Beiträge des Monats - Januar 2009

Der Fort Ord Trailmix !

Mittagsrast mit AussichtBlick zum Lookout !Heute habe ich mit meiner Frau eine kleine Tour in Fort Ord gemacht. Sie war das erste Mal auf der ‘schweren’ Seite dabei und so klickte ich mir gestern eine Tour zusammen, die nicht zu lang, nicht zu kurz, nicht zu steil, nicht zu flach, nicht zu schwer und nicht zu leicht war. Trotzdem konnte ich noch fünf Highlights, den Lookout, den Trail 50, den 43, den ‘Goat Trail’ 41 und den Trail 36 einbauen. Nachdem wir das ganze gefahren sind, kann ich nur sagen: Idealer Trailmix für einen Fort Ord Erstbesucher. Runter geht es immer auf Spitzentrails und rauf auf Strassen oder Wegen (ausser drei kleinen, steilen Abschnitten) ;-) . Diese Tour könnte man noch nach Laguna Seca und dem anschliessenen 47er Trail verlängern und hätte dann ein ziemlich schönes Päckli.

Weil es meiner Frau und damit auch mir gefallen hat, gibt es zur Feier des Tages den GPS Track und eine Map (und für alle Feedreader einen Grund mal wieder auf meiner Seite vorbeizuschauen!):

Höhenprofil
Fort Ord Trailmix

Statistik: 25.4 km, ca. 684 Höhenmeter, Fahrzeit 02:32 h

Von Gänsen und Hörnchen !

HörnchenGänseHier wimmelt es von freilaufenden Tieren, die jede Scheu vor Bike und Menschen verloren haben. Seien dies Waschbären oder Hirsche im Garten, oder Gänse und diverse Hörnchen auf dem Fahrradweg. Das Hörnchen rechts ist übrigens noch ein Bild aus dem Yosemite Nationalpark. Ich konnte mit der Kamera auf wenige Zentimeter ran. Links eine Schar Gänse, auf der heutige kleinen Abendtour mit meiner Frau.

Statistik: 18.3 km, ca. 118 Höhenmeter, Fahrzeit 01:03 h

Auf Wegsuche !

Agavenartige Kakteen mit BlumenMehr komische BlumenMangels Alternative war ich heute erneut auf dem 17 Mile Drive unterwegs. Heute fuhr ich möglichst viele unbekannte Umwege und Abkürzungen. Am schönsten war ein mir bisher unbekannter Abschnitt durch eine Vielzahl von Villen. Logischerweise sind die Villen dort wo man einen guten Blick aufs Meer hat. Entlang des Küstenweges hatte es sehr viele agavenartige Büsche, die nun in voller Blüte stehen. Gelegenheit für mehr Blumenfotos.

Statistik: 40.9 km, ca. 548 Höhenmeter, Fahrzeit 02:09 h

Die Tourenplanung auf GPS-Tracks.com !

gps-tracks.com MenuDank einem Infomail und dem Beitrag von Vazifar wurde ich auf neue Funktionen auf GPS-Tracks.com aufmerksam. Neuerdings kann man Touren direkt online auf Swiss Map Karten planen. Das gab es bisher zwar auch schon bei anderen Anbietern, jedoch meines Wissens nirgends völlig gratis. Ich habe meine Touren oft mit einer lokalen Version von Swiss Map 50 geplant. Angesichts des Preises von über 400 CHF für die 1:50’000 Version und weit mehr für die 1:25’000 Version frage ich mich natürlich, ob ein gratis Online-Angebot, das meine Bedürfnisse abdeckt überhaupt möglich ist.

