Beiträge der Kategorie - outdoor

Das Zelten in der Badi – Version 2010 !

In diesem Jahr war wieder mal Zelten in der Badi angesagt. Traditionellerweise hatten wir nur knapp genügend Zeit das Zelt aufzustellen, bevor ein heftiges Gewitter die Standfestigkeit und Durchlässigkeit der Zelte testete. So wurde der Abend leider wieder verregnet und auch etwas kühler als geplant. Die eigenen und fremden Teenies liessen sich dadurch nicht aus der Festlaune bringen und damit war an Schlaf kaum zu denken. Angesichts der ungemütlichen Campingnacht bleibt das Mountainbike auch dieses Wochenende im Stall und ich verbringe den Tag auf Balkonien. Beruflich bin ich noch drei Wochen ziemlich belastet uns so bleibt es biketechnisch wie blogmässig etwas ruhiger.

Ein durchzogenes Wochenende !

Eigentlich hatte ich mir für dieses Wochenende noch einige Stunden auf dem Bike vorgenommen, aber die Realität sah ein wenig anders aus. Nach einer relativen harten Arbeitswoche war die Lust auf Kilometer nicht so da. Das Wetter war äusserst mittelmässig und als ich heute mit voller Ausrüstung auf dem Bike sass, kehrte ich nach 3km angesichts der tiefschwarzen Wolken wieder um. Doch schlecht sind solche Wochenende nicht. Zu Hause bleiben ist auch schön. Man geniesst das Ausschlafen, die schönen Orchideen in der Wohnung, den wunderbaren Guggelhopf und natürlich den einen oder anderen WM-Match inklusive kühlem Bier. Die Outdoor-Vorsätze warten also wieder bis zum nächsten Wochenende…

Bräteln auf dem Höriberg !

Der schöne Samstag wollte genutzt sein. Natürlich kann ich nicht jeden Sonnentag ins Mountainbiken investieren. Heute war eine Familientag angesagt und wir profitierten vom guten Wetter um auf dem Höriberg zu grillieren oder um zu ‘bräteln’ wie man in der Schweiz sagt. Die Infrastruktur ist wirklich sehr gut. Die Kinder haben viele Spielmöglichkeiten, der Grillplatz ist perfekt eingerichtet und zusätzlich gibt es noch aufregende Blicke auf die Flugzeuge im Landeanflug auf Zürich. Das war ein gelungener Tag mit gutem Fleisch und viel Spiel und Spass.

Im Seilpark Balmberg !

Heute war Familientag und so gingen wir früh aus dem Bett um dem pfingstlichen Massenandrang auf dem Balmberg zurvor zu kommen. Das war eine gute Idee und wir konnten den Seilpark ohne grössere Staus geniessen. Wir machten die grünen, die blaue, rote und die schwarze Route. Wie immer ein Riesenspass, der ziemlich heftig in die Arme und Beine geht. Dafür ist es ein exzellentes Konzentrations– und Balancetraining. Der Seilpark auf dem Balmberg ist gut organisiert und die Routen spannend und immer wieder gespickt mit einer Tyrolienne. Die maximale Aufenthaltsdauer von drei Stunden haben wir leicht überschritten, aber das kontrolliert niemand. Viel länger kann man aus Konditionsgründen auch kaum bleiben.

Danach machten wir eine kleine Wanderung ins Restaurant Stierenberg. Der Ort ist mir eher bekannt von meinen Biketouren. Heute genossen wir guten Hobelkäse und noch besseren Speck. Dazu ein sauerer Most und die Idylle auf der Alp ist perfekt. Natürlich waren sehr viele Mountainbiker unterwegs. Ich sah noch ein Transalpes Mountainbike ‘in the wild’ und führte ein kurzes Gespräch mit dem Besitzer, der das Rad selber aufgebaut hat.  Nächstes Wochenende wäre eine Testfahrt auf den Chasseral, das würde mich immer noch reizen. Das war ein perfekter Pfingstsonntag. Morgen gehe ich dann selber in den Jura biken.

Das Westside Center und Bernaqua Bad !

