Beiträge des Monats - Dezember 2009

Alles Gute zum Neujahr – 2010 !

Prost 2010Wenig bleibt zu sagen. Der Jahresrückblick ist gemacht, die Ziele für das Jahr 2010 sind gefasst, der Champagner ist kalt! Da bleibt nur noch anzustossen und allen Lesern hier und mir und meiner Familie ein schönes, gesundes, ereignisreiches und spannendes neues Jahrzehnt zu wünschen!

Speziell möchte ich zwei Personen, deren Blog ich regelmässig lese und welche im 2009 nicht so viel Glück hatten, ein besseres nächstes Jahr wünschen: Riz und Elden.

EIN FROHES 2010 WÜNSCHT SPOONY!

Das Jahr 2009 !

Januar

Sanddünen in MontereyIm Januar gab es viele Touren der Küste entlang und ich staunte über die frühlingshaften Temperaturen und die vielen Blumen in Monterey. Daneben gab es erneut ein wunderbares Tiefschnee-Skiweekend am Lake Tahoe und ein Spasswochenende in den Universal Studios in Los Angeles und Hollywood. Zudem betätigten wir uns als Whale Watcher entlang der Küste.

Waren wir nicht unterwegs, kämpfte ich mit den technischen Seiten meines Blogs…


Februar

Wellen ganz nah !Wie üblich war im Februar nicht viel los. Ich überbrückte die Zeit mit diversen Bike-spezifischen Beiträgen aus den Tiefen des Internets und widmete mich weiter der Fehlersuche in WordPress. Daneben genoss ich die eher stürmische Seite des Pazifiks, auf und neben dem Fahrrad.

Unvergesslich ist der Besuch der Monarch-Schmetterling Population in Pacific Groove. Ein Erlebnis, dass sich mangels Tiere im 2010 nicht zu wiederholen scheint.


März

Goat Trail - Heute Sheep TrailIm März freute ich mich über die vielen Winterpokalpunkte und sprang mit der Hitzewanderung im Pinnacles National Monument vom Winter direkt in den Hochsommer. In Monterey schlug die Natur mit aller Blumenpracht und saftigen Wiesentrails inklusive Schafe in Fort Ord zu. Mountainbiken vom Besten…

Ich startete auch eine Beitragsserie zum Thema Physik und Radfahren, eine der vielen Serien dieses Blogs, die leider nicht zu Ende geführt sind. :oops: Dafür hatte ich in diesem Monat meine Statistiken mit einer schönen Übersicht erweitert.


April

Ausgesetztes Bänkli auf der Bixby BridgeDer April stand ganz im Zeichen des Sea Otter Classic Mountainbike Festivals in Laguna Seca. Während fast einer Woche drehte sich alles nur um mein Lieblingsthema, Mountainbiken. Eine Artikel blieb übrigens in der Schublade, jener über meinen Losgewinn bei Pinkbike. Die gewonnene hochwertige MTB-Bremse liegt noch immer im Schrank. Daneben gab es im April eine wunderbare Tour auf der Old Coastal Road.

Ein themenfremder Artikel über die Erstellung einer MP3 CD aus iTunes Daten bringt mir immer noch sehr viele Zufallsleser auf den Blog. Gut so!


Mai

Flume Trail - Blick auf Sand HarborIm Mai machte ich einen Ausflug nach Point Reyes und bestellte bei Steve Potts meinen Custom-29er Titanrahmen, die Grundlage für mein Projekt Ti29-40. Acht Monate später ist davon noch nichts zu sehen. Das Highlight des Monats und vielleicht des Jahres war ein geniales Mountainbike-Wochenende am Lake Tahoe mit Trails zum Träumen.

Auch sonst war viel los. Das Artischocken Festival in Castroville, das Monterey Festival of Speed und Stuntzi war auch wieder einen Sommer lang unterwegs.


Juni

Midway Geysr Basin - Opal PoolDer Juni (und Juli) war geprägt von unserer Sommertour durch die Nationalpärke des US Westens. Die Eindrücke waren so intensiv und vielfältig, dass es schwierig ist ein einziges repräsentierendes Bild zu finden. Der Yellowstone Nationalpark scheint aber schon der primus inter pares zu sein.

Und sonst? Sonst verbrachte ich die Zeit mit ersten Überlegungen für mein Titan-Traumbike und machte ausführliche Überlegungen zum Thema 29er allgemein und Federgabeln im besonderen.