Neuer Track erstellen

gps-tracks.com TourenbearbeitungsmodulNach dem Anmelden kann man einfach unter ‘MyGPS-Tracks’ – ‘Eigene Touren’ eine neue Tour erfassen. Unter ‘Tour ändern’ – ‘Beschrieb’ kann man den Namen eingeben, einen Beschrieb erfassen, den Touren-Typ und weitere Details festlegen. Unter dem Menüpunkt ‘Weg (Track)’ geht es dann richtig los. Es öffnet sich ein neues Fenster und die Begeisterung ist grenzenlos! Man kann stufenlos zwischen vier Google Kartenmodis (Strassen, Satelliten, Hybrid, Gelände) und vier Topo Karten (Schweiz, Deutschland, USA, Kanda) wechseln. In einem Suchfenster unten rechts kann man den Ausgangspunkt eingeben und sofort zoomt die Karte an den gewünschten Standort. Es stehen die 1:25-, 1:50-, 1:100- und 1:200’000 Massstäbe der Schweizer Landeskarten zur Verfügung. Zur Planung eignet sich die 25’000er natürlich am Besten. Wer will kann das hier gleich mal auch ohne Anmeldung ausprobieren.

gps-tracks.com Bearbeiten der TrackpunkteDie Trackbearbeitung ist gelungen. Mit einem Klick wird ein Punkt eingefügt. Mit einem Klick auf einen Punkt wird er wieder gelöscht. Mit einem Klick auf einen Grünen Punkt auf einer Zwischenstrecke, lassen sich neue Punkte einfügen. Ich finde das ein Vielfaches besser als das Gefummel in MapSource. Der fertige Track kann danach als .gpx Datei oder im Google Earth .kml Format auf die Festplatte geladen werden. Praktischerweise kann die Applikation die Tracks auch gleich runterrechnen, so dass sie auf älteren GPS Geräten Platz haben.

Tracks bearbeiten

Doch es geht noch mehr. Abgefahrene Tracks können aus einer .gpx Datei importiert werden. Wegpunkte werden importiert und können umbenannt, gelöscht und einigen wenigen Kategorien zugeordnet werden. Die Symbole sind jedoch ziemlich hässlich. Leider werden weitere Daten wie die Höhe und die Dauer nicht importiert bzw. berechnet. Der Track kann dann nach Lust und Laune auf den verschiedenen Karten bearbeitet werden.

Fazit

gps-tracks.com USA Karte und WegpunkteDie neue Tourenbearbeitung von GPS-Tracks ist meiner Meinung nach eine echte Killerapplikation. Die Bearbeitung ist einfach gehalten, umfasst aber alle notwendigen Dinge die man zur Tourenplanung braucht. Ich sehe absolut keinen Grund mehr die extrem teuren Stand-alone Kartenwerke zu kaufen. Die fehlenden Höhenangaben kann ich gut verschmerzen. Etwas Gefühl und Erfahrung beim ‘Lesen’ von Höhenkurven ist dann aber schon nötig. Erfreut war ich über die hohe Geschwindigkeit des Servers. Die Verschiebung der Karten erfolgt ohne grössere Wartezeiten.

Dank dieser Applikation kann ich nun endlich bestehende Tracks mit dem Hintergrund der (Schweizer) Landeskarte bearbeiten. Dies ist zwingend notwendig um gefahrene Touren so aufzuarbeiten, dass man sie beispielsweise ins Internet stellen kann. Auf Google Earth oder mit Sporttracks ist die Trackbearbeitung ein Murks und bei MapSource nervt die fehlende Übersicht auf der TOPO Vektorkarte.

Einziger Negativpunkt ist die fehlende Möglichkeit Wegpunkte und weitere Metadaten in die Tracks einzugeben. Ein Höhenmodell und das direkte Google Earth Plugin wären natürlich auch noch gut. Schliesslich erachte ich es als problematisch nicht abgefahrene GPS Touren in der Datenbank veröffentlichen zu können. Die Erfahrung zeigt, dass reine Kartentouren selten in der Realität so abgefahren werden können. Ich hoffe nur, dass auch in Zukunft Mountainbiker und nicht Kartenzeichner den Tourenbestand von GPS – Tracks erweitern werden.

