Der Hofbergli – Stierenberg Winterloop !

Biberspuren entlang der EmmeWinterreif an der Emme

Nach über einem Monat nicht mehr auf dem Bike wollte ich heute trotz den Minustemperaturen los. Solange es unter Null Grad ist, sind wenigstens die Schneetrails fahrbar und es gibt keine Sauerei. Zuerst musste ich mich wieder ans 26er Fully gewöhnen. Entlang der Emme fuhr ich durch ein Wintermärchen. Die vielen Biber sorgen mit ihren angefressenen Bäumen für die braunen Farbtupfer in der weissen Landschaft.

Panorama Aufstieg Schmiedenmatt

Aufstieg zur SchmiedenmattBaum beim Hofbergli

Die Sonne auf den Jurahöhen drückte langsam durch den Nebel und so fuhr ich in Wangen an der Aare über Wiedlisbach, Rumisberg nach Farnern. Ab da ging es auf schneebedeckter Strasse gut fahrbar auf die Bättlerchuchi und danach runter zur tiefverschneiten und menschenleeren Schmiedematt. Kein Wunder, hatten doch beide Bergrestaurants, die vordere, wie die hintere Schmiedematt geschlossen.

Panorama Schmiedenmatt

Snowbiken im JuraWinterblick und Alpen

So hiess es weiterbeissen, die kalten Füsse ignorieren und das Mountainbike teilweise im tiefen Schnee den Weg bis zum Hofbergli raufschieben. Erstmals kehrte ich im Hofbergli ein und war erfreut über den warmen Radiator, der als Sitzlehne mich wieder aufwärmte und gleichzeitig die verschwitzten Kleider etwas trocknete. Dazu gab es eine tolle nahrhafte Suppe und einen Teewein. Das gab genug Kraft für den einen Kilometer langen Aufstieg auf den Stierenberg.

Schneeschuhtrail in Richtung StierenbergWinterlicher Stierenberg

Es ist kein leichtes ein Mountainbike über eine Schneeschuhspur zu schieben und zu tragen. Ein Schritt zu weit links oder rechts und man sackt bis zum Oberschenkel im tiefen Schnee ein. Doch mit etwas Konzentration ging es leidlich und so konnte ich bei tollstem Wetter im Stierenberg einkehren. Einige aufmunterne Worte von Schneeschuhgängern und ich fuhr bzw. schlitterte mit dem Bike runter zum Balmberg. Dort holte mich der Massenskitourismus bereits wieder ein. Auf direktem Weg ging es nach Hause, wo ich recht ausgepowert ankam. So eine Wintertour ist kein Zuckerschlecken und braucht kräftig Körner. Aber es hat sich gelohnt – was für ein toller Tag!

Statistik: 47.1 km, ca. 1042 Höhenmeter, Fahrzeit 4:16 h

8 Kommentare zu “Der Hofbergli – Stierenberg Winterloop !

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  3. Markus
    Antworten

    Hallo Spoony, das ist wieder einmal super, Dein Bericht, die Fotos… merci.
    Darf man fragen mit was für einer Kamera Du die Fotos machst? Ich habe immer nur ne kleine Canon Ixus 105 im Hosensack, welche für mich gäbig ist, doch wäre ab und zu ein bisschen mehr Qualität wünschenswert…
    ä gueti Wuche

  4. shilaty
    Antworten

    Bravo für deine Leistung fast 50km im Schnee + 1000hm’s ist nahrhaft. Deine Fotos sind sehr gelungen, zeigt wie ein richtiger Winter ist. Im Sottoceneri gab es seit 84/85 kein richtiger Winter mehr, ein wenig Schnee schon bis am Morgen um 7.oo, weiss, nachher brauner Plotsch. ps heute flöckelt es ein wenig die str. sind noch schwarz die Wiesen ein wenig angehaucht,morgens solls in Regen übergehen ?????

      1. Spoony Artikelautor

        Nein, irgendwie sehe ich den Sinn nicht so ein. Mit den breiten Reifen geht es auf griffigem Schnee problemlos und meistens fahre ich trotzdem viele Kilometer auf Asphalt und da brauche ich keine Spikes.

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