Juli

Slickrock Bike Trail - PauseErneut gab es mit dem Moto GP in Laguna Seca einen genialen 2-Rad Anlass in unmittelbarer Nähe von Monterey. Das California Rodeo in Salinas ein Wochenende später war nicht weniger interessant. Ich war viel auf den Sommertrails in Fort Ord unterwegs und machte mein erstes Mountainbike-Video.

Der Rest des Monats widmete sich der US Westen Reise und biketechnisch war natürlich der Slickrock-Trail Beitrag ein echter Höhepunkt der Reise.


August

Monterey Bay Aquarium - QuallenDer August war der beitragsschwächste Monat hier im Blog. Zum wiederholten Male besuchten wir das Aquarium in Monterey und ich freute mich über die gelungenen Quallenfotos.

Auch eine Freude waren die ersten Teile für mein neues Bike, die Fox 29er Gabel und die Schnellspanner.  Etwas weniger lustig war der 1. August, fernab der Schweizerischen Heimat. Im USA Jahr 2009 war eben nicht nur alles rosarot.


September

29er Rules!Im September gab es keinen Herbst, dafür eine Rückkehr der Sonnenuntergänge und eine Reise nach Washington, DC. Ein Highlight jagte das andere. Der Chris King Steuersatz und wunderschöne 29er Laufräder wurden geliefert. Ich verbrachte erneut ein Weekend am Lake Tahoe und fuhr den Tahoe Rim Trail mit dem Bike ab.

Das beste Erlebnis des Monates war jedoch die Mountainbiketour mit meinem Sohn in Fort Ord! Ein Monat gefüllt mir Mountainbiken, Reisen und Familie…  :cool:


Oktober

17 Mile Drive - PilzIm Oktober kam der Herbst, wenigstens in Form von Pilzen. Ich genoss die Touren entlang des Coastal Trails und des 17 Mile Drives in der klaren Luft und ohne den endlosen Nebel des Sommers. Überhaupt war es wieder mal ein Naturmonat und die Sichtung eines Blauwales vor Carmel auf einer Whale Watching Tour war wohl DAS Naturerlebnis des Jahres.

Dank Besuches aus der Schweiz gab es erneut eine schöne Reise in den Yosemite Nationalpark.


November

California Adventure Park - Paradise PierDank Winterpokal wurde der November zum kilometerreichsten Mountainbike-Monat des Jahres. Doch damit nicht genug, eine Reise nach San Diego ins Seaworld und nach Los Angeles ins Disneyland machten das Vergnügungspark-Glas voll und das Portemonnaie leer.

Die Themen gingen mir trotz der immergleichen 17 Mile Drive Runde nicht aus. Einmal gab es Pilze en masse, einmal einen neuen Mercedes, einmal viel Wellen, einmal Delfine, einmal einen Sonnenuntergang und einmal gar einen Zeppelin.


Dezember

Zwei Mountainbikes - Partnerlook !Der Dezember wird wegen den verschiedenen Jahresabschlussbeiträgen und der Serie US Nordwesten der beitragsreichste Monat. Wie gesagt, Hauptfokus des Monats ist eine Reise nach Seattle und zurück. Die Bilder sind so unterschiedlich wie die Reise, Schnee, Vulkane, Hochhäuser, Pazifik, Regenwald und mehr.

Doch bevor wir verreisen konnten, musste noch das Jahresziel abgefahren werden und so gab es einige lange, einsame, gemeinsame, schöne, aber auch ziemlich verregnete Touren.


Das war ein Super Jahr, die Berichte in diesem Blog und speziell die Bilder sprechen eine deutliche Sprache! Da gibt es nichts mehr zuzufügen…

US Nordwesten – Tag 12: Oregon Südküste !

Brücke in Newport, ORSeelöwenhöhleUnsere heutige Fahrt entlang der Küste begann mit einem nebelverhangenen Blick auf die imposante Newport Brücke. Nach Yachats wird die Strecke sehr interessant und die Strasse schlängelt sich mal hoch über den Klippen, mal in brandungsnähe dem Meer entlang. Highlights sind das Cape Perpetua und der malerische Leuchtturm von Heceta.

Ausblicke - SeelöwenhöhleHeceta LeuchtturmKurz darauf folgt die Sea Lion Cave. Mit einem langen Fahrstuhl fährt man in eine riesige Höhle hinunter, welche Hunderten von Seelöwen als Quartier dient. Vor der Höhle auf dem Meer treiben weitere Hundertschaften von Seelöwen wie Ölteppiche auf dem ziemlich wilden Meer. Die Höhle ist ein richtig einzigartiges Erlebnis, welches die happigen 40USD Eintritt pro Familie vergessen lässt.

