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Das Garmin GPSmap 62 ist da !

Wie angekündigt hat Garmin heute in seinem Blog den Schleier über den Nachfolger des GPSmap 60 gelüftet und Informationen zur GPSmap 62 Serie veröffentlicht. Optisch gab es nur ein moderates Facelift. Die Stärken des Vorgängers wie die lange Batterielebedauer, der gute Bildschirm und die Quad-Helix Antenne bleiben erhalten. Wie üblich bei Garmin wird es drei Versionen mit abgestuften Funktionen geben. Nebst der Grundversion (GPSmap 62) sind dies ein Gerät mit Dreiachsen-Kompass (GPSmap 62s) und ein Gerät mit barometrischem Höhenmeter (GPSmap 62st). Wie erwartet sind die Geräte mit der neusten Gimmicks der aktuellen Touchscreen-Kollegen ausgerüstet. Dazu gehört eine Wireless Funktion, schattierte Karten, Geocaching Funktionen sowie die Möglichkeit Custom Maps (inkl Satelllitenbilder) auf den internen Speicher des Gerätes zu übertragen. Im Garmin Shop wird von einer Verfügbarkeit im 3. Quartal 2010 gesprochen und die Preise sind mit 350 – 550 USD (je nach Version) gelistet.

Eine erster Vergleich der technischen Angaben zwischen GPSmap 60CSx und GPSmap 62st zeigt folgende  Unterschiede. Das neue Gerät ist 5mm höher und 3mm dicker. Das Display ist 3mm höher, stellt 65.000 gegenüber 256 Farben dar und hat (leider) die gleiche Auflösung (160 x 240 Pixel). Das 62st ist 45g schwerer (260g), soll aber dafür zwei Stunden länger laufen (20h). Der interne Speicher ist neu bei 500Mb und der Speicher kann wieder mit microSD Karten erweitert werden. Die Anzahl Wegpunkte (2000), Routen (200) und Tracks (10’000 Punkte bzw. 200 gespeicherte Tracks) wurden vervielfacht. Das Gerät lässt sich mit dem gleichen System wie die Oregon und Colorado Serie am Mountainbike befestigen (Kabelbinder…). Ob sich das neue Gerät in Sachen GPS Empfangsqualität von der eigenen Konkurrenz bzw. vom Vorgänger absetzen kann (evtl auch wegen der Antenne bzw. der HotFix Funktion) werden Praxistests zeigen.

Für mich ist schon jetzt klar: Dank der sanften Renovation und dank einer hoffentlich gleich robusten Bauart wie das GPSmap 60 wird das neue Gerät in Zukunft die erste Wahl für den harten Outdoor- und damit auch für den Mountainbike-Einsatz sein. In diesem Sinne bin ich Garmin dankbar, dass Bewährtes weitergeführt wird und nicht immer nur neue Elektronikgadgets im Vordergrund stehen.

Das lange Leben des GPSmap 60CSx !

Vor sechs Jahren brachte Garmin ein robustes Outdoor-GPS auf den Markt. Das Modell GPS 60 wurde kontinuierlich verbessert und vor vier Jahren habe ich die Version GPSmap 60CSx gekauft welche bis heute unverändert auf dem Markt ist. Angesichts der Touchscreen-Konkurrenz und den kurzen Produktezyklen im GPS Bereich grenzt die grosse Beliebtheit der 60er Serie fast an ein Wunder. Doch neue Technik hat nicht nur Vorteile. Dies dürfte der Grund sein wieso Garmin das 60er in den nächsten Monaten mit einem moderaten Facelift als GPSmap 62 erneut auflegen wird.

Ich bin weiterhin überzeugt von der Robustheit, der Antenne, der Lesbarkeit des Displays in der Sonne, der Bedienbarkeit unter groben Bedingungen und der langen Batterielaufdauer dieses Gerätes. Wenn das 62er noch Custom Maps liefert und eine etwas modernere Software hat, ist klar wer der Nachfolger meines GPS wird. Aber eben, das GPSmap 60CSx zeigt sich trotz hartem Mountainbike- und Outdoor-Einsatz unzerstörbar… kein Bedarf für einen Neukauf!

Wieder mal Geocaching !

Traditioneller Cache im massiver und dichten Tupperware-KisteGeocache getarnt als VogelhausNachdem ich letzte Woche über einen Geocache in meinem GPS stolperte, hat mich das Suchfieber wieder etwas gepackt. So spitzte ich am Wochenende einige neue Cache-Waypoints der Umgebung in mein GPS und fügte noch einige Hints hinzu, um die Suche zu erleichtern. Am Samstag konnte ich so zusammen mit meinen Kindern zwei Geocaches (Tin Cannery View und Happy Little Cache) in Gehdistanz finden. Bei zwei weiteren, die direkt am beliebten Coastal Trail waren, konnten wir angesichts der vielen Leute unmöglich nach Microcaches suchen.

