Beiträge des Monats - Dezember 2007

Ein frohes neues Jahr – 2008 !

Kalter Champagner zum Jahreswechsel 2007Letzter Sonnenuntergang des Jahres 2007Der Champagner (bzw eine billige spanische Kopie, die mir gut schmeckt) ist kaltgestellt und die Sonne geht im 2007 ein letztes Mal bei strahlendem Wetter im Wald unter! Wir haben uns an diesem letzten Tag des Jahres etwas azyklisch Verhalten und standen um 0830 vor dem Säntispark-Bad. Trotz Feiertagen konnten wir ein beinahe leeres Bad geniessen – die Kinder im Wellenbad, wir in der Saunalandschaft. Jetzt heisst es den Jahreswechsel feiern und aus diesem Grund muss ich die Nachrufe 2007 ins neue Jahr verschieben. Es wird sicher zwei Rückblicke auf letztes Jahr geben, einer diesen Blog betreffend und einer zum Thema Mountainbike und Training. Natürlich gibt es danach noch einen Ausblick auf das 2008 und was ich vom nächsten Jahr erwarte.

Eines ist klar, das Jahr war schön, intensiv und sehr abwechslungsreich. Ich bin zufrieden gesund zu sein und dankbar all diese Dinge tun zu dürfen von denen ich hier erzähle.

DAMIT WÜNSCHE ICH ALLEN EINEN GUTEN RUTSCH UND EIN FROHES 2008!

Die Weihnachtsgeschenke 2007 !

Carrera Autorennbahn IICarrera Autorennbahn IAnstatt uns gegenseitig viel zu schenken, habe ich mir diese Weihnachten einen kleinen Bubentraum erfüllt. Spontan kaufte ich eine Carrera Evolution Autorennbahn und kann damit meine Jugenderinnerungen auffrischen. Nachdem alles aufgebaut war, hatten sogar meine Kinder ihren Spass damit, die sich sonst eher zu Software-Spielen zugezogen fühlen.

Buch LeuchttürmeMindestens ein Wunsch aus dem Adventskalender hier im Blog ging auch in Erfüllung. Ich bekam ein wunderbares Buch über Leuchttürme und das sogar auf Deutsch. Daneben gab es noch die üblichen Sachen, eine grosse, beinharte Salami Citterio, eine Schachtel Kirschstängeli und etwas ganz nützliches, zwei selbstgenähte Taschen für mein Mobiltelefon und meine Kamera. Damit sind die Dinger auf Biketouren besser geschützt.

Geschenke abschaffen macht Sinn, aber Geschenke zu bekommen macht glücklich!

Die Micro-Microcache Tour !

VI Stundenstein bis BernSCOTT in verschneiter IndustrieschneelandschaftHeute war eine kurze Trainingsstunde im Keller geplant. Als dann aber am Nachmittag der blaue Himmer ins Wohnzimmer blinzelte, zog es mich doch nach draussen. Um meinen Rücken zu schonen nahm ich das Fully aus dem Winterschlaf und war wieder mal vom Komfort und den Fahreigenschaften begeistert. Die Tour führte mich zu drei Geocaches. Zwei davon sind ziemlich spezielle Micro-Microcaches.

Micro MicrocacheÜberlebende des Weihnachtsbaummassakers ! Üblicherweise sind Microcaches Filmdösli, aber die Microcaches von Akuni sind nochmals ein Stück kleiner und nicht mal so gross wie ein Fingerhut. Der Logstreifen ist winzig. Trotzdem habe ich den Cache bei der Lamafarm in Rumendingen rasch gefunden. Bei der Weiterfahrt kam ich an einigen Tannenbäumen vorbei und ich musste kurz anhalten um die Bäumchen zu fotografieren, die das Weihnachtsmassaker überlebt haben ;-) .

Micro Microcache - nur die HälfteBeim nächsten Versteck am Zaun des Hirschgeheges in Grasswil hatte ich dann kein Glück. Der Cache war leider zerstört bzw. verloren. Schade! Auch beim dritten Cache beim VI Stunden – Stein von Bern war ich glücklos und habe den Micro nicht gefunden. Auf der Heimfahrt kündigt sich in dunklen Wolken bereits die nächste Störung an. Es war eine schöne und kalte Tour und viel besser als Indoor Cycling im kühlen Keller!