Oregon Südküste - AusblickeFleischfressende Pflanze - DarlingtoniaDie langen Dünen weiter südlich umfuhren wir heute ohne Stop. Dafür haben wir kurz einen kleinen Park mit wilden fleischfressenden Pflanzen, Kobralilien, besichtigt; etwas, das man eher im Amazonas erwarten würde. Spannend wird die Strasse 101 erst wieder nach Port Orford. Hier gibt es Ausblicke ähnlich des Highway No 1 südlich von Monterey. Dank einer etwas schneller Etappe konnten wir heute Abend noch bei Tageslicht den Strand in unmittelbarer Entfernung unseres heutigen Motels geniessen.

Statistik: 184 Meilen, 4:11h Fahrzeit, Übernachtung in Golden Beach, OR

US Nordwesten – Tag 11: Oregon Nordküste !

Haystack Oregon Coast 01Living History im Fort ClatsopBevor wir die wilde Küste Oregons geniessen konnten, gab es im Fort Clatsop, dem Überwinterungsort der Lewis and Clark Expedition, nochmals etwas US-Geschichte. Wir hatten Glück und konnten das Leben im Winterquartier 1:1 an einem Living History Projekt erleben. Die Kinder waren speziell fasziniert vom Expeditionsmitglied, welches einen Biber häutete und für’s Mittagessen vorbereitete. Danach ging es auf der 101 ans Meer. Das Wetter war heute richtig schlecht, dafür gab es einige dramatische Bilder und Ausblicke auf den Pazifik.

Cape Meares AusblickCape Meares LeuchtturmWahrzeichen der Küste sind verschiedene alleinstehende Felsen, sogenannte Haystacks, oder Heuhaufen. Die endlosen Strände sind zu dieser Jahreszeit menschenleer, die Touristen-infrastruktur ist aber Beweis dafür, dass es im Sommer hier weniger ruhig ist. Abenteuerlich ist ein kleiner Umweg der Küste entlang auf dem Three Capes Scenic Highway. Ich freute mich trotz vertikalem Regen an den Leuchttürmen und den stürmischen Aussichten.

Cape Meares Octopus BaumHaystack Oregon Coast 02Kap reihte sich an Kap und Strand an Strand. Dazwischen gab es immer wieder flachere Abschnitte und Lagunen mit Fischerhäfen. Die Landschaft erinnerte oft an die Atlantikküste. Im Moment ist Krabbensaison und so gab es heute sowohl am Mittag wie am Abend Seafood. So richtig fangfrisch am Ufer des tosenden Meeres schmeckt das am Besten.

Statistik: 164 Meilen, 4:31h Fahrzeit, Übernachtung in Newport, OR

US Nordwesten – Tag 10: Lewis and Clark NP !

Hoh Rainforest - Moos TrailHoh Rainforest - MoosDer südöstliche Bereich des Olympic National Parc ist ganzjährig dem Pazifikwetter ausgesetzt und deshalb eines der regenreichsten Gebiete der USA. Im Hoh River Tal lässt sich dieser Regenwald besonders schön besichtigen. Die 20 Meilen lange Stichstrasse führt dem wildromantischen Fluss entlang und hat bereits den Charakter einer ‘grünen Hölle’. Links und rechts ist der Wald urchig und durch und durch mit Moosen und Farnen begrünt.

Hoh Rainforest - Gespengstisch...Hoh Rainforest - Moos NahaufnahmeIm Hoh Rainforest Visitor Zentrum begnügen wir uns bei Temperaturen unter Null mit dem kurzen Naturweg, welcher durch verschiedene Mooslandschaften führt. Gleich zu Beginn gibt es Fischotter zu beobachten, die sich auf Fischjagd begeben. Der Lernpfad erklärt gut die Fauna und Flora des Regenwaldes und die Wichtigkeit der fallenden Bäume, die Licht und Lebensraum für eine neue Baumgeneration schaffen.

Lachs im Hoh RiverHighway 101 SouthWir haben Glück und können gleich beim Besucherzentrum in einem kleinen Flüsschen noch zahlreiche Lachse beobachten. Die Tiere scheinen am Ende der Kräfte zu sein und können nur noch knapp die Strömung halten. Faszinierend wie diese ziemlich grossen Fische hier so zahlreich rumschwimmen und sichtbar bestes Futter für Vögel, Otter und andere Tiere abgeben. Anschliessend verlassen wir den Nationalpark und fahren auf dem Highway 101 weiter nach Süden durch eine eher uninteressante, durch die Forstindustrie geprägte Landschaft.

Panorama Columbia River Mündung am Cape Disappointment

PazifikküsteColumbia River SunsetSpannender wird es wieder im Cape Disappointment State Park. Die Landzunge ist der nördliche Abschnitt der Mündung des Columbia Rivers in den Pazifik und der Ort an dem die berühmte Lewis and Clark Expedition 1805 den Kontinent durchquert hatten. Der Park mit Leuchturm, Bürgerkriegsfort, Lewis und Clark Museum und einer wunderbaren Sicht auf die knifflige Flusseinfahrt gehört zu den verschiedenen Standorten des Lewis and Clark historischen Nationalparks. Mit einem schönen Sonnenuntergang fahren wir über die imposante Brücke welche den Columbia Fluss überspannt, nach Astoria und sind damit wieder im Bundesstaat Oregon. Morgen geht die Küstenfahrt erst so richtig los…

Statistik: 247 Meilen, 5:39h Fahrzeit, Übernachtung in Astoria, OR

US Nordwesten – Tag 9: Olympic NP !

Seattle Skyline auf der FähreMount Rainier im Morgenlicht von Seattle ausJede Stadt, die an der Küste oder an einem See liegt, sollte man mal aus der Wasseroptik anschauen. Seattle eignet sich sehr gut. Anstatt mit dem Auto rund um die Bucht zu fahren, nimmt man die Fähre und kriegt den wunderbaren Blick auf die Skyline kostenlos. Einzig mit den Panoramafotos ab einem fahrenden Schiff will es nicht so recht klappen. Die Fotobedingungen am frühen Morgen waren aber auch etwas schwierig. Sehr gefallen hat mir zum wiederholten Male der Mount Rainier, heute im Gegenlicht vor den Hafenanlagen.

Seattle Panorama

Hurricance Ridge und Olympic MountainsContainer Schiffe im Puget SoundAuf der anderen Seite des Puget Sound befindet sich die Olympic Mountains Halbinsel. Der grösste Teil der Gegend ist durch den Olympic Mountains National Park abgedeckt. Wir fahren auf der Hurricane Ridge Stichstrasse in den Park hinein und wieder mal rauf in den Schnee. Oben gibt es am heutigen Sonntag leider nur einen überfüllten Parkplatz wegen den vielen Schneesuchern aus tieferen Lagen. Die Blicke hinüber nach Kanada und auf die schneebedeckten Berge des Parkes lohnen den Aufwand aber trotzdem.

Rialto Beach Nord mit TreibholzCresent Lake am AbendWeiter geht die Fahrt via Port Angeles in eine ziemlich verlassene Gegend. Der Blick hinüber zum kanadischen Victoria erinnert mich daran, dass wir in wenigen Monaten sowohl die Nord- wie Südgrenze der USA gesehen haben. Das erklärt etwas den Meilenstand an unserem Fahrzeug. :smile: Die Strasse führt teils gerade, teils schön kurvenreich (wie am Crescent Lake) durch dicke Wälder.

La PushRialto Beach Süd Wir übernachten in Fork, jedem Leser der Twilight Saga ein Begriff. Mit unserer Tochter fahre ich deshalb noch die möglichen Schauplätze des Romans ab, welche zu ihrem Leidwesen keine Ähnlichkeit mit den Film-Schauplätzen haben. Trotzdem sehr eindrücklich und besuchenswert ist Rialto Beach. Das ist der richtige Vorgeschmack für die nun folgende über 1000km lange Küstenfahrt zurück nach Monterey.

Statistik: 222 Meilen, 5:37h Fahrzeit, Übernachtung in Forks, WA

US Nordwesten – Tag 7 und 8: Seattle !

Kreuzung in Seattle an WeihnachtenStrasse in Seattle an WeihnachtenWeihnachten in Downtown einer amerikanischen Grossstadt zu verbringen ist keine gute Idee. Die Bilder links und rechts zeigen die Strassen in Seattle heute morgen um 1000Uhr. Es ist so ziemlich alles geschlossen was sich irgendwie abschliessen lässt und ganz USA scheint zu Hause zu sitzen und ‘Gschänkli’ auszupacken. Wir haben echte Probleme etwas zu Essen zu finden. Die wenigen Restaurants welche geöffnet haben, sind restlos ausgebucht.

1. Starbucks der WeltPike Market und Blick auf das MeerTrotzdem schlendern wir ein wenig durch die Stadt und besichtigen den berühmten Pike Market, vorbei am legendären ersten Starbucks der USA (welches natürlich nicht das links abgebildete ist). Die Stadt bietet viel für Liebhaber von Wolkenkratzern. Die Architektur in einer leblosen Stadt macht das Ganze noch etwas spezieller. Schliesslich entfliehen wir der toten Stadt in ein Kino und schauen uns Avatar in 3D an. Dazu gibt es nur eines zu sagen: In 10 Jahren wird man von Avatar als jenen ersten Film sprechen, der 3D als Filmstandard einführte und zugleich die Computeranimation auf einen neuen Level hob. Unbedingt anschauen, in 3D!

Seattle - Architektur 03Seattle - Architektur 02Seattle - Architektur 01

Pike Market TheatreLogo Crab Pot RestaurantAm Samstag kehrt wieder etwas Leben in die Stadt ein und wir besichtigen nochmals etwas detaillierter den Pike Market. Speziell und etwas versteckt ist die Fassade des Pike Market Theaters, kunstvoll zugeklebt mit Kaugummi. Sachen gibt’s. Auch spektakulär war das Mittagessen am Pier 57 im Crab Pot Restaurant. Der Name ist Programm und eine riesige Schüssel mit Krabben, Muscheln und Fisch wird direkt zum Schlemmen auf den Tisch gekippt. Mit dem Hammer werden die Meeresfrüchte geschlachtet. Das war richtig spassig und Spätfolgen gab es auch keine.

Crab Pot direkt auf den Tisch geschüttet!EMP und SpaceneedleSpäter fuhren wir mit der kurzen Monorail Bahn vom Zentrum in den ehemaligen Komplex der Weltausstellung. Wahrzeichen seit damals ist der hohe, futuristische Turm, Space Needle. Angesichts der happigen Preise und der Schlange verzichten wir auf den Blick von oben und gehen dafür in das nebenstehende Museum, welches durch seine Fassade einen wunderbaren modernen Akzent setzt.

Seattle Space NeedleEMP Architektur 01Das Experience Music Project and Science Fiction Museum sind zwei Museen in einem. Beide widmen sich eher ungewöhnlichen Themen und sind klein aber hochwertig. Das Musik Museum fokussiert auf die Geschichte der Rockmusik und hat wohl eine der grösseren Elektro-Guitarren-Sammlungen der Welt. In einem speziellen Bereich kann man echte Musikinstrumente in Tonstudioumgebung ausprobieren. Zusätzlich haben beide Museen noch einen relativ hohen Kunstanteil, welcher sich gut im dynamischen Gebäude einfügt.

EMP Architektur 02EMP Gitarrenturm in der EingangshalleFazit: Seattle ist eine besuchenswerte Stadt, man sollte aber Weihnachten meiden. Der Kontrast zwischen den modernen Wolkenkratzern, den vielen Obdachlosen und der unberührten Natur in der weiteren Umgebung ist jedoch ziemlich gross. Trotzdem könnte man gerne noch einige Tage in Seattle anhängen. Uns zieht es nun jedoch zurück in die Natur und langsam wieder nach Süden.

US Nordwesten – 6. Tag: Mount Rainier !

Mount Rainier - Park InnMount Rainier - Nahe von ParadiseDie Vulkane gehen uns auf der Fahrt nach Norden nicht aus, im Gegenteil, sie werden zunehmend mächtiger und imposanter. Die Nacht in den Holzcabins am Eingang des Mt. Rainier Nationalparks war gemütlich und dank Gasofen auch warm. Auf verschneiten Strassen fahren wir in den Park und ich vertraue auf meine Schweizer Fahrkünste statt auf Schneeketten. Beim geöffneten Park Inn gibt es ein gutes und Amerikanisch-kräftiges Frühstück. So gestärkt fahren wir bis zum höchsten Punkt und geniessen die nahe Sicht auf den Berg und besuchen das informative Visitor Zentrum.

Mount Rainier - Fahrt nach SeattleMount Rainier - ModellAuf gleicher Strecke geht es wieder retour, weil auch hier die restlichen Strassen gesperrt sind. Auf dem Weg nach Seattle bieten sich immer wieder Blicke auf den Mt. Rainier, welcher erneut mit zunehmender Distanz mächtiger zu werden scheint. Abrupt ist der Wechsel in die Hochglanzskyline von Seattle. Nach dem Check-in in einem Hotel im Zentrum der Stadt feiern wir einen improvisierten Heiligen Abend. Weihnachten on the road…

Statistik: 124 Meilen, 3:12h Fahrzeit, Übernachtung in Seattle