Beiträge des Monats - Januar 2008

Der Bantiger !

Bantiger Loop Google MapsBantiger Loop HöhenprofilIch habe heute morgen tatsächlich immer noch ein wenig Muskelkater in den Waden. Schuld war die Bantigertour vorgestern Mittag. Der Grund dürfte weniger der Aufstieg auf 947m, sondern die vielen Treppen bis zur Aussichtsplattform gewesen sein. Die Tour war wirklich schön und so gibt es hier noch das Höhenprofil und die Google Map nachgeliefert.

Panorama Jura Aussichtsplattform Bantiger

Die Antenne von NaheDer Bantiger war früher eine Hochwacht des alten Berns. Mit Feuer- und Rauchsignalen konnte innert drei Stunden der ganze Kanton, der damals vom Genfersee bis zum Rhein reichte, alarmiert werden und zwei Stunden später war der Landsturm bereits auf den Sammelplätzen. Als dann 1798 die Franzosen einmarschierten, halfen die Hochwachten trotzdem nichts mehr.

Blick von der Aussichtsplattform zum BikeAuch heute wird die markante Anhöhe über Bern von Swisscom broadcast zur Signalübertragung gebraucht. Der Turm verbreitet Radio- und Fernsehsignale für rund 1 Mio Einwohner und ist einer der wichtigen Knoten im Datennetzwerk der Swisscom. Der 190m hohe Turm ist ein technisches Meisterwerk und die Aussichtsplattform auf 33m Höhe bietet grandiose Rundumsicht. Mehr Informationen gibt es in diesem Flyer. Rund um den Bantiger scheint es sehr viele Singletrails zu geben und ich werde in Zukunft noch einige davon erkunden und dann hier berichten.

Wer also noch nie dort oben war oder immer nur in der Nacht die Antenne auf der A1 rot blinken sieht: Einen schönen Tag aussuchen und rauf auf den Bantiger!

Der Diaabend von bike adventure tours !

bike adventure tours Katalog 2008Gestern Abend waren wir an einem Informationsabend der bike adventure tours im Restaurant Mappamondo in Bern. Von 1930 bis 2200 Uhr wurden in Form einer Diashow das Programm des Veranstalters, teils mit Musikuntermalung präsentiert. Der erste Teil fokussierte auf Rad-Kulturreisen, der zweite Teil auf Reisen in Afrika und Südamerika.

Für mich gab es zwei Erkenntnisse:

  1. Die Mehrheit der Reisen sind spezielle Urlaube mit dem Fortbewegungsmittel Rad mit vielen anderen Aktivitäten als Biken. Bei den Präsentationen hatte ich manchmal den Eindruck, dass neben all den Sehenswürdigkeiten das eigentliche Mountainbiken zu kurz kommt. Man wies aber darauf hin, dass diese Reisen keine ‘Trainingslager’, sondern eben Genuss- und Kulturreisen seien.

  2. Das Durchschnittsalter der Anwesenden war relativ hoch. Dies belegt auch das neue Produkt ‘Seniorenreisen 55plus’. Der Grund ist klar, viele Reisen finden ausserhalb der Schulferien statt und die Preise sind für die entfernteren Ziele alle bei 4500 – 6000 CHF pro Person für gute 2 Wochen. Dies will nicht heissen, das ich das als zu teuer erachte, im Gegenteil!

Und noch was zum Meckern: Die Qualität und die Farben der Fotos waren sehr unterschiedlich, was mich störte. Zudem hätten die Präsentationen etwas dynamischer ausfallen können.

Ansonsten verleitete der Anlass zum Träumen. Im Moment kann ich mit jedoch so eine Gruppenreise trotz aller Annehmlichkeiten nicht vorstellen. Aber wenn die Kinder mal ausgeflogen sind, vielleicht. Man spürt auf alle Fälle das bike adventure tours Erfahrung hat und Herzblut investiert und das zählt!

bike@work – Der Mittagsloop !

Der Bantiger !Schöner Weg rauf zum BantigerVor einer Woche gab es bike2work, diese Woche bike@work. Weil mein Auto in Reparatur ist, habe ich einen Renault Kangoo als Ersatzwagen. Hier kann man das Mountainbike ganz reinstellen und so nahm ich es heute mit zur Arbeit. In einer etwas längeren Mittagspause fuhr ich via Ostermundigen – Deisswil (550m) – Flugbrunnen – Ferenberg auf den Bantiger (947m). Schon bei der ersten Steigung stellte ich fest, dass ich viel zu viele Kleider trug. Die Temperatur war bestimmt über 10°C. Es kam richtige Frühlingsstimmung auf und ich genoss jeden Meter.

Der Sendemast auf dem BantigerBantigertrail Quer über die WieseBei der Antenne angekommen, konnte ich unter verschiedenen Trails wählen. Ich entschied mich für den Trail die Treppe runter in Richtung Ferenberg – Stettlen. Es machte grossen Spass. Dieser Singletrail ist aber nichts für Treppen- und Wurzelhasser. Die Treppen selber konnte und wollte ich nicht runterfahren. Ich hoffe mein Fahrtechnikkurs im Mai nimmt mir etwas den Respekt vor steilen und längeren Naturtreppen. Dazwischen gab es dafür immer wieder herrlich fahrbare kurze Abschnitte.

