigen Ausrüstungsgegenstände ins Auto laden und wegfahren. Wohin? Keine Ahnung! Wohin die Strasse und das Wetter uns führen. Morgen geht es erst mal nach Bad Krozingen ans Lichterfest. Ein wirklich guter Anlass, den ich meinen Kindern mal zeigen will.

Das neue Zelt!Um es während unserem Zeltabenteuer etwas komfortabler zu haben, kauften wir ein neues Zelt im Migros SportXX. Es hat zwei ‘Abteile’ für je zwei Personen und in der Mitte ein ‘Wohnraum’, der gross genug ist um darin zu essen und zu stehen. Das Zelt DOME Holiday Family kostete 449.- CHF minus 100.- CHF Rabatt dank einem Slow-Up Migros Gutschein. Ich habe es noch nicht in Natura gesehen, aber meine Familie hat bereits den Aufbautest gemacht. Bin gespannt, speziell beim ersten richtigen Regen.

Damit werde ich mangels Gelegenheit das Bloggen eine Weile einstellen, ausser vielleicht ab und zu ein Statusbericht via Mobiltelefon. Weil ich die Bikes zu Hause lasse, wird es bikespezifisch hier etwas ruhiger. Dann wünsche ich mal allen einen schönen Sommer!

Der Beitrag vom Mobilephone !

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Wenn dieser Beitrag in meinem Blog erscheint, funktioniert nach 2 Tagen alles und ich habe es geschafft von meinem Qtek S200 Mobiltelefon via Wireless LAN ein E-Mail an einen geheimen E-Mail Account zu senden.
Dank dem WordPress Plugin Cronless Postie wird automatisch das Plugin Postie periodisch aktiviert, das beim Postfach vorbeigeschaut hat, die E-Mail runtergeladen hat, den Text als Beitrag im Blog publiziert und das Handybild zu einem Thumbnail runtergerechnet hat, damit das hier nun alle lesen können!
Super nicht?

Wie blogge ich mobil ?

Wer das Netz zu diesem Thema absucht, landet rasch auf Moblogs, Weblogs die ausschliesslich von mobilen Geräten aus erstellt werden und mehrheitlich auch wieder auf diesen angesehen werden. Dies ist nicht mein Ziel. Was ich möchte, ist von unterwegs kleine Beiträge verfassen und diese entweder per MMS oder E-Mail auf diesen Blog raufladen. Zudem sollte es möglich sein ein Bild anzuhängen und hochzuladen. WordPress 2.2 bietet eine eingebaute E-Mail to Blog Funktion, die jedoch keine Anhänge wie Bilder erlaubt. Das Quasi – Monopol für diese Problemstellung hat das Plugin Postie.

Nachdem ich nun zwei Tage geübt habe, läuft das Ding endlich. Eine gute Anleitung gibt es auf Heavyglow und da WordPress nicht selber auf dem Server aktiv wird, muss man auch noch das Plugin Cronless Postie, welches mit Postie ausgeliefert wird, aktivieren. Dieses holt etwa im Stundentakt die Mails vom Server. Ich habe noch nicht alle Funktionen von Postie ausprobiert, aber die Zuteilung an Kategorien und das Publizieren der Bilder scheint zu funktionieren.

Die PHP Memory Fehler !

PhP LogoNachdem ich in jüngster Zeit verschiedentlich mit Plugins für WordPress rumgespielt hatte, häuften sich die Fehlermeldungen in der Administratoroberfläche. Besonders ein hartnäckiger Fehler im Stil von [Fatal error: Allowed memory size of 8388608 bytes exhausted (tried to allocate 2560 bytes) in .../blog/wp-admin/admin-functions.php on line ...] tauchte immer wieder auf. Zudem akzeptierte das Plugin Postie keine grösseren Bilder als E-Mail Anhänge. Während ich zuerst Inkompatibilitäten unter und mit den Plugins vermutete, tastete ich mich dank diesem und diesem Beitrag langsam ans Problem heran.

So schrieb ich den heute morgen ein kurzes E-Mail an meinen Hoster Hoststar mit der Bitte in der Datei php.ini den zugeteilten Script Speicher von den standardmässigen 8MB auf 32MB anzuheben. Eine Stunde später kam die Antwort vom Kundenservice, dass der PHP Script Speicher auf 32MB erhöht sei. Seither laufen die Plugins wie geschmiert. Super Service von Hoststar!