Statistik: 30.9 km, ca. 267 Höhenmeter, Fahrzeit ca. 1:33 h

Der Balmberg !

Nebelmeer unter dem BalmbergSchlittelspass auf dem BalmbergOft schon war ich per Bike oder mit dem Auto auf dem 1078m hohen Balmberg. Für einen eigenen Beitragstitel hat es erst heute gereicht. Nach längeren Nebelperioden ist der Balmberg der perfekte Zufluchtsort um einige Stunden Sonne zu tanken. Nach kaum 30 Min Autofahrt konnten wir heute das Nebelmeer, die angenehmen Temperaturen und die Sonne geniessen. Die Kinder hatten viel Spass mit Schlitteln und wir hatten dazu einen Glühwein. Obwohl man noch Skifahren kann, wollten wir die neuen Beläge unserer Skis nicht verderben und liessen sie zu Hause. Leider gibt es das Selbstbedienungsrestaurant nicht mehr, dafür aber einen neuen Wirt und ein neues Wellness-Konzept unter dem Namen Oase Balmberg. Ich kann verstehen, wenn ein Hotel seinen Betrieb nicht auf einige wenige ‘Nebelflüchterttage’ ausrichten will. Trotzdem gab es heute zuwenig Platz im Restaurant und eine Terasse wäre wunderbar gewesen. Seis drum, die Sonne tat super gut!

Die Weihnachtstour 2007 !

Hardtail im IndustrieschneeRaureif !Nach genau einem Monat nicht auf dem Mountainbike, habe ich am heiligen Abend die obligate Weihnachtstour gefahren. Wie letztes Jahr, war das Ziel die Lueg um möglichst dem Nebel zu entkommen. Die Anfahrt führte via den Mutzbachgraben (analog dieser Tour) auf den Ferrenberg, in die Schaukäserei und dann via Lueg, Eggtrail, Burgdorf und entlang der Emme zurück. Den detaillierten Beschrieb dieser Tour kann ich mir also ersparen.

Mutzbachfall bei ForstStimmungbild Weihnachten 07Während im letzten Jahr der Nebel dicht blieb, spielte heuer das Wetter besser mit und ich genoss eine landschaftlich perfekte Tour. Das begann mit einer tiefverschneiten Winterlandschaft dank etwas Industrieschnee vor unserem Haus. Bereits auf den ersten Metern machten mit die abgefahrenen Reifen des Hardtails mühe und so war ich froh, dass der Schnee rasch dem tiefgefrorenen Boden wich. Über Land in Richtung Emmental genoss ich die fantastischen Stimmungsbilder der mit Raureif bezuckerten Wälder und Pflanzen vor dunkelblauem Hintergrund!

Panorama Oberbühlchnubel

Panorama Lueg Weihnachten 2007Thermoskanne auf dem FerrenbergGleich bizarr und wunderbar die Eisformationen im Mutzbachtal und als Höhepunkt der gefrorene Mutzbachfall selber. Der nächste Höhepunkt folgte sogleich mit der Aussicht über das Mittelland und die verschneiten Jurakuppen auf dem Oberbühlchnubel bei Ferrenberg. Die Temperatur stieg mit jedem Höhenmeter und so hatte ich bis am Ende der Tour nicht wirklich gefroren. Trotzdem genoss ich den heissen Tee aus meiner Thermosflasche. Bei der Schaukäserei in Affoltern gab es noch eine währschafte Bauernwurst zum Pick-Nick auf dem sonnigen Holzbänkli vor dem Haus.

Lueg an Weihnachten 2007Eggtrail im WinterNochmals ging es hinauf auf die Lueg und wieder gab es einen wolkenlosen Blick, diesmal hinüber zu den Alpen. Es folgte der Spass runter nach Burgdorf via eisigem Eggtrail. Nebenbei konnte ich auf der Tour noch folgende vier Geocaches heben: Mutzbachfall, Knubel-LOOKOUT, Ämmitaler-Chäs und Zwischen Jupiter und Saturn. Eine Traumtour mit Folgen: Einem Rückenwehrückfall! Egal, diese Bilder waren es wert.

