Beiträge des Monats - August 2008

Im Goldenen Dreieck !

Gefreut habe ich mich auf diesen Reiseabschnitt. Wir verbrachten einige Tage in Sop Ruak, im Goldenen Dreieck. Die Gegend war früher berühmt für den Opiumanbau und ist heute eine beliebtes Tagesreiseziel. Wer mehr über die Geschichte und die Drogen wissen will, soll unbedingt das sehr gut eingerichtete Hall of Opium – Museum in Sop Ruak besuchen.

Die Anfahrt führte von Chiang Mai via Fang in die entlegene Region. Bei einer der vielen heissen Quellen machen wir einen Kurzhalt und die Kinder kochen noch einige Eier im schwefelhaltigen Wasser. Die kurvenreichen Strasse bietet Einblicke in die ärmliche Welt der nordthailändischen Bergvölker, die irgendwo zwischen Massentourismus und Eisenzeit pendeln. Verschiedenste Volksgruppen leben hier mit unterschiedlichen Religionen, unterschiedlichen Traditionen und Sprachen zusammen. Während die einen vorwiegend Reis anbauen, leben die Anderen zu grossen Teilen von Mais, der an den steilen Hängen wächst. Die Vielfältigkeit der Natur ist für uns eine wahre Reizüberflutung und so sind wir am Abend müde vom Schauen und Staunen.

Von unserem Hotelbalkon aus hatten wir einen wunderbaren Blick auf das Dreiländereck Myanmar, Thailand und Laos und den alles beherrschenden Mekong Fluss. Der Ort ist mitten im und definitiv am Ende der Welt. Wenn die Cars mit den Tagestouristen weg sind, ist man alleine mit der Natur und einem der mächtigsten Flüsse der Welt. Bei einem Whisky und einer Zigarre stundenlang auf diesen Fluss schauen, das ist Entspannung pur!

Zur Zeit führt der Mekong Hochwasser wie schon lange nicht mehr. In der thailändischen Presse wird darüber spekuliert ob wohl die neuen chinesischen Dämme flussaufwärts daran schuld seien. Entsprechend mächtig, braun-bedrohlich kam der Strom daher. Die lokalen Bootsbetreiber fischten den ganzen Tag wertvolles Teaktreibholz aus dem Fluss. Wir wagten trotzdem eine Fahrt mit den bekannten Longtail-Boats. Ein wie immer unvergessliches Abenteuer!

Auf Ausflügen fahren wir nach Chiang Saen, der alten Königsstadt, nach Mae Sai, dem berühmten Grenz- und Brückenort zwischen Thailand und Burma und schliesslich auf abenteuerlichen Strassen entlang der Grenze. Die Checkpoints des Militärs erinnern an die weiterhin volatile Sicherheitslage in der Region. Trotzdem ist diese Grenzstrasse einer der schönsten Erlebnisse. Das kleine überwucherte Strässchen führt hoch entlang eines Bergrückens und gibt eindrückliche Blicke auf beide Länder frei. Die Landschaft ist geprägt von mit dem Dschungel überwucherten, schroffen Felsformationen.

Ich war mir nicht reuig trotz des schlechten Wetters einige Tage hier oben verbracht zu haben. Die Gegend hat definitiv etwas magisches. Lange wird das aber wohl nicht mehr anhalten. Bauarbeiten am laotischen Mekong-Ufer und das fertig gestellte Kasino auf burmesischer Seite zeigen den Weg der Zukunft. Selten wie hier wird einem als Tourist bewusst, wie man das was man sucht mittelfristig zerstört, indem man als westlicher Tourist überhaupt dorthin gelangt.

In Chiang Mai !

Im Nachgang gibt es nun doch noch einige Beiträge zu den Ferien. Ich habe sie zwar in Thailand auf den Memory Stick geschrieben, mochte mich aber nicht mit langsamen Internet-Verbindungen rumschlagen. Gestartet sind wir in Nordthailand, in Chiang Mai. Es galt das Übliche zu erledigen: Akklimatisierung, Genuss der ausgedehnten Frühstücksbuffets, Mieten eines Autos und Angewöhnung an das Linksfahren.