Bantigertrail TreppenAlpenpanorama auf dem BantigerFazit: Die beste Mittagspause seit langem! Der Bantiger ist der ideale Berg um an so einem schönen Tag das umwerfende Panorama zu geniessen. Bike@work ist definitiv besser als bike2work. Ich muss wohl mein Hardtail am Arbeitsort einlagern. Übrigens: Was für ein Januar… ;-)

Statistik: 21.8 km, ca. 568 Höhenmeter, Fahrzeit 1:25 h

Der Winterpokal Zwischenstand – Platz 100 !

Winterpokal - Der Platz 100 !

Eisern trainiert das Team von Bloggern für den Winterpokal. War der Platz Hundert im letzten Jahr noch sehr weit weg, ging es in den letzten Tagen plötzlich schleichend vorwärts. Als ich heute meine Punkte von einer Stunde Indoor-Biking und 30 Min Kräftigen eingeben wollte, sprang mir die wunderbare Zahl 100 ins Auge! Rasch habe ich den Bildschirm fotografiert um diesen Moment festzuhalten (Zum Glück, denn jetzt beim Publizieren dieses Artikels sind wir bereits wieder auf Platz 101 abgerutscht !).

Winterpokal - Die ÜbersichtEs ist schon erstaunlich wie dieser virtuelle Pokal in einer virtuellen Gruppe sich auf die Motivation auswirkt. Ich bin um Längen fitter als in normalen Jahren und entsprechend gross ist die Freude auf den Frühling. Seit November haben wir zu fünft 1550 Winterpokalpunkte in 431 Stunden er – trainiert.

Winterpokal - Die RanglisteMit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden und hätte nie gedacht, dass ich einmal vor Beat liege (Gute Besserung !). Spitzenreiter mit Abstand sind David und Urs. Ohne sie wären wir heftig in den hinteren Rängen und dennoch würde ich unser Team als ausgeglichen bezeichnen. Nun haben wir einen recht guten Zwischenstand und ein neues Ziel – ZWEISTELLIG! Doch das Feld ist dichtgedrängt und wenn wir länger unter den ersten Hundert bleiben wollen, müssen wir die hohe Pace beibehalten! Bleibt das Wetter so mild ist das kein Problem. Mir macht es weiterhin Freude und vielen Dank an David, Urs, Beat und Brige…. – Ihr motiviert!

Die Saunafahrt !

Entenpärchen am EmmenspitzEmmenspitz zu Winterszeit ! Diese Wochenende war so richtig polysportiv. Skifahren, Schwimmen, Wellness, Biketour und heute nochmals ein Saunagang. Der Sonntag fing trüb an und so stieg die Lust einige Stunden im Saunapark des Sportzentrums Zuchwil zu verbringen. Um das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden, fuhr ich die kleine Runde zum Emmenspitz. Verlassen und grau liegt die Natur da. Wer den Blick für die Details hat, erlebt trotzdem viele schöne Dinge, seien das turtelnde Entenpärchen oder schöner Schilf.

Schöneheit im DetailFinnenbahn beim Sportzentrum ZuchwilBeim Sportzentrum sah ich erstmals die Finnenbahn im Wald und ich werde sie sicher mal im Sommer austesten. Während die Kinder sich im Hallenbad vergnügten, genoss ich die verschiedenen Saunen. Zusätzlich schwamm ich noch 30 Minuten wie bereits am Samstag, was mein Rücken sicher verdankt! Nach dem Mittag war es dann etwas überfüllt und ich machte mich bei Sonnenschein auf den Rückweg, der Emme und Aare entlang. Dabei konnte ich noch zwei Geocaches heben, die schon allzulange auf der Liste standen. Vor lauter Spaziergänger liess sich kaum eine Minute finden, um an den Verstecken zu hantieren. Das Sonntagswetter zog halb Solothurn an das Aareufer.

Statistik: 20.7 km, ca. 107 Höhenmeter, Fahrzeit 1:06 h, 2 Geocaches (Aareblick und 1. Magic Aarecache)

Der Adelboden – Silleren Skitag !

Hotel Doldenhorn in KanderstegAdelboden Skigebiet - Übergang HahnenmoosAm Freitag habe ich einen Arbeitstag im Hotel Doldenhorn in Kanderstag verbracht. Das Haus ist neu umgebaut und ich konnte kurz den Wellnessbereich austesten. Noch sind nicht alle Abläufe optimal und die Bauarbeiter sind am letzten Schliff, aber die Infrastruktur ist sehr gut. Danach haben wir ein famoses Abendessen genossen, das kulinarisch keine Wünsche offen lässt. Mir gefiel der umfangreiche Käsewagen, alleine für diese Käseauswahl würde ich jederzeit zurückkehren. Das Tüpfchen auf dem i war schliesslich noch die Bar mit einer grossen Single Malt Auswahl !

