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Der Skitag !

Sonnenaufgang Eiger, Mönch und JungfrauBlick aus dem Starthüsli der LauberhornabfahrtGestern war der perfekte Skitag und so zog es die Familie, motiviert durch die Kinder, nach Grindelwald. Zeitig zur Eröffnung der Bahnen waren wir vor Ort und konnten so auf dem Männlichen den wunderbaren Sonnenaufgang erleben. Danach ging es gemütlich von Lift zu Lift bis auf die kleine Scheidegg. Natürlich durfte auch diesmal die Röstizza ‘Bellavista’ zum Mittagessen nicht fehlen.

Schneeskulptur auf dem MännlichenEigernordwandDie Bergkulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau ist immer wieder neu fantastisch; an so einem Tag sogar noch doppelt! Man kann sich einfach nicht sattsehen. Am Nachmittag fuhren wir aus dem Starthäuschen die Lauberhornabfahrt nach Wengen hinunter, DAS Erlebnis auf das die Kinder gewartet haben. Mit der Seilbahn ging es retour auf den Männlichen und die Karusseltour war perfekt.

Die Rückfahrt nach Hause brauchte starke Nerven, hatte es doch Stau von Grindelwald bis runter nach Interlaken! Trotzdem blieb die Stimmung gut. Fazit: Ein langer, anstrengender und enorm schöner Skitag mit der Familie, der so einzigartig wie die Kosten (250 – 300 CHF, inkl Essen und Trinken) war. Trotzdem hat es sich gelohnt! Nun freuen wir uns alle auf die Skiferien.

Die Kleine Scheidegg im Winter !

Nachdem ich meine Skiausrüstung bereits weggeräumt hatte, war nach den überraschenden starken Schneefällen der letzten Zeit heute nochmals ein Familienskitag angesagt. Um das Budget nicht völlig zu strapazieren, sind wir nicht nach Portes du Soleil, sondern nach Grindelwald – Kleine Scheidegg gefahren. Dank Waschmaschinenbons hatten wir noch ein Freiticket übrig. Interessanterweise war der ganze Tag im Gebiet Männlichen schönstes Wetter, während drüben auf der Kleinen Scheidegg die Berge wolkenverhangen waren und ein starker, eisiger Wind über die Kreten fegte. Der Schnee war im oberen Teil wunderbar und Nachmittags kaum sulzig.So machten wir mit den Kindern die Runde Männlichen – Kleine Scheidegg – Lauberhornabfahrt – Wengen – Männlichen. Im Bahnhofrestaurant Kleine Scheidegg gab es gewohnheitsmässig Röstizza, ich kann die Bellavista sehr empfehlen. Die Preise sind zudem moderat. Natürlich darf hier ein Winterbild vom Kleine Scheidegg Singletrail nicht fehlen, der unter der Skipiste schlummert. Im Sommer sieht es hier so aus. Die Talabfahrten nach Grindelwald waren leider mangels gutem Schnee gesperrt und so fuhren wir mit der Gondel wieder ins Tal. Ein schöner Skitag, anstrengend aber Entspannung pur!

Die Kleine Scheidegg !

Als Übernachtungsgelegenheit lässt sich das Hotel Lauberhorn in Grindelwald nur wärmstens empfehlen. Die familiäre Atmosphäre und Bike- Infrastruktur sind sehr gut. Gestartet wird auf dem grossen Parkplatz der Männlichen- Bahn (943m). Nach dem Bahnübergang geht es nur noch aufwärts. Bis zum Berghaus Brandegg, das als Kaffeehalt dienen muss, fährt es auf Teer, danach auf Schotter. Nach rund 1000 Höhenmetern mit Zwischenhalt in Mettla und einer kleinen Schiebepassage kann man das einzigartige Panorama auf Eiger, Mönch und Jungfrau sowie die bewundernden Blicke der japanischen Touristen geniessen. Dank einem kleinen Mittagessen und Rivella Grün auf der kleinen Scheidegg (2061m), bleibt noch Kraft um in Richtung Station Eigergletscher zu treten.
Auf der Krete (2200m) mit wunderbarem Blick auf den Eigergletscher heisst es dann kapitulieren. Ohne die vielen Wanderer wäre der schmale Gratweg auf der Moräne eine Herausforderung gewesen, aber so ist es wohl besser umzukehren und via Wengernalp den langen Downhill nach Wengen zu fahren. Auf breiten Alpwegen rollt es schnell und gefahrlos hinunter. Ab Wengen geht es dann in schwierigen und steilen Kehren die Flue nach Lauterbrunnen hinunter. Es ist nicht empfehlenswert es umgekehrt zu versuchen. Wenn ich denke, dass die Teilnehmer des Inferno Triathlons nach der Bikestrecke bereits die Grosse und die Kleine Scheidegg in den Beinen haben und hier noch locker aufs Schilthorn rennen, kann ich nur meinen Respekt zollen. Ich selber geniesse an diesem heissen Tag mit 33°C die schattige Strecke entlang der weissen Lütschine hinunter nach Zweilütschinen (655m).
Ab dort geht es wieder hinauf nach Grindelwald. Der lange Anstieg bei Stalden in der brutalen Nachmittagssonne erscheint endlos. Die Trinkvorräte sind schon lange erschöpft und Grindelwald immer weiter weg. Aber schliesslich habe ich es doch geschafft und den rettenden Parkplatz in Grund wieder erreicht und damit die Tour abgeschlossen. Fazit: Eine schöne Rundtour um Lauberhorn und Männlichen, ohne spektakuläre Singletrailerlebnisse, aber mit einem kernigen Aufstieg entlang beeindruckender Bergkulisse.