Statistik: 59 km, ca. 919 Höhenmeter, Fahrzeit ca. 4 h

24. Tür – Der heilige Abend !

Das 24. Türchen !Weihnachtsbaum 2007Endlich haben wir es geschafft. Die 24 langen Tage des Wartens sind vorbei und heute Abend wird das Fest gefeiert. Unser Weihnachtsbaum ist geschmückt, sieht dieses Jahr etwas mickrig aus, weil erstens unsere Wohnung dieses Jahr etwas grösser ist und zweitens das grosse Fest erst Morgen auswärts stattfindet. Dafür ist das Bäumchen aus Schweizer Bestand, gewachsen ganz in der Nähe. Nach all dem vorweihnächtlichen Stress, bin ich nicht unglücklich, wenn die Weihnachten vorbei sein und einige ruhige Tage einkehren.

WeihnachtskugelDer Adventskalender hier im Blog hat viel Spass gemacht, war aber rückblickend eine recht aufwendige Sache. In der biketechnisch sauren Gurken Zeit jeden Tag rechtzeitig einen halbwegs intelligenten Beitrag zu bringen, war gar nicht so einfach. So ist nun der Druck weg täglich was zu bloggen und ich kann hier wieder zu einem eher winterlichen Rhythmus zurückkehren (Wobei mir die Ideen für Beiträge dann erst recht einfallen). Allen die hier lesen, wünsche ich damit ein gesegnetes Fest und viele tolle Mountainbike-Geschenke unter dem Weihnachtsbaum oder auch nur eine schöne Zeit im Kreis der Nächsten.

Die Erkältung !

Tempo TaschentücherAnfangs Woche habe ich mir eine leichte Erkältung eingefahren. Da ich keine Lust habe, Weihnachten und Neujahr im Bett zu verbringen, habe ich für eine Woche prophylaktisch das Training ausgesetzt. Das fällt mir zwar angesichts des Winterpokales sehr schwer, aber man sollte seine Gesundheit nicht forcieren und Regeneration ist ja bekanntlich fast gleich wichtig wie das aktive Training. Nun geht es mir wieder besser und ich hoffe in den nächsten zwei Wochen noch einige echte Touren draussen fahren zu können! Das Ziel von 3000 km werde ich zwar nicht mehr erreichen, aber mit den aufgerechneten Indoor-Cycling Kilometern dürfte es trotzdem reichen. Ich freue mich richtig auf das MTB zu kommen, als Ausgleich zur Festerei und Fre..erei!

23. Tür – Warum fahre ich Mountainbike ? (III)

Das 23. Türchen !Zum 4. Adventstag kann ich mein kleines Gedankenspiel zur Frage ‘Warum fahre ich Mountainbike ?’ abschliessen. Der dritte Hauptgrund wieso ich Mountainbike fahre, ist die Möglichkeit einen persönlichen Ausgleich zu Beruf und Familie zu finden. Mitten in der Midlife-Crisis beginnt Man(n) sich zu fragen, was man im Leben noch so alles machen möchte und ob man mit seiner Situation zufrieden ist. Klagen kann und konnte ich nicht, beruflich läuft es bestens, familiär gibt es keine Probleme. Trotzdem fühlte ich mich zunehmend zwischen Beruf und Familie aufgerieben. Die Zeit, die ich für mich selber hatte, konnte ich an einer Hand abzählen.

Nach den ersten Touren auf dem Bike merkte ich rasch, dass diese Zeit wirklich nur mir gehört. Zeit um zu denken oder je nach Grad der Anstrengung auch mal nichts mehr zu denken. Zudem ist und bleibt Sport eine Tätigkeit, die psychische Spannungen, Stress und Aggressionen abbaut. Für mich einfach das ideale Hobby, das mich mit sanfter Gewalt motiviert und zwingt abzuschalten. Wahrscheinlich ist das auch der Grund wieso ich am liebsten alleine unterwegs bin.

Damit habe ich nun genug Pseudo-philosophisches wiedergegeben. Wenden wir uns wieder dem Weltlichen zu – morgen ist Weihnachten, die Geschenke warten schon !

Zu Teil I und Teil II