Heute haben wir uns und den Kindern einen langen Wunsch erfüllt. Wir wollten endlich das fertiggestellte Westside Shopping-Center in Bern anschauen und das dortige Bernaqua Erlebnisbad besuchen. Solche Warmwasser-Erlebnisbäder und speziell die Saunabereiche haben wir in der USA sehr vermisst. Der erste Eindruck war sehr gut. Über die Architektur des Westside wurde ja schon viel geschrieben und in Natura ist es tatsächlich beeindruckend. Das Bad selber ist eher im kühlen Stil gehalten. Mir hat die Verarbeitung des Stahls, gemischt mit den schönen Steinplatten und Holzelementen sehr gefallen. Das Bad ist definitiv grösser als zuerst vermutet und in der verwinkelten Anlage verteilen sich die Besuchermassen. Positiv gefällt die Wildwasserbahn, bei der es keine Wartezeiten, dafür die obligaten blauen Flecken gibt. Eine gute Idee ist das Strömungsbad im Hauptbecken, so ist ein Aareschwimmen in der Halle möglich und wer die ganze Strecke gegen den Strom schwimmt hat auch etwas für die Fitness getan.

Der Hammer war natürlich der Saunabereich, der definitiv besser als jener des Säntisparks ist. Jede Stunde gibt es eine kleine Aufgusszeremonie und die verschiedenen Saunen bieten sowohl saunatechnische wie optische Abwechslung. Entspannung pur! Nach ca. sechs Stunden vor Ort kann ich sagen, dass der happige Preis von 45 CHF bzw 55 CHF (Sauna) nicht ungerechtfertigt ist. Zudem lässt sich mit einem Familienticket noch etwas Geld sparen. Wir sind sicher nicht das letzte Mal im Bernaqua und sind froh endlich eine Alternative zur langen Fahrt zum Säntispark, zum Aquaparc, oder zum Alpamare zu haben.

Das Kajaken in Monterey !

Heute konnte ich den definitiv letzten Punkt auf meiner Monterey-To-Do Liste abhaken. Wir sind mit einem Seekajak von Monterey Bay Kayaks einen Nachmittag lang durch die Tang-Felder vor der Küste gefahren. Nach einer kurzen Einführung wurden wir mit Trockenanzügen ausgerüstet und konnten danach auf offenen Zweier-Kajaks aufs Meer hinaus fahren. Die Tiere (Vögel, Hafenrobben, Seeotter, Seelöwen) lassen sich von den gelben Booten kaum stören und so gibt es  einzigartige Begegnungen auf dem Wasser. Ein richtiges Erlebnis! Die Kinder hatten natürlich Spass an den grösseren Wellen und wir Erwachsenen mussten dafür im zweiten Teil der Fahrt schauen, dass wir vom aufkommenden Wind nicht zu weit aufs Meer getrieben wurden. Am Abend spürte ich meinen Oberkörper doch ganz schön. :smile:

Im Jacks Peak County Park !

Auch heute blieb Zeit für einen kurze Wanderung. Auf der Checkliste fehlte noch der unscheinbare Jacks Peak County Park. Der Park bietet aber wunderbare Blicke über die Monterey Bay, Seaside, Point Lobos und Carmel. Der Jacks Peak ist auch der höchste Punkt auf der Monterey Bay Penninsula. Ein gut ausgebautes Netz von Wanderwegen zieht sich entlang des Bergrücken durch den Park. Ich liebe diesen Geruch von warmen Tannnadeln und Harz. So macht Wandern richtig Spass!

Nochmals Point Lobos !

In dieser letzten Woche gibt es noch etwas freie Luft neben den Abschlussarbeiten für einige kleine Ausflüge. Ideal um von der wunderbaren Natur hier in Monterey Abschied zu nehmen. Bei einem Ausflug zum Point Lobos State Park gab es schönes Wetter, wildes Meer, starker Wind, alles was die Küste hier ausmacht. Mit dabei war auch wieder viel Poison Oak, der Schrecken jedes Wanderers.

Lustig fand ich den Stein, der mich irgendwie an Jabba the Hutt aus den Star Wars Filmen erinnerte. Sonst sah man nicht so viel. Bei der rauen See ist es schwierig die Seeotter zu entdecken. Zum Abschluss hab es noch ein Nachtessen im Restaurant Rocky Point. Kitschiger Sonnenuntergang und Sicht auf Walfische vom Tisch aus inklusive !

PS: Vor einem Jahr habe ich die blaue Blume schon mal fotografiert. Jetzt beginnen sich hier schon die Bilder zu wiederholen – Zeit, dass wir wegkommen… :smile: