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US Nordwesten – Tag 13 und 14: Redwood NP !

Howland Hill Road 02Howland Hill Road 01Dies ist der letzte Beitrag zu unserer Reise durch den US Nordwesten. Die verbleibenden Tage verbringen wir in San Francisco und darüber habe ich schon genug berichtet. Sobald wir die Grenze zu Kalifornien überfuhren veränderte sich wieder die Landschaft. Nur in diesen Graden wachsen die bekannten Redwood Bäume. Im Gegensatz zu den Sequioas, welche wir an anderer Stelle bewundert hatten, sind die Redwoods eher hoch und schlank.

Oregon South Coast

Viel Regen...Grosse Redwoods - kleines AutoErste Station im langestreckten Redwood Nationalpark ist der Jedediah Smith Redwoods State Park. Versteckt windet sich die Howland Hill Road durch die imposanten Baumriesen. Trotz strömenden Regens besichtigen wir einen besonders schönen Baumbestand zu Beginn des Parks. Der dunkle Wald, die Schotterstrasse und der Regen machen die Fahrt zu einem Abenteuer. Dies ist einer der Tipps, die man nur mit einem wirklich guten Reiseführer findet. Wir setzen noch einen drauf und fahren auf einem weiteren Schottersträsschen, dem alten Coastal Drive nach Klamath, der Küste entlang, immer leicht absturzgefährdet. Leider bietet die regenverhangene Küste keine schönen Aussichten mehr.

Silvester feiern wir mit einem improvisierten Zimmerbuffet in einem ziemlich gut besetzten Best Western in Eureka…

Tag 13: Statistik: 171 Meilen, 4:46h Fahrzeit, Übernachtung in Eureka, CA

Avenue of the GiantsRedwood Bäume und FarnAm ersten Tag des neuen Jahres fahren wir weiter nach Süden. Es folgt ein weiteres baumtechnisches Highlight mit der Avenue of the Giants, wieder einer engen Strasse, die sich durch die Riesenbäume windet. Der Tag ist etwas weniger regnerisch und so ist die Sicht besser, was die Redwoods noch etwas grösser macht. Trotzdem bleibt jedes Foto eine echte Herausforderung. Blitzen bringt gar nichts und ohne Blitz wird es ziemlich wackelig. Zudem passen die Bäume so schlecht ins Bildformat und zu allem übel ist noch jeder Baum naturgemäss im prallen Gegenlicht.

Panorama Redwoods

110m hoher Redwood Baum - Krone110m hoher Redwood Baum - StammAuf einer gottverlassenen Stichstrasse fahren wir zum Tall Tree, wie der Name sagt, einem der höchsten Redwoods der Gegend. Der Baum ist 110m hoch! Natürlich ist die Höhe im Wald nicht richtig erfassbar, der dicke Stamm ist aber schon eindrücklich genug. Nach einer kurzen Wanderung und der langen Strecke durch den Wald bleibt keine Zeit mehr für weitere Destinationen in Nordkalifornien und wir fahren auf dem Highway 101 an den Weingebieten vorbei nach San Francisco. Schön, abwechslungsreich und intensiv war diese Tour von Monterey nach Seattle und zurück!

Tag 14: Statistik: 280 Meilen, 5:30h Fahrzeit, Übernachtung in San Francisco

US Nordwesten – Tag 10: Lewis and Clark NP !

Hoh Rainforest - Moos TrailHoh Rainforest - MoosDer südöstliche Bereich des Olympic National Parc ist ganzjährig dem Pazifikwetter ausgesetzt und deshalb eines der regenreichsten Gebiete der USA. Im Hoh River Tal lässt sich dieser Regenwald besonders schön besichtigen. Die 20 Meilen lange Stichstrasse führt dem wildromantischen Fluss entlang und hat bereits den Charakter einer ‘grünen Hölle’. Links und rechts ist der Wald urchig und durch und durch mit Moosen und Farnen begrünt.

Hoh Rainforest - Gespengstisch...Hoh Rainforest - Moos NahaufnahmeIm Hoh Rainforest Visitor Zentrum begnügen wir uns bei Temperaturen unter Null mit dem kurzen Naturweg, welcher durch verschiedene Mooslandschaften führt. Gleich zu Beginn gibt es Fischotter zu beobachten, die sich auf Fischjagd begeben. Der Lernpfad erklärt gut die Fauna und Flora des Regenwaldes und die Wichtigkeit der fallenden Bäume, die Licht und Lebensraum für eine neue Baumgeneration schaffen.

Lachs im Hoh RiverHighway 101 SouthWir haben Glück und können gleich beim Besucherzentrum in einem kleinen Flüsschen noch zahlreiche Lachse beobachten. Die Tiere scheinen am Ende der Kräfte zu sein und können nur noch knapp die Strömung halten. Faszinierend wie diese ziemlich grossen Fische hier so zahlreich rumschwimmen und sichtbar bestes Futter für Vögel, Otter und andere Tiere abgeben. Anschliessend verlassen wir den Nationalpark und fahren auf dem Highway 101 weiter nach Süden durch eine eher uninteressante, durch die Forstindustrie geprägte Landschaft.

Panorama Columbia River Mündung am Cape Disappointment

PazifikküsteColumbia River SunsetSpannender wird es wieder im Cape Disappointment State Park. Die Landzunge ist der nördliche Abschnitt der Mündung des Columbia Rivers in den Pazifik und der Ort an dem die berühmte Lewis and Clark Expedition 1805 den Kontinent durchquert hatten. Der Park mit Leuchturm, Bürgerkriegsfort, Lewis und Clark Museum und einer wunderbaren Sicht auf die knifflige Flusseinfahrt gehört zu den verschiedenen Standorten des Lewis and Clark historischen Nationalparks. Mit einem schönen Sonnenuntergang fahren wir über die imposante Brücke welche den Columbia Fluss überspannt, nach Astoria und sind damit wieder im Bundesstaat Oregon. Morgen geht die Küstenfahrt erst so richtig los…

Statistik: 247 Meilen, 5:39h Fahrzeit, Übernachtung in Astoria, OR

US Nordwesten – Tag 9: Olympic NP !

Seattle Skyline auf der FähreMount Rainier im Morgenlicht von Seattle ausJede Stadt, die an der Küste oder an einem See liegt, sollte man mal aus der Wasseroptik anschauen. Seattle eignet sich sehr gut. Anstatt mit dem Auto rund um die Bucht zu fahren, nimmt man die Fähre und kriegt den wunderbaren Blick auf die Skyline kostenlos. Einzig mit den Panoramafotos ab einem fahrenden Schiff will es nicht so recht klappen. Die Fotobedingungen am frühen Morgen waren aber auch etwas schwierig. Sehr gefallen hat mir zum wiederholten Male der Mount Rainier, heute im Gegenlicht vor den Hafenanlagen.

Seattle Panorama

Hurricance Ridge und Olympic MountainsContainer Schiffe im Puget SoundAuf der anderen Seite des Puget Sound befindet sich die Olympic Mountains Halbinsel. Der grösste Teil der Gegend ist durch den Olympic Mountains National Park abgedeckt. Wir fahren auf der Hurricane Ridge Stichstrasse in den Park hinein und wieder mal rauf in den Schnee. Oben gibt es am heutigen Sonntag leider nur einen überfüllten Parkplatz wegen den vielen Schneesuchern aus tieferen Lagen. Die Blicke hinüber nach Kanada und auf die schneebedeckten Berge des Parkes lohnen den Aufwand aber trotzdem.

Rialto Beach Nord mit TreibholzCresent Lake am AbendWeiter geht die Fahrt via Port Angeles in eine ziemlich verlassene Gegend. Der Blick hinüber zum kanadischen Victoria erinnert mich daran, dass wir in wenigen Monaten sowohl die Nord- wie Südgrenze der USA gesehen haben. Das erklärt etwas den Meilenstand an unserem Fahrzeug. :smile: Die Strasse führt teils gerade, teils schön kurvenreich (wie am Crescent Lake) durch dicke Wälder.

La PushRialto Beach Süd Wir übernachten in Fork, jedem Leser der Twilight Saga ein Begriff. Mit unserer Tochter fahre ich deshalb noch die möglichen Schauplätze des Romans ab, welche zu ihrem Leidwesen keine Ähnlichkeit mit den Film-Schauplätzen haben. Trotzdem sehr eindrücklich und besuchenswert ist Rialto Beach. Das ist der richtige Vorgeschmack für die nun folgende über 1000km lange Küstenfahrt zurück nach Monterey.

Statistik: 222 Meilen, 5:37h Fahrzeit, Übernachtung in Forks, WA

US Nordwesten – 6. Tag: Mount Rainier !

Mount Rainier - Park InnMount Rainier - Nahe von ParadiseDie Vulkane gehen uns auf der Fahrt nach Norden nicht aus, im Gegenteil, sie werden zunehmend mächtiger und imposanter. Die Nacht in den Holzcabins am Eingang des Mt. Rainier Nationalparks war gemütlich und dank Gasofen auch warm. Auf verschneiten Strassen fahren wir in den Park und ich vertraue auf meine Schweizer Fahrkünste statt auf Schneeketten. Beim geöffneten Park Inn gibt es ein gutes und Amerikanisch-kräftiges Frühstück. So gestärkt fahren wir bis zum höchsten Punkt und geniessen die nahe Sicht auf den Berg und besuchen das informative Visitor Zentrum.

Mount Rainier - Fahrt nach SeattleMount Rainier - ModellAuf gleicher Strecke geht es wieder retour, weil auch hier die restlichen Strassen gesperrt sind. Auf dem Weg nach Seattle bieten sich immer wieder Blicke auf den Mt. Rainier, welcher erneut mit zunehmender Distanz mächtiger zu werden scheint. Abrupt ist der Wechsel in die Hochglanzskyline von Seattle. Nach dem Check-in in einem Hotel im Zentrum der Stadt feiern wir einen improvisierten Heiligen Abend. Weihnachten on the road…

Statistik: 124 Meilen, 3:12h Fahrzeit, Übernachtung in Seattle

Die Besuche !

Süsses aus der SchweizZapfen eines Giant SequoiaLetzte Woche und nächste Woche habe ich drei Besuche aus der Schweiz. Da bleibt keine Zeit zum Bloggen mehr. Den Gästen wollen die Highlights von Monterey – Aquarium, 17 Mile Drive, Highway No 1 und mehr gezeigt werden. Als Gegenleistung gibt es meist süsse Sachen aus der Schweiz. Das hebt die Stimmung, speziell die der Kinder. ;-) Wir freuen uns über diese Besuche, bringen sie doch viel Abwechslung in unseren Alltag.

Columbia Rock Yosemite National ParkMöven im SonnenuntergangDie letzten drei Tage waren wir wieder mal im Yosemite National Park. Vor einem Jahr haben wir uns bei Temperaturen um den Gefrierpunkt fast die Füsse abgefroren. In diesem Jahr war das Wetter perfekt und wir genossen die Wanderungen zu den Giant Sequoias und hinauf zum Columbia Rock, hoch über dem Yosemite Valley. Da macht es nichts, wenn das Bike etwas länger in der Garage warten muss.

US Westen – 17. Etappe: Mono Lake und Tioga Pass !

Tuffsteine MonolakeTuffsteine MonolakeAlles hat ein Ende, auch unsere Ferien. Die letzte Etappe hat nochmals einiges auf Lager, Mono Lake, Tioga Pass und das Yosemite Valley im Sommer. Von den Mammoth Lakes ist es nur eine kurze Fahrt bis zum Mono Lake. Der See ist berühmt für seine Tuffsteine. Dies sind eigentliche Unterwasserquellen, die durch die Absenkung des Wasserspiegels nun als bizarre Formationen aus dem Wasser ragen. Der Besuch des kleinen Parkes am Südufer ist sehr lohnenswert.

Tuffsteine MonolakeTuffsteine MonolakeMan wird auch aufgeklärt über die Debatte um den gesunkenen Seespiegel, der durch Wasserentnahme für Los Angeles verursacht wurde. Seit einigen Jahren versucht man den See wieder zu heben. Die aktuellsten Infos gibt es auf dieser Webseite. Das mangelnde Wasser in Kalifornien und die uferlose Ausdehnung von Los Angeles und Las Vegas, sowie der zügellose Wasserverbrauch der Landwirtschaft, schaffen hier ernste Konflikte. Teilweise wird Wasser aus uralten Grundwasserseen abgepumpt, das nicht mehr ersetzbar ist. Nun, am schönen Tuffsteinschauspiel am Mono Lake ändert dies zum Glück nichts.

Tolumne Meadows Panorama

Yosemite Fall im RauchYosemite National Park - PräventivfeuerDanach fahren wir über den 3000m hohen Tioga Pass in den Yosemite National Park hinein. Die Strasse bietet einige schöne Ausblicke, ist aber nicht etwas, das man unbedingt gemacht haben muss. Das Hochplateau der Tolumne Meadows ist jedoch in dieser Jahreszeit sehr schön  und die geschliffenen Felsformationen des Yosemites sind eindrücklich wie immer. Weniger schön sind die absichtlich gelegten Waldbrände, deren Rauch den halben Park zumotten. Eine kurze Fahrt durch das eigentliche Valley ist schliesslich ein kleiner Albtraum, Tausende von Touristen und zweispuriges Stop and Go auf der Parkstrasse. Da lob ich mir unsere Parkbesuche im Frühling und Herbst, ohne Touristen und mit klarer Sicht.

Die Fahrt nach Hause zieht sich wegen den Geschwindigkeitsbeschränkungen in die Länge und so sind wir froh, nach sieben Stunden Fahrzeit endlich wieder zu Hause zu sein. Schön und intensiv war’s und die Einrücke aus dem US Westen werden noch einige Zeit nachwirken!

Statistik: 317 Meilen, 7:32h Fahrzeit, Übernachtung zu Hause

US Westen – 11. Etappe: Yellowstone National Park !

Panorama Grand Prismatic Spring 02

Yellowstone Lake HotelYellowstone LakeDer erste volle Tag im Yellowstone National Park war einer der längsten und eindrücklichsten dieser Reise. An diesem Tag habe ich 211 Bilder geknipst, was einen kleinen Eindruck vermittelt wie fotogen und faszinierend die verschiedenen Geysire und warme Quellen sind. Entsprechend lang wird dieser Beitrag werden. Es war schon schwer genug all die wunderbaren Bilder auf einige wenige zu reduzieren.

West Thumb Geysr BasinWest Thumb Geysr Basin - Fishing ConeÜbernachtet haben wir im Lake Yellowstone Hotel, dem ältesten Hotel des Parks. Wie alle weiteren Hotels des Yellowstones, vermittelt die Architektur ein wenig die Atmosphäre der Belle Epoque, der Zeiten der Kutschen und in denen die Gäste der Hotels noch anständig gekleidet waren. Die gute Streichmusik in der Hotellobby war wie ein Wehgesang auf die alten Zeiten. Leider kann die amerikanische Hotellerie in keiner Art und Weise den notwendigen Stil vermitteln, was aber auch an den Gästen liegt. Wir haben die Nacht trotzdem sehr genossen, mal was anderes als die ewig gleichen Inn’s und Motel’s.

Panorama West Thumb Basin