Der Mountainbike – Saisonstart 2018 !

Man mag es kaum glauben, aber nach 5 Monaten Bikeabstinenz habe ich heute zusammen mit meiner Frau die Saison 2018 mit einer Runde nach Burgdorf gestartet. Ich muss hier ja niemandem Rechenschaft ablegen und trotzdem habe ich ein schlechtes Gewissen so lange den inneren Schweinehund nicht überwunden zu haben. Die Gründe sind vielfältig – der Beruf, das Wetter, das Alter… alles richtig und doch im Prinzip nur Ausreden. Fakt bleibt, dass ich mit meinem aktuellen Job in Genf seit zwei Jahren sowohl beim Mountainbiken wie auch beim Bloggen zurückstecken muss.

Schauen wir nach Vorne! Ich war mit dem Ti29-40 unterwegs und das Titan Hardtail glänzt mit Fahrspass wie am ersten Tag. Das Biken habe ich jedenfalls nicht verlernt und so wird die Runde noch etwas verlängert mit einer Anfahrt im grossen Bogen via die Höchi ob Halten, Wynigen und weiter nach Burgdorf. Wir sind nicht die Einzigen, die den langen Winter in den Knochen haben – ich hatte den Eindruck, dass heute wirklich jeder draussen war.

Bei Bier und Bretzel geniessen wir im Schützenhaus die wärmende Frühlingssonne und tanken Energie für die lange Rückfahrt der Emme entlang nach Solothurn. Es fällt auf, dass die Natur gefühlt noch im Rückstand ist, aber das mag wegen den frühen Ostern täuschen. Der Bärlauch spriesst vorsichtig aus dem Waldboden und wenn es noch einige warme Tage gibt, wird sich der Frühling wie jedes Jahr mit voller Wucht durchsetzen.

Auf der Rückfahrt erkennen wir kaum noch unsere Hometrails entlang der Emme. Die Arbeiten für den Hochwasserschutz sind im vollen Gange oder bereits abgeschlossen. Man mag bei all den Rodungen entlang des Flusses und den riesigen Erdbewegungen kaum an die Renaturierungsabsichten glauben. So ohne Grün sieht alles sehr trostlos aus.

Bei Kilometer 40 melden sich die ersten Konsequenzen meiner langen Bikepause. 😉 Das linke Knie zwickt, die Oberschenkel laufen unrund und der Hintern ist sich weder Hardtail noch Sattel gewohnt. Dafür stimmt die Moral – was für eine schöne Ausfahrt am Ostermontag!

Statistik: 52.8 km, ca. 349 Höhenmeter, Fahrzeit 3:00 h

Der Col de Jaman und der Col de Soladier !

Wer hätte gedacht, dass wir zum Saisonende nochmals eine solche epische Tour fahren würden! Ab Montreux (375 m) fahren wir leicht abgeändert auf den Spuren der Panorama Bike Route Nr 2 und der lokalen Bikeroute Montreux Panorama Bike 599 zum Col de Jaman (1512 m) und Col de Soladier  (1576 m). Die Höhenangaben machen es klar, das wir kein Zuckerschlecken. Ich habe die gute Idee gleich zu Beginn etwas abzukürzen und nehme den direkten Weg hinauf nach Sonzier. Das wird mit einigen Bikeschiebepassagen abgestraft, während meine Frau den intelligenteren Weg entlang der Strasse und des Bahntrassees hinauf nach Les Avants fährt.

Ziemlich ausser Puste muss ich immer wieder eine Verschnaufspause einlegen und die Umgebung geniessen. Hinter mir öffnet sich einmal mehr der Blick auf das Mont-Blanc Massiv und den Lac Léman und vor mir zeigt sich das erste Etappenziel, der Col de Jaman und zur Linken gut sichtbar der Höhenweg durch die Wand des Cape au Moine. Meter für Meter erkämpfe ich mir im Sattel die Höhenmeter bis rauf zur Bahnstrecke bei Sollard.