Geocache eingebaut in einen echten TannzapfenGeocache getarnt als GartensprinklerHeute machte ich mich mit dem Mountainbike auf Geocache-Tour und liess mich vom GPS von Cache zu Cache leiten. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen mit welchem Einfallsreichtum die Leute ihre Geocaches verstecken und tarnen. Heutiges Highlight war ein Geocache als Vogelhaus getarnt (Back Door Condo), ein Geocache mit angeklebter Baumrinde als Tarnung (Rip Van Wrinkle), Geocache getarnt als Gartensprinkler (No water here) und der Gewinner, ein Geocache getarnt bzw. gebastelt aus einem echten Tannzapfen (SP Row II). Zum Glück hing der Zapfen an einem Ort, wo sonst keine Zapfen sind, ansonsten hätte ich ewig gesucht!

Microcache in magnetischem Bonbons-KistliGeocache getarnt mit angeklebter RindeÜberhaupt war die Sucherei wieder ziemlich aufwändig. Die Fahrstatistik ist da deutlich. 1.5 : 1 ist das zeitliche Verhältnis zwischen Fahren und Suchen.  Heute war es besonders anstrengend. Fünf Caches in einem Waldstück nahe Pebble Beach verlangten vollen Einsatz: Brombeeren an den Hosen, Hundesch… an den Bikeschuhen, MTB Tragen durchs Gestrüpp, MTB Tragen über einen kleinen Bach usw. Für das gibt es ausnahmsweise 2 Winterpokalpunkte unter alternative Sportarten. Ich habe mehr geschwitzt beim Suchen als beim Fahren.

Weitere Caches: PG Train Station, You’s better let him out, Sadie’s Cache, Nearly stumped, TimberShady Cache, Asilomar Train Station. Nicht schlecht, 11 Geocaches in 2.5 Stunden!

Statistik: 20.2 km, ca. 253 Höhenmeter, Fahrzeit 01:37 h, Geocaches suchen 1 h

Die Garmin Connect Software !

Seit einigen Tagen hat Garmin seine webbasierte Plattform zur Verwaltung von Trainingsdaten für Outdoor-GPS Geräte erweitert. Bisher wurden nur die Fitnessgeräte direkt unterstützt. Damit ist für mich die Voraussetzung gegeben, mal einen Blick auf die Software zu werfen.

Administration und Datenmanagement

Garmin Connect - DatenimportUm die Software Garmin Connect nutzen zu können, muss man einen Account erstellen. Die Meisten werden bereits einen myGarmin Account haben und können diesen nutzen. Die Daten werden direkt per USB übertragen, dies funktioniert auch mit meinem alten GPSmap 60CSx. Leider ist die Funktion ziemlich unbrauchbar, weil die Tracks nicht ausgewählt werden können und man so, nebst dem Haupt-Track, nutzlose Log Dateien importiert. Besser ist es manuell ein .gpx File zu importieren, welches vorher in MapSource bearbeitet wurde (Tracks zusammenfügen, überflüssige Tracks löschen usw.). Wegpunkte werden nicht importiert.

Das Programm erlaubt es persönliche Ziele zu bestimmen, welche später auf der Kalenderansicht und dem Dashboard erscheinen und ausgewertet werden können. Leider sind bei den Zielen arg Limiten gesetzt, ein Jahresziel ist beispielsweise nicht definierbar.

Datenpflege und -verwaltung

Garmin Connect - DashboardAlle Daten können auch manuell eingegeben werden. Unlogischerweise gibt es dabei mehr Optionen als bei den importierten Tracks. Bei jenen lassen sich nur der Name, ein Kommentar sowie der Aktivitäts- und Ereignistyp ändern. Die Temperatur lässt sich beispielsweise nicht eingeben. Im Bereich Gesundheit kann nur das Körpergewicht eingetragen werden. Alle anderen Gesundheitsdaten verlangen nach Garmin-spezifischen Geräten. Die Aktivitäten sind übersichtlich im Dashboard, als Listen und in Kalenderform dargestellt. In allen drei Bildschirmen  sind einige wenige Daten direkt anpassbar.