Adelboden Skigebiet - Ein sonniger TagAdelboden - Skigebiet PistenrestaurantAm Samstag war ein Skitag im nächsten Tal – in Adelboden angesagt. Erstmals war ich mitten in der Saison und nicht am Aktionärstag im Skigebiet. Die Verhältnisse und speziell die Temperaturen waren perfekt. Unterwegs in einer 5 köpfigen Gruppen, die alle in etwas gleich gut und rasant Ski fuhren, war der Spass riesig. Im direkten Vergleich zu Grindelwald gefällt mir Adelboden – Lenk skitechnisch definitiv besser, obwohl das Panorama nicht so eindrücklich ist. Aufgefallen ist mir ein neuer Sessellift mit Sitzheizung. Für mich unnötig und energietechnisch fraglich, aber wohl im Konkurrenzkampf der Topdestinationen ein weiteres notwendiges Feature.

Die Route Nr 2: Panorama Bike !

Logo Panorama BikeDie zweite nationale Route von Mountainbikeland ist die Panorama Bike Route von Rorschach nach Montreux. Auf weite Strecken scheint sie der Voralpenroute aus dem Buch ‘Bike-Ferntouren‘ zu folgen. Um die 455 km und rund 14000 Hm zu bewältigen werden von swisstrails 12 Tagesetappen vorgeschlagen. Der höchste Punkt ist die Salzmatt (1636m) und damit kann die Tour bereits im Frühsommer gefahren werden. Hier die Etappen:

  1. Rorschach – Appenzell (43 km, 1500 Hm): Vom Bodensee geht es durch das hügelige Appenzellerland via Trogen auf verworrenen Wegen in den schön – urchigen Kantonshauptort.
  2. - Stein (36 km, 1208 Hm): Im Schatten des Säntismassivs führt die Strecke über die Schwägalp nach Stein. Singletrails dürfte es wie auf den meisten Etappen keine geben.
  3. - Weesen (21 km, 1208 Hm): Die Etappe ist kurz und knackig und die Abfahrt runter zum Walensee richtig steil.
  4. - Einsiedeln (46 km, 1775 Hm): Rauf führt die Strecke durchs Niederurner Tal, das auf der Karte steil und schön daherkommt. Auf der Sattelegg kann man sich stärken um dann nach Einsiedeln mit seinem schönen Kloster weiterzufahren.
  5. - Schwyz (24 km, 597 Hm): Durchs Alptal gehts am kleinen Mythen vorbei ins Herz der Schweiz nach Schwyz. Die Etappe gilt wohl als Ruhetag!
  6. - Giswil (58 km, 1250 Hm): Heftig steil um die Hochflue führt der Weg zum Vierwaldstättersee und der Fähre hinüber nach Beckenried. City Bike mässig flach ist die weitere Strecke bis Giswil am Sarnersee vorbei.
  7. - Kemmeriboden (38 km, 1733 Hm): Über Asphalt via Panoramastrasse nach Sörenberg und dann als echtes Highlight zum Kemmeriboden für eine Merängge!
  8. - Thun (64 km, 1654 Hm): Auf den Spuren meiner Emmenmündungs-Tour (Abstecher auf den Horet machen) geht es weiter via Habkern, Beatenberg und vielen Umwegen nach Thun. Diese Etappe wird nahrhaft sein!
  9. - Sangernboden (42 km, 1333 Hm): Entlang der Gantrischkette auf den Grunigel und runter zum Sangernboden auf den Spuren von Gantrisch Biking.
  10. - Charmey (28 km, 1100 Hm): Kurz und sec via Schwarzsee in die Romandie für eine erneute Meringue!
  11. - Les Paccots (38 km, 1312 Hm): Um den Moléson und den Dent de Lys gibt es viele Trails. Die Berge sind hier steiler als sie aussehen. In Les Paccots gibt es Pause.
  12. - Montreux (29 km, 703 Hm): Ein letzter Kraftakt für den Col de Soladier und dann geht es nur noch abwärts an die Gestaden des Lac Léman nach Montreux. Der Genfersee ist mindestens der See Nr 12 auf der Panorama Bike Route. Wer noch Kraft hat, kann ja nun via Alpin Bike zurück nach Rorschach. ;-)

Fazit: Landschaftlich sehr schöne Tour, die beispielsweise im Spätsommer / Herbst ideal sein dürfte. Sie führt durch Gegenden der Schweiz, die ich und wohl viele andere weniger gut kennen. Mit Kondition ist sie zudem am Stück zu schaffen. Einzig die Etappenaufteilung erscheint mir etwas unausgewogen, aber daran kann man ja etwas ändern.

Das Holzbike !

Holzfahrrad von Lee Valley ToolsUnd wieder hat jemand ein Holzfahrrad zusammengebastelt. Sogar die Kette und der Antrieb sind vollständig aus Holz gefertigt. Speziell die Kette aus Holz war eine besondere Herausforderung.

Mich faszinieren diese Dinge immer wieder von neuem ! Als Nichthandwerker staune ich jeweils nur…

Mehr Informationen gibt es beim Hersteller Lee Valley Tools.

(via Blue Collar Mountain Biking)