Es folgen einige Kilometer entlang des Trassee der Montreux-Berner Oberland-Bahn (MOB). Faszinierend was die Ingenieure hier in den Berg geplant haben, denn wer kommt schon auf die Idee in diese Topographie eine Eisenbahn reinzubauen – der Col de Jaman ist ja alles andere als ein naheliegender Übergang für eine Eisenbahn, trotz Scheiteltunnel. Während ich mir die alten und neuen Bahntrasseekonstruktionen anschaue, pedalt es sich fast von selbst zum schmucken Bahnhof von Les Avants. Hier warte ich auf meine Frau, welche mit dem e-Bike via die normale Strasse überraschender- und ausnahmsweise erst nach mir ankommt.

Ab hier geht es richtig zur Sache, speziell der erste Abschnitt nach Les Avants ist brutal steil. Der Kopf weigert sich heute klein bei zu geben und so bleibe ich auf dem Mountainbike bis sich der Wald lichtet und den Blick auf den Pass und den ‚Zahn‘ des Jaman freigibt. Das Strässchen selber ist sehr kurzweilig und zum Glück sind die Temperaturen im angenehmen, sprich kühlen Bereich. Kurz vor der Passhöhe ist auf meinem GPS ein ‚Fotopunkt‘ eingetragen und tatsächlich ist der Ausblick auf fast den ganzen Lac Léman unbeschreiblich. Wäre es nur einen Spur schöner, könnte man wohl fast bis nach Genf sehen.

Zu unserem Erstauen ist das Restaurant Le Manoire geöffnet und dank der Fahrstrasse auch gut besucht. Wir ergattern in der urchigen Gaststube zwei Plätze und bestellen eine Stärkung. Meine hausgemachte Crèmeschnitte ist mit Abstand das Beste, was ich unter diesem Namen jemals gegessen habe. Merke: Die 50 Höhenmeter rauf zum Col de Jaman in jedem Fall in die Tour einbauen, es lohnt sich.

Das Panorama verleitet dazu vor dem geistigen Auge nur noch eine endlose Abfahrt runter zum Genfersee zu sehen – die Tourrealität ist eine andere. Nicht minder schön queren wir auf einem schottrigen Höhenweg die Bergflanke mit dem Namen ‚Les Verraux‘ bis zum Hof Soladier und weiter zum gleichnamigen Pass. Ich stelle mir vor, wie man hier nach mehreren Tagesetappen auf der Panorama Bike Route erstmals den Lac Léman vor sich sieht – diese nationale Bike Route hat ihren Namen definitiv verdient.

Auf dem Col de Soladier haben wir auf 1576 m definitiv das Limit erreicht, was man nach den Schneefällen der letzten Wochen mit dem Mountainbike befahren kann. Zum Glück hatte ich nicht meine erste Idee umgesetzt, die letzten zwei Etappen der Panorama Bike von Greyerz nach Montreux zu fahren. Die Schneesituation in Richtung Moléson sieht definitiv unfahrbar aus. Sowieso scheint mir der Anstieg zum Soladier selbst bei guten Verhältnissen kein Spass zu sein (besonders nicht für die e-bikende Ehefrau). Ich glaube ich hake diese Etappen mit dieser Tour ab.

Wie weiter? Entweder verliert man auf der offiziellen Route fast 255 Höhenmeter oder man nutzt einen Wanderweg unterhalb von Le Folly und quert mehr oder weniger direkt hinüber bis zum Le Bivouac auf 1512m. Für mich eine leichte Entscheidung, wobei ein grosser Teil des Wurzeltrails nicht fahrbar und die Abfahrt nach dem Aussichtspunkt sich ebenfalls als knackig herausstellte. Meine Frau war über diese Routenwahl wenig begeistert und ich musste einiges an Kommentaren einstecken – e-Biker halt. 😉 Aber dafür hätten wir das obige Panorama am Punkt 1613 nicht mitgenommen, was wirklich schade gewesen wäre.

Ab nun geht es über flowige Wiesentrails den Berg runter, gefolgt von etwas knifflig steilen Schotterabfahrten. Der geschmolzen Schnee hat im Wald einiges an Matsch hinterlassen, im Sommer dürfte das alles viel einfacher zu fahren sein.

Meine Frau schaut schon länger etwas sorgenvoll auf die Anzeige des Akkustandes ihres e-Bikes und glaubt meinen Beteuerungen, dass es fast nur noch runter gehe, nicht so recht. Bei einem der letzten unverhofften Anstiegen schiebt sie das schwere Bike vorsichtshalber. Ich selber schiebe auch, denn nach den vielen Höhenmetern sind bei mir die Akkus schon länger leer. Doch dann haben wir es tatsächlich geschafft.

Auf rassigen Schotter- und Waldstrassen fahren wir den Reben entgegen. Bei Blonay bewundern wir kurz das schöne Schloss. Speziell daran ist, dass die Familie Blonay das Schloss seit dem Jahr 1175 bis zum heutigen Tag bewohnt (mit einem kurzen Unterbruch im 18. Jahrhundert) – keine schlechte Leistung! Wir queren die Autobahn und fahren auf kleinen Wegen zurück nach Montreux.

Bei einem Glas Wein auf unserem Hotelbalkon lassen wir den Tag Revue passieren – was für eine grandiose Tour! Die Trailanteile sind klein, der Aufstieg ist lang, aber die Ausblicke und das Gesamterlebnis sind einfach einzigartig. Eine tolle Tour!

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Statistik: 37.9 km, ca. 1478 Höhenmeter, Fahrzeit 4:10 h

Durch die Weinterrassen im Lavaux !

Ende Oktober und eine Woche Ferien. Wir planen rund ums Haus, aber irgendwie zieht mich das schöne Wetter nach Süden. Spontan buchen wir zwei Nächte in Montreux – man muss ja nicht immer durch die Alpen fahren um südliches Flair zu erleben. Wir sind im Golf Hotel René Capt einquartiert, einem Hotel der Belle Epoque, im positiven wie im negativen Sinn, dazu später noch mehr.

Obwohl es für die richtigen goldenen Reben bereits zu spät ist, möchte ich heute eine Velotour durch das Lavaux machen. Das Fahrrad ist sicher das geeignetste Fortbewegungsmittel um das UNESCO Weltkulturerbe in seiner ganzen Länge zu erleben. Wir checken ein und steigen auf unsere Mountainbikes. Entlang der Seepromenade fährt es sich wunderbar durch Montreux und weiter in Richtung Vevey.

Der Uferweg ist in dieser Saison wenig begangen und so stören wir keine Spaziergänger auf dem Weg nach Clarens und La Tour de Peilz. In Vevey muss die berühmte Gabel im See des Alimentariums ein weiteres Mal für ein Foto herhalten – im Vordergrund der Lac Léman und im Hintergrund die Walliser Alpen. Hier verlassen wir den See und steigen hinauf in die ersten Reben, die sich bereits oberhalb von Vevey rostgelb vom blauen Himmel abheben.

Diese Farbkombination bleibt das bestimmende Element auf den folgenden Kilometern durch die Rebgebiete des Lavaux. Ergänzt wird die Palette durch die ockerfarbenen Trockensteinmauern durch welche das Lavaux berühmt ist. Es ist wirklich beeindruckend wie hier an steilster Lage Terrassen für den Weinbau erstellt wurden. Fahrtechnisch sind die manchmal etwas giftig steilen Rebwege problemlos.

