Beiträge des Monats - Juli 2008

Die neue Freiheit !

Heute ist es also soweit! Die Wohnung ist geräumt, die Autos sind verkauft und alles ist bereit für das Abenteuer USA. Heute um Mitternacht kappt die Swisscom den Festnetzanschluss, den Internetanschluss und unsere beiden Mobiltelefonanschlüsse. Wir werden zurück in die analoge Steinzeit katapultiert! Kein Klingeln, kein SMS, kein Newsreader, keine Blogbeiträge…

Das nenne ich Freiheit!

Ich werde es geniessen und bis ich wieder online bin, werden einige Tage vergehen. Tschüss…

Das Bula – CONTURA 08 !

Am Sonntag waren wir am Besuchstag des Schweizer Bundeslager  (CONTURA 08) der Pfadfinder in der Linthebene. Schon von Weitem konnte man die eindrücklichen Lagerbauten der verschiedenen Unterlager sehen. Wir waren im Unterlager ‘Tour du Monde’ bei unserer Tochter. Das Unterlager selber ist viel grösser als gedacht. Entlang einer Allee von Sonnenblumen gelangt man zu den Lagerplätzen der verschiedenen Abteilungen. Überall wurden Türme, Sarasani und gar ganze Plattformen für die Zelte aus massivem Holz und kunstvollen Knoten gebaut.

Bei mir kommen etwas nostalgische Gefühle an das Bula 1980 auf, wo ich selber teilgenommen hatte. Viel hat sich seither nicht geändert. Elektronische Geräte wie Natel und iPods sind aus den Lager verbannt und der Geruch von dreckigen Kleidern, Holzfeuern und Schlamm ist ein ewiger Klassiker. Uns hat es Spass gemacht und den 25′000 Jugendlichen und unserer Tochter scheint es zu gefallen. Schön so!

Die Solothurn Kantonsgrenze – Tour (Teil 3) !

Zum Abschluss der Bikesaison in der Schweiz habe ich gestern nochmals einen weiteren Teil der Kantonsgrenze Bern – Solothurn abgefahren. Bei schwülem Gewitterwetter dauerte die Anfahrt über den Buechibärg 15km bis ich den Rest der Grenze runter an die Aare fahren konnte. Gleich zu Beginn geht es im Mülirain bei Gossliwil wieder schön im Zick-Zack der Kantonsgrenze entlang, die sich aber im Wald nicht zeigen will. Dafür kämpfe ich mich wieder einmal durch einen Pfad mit mannshohen Brombeeren und Brennesseln.

Erst bei Bibern zeigt sich der erste Grenzstein für ein gemeinsames Foto mit dem Mountainbike. Rauf und runter geht es gegen Osten durch den Lochgraben und dann entlang des Leuzingenwaldes bis zur Kiesgrube bei Lüterkofen. Hier geht mir etwas die Puste aus und ich muss auf einen meiner abgelaufenen Notriegel im Rucksack zurückgreifen, um wieder etwas zu Kräften zu kommen.

Im Wald bei Bibern hat es erstmals keine Grenzsteine mehr, sondern Grenzbäume. Alle 15m ist in leuchtender Farbe das Solothurner Wappen an die Bäume gesprayt. Ein Wanderwegweiser zeigt mitten im Wald exakt die Kantonsgrenze an und wieder gibt es schön Schweizerisch je einen bernischen und einen solothurnischen Wanderwegkleber an der Stange zu bestaunen.

Endlich zieht die Grenze gegen Norden und der Blick kann über das weite Aaretal und den Jura streifen. Rassig fährt es sich runter an die Aare. Ab hier verläuft die Grenze für einige Kilometer in der Mitte des Flusses. Angesichts der Gewitterwolken kehre ich um und fahre entlang der Aare nach Solothurn. Das verdiente Tourenbier gibt es an der Hafenbar in den Kantonshauptstadt.

Damit habe ich die Kantonsgrenze südlich der Aare abgefahren. Ich habe viele neue Orte gesehen und schöne Wege befahren. Der Nordteil wird nun mit dem Jura eine echte Herausforderung. Mal schauen, ob ich im 2010 Lust dazu habe. Eines ist sicher, die Grenzsteine von 1764 werde auch in zwei Jahren noch an ihrem Platz stehen!

Statistik: 53.8 km, ca. 512 Höhenmeter, Fahrzeit 2:35 h

Die Familientour !

Heute haben wir wieder mal eine Dreigenerationentour gemacht, auf den Spuren der Krauchthal – Tour! Mangels Bilder und grossartigen neuen Erlebnissen, bleibt es bei dieser kleinen Notiz. Einzig der Pleerwaldtrail war für jung und alt eine kleine Knacknuss…

Schön wars!

Statistik: 48.8 km, ca. 367 Höhenmeter, Fahrzeit 3:21 h

Die Solothurn Kantonsgrenze – Tour (Teil 2) !