Der Blog ist wieder online !

Das kommt davon wenn man ein ‘running System’ verändert! Ich dachte ich sei ganz schlau und wollte in meinem Webspace etwas aufräumen und beantragte die Abschaltung der Frontpage Erweiterungen bei meinem Hoster. Das wurde prompt ausgeführt und wegene fehlender .htaccess Einstellungen und abgeschaltetem ‘mod-rewrite’ konnte ich nicht mehr auf den Blog bzw. die Permalinkstruktur zugreifen. Um den Schaden zu minimieren habe ich das Plugin ‘Maintenance Mode‘ eingeschaltet, welches für solche Fälle ganz nützlich ist. Hoststar hat die Einstellungen wieder rückgängig gemacht und somit läuft hier alles wieder! Bin ich froh… ;-)

Ein weiteres ungelöstes Problem ist der Feed. Gelöst, siehe hier. Der Feedlink funktioniert nicht, weil irgendein Plugin Leerzeichen in den Header sowohl des Blogs wie auch des Readers schreibt. Es erscheint folgende Fehlermeldung:

XML-Verarbeitungsfehler: XML- oder Text-Deklaration nicht am Beginn der Entität
Adresse: http://blog.spoony.ch/feed/
Zeile Nr. 11, Spalte 1:<?xml version=”1.0″ encoding=”UTF-8″?>
^

Das ist ziemlich suspekt, ich kriege aber im Moment keinen Workaround hin. Plugins abschalten nützt nichts. Ich habe bereits WordPress neu installiert, aber nichts hilft. Vorläufig habe ich also den Feedbutton entfernt!

Nach dem Regen !

Nach dem Regen !Nach VIER Tagen Regen (das ist eine neuer Rekord seit wir hier in Kalifornien sind), haben heute die Strassen wieder etwas abgetrocknet. Ideal um bei straffem Gegenwind und rauhem Meer den 17 Miles Drive abzufahren. Das hat wieder mal richtig gut getan und beruhigt auch ein wenig mein schlechtes Gewissen betreffend Winterpokalpunkte. Das gute am Regen ist, dass in unserem Garten hier Pflanzen blühen, die ich noch nie im Leben gesehen habe.

Statistik: 39.5 km, ca. 526 Höhenmeter, Fahrzeit 01:56 h

Wurde mein Blog gehackt ?

Letzte Woche konnte ich plötzlich nicht mehr per FTP auf meinen Blog zugreifen. Nachdem ich im Admin Menü meines Hosters das FTP-Passwort zurücksetzte, ging alles wieder. Trotzdem sandte ich ein Mail an den Support. Dies kreuzte sich mit folgendem (gekürzten) Mail:

Sehr geehrter Kunde

Ihre Webseite wurde in den letzten Tagen Ziel eines Hackangriffs. Weltweit sind unzählige Webseiten von dieser Hackangriffswelle betroffen, unglücklicherweise auch Ihre Kundenwebseite bei Hoststar. Wir haben Ihre Webseite analysiert und können wie folgt Stellung nehmen:

Sicherheitsproblematik

Am häufigsten tritt das Problem bei Webseiten auf, bei welchen das FTP sowie das mySQL Passwort identisch sind. Durch diese Sicherheitslücke kann das mySQL Passwort sowie der Username von Hackern ausgelesen werden. Mit diesen Informationen können dann Daten auf dem FTP Server manipuliert werden.

Ebenso können bei Webapplikationen (veraltete Versionen, unsichere Drittanbieter Module etc.) sowie bei unsauber programmierten Scripts dieselben Sicherheitslücken entstehen. Die grundsätzliche Serversicherheit wird dadurch nicht beeinträchtigt und ist auch nicht betroffen.

Folgende Sicherheitsmassnahmen sind SOFORT durchzuführen:

Wir empfehlen Ihnen, sofern vorhanden, ein Backup Ihrer Webseite, welches älter als der 6. Januar 2009 sein sollte, auf den Server zu laden.

Ändern Sie unbedingt alle Passwörter (Datenbank (mySQL), Joomla, FTP, etc.)!
FTP und mySQL Passwort sollten NIE identisch sein!
Wir haben das FTP Passwort bereits für Sie zurück gesetzt, …

Weitere Vorkehrungen Ihrerseits:

… Definieren Sie möglichst nie die CHMOD Rechte 777 (Vollzugriff), da diese Einstellung ein sehr grosses Sicherheitsrisiko darstellt. Lassen Sie den PHP SafeMode (Erklärung 1) nach Möglichkeit durch uns aktivieren, um zu verhindern, dass Dateien dem User wwwrun zugeordnet werden können.

Erklärung 1 – Safe_mode ON verbietet PHP Dateien zu lesen (und zu schreiben), die einem anderen Benutzer gehören. Auch darf PHP nicht in Ordner schreiben, die nicht dem gleichen Benutzer gehören, wie der, der unter dem PHP (wwwrun) arbeitet. Wenn der PHP Safe Mode deaktiviert wurde, ist dies möglich und erlaubt via Sicherheitslücken schädliche Codes ins Script einzuschleusen! …

Weitere Sicherheitsvorkehrungen:

Hoststar führt ab sofort einen erhöhten Sicherheitscheck auf allen Webseiten ein, um weitere Hackangriffe zu verhindern. Ebenso werden wir diese Angriffe den zuständigen Stellen/Behörden melden, um so die internationale Fahndung zu unterstützen.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen weiterhelfen zu können und stehen Ihnen bei Fragen jederzeit zur Verfügung.

Freundliche Grüsse

Hoststar – Multimedia Networks AG (Switzerland)

Inhaltlich sicher ein Massenmail, aber vielleicht gibt es ja noch mehr Leute da draussen, die bisher das gleiche Passwort für die WordPress Datenbank und den FTP Zugang verwendeten. Nun, ich habe also mal das Passwort für die SQL Datenbank und das FTP Passwort separat geändert. Auf ein Zurückspielen des Backups habe ich verzichtet, dafür alle wichtigen Dateien kurz gecheckt und konnte keine verdächtigen Dinge feststellen, wenigstens nichts Gleiches wie ich bei einer ähnlichen Attacke vor über einem Jahr festgestellt hatte.

Jetzt muss ich nur noch die CHMOD Geschichte endlich mal in den Griff kriegen. Mit den Ordnerberechtigungen kämpfe ich seit dem ersten Tag an dem ich WordPress nutze. Grundsätzlich bin ich froh, dass Hoststar rasch reagierte, auch wenn ich das e-mail einen Tag früher erwartet hätte.

Lake Tahoe im 2009 !

Panorama Lake Tahoe - Januar 2009

Milkyway Bowl und Blick auf NevadaDank dem Martin Luther King Day gab es ein verlängertes Wochenende und wir profitierten von unserem Lake Tahoe Season Pass und fuhren erneut drei Tage Ski in Heavenlys. Das Wetter war dieses Mal lückenlos schön und die Temperaturen im Vergleich zu Weihnachten relativ warm. Die Pisten waren hart aber kaum eisig und so gab es keine Tiefschneefahrten mehr. Dafür waren nun sämtliche Pisten geöffnet und ich und die Kinder wagten uns auf einige ‘Freeride’ – Pisten für ‘Super-Experts’. Die Kinder waren mächtig stolz über diese Bezeichnung. Die steilen Tobel waren eine Herausforderung, aber durchaus machbar. Wir haben dieses Weekend sehr genossen und weil es so schön war gibt es nochmals ein Panoramafoto. Das war’s mit Skifahren in diesem Jahr. Heute Abend ist es in Monterey immer noch über 20°C und damit steht das Biken definitiv im Zentrum.