Der Panoramablick ist überwältigend und ich kann mir gut vorstellen, wie die Szenerie im goldenen Herbst geleuchtet hat. So bleibt die Bildauswahl in diesem Artikel schwierig und deshalb lasse ich gerne die Bilder auf den Leser einwirken. Die Ausblicke auf die kleinen Dörfer und Winzereien stehen ebenfalls für die berühmtesten Waadtländer Weine – mir nicht unbekannte Tropfen aus St. Saphorin, Dézaley, Epesses und weiteren.

Es ist Mittag und wir versuchen irgendwo ein Restaurant zu finden. Leider ist das zu dieser Jahreszeit fast unmöglich. Die unzähligen Caves haben alle geschlossen und das einzige Restaurant in Epesses hat auf der winzigen Terrasse keinen freien Stuhl mehr. So gedulden wir uns bis zum Tourenziel in Lutry wo es eine feine bretonische Crêpe mit dem dazu passenden Glas Cidre gibt. Mit dem Zug fahren wir zurück nach Montreux und erleben das Lavaux nochmals aus einer anderen Perspektive – für diese Strecke sind die 5.60 CHF ein echtes Schnäppchen.

Noch zwei Worte zu unserem Hotel. Das Golf Hotel René Capt ist ein stilechtes Belle Epoque Hotel direkt an der Riviera. Wer hier übernachtet sollte zwingend ein Zimmer auf der Seeseite nehmen, da auf der anderen Seite die Bahnstrecke auf halber Hotelhöhe durchführt. Das Zimmer ist schön eingerichtet und der kleine Balkon ein Buchungsgrund für sich alleine. Ebenfalls top ist der wunderbare Hotelgarten mit viel südlichem Flair. Negativ: Die Wände sind dünn und so hört man in der Nacht das halbe Hotel. Zudem spürt man auf Schritt und tritt, dass das Hotel die besten Zeiten hinter sich hat. Das Frühstück ist Ok, der Saal aber wenig gemütlich und einige Gäste aus anderen Kulturkreisen können echt nerven. Preis – Leistung ist jedoch sehr gut und so gibt es für ein oder zwei Nächte eine Empfehlung.

Statistik: 27.8 km, ca. 435 Höhenmeter, Fahrzeit 2:13 h

Die Blueme und der Niesenblick !

10 Wochen nicht mehr auf dem Mountainbike! Was soll ich sagen? Irgendwie hatte ich keine Lust und das hängt doch sehr mit der aktuellen beruflichen Belastung zusammen. Dazu kam noch eine zweiwöchige Erkältung. Wahrscheinlich muss ich wieder zu den alten Zeiten mit Trainingsplan und Winterpokal zurückkehren, damit ich mich für einige Runden aufraffen kann. Entsprechend habe ich den genialen Herbst verpasst. Am heutigen Tag wollte ich vor dem Wintereinbruch trotzdem noch Spuren von Indian Summer Feeling mitnehmen.

Wir verbringen ein Wochenende mit Freunden im Hotel Niesenblick in Oberhofen am Thunersee. Nach einem kurzen Blick auf die Karte muss ich das Tourenziel nicht lange suchen. Wir fahren auf die Blueme, einem nicht unbekannten Mountainbike-Berg auf 1392m über Meer. Durch den goldenen Glesichopfwald geht es steil nach oben bis nach RIngoldswil. Wenn der Wald die Sicht freigibt hat man eine wunderbare Aussicht über den Thunersee zu den Berner Alpen und Voralpen. Nach eine Fotostopp fahren wir der Blueme in den Rücken, Sicht auf die Höhenklinik in Heiligenschwendi, bis wir beim Bruuchhubel sprichwörtlich auf die ‚Blueme Sunnsite‘ wechseln, so der Flurnamen auf der Karte.