Der Südwestmonsun führt zu einem sehr angenehmen Klima von 20 – 25°C. Dafür muss man mit teilweise sintflutartigen Regenfällen leben und die Sonne zeigt sich nur sehr selten. Wer aber schon mal im April vor Ort war, weiss dieses Klima und die grüne Natur zu schätzen. Auf die üblichen  Touristenattraktionen haben wir verzichtet und stattdessen die Night Safari gemacht und einen grandiosen Blumenpark besucht. Die Night Safari ist ein nächtlicher Zoobesuch. Die tropischen Geräusche im Regenwald gepaart mit schemenhaften Tieren im Dunkeln lassen den Besuch speziell für Kinder zu einem Erlebnis werden.

Nicht fehlen darf der Besuch des Wat Doi Suthep. Die Tempelauswahl in Thailand ist ja bekannterweise grenzenlos, der Wat Doi Suthep ist aber einer der schönsten des Landes. Der vergoldete Chedi glänzt und funkelt weit über Chiang Mai hinaus. Die Aussicht auf die Stadt ist grandios und die Schlangentreppe bis hinauf zum Tempel verlangt noch einige Fitness. Nach diesem Highlight sind wir bereit für die Fahrt ins Goldene Dreieck.

Zurück und noch drei Tage !

Wir sind zurück aus den schönen Thailand – Ferien. Als Erinnerung habe ich übrigens drei Kilo Gewicht mitgenommen, dem guten Thai-Essen sei dank. Es hat richtig gut getan sich mal vom Internet und Telefon zu trennen und einfach nur zu geniessen. Voraussichtlich gibt es noch einige Beiträge zu den Ferien im Nachgang. Im Moment werden die Koffer aus- und gleich wieder eingepackt.

Noch drei Tage und dann geht es auf in die USA… bewegte Zeiten für mich und meine Familie.

Bei dem schönen Wetter vermisse ich mein Mountainbike nun aber schon langsam. Es ist irgendwo in der Schweiz in einer Flugcontainerkiste eingelagert und wartet auf den Transport über den Atlantik. Ich bleibe also Bikeabstinent bis ca. Ende September.

Hier im Blog sind die Leser um 25% zurückgegangen, was gar nicht so schlecht ist für einen Monat ohne Beiträge. Im Newsreader habe sich dafür 1000+ Beiträge angesammelt, so bleibt am Wochenende Zeit auch ohne Mountainbike etwas in der Bikewelt zu stöbern.

PS: Wenige Stunden nach unserem Abflug wurde der Flughafen Phuket wegen den Antiregierungsprotesten in Thailand geschlossen. Glück gehabt!

Happy Landing in Singapur !

Wir sind nach einem langen Flug muede in Singapur gelandet. Bald geht es weiter nach Chiang Mai. Der Service mit Singapore Airlines war wieder mal sehr gut. Besonders hat natuerlich das umfangreiche Video-on-demand System gefallen. Filme schauen statt schlafen…

Ferien in Südostasien !

Bevor wir westwärts fliegen geht es zuerst für einige Wochen ostwärts nach Thailand. Wir freuen uns auf das volle Programm: Singapur – Chiang Mai – Golden Triangle – Koh Samui – Phuket und zurück. Vielleicht gibt es einige Beiträge aus dem Internet – Kaffee und wenn nicht, ist es auch egal.

Kein Bloggen…
Kein Biken…

Egal!

Die Halbjahresbilanz 2008 !

Das halbe Jahr ist bereits einen Monat vorbei und deshalb ist es an der Zeit eine kurze Halbjahresbilanz zu ziehen. Der WK und das nasse Wetter haben den Frühsommer im Griff und damit die Kilometer mit dem Mountainbike in den Keller gezogen! Dank einem Effort in den letzten Tagen konnte ich wenigsten die Leistung vom letzten Jahr per Ende Juli egalisieren. Die nächsten zwei Monate werde ich nun nicht auf dem Bike sitzen. Vor Ende September dürfte ich mein Mountainbike in Monterey nicht zur Verfügung haben.

Das letzte Quartal wird also spannend werden. So richtig schön scheint es in Nordkalifornien jedoch nicht zu sein. Dafür hat es aber auch kein Schnee und keine eisigen Temperaturen. Realistischerweise muss ich mir das Jahresziel aber wohl ‘ans Bein’ streichen. Macht nichts, ich fühle mich auch so gut!