Bei perfektem Wetter fuhr ich heute Abend eine längere Tour, erneut entlang der Kantonsgrenze zwischen dem Kanton Solothurn und dem Kanton Bern. Start war wieder auf der Emmenbrücke bei Gerlafingen, diesmal gegen Westen. Schon auf den ersten Metern ist der Ausläufer des Buechibärges zu bezwingen und damit auch der Charakter der Tour definiert. Ziel ist es, die Kantonsgrenze entlang des Bezirks Bucheggberg abzufahren.

Über den Altisberg führt die Grenze nach Lohn, rauf zum Löffelhof, vorbei am Restaurant Bismarck und runter in das Limpachtal. Mehrfach fuhr ich das Limpachtal entlang des schnurgeraden Kanals rauf und runter ohne jemals zu merken, dass der Bach die Kantonsgrenze ist. Heute sah ich nicht nur die Grenze, sondern auch die vielen Grenzsteine.

Bei Messen gibt es dann einen ersten Abstecher rund um Brunnenthal und durch den Länggraben, bevor man wieder ins Limpachtal zurückkehrt. Dabei komme ich an unserem Lieblingsbrätliplatz bei Bittwil vorbei, wo ich all die Jahre die Kantonsgrenze nie realisiert habe. Bei Scheunenberg will der steil abfallende Bucheggberg bezwungen werden und der Blick ist frei in Richtung Büren und Aare. Doch die Grenze hat anderes vor und zieht sich in einer Berg- und Talfahrt wieder nach Osten.

Im Chilchenholz ist die Grenze ein im Wald eingeschnittener Weg. Obwohl er völlig überwachsen ist, kommt in mir sofort das Gefühl auf, dass dieser Weg alt sein muss, sehr alt. Tatsächlich weist ein Schild die Strecke als alte Bernstrasse aus. Eine gute Online Kartenapplikation zum Thema gibt es beim Inventar historischer Verkehrsweg der Schweiz.

Vorbei bei der Grabenöli muss ich in Lüterswil leider aufgeben. Ein Blick aufs GPS sagt mir, dass ich die Hügel bis zur Aare nicht mehr an diesem Abend schaffe. Auf direktem Weg geht es zurück ins Roadstop nach Lohn für eine Erfrischung und dann nach dem Sonnenuntergang nach Hause.

Fazit: Erneut eine interessante Tour entlang der Kantonsgrenze mit beachtlichen 700 Hm. Gefallen haben mir an diesem perfekten Abend die wunderbaren Aussichten ins Limpach- und Aaretal. In der nächsten Etappe geht es endlich runter an die Aare und dann rüber an den Jura!

Statistik: 62.8 km, ca. 700 Höhenmeter, Fahrzeit 3:02 h

PS: Fotos nur in Handyqualität, weil meine Digicam im Moment im Bula ist !

Der Fahrrad-Travelbug !

Travelbug French CyclingAuf dem Schwyberg Loop fand ich hoch auf den Bergen in einem nicht Bike-zugänglichen Cache den Travelbug French Cycling. Natürlich musste ich ihn in den Rucksack packen. Der kleine Radrennfahrer hat einen mächtigen Downhill nach Plaffeien erlebt. Doch sein Besitzer möchte, dass er die Strecken der grossen Radtouren, speziell der Tour de France besucht. So war es sicher eine gute Idee den Travel Bug dem Aargauer zu geben, der ihn in seiner Savoyenrundfahrt sicher an einen besseren Ort bringt! Er ist übrigens nun schon 8 Tage, 790km und 12800Hm unterwegs. Respekt!

Die Alpenblumen !

Alpenblumen 01Alpenblumen 04Ein Grund wieso ich Mountainbike fahre ist das Naturlerlebnis. Speziell Zeit findet man für die Natur bei den langen und schweren Aufstiegen. Auf der Schwybergtour faszinierten mich die vielen kleinen Blumen, die am Wegesrand blühten. Der Frühling auf 1500m kommt später als im Flachland. Ganz willkommen war die Foto-Verschnaufpause um die kleinen Dinger auf Film zu bannen (oder wie man dem im Digizeitalter auch immer sagt).

Alpenblumen 02Alpenblumen 03Ich bin immer wieder erstaunt wie gut meine Canon IXUS 50 im Makromodus und bei viel Sonnenlicht die Objekte ablichtet. So detailreich, farbig und gross wie auf den Bildern kann man die kleinen Kunstwerke in Natura fast gar nicht betrachten. Diese ruhigen Bilder sind ein wunderschöner Kontrast zum raschen Downhill, den wir Mountainbiker nach jedem langen Anstieg lieben.

Der Ausgang !

Heute bin ich im Ausgang in Zürich und dies ist ein Testbeitrag via moBlog Software auf meinem Htc Mobile via WLan in einer Gartenterasse!