Auswertung

Garmin Connect - Detailansicht einer TourDas Dashboard bietet eine optisch ansprechende Übersicht der letzten Aktivitäten. Wichtiger ist jedoch die Detailansicht. Der GPS Track wird auf einer Karte mit den üblichen Google Map Funktionen angezeigt. In einem Infofenster werden die wichtigsten Daten wie Distanz, Kalorien, Zeit und Höhenmeter angegeben. Im unteren Bildbereich gibt es Diagramme für Zeitmessung, Höhe, Herz- und Trittfrequenz, sofern die entsprechenden Daten vorliegen. Ein weiterer Bildschirm zeigt die Rundenzeiten in Listenform an.

Garmin Connect - Detail ZeitmessungGarmin Connect - Detail Höhenprofil

Garmin Connect - PlayerSpass macht der Player. In einem dreiteiligen Bildschirm kann man automatisch oder interaktiv die ganze Tour nachfahren und hat wichtige Werte immer im Blick. So  lässt sich geografisch einfach erkennen an welchen Orten man schnell war, wo es steil war oder wo man geschwitzt hat. Während die Auswertung der Einzeltouren gelungen ist, ist die Berichts- und Statistikfunktion sehr trocken ausgefallen. Die wichtigsten Statistiken sind verfügbar, jedoch nur in langweiliger und unübersichtlicher Listenform.

Fazit

Mit Garmin Connect lassen sich einfach Touren- und Trainingsdaten darstellen und auswerten. Die Oberfläche ist optisch gelungen und spricht auch Personen an, welche nicht IT Spezialisten sind. Weitere Alleinstellungsmerkmale sind sicher die Player Funktion für die Auswertung, und die Möglichkeit die Touren im Web und per RSS Feed für andere Personen freizugeben.

Ansonsten lässt sich nicht viel Positives sagen. Das Programm kann es in keinem Punkt mit SportTracks aufnehmen. Speziell im Bereich Auswertung und Statistik, aber auch im Bereich Datenhandling und -import, hat der Gratiskonkurrent die Nase weit vorne. Als webbasierte Applikation ist Garmin Connect zudem stellenweise unerträglich langsam. Vielleicht bietet die Garmin Software einen Mehrwert für Nutzer der modernen Trainingsgeräte des Herstellers, die ich nicht testen konnte. Für den Bereich Mountainbike und GPS-Touren -Auswertung ist die Software zu unflexibel. Für Anfänger mit wenig Ansprüchen dürfte Garmin Connect aber sicher ein Blick wert sein.

Wer sich ein eigenes Bild machen will, dem empfehle ich mal bei Nino Schurter’s Garmin Connect Profil zu schmökern und sich einige Touren im Player abspielen zu lassen. Aber Achtung, die Daten sind für den Hobbyfahrer ziemlich frustig. ;-) Beispiel Trainingsfahrt in Südafrika.

Garmin GPS mit Raster Custom Maps / Karten !

Screenshot Garmin Custom MapsTopo Schweiz V2Hier in Monterey regnet es wie aus Kübeln und so bleibt Zeit für einen Beitrag zum Thema GPS. Garmin hat den Sündenfall getan! Nach eine kurzen Betaphase sind nach einem Firmware-Update die neueren Geräte der Oregon, Dakota und Colorado Serie fähig, nicht nur die üblichen Vektorkarten, sondern auch Rasterkarten darzustellen. Wie das aussieht, zeigt ein Screenshot rechts von Garmin. Zur Erinnerung, Vektorkarten sind elektronischen Daten bzw. Karten, die stufenlos zoombar sind, verschiedene Ebenen haben können und über Zusatzinformationen  wie POIs (Point of Interest) verfügen. Rasterkarten bestehen aus Pixel, Bilder und sind nichts anderes als Papierkarten im elektronischen  Bilderformat. Eine detailliertere Erläuterung habe ich mal vor drei Jahren gebloggt.

SiegfriedkarteIch denke Garmin hat diesen Schritt wohl nicht ganz freiwillig gemacht. Schliesslich konkurrenzieren sie damit den eigenen lukrativen Markt mit dem Verkauf von Vektorkarten. Der Druck durch die Konkurrenz der GPS-Smartphones und Pocket PC’s war aber wohl zu gross. Gut so! Nun kann also alles was sich scannen lässt in den neuen Geräten angezeigt werden. Das wäre doch mal etwas, entlang der alten Siegfried- oder Dufourkarten zu biken und zu schauen wie sich die Landschaft verändert hat! Die Karten gibt es übrigens beim ASTRA online.