Die letzten Meter bis zum Aussichtsturm muss ich kämpfen, es fehlen Atem und Kondition und die jungen Biker, die locker Vorbeiziehen, machen meine Gefühlslage auch nicht besser. 😉 Meine Frau ist mit dem e-Bike derweil vorgefahren. Mit etwas Schieben erreiche ich den bevölkerten Brätliplatz auf der Spitze der Blueme. Ohne den Aussichtsturm würde man übrigens mitten im Wald gar nichts sehen und am heutigen bewölkten Tag ist die Aussicht maximal bescheiden.

Ich zeige meiner Frau gerne noch die grosse Hängebrücke in Sigriswil und so fahren wir auf Schotter steil und steiler dem See entgegen, der Niesen immer im zentralen Blickfeld. Im Dorf kehren wir kurz ein und es gibt etwas zu trinken und einen herbstlichen Coup für meine Frau. An der Hängebrücke sparen wir uns die 2×8 CHF für die Überquerung und fahren dafür runter zum See.

Zum Glück, weil sonst hätten wir den Aussichtspunkt Reeftli unterhalb des Dorfes verpasst, definitiv eines der schönsten Bänkli am Thunersee. Der Niesen zieht den Blick magisch an, ist er doch ein richtig vollkommener Berg, man könnte meinen er sei ein Vulkan. Am Seeufer finde ich eine Alternative zur engen Hauptstrasse und profitiere noch von einem tollen Trail zwischen Gunten und Längenschachen.

Noch ein Wort zum Niesenblick: Ein rustikales Hotel mit einer fantastischen Terrasse und einem sehr guten Fondue Chinoise à discretion. Da gibt es dick geschnittenes Fleisch und hausgemachte, würzige Saucen, dazu eine ganze Palette von Beilagen – definitiv nicht 0815. Der gute Eindruck wird mit selbstgebrautem Bier und einer mundigen lokalen Rotwein-Assemblage  des Hauses vervollständigt. Die Zimmer sind wie das Frühstück einfach aber OK. Einzig die fehlende Schallisolierung im Traditionshaus könnte den einen oder anderen Gast stören. Daumen hoch!

So, damit habe ich die Blueme von meiner To Do Liste gestrichen – und noch was, ich habe das Mountainbiken echt vermisst!

Statistik: 22.8 km, ca. 930 Höhenmeter, Fahrzeit 2:17 h

Mountainbiken im Val Ferret und Val d’Entremont !

Das Val Ferret und das Val d’Entremont liegen südlich von Martigny und sind typische langgezogene Walliser Südtäler mit urchiger, alpiner Landschaft, hohen Bergen und herausfordernden Singletrails. Im Sommer 2017 habe ich vier schöne Tage im Val Ferret erlebt und bin diverse Touren in der Umgebung gefahren. Die letzte Tour liegt übrigens eher im Val de Bagnes, wo ich eine eigene Übersichtsseite im Blog habe.

Hier geht es zu den Beiträgen:

Übernachtet habe ich auf dem Campingplatz ‚Camping des Glaciers‚ in La Fouly ganz zuhinterst im Val Ferret. In den Sommermonate ist der Platz völlig ausgebucht und so brachte ich mein Zelt nur noch auf einer gemähten Wiese etwas oberhalb des eigentlichen Platzes in Stellung. Es gab zwar keine Infrastruktur, dafür eine grandiose Aussicht auf den Glacier de l’A Neuve. Die Infrastruktur des Platzes selber (Dusche, Shop, Freizeitangebot usw) ist aber Top! Zu Nahe wollte ich dem Gletscherbach sowieso nicht sein, die vielen Verbauungen zeigen, dass der sterbende Gletscher noch die eine oder andere Naturgefahr in sich birgt.

Wer mehr Informationen zur Gegend sucht, findet diese auf der Webseite von Pays du St-Bernard. Mit etwas Suchen findet man ebenfalls Vorschläge und GPS Tracks zu den offiziellen und bekannten Biketouren der Region. Ich war nicht das letzte Mal in der Gegend, die Täler entlang des Alpenhauptkamms haben einfach zu viel zu bieten!