DufourkarteDamit die Karten verwendet werden können, müssen sie zuerst im .jpg Format vorliegen und können danach via Google Earth georeferenziert werden. Wie das genau geht, steht drüben bei Garmin, unter Custom Maps. Konkret werden die Daten danach als Google Earth .kmz Overlay Files auf die GPS Geräte abgespeichert. Bereits gibt es spezielle Software, welche automatisch Kartendaten aus dem Internet runterladen und auf die Geräte hochladen kann. Auch GPS Visualizer bietet das neue Format Garmin .kmz an. Ohne Handarbeit geht es aber in den meisten Fällen nicht, auch nicht, weil aus Lizenzgründen die meisten Online-Kartenwerke nicht uneingeschränkt verfügbar sind.

Schweizer Landeskarte - SwisstopoAusprobieren kann ich das System nicht, weil ich über kein kompatibles GPS-Gerät verfüge. Es scheint, dass es noch einige Limitationen beim Umgang mit solchen Kartendaten gibt (Gerätespeicher, Dateigrösse usw.). Die  anfallenden Datenmengen sind natürlich enorm hoch. Zudem muss der Kartenmassstab in etwa dem kleinen Bildschirm der GPS Geräte entsprechen, zoomen bringt bei Rasterkarten wenig. Trotzdem ist der Bann gebrochen und theoretisch steht endlos viel Kartenmaterial zur Verfügung. Und es ist klar, dass in manchen Fällen eine Rasterkarte, beispielsweise ein Scan oder eine Bildschirmkopie von einer Schweizer 1:25’000 Karte an Detailreichtum und Übersicht immer noch jeder Vektorkarte überlegen ist.

SatellitenbilderSpannend und bereits diskutiert wird der mögliche automatisierte Export von Satellitenbildern, wie es die verschiedene Google Maps Applikationen auf Smartphones vormachen. Mit den Custom Maps haben die neuen Garmin Geräte nun endlich auch ein klares Unterscheidungsmerkmal, zu den alten Geräten, wie beispielsweise meinem GPSMap 60CSx. Den Touchscreen der neuen Geräte kann mir nämlich niemand als Vorteil verkaufen. Ich bin gespannt wie sich die Softwarelage entwickelt und denke, dass dieses Feature Standard in zukünftigen Garmin Geräten sein wird. Ein Update für mein Gerät kann ich mir aber wohl abschminken und ob die MapSource Software jemals Rasterkarten verarbeiten kann, wage ich zu bezweifeln.

Das Oregon 550t – Konvergenz von GPS und Digicam?

Im digitalen Bereich ist Konvergenz schon länger ein Modewort. Die Idee ist ‘one fits it all’, ein Gerät für alles. Für meine Bedürfnisse im Bereich Mountainbike würde das bedeuten, dass das GPS, die Digicam, das Telefon, das Pulsgerät, der Musikplayer und der Radcomputer in einem Gerät wären. Realität ist, dass alle Hersteller ihre Geräte rund um ihre Spezialistenfunktion herum mit Zusatzfunktionen erweitern. Das gibt dann GPS-Kameras, GPS-Fahrradcomputer à la Polar und Fahrradcomputer-GPS à la Edge, Musikplayer-GPS-Kamera-Telefons und nun mit dem Oregon 550t auch ein Kamera-GPS.

Oregon 550Garmin hat das Ding heute vorgestellt, gestestet hat es aber wohl noch keiner und Bilder von der Rückseite mit der Kamera gibt es auch noch nicht. Ich bin etwas skeptisch, obwohl für Mountainbiker das Oregon ja grundsätzlich ein gutes Gerät zu sein scheint. Die 3.2 Megapixel Kamera kann wohl keiner echten Digicam mit optischem Zoom das Wasser reichen und dürfte eher mit einer Mobiltelefon Kamera vergleichbar sein. Das reicht keinesfalls für meine Bedürfnisse auf dem Trail. Im Gegensatz zur Digicam ist ja das GPS immer Wetter und Dreck ausgesetzt und der Schutz- und Klick-mich-los Mechanismus für rasche Fotos muss wohl noch erst erfunden werden.

Trotzdem finde ich Konvergenz gut. Speziell die Verbindung von Kamera und GPS erachte ich als wichtig. Nur so werden die GPS Informationen direkt mit dem Bild gespeichert und man kann sich das Bearbeiten mit einer Geotagging Software ersparen. Was alles für coole Anwendungen mit georeferenzierten Bildern möglich sind, kann man im Internet nachschauen.

Deshalb bin ich gespannt auf erste Mountainbike-Testberichte des Oregon 550 / 550t und noch viel gespannter auf weitere GPS-Kameras oder Kameras-GPS, die ernsthaft beide Funktionen vereinen können.

Mountainbiken mit GPS und OpenStreetMap (Teil I)

Nachdem Felix gestern eine Website speziell für die Integration von OpenStreetMap Karten in Garmin GPS Geräte mit dem Fokus Mountainbiken online gestellt hat, muss ich das gleich mal ausprobieren. Hier also mal ein erster Erfahrungsbericht.

Um was geht es?

Alternativ zu teuren Vektorkarten wie der Topo Schweiz gibt es ein Open Source Projekt mit dem Namen OpenStreetMap. Die Karten sind aber mehr als nur ein Google Maps Ersatz. Mit entsprechenden Tags für Mountainbiker liesse sich ein Kartenwerk erstellen, das “weiss” welche Wege für Mountainbiker geeignet sind und welchem Schwierigkeitsgrad sie bergauf bzw. bergab entsprechen. Die entsprechenden Spezifikationen sind hier ersichtlich und lehnen sich an verschiedenen Standards zur Klassifizierung von Mountainbikestrecken an. Damit wäre dann ein MTB-spezifisches Routing auf dem GPS Gerät möglich! Das wäre in etwa wie wenn es die Topo Schweiz Karten mit den Informationen der Singletrail Maps gäbe.

Installation

Dank der Vorarbeit von Felix kann man die Karten für die Schweiz, Bayern und Österreich auf der Seite openmtbmap.org runterladen. Das .zip Archiv in den Garmin Ordner entpacken und die Datei install.bat ausführen. Schwupps und schon hat man die Karten in Mapsource verfügbar und kann sie ins GPS Gerät hochladen. Leider funktionieren bei mir nur Bayern und Österreich. Der erste Eindruck ist aber sehr gut. Sobald ich eine Schweizer Version habe, werde ich hier mal weiter berichten.

Update 09.04.2009: Schweizer Karte funktioniert nun mit allen MapSource Versionen! Super Service von Felix. Ich werde dann mal den Teil II nachschieben.

In jeden Fall scheint mir die Initiative sehr lobenswert. Ich bin gespannt wie sich die Geschichte entwickelt und bleibe mal dran! Im IBC Forum gibt es noch einen Beitrag zum Thema.

Garmin Mapsource Version 6.15.4 !

Manchmal muss man auch kleine Änderungen loben. Speziell wenn die Software Garmin Mapsource heisst und kaum grössere Veränderungen erfährt. Irgendwann mit einem der kleinen Updates hat Garmin die unglaublich hässliche Grafik des Höhenprofils etwas modernisiert. Nun sieht man zwar die Höhenlinien nicht mehr so schön, aber dafür beleidigt es das Auge nicht. Ich habe mal die Grafiken aus meinem Beitrag zur Topo Schweiz V1.1 hier zum Vergleich NEU und ALT reingestellt.

Mapsource Höhenprofil NeuMapsource TOPO Schweiz 1.1 Höhenprofil

Aufgefallen ist mir auch, dass die Beschriftung der Waypoints und der Landschaft kleiner, die Waypoints dafür farbiger und grösser sind. Die ganze Grafik ist viel runder mit Kantenglättung. Na Ja, die Übersicht steigt nicht wirklich!

MapSource Burgdorf NeuMapsource TOPO Schweiz 1.1 Ansicht Burgdorf

Gemäss Changelog wurde die Höhenprofiländerung bereits mit Version 6.5 eingeführt und die aktuelle Version ist 6.15.4. Wer also gleich updatefaul ist wie ich, sollte sein Mapsource mal updaten. Hier noch eine “Nahaufnahme”.

Mapsource Nahaufnahme NeuMapsource TOPO Schweiz 1.1 Ansicht Zoom

Gut sichtbar auch die bessere Strichführung und die dicken Haupt- und Nebenstrassen. Keine Ahnung, wieso mir dies erst jetzt so richtig auffällt.

Mapsource Track NewTrack im Raum Burgdorf

Ich brauche Mapsource weiterhin nach jeder Tour um meine Tracks vom GPS runterzuladen, eventuelle Segmente zusammenzufügen, Waypoints zu entfernen und dann alles als .gpx Datei tourenbezogen zu archivieren. Was ich mir für Mapsource wünschen würde, wären eine Möglichkeit direkt Google-Maps und andere Karten anzuzeigen. Zudem sollte unbedingt mal das Trackzeichnungstool verbessert und auch mal ein Trackverwaltungstool beigefügt werden. Aber ich will nicht meckern, wenigstens wir die Software unterhalten. Da ist man sich ja auch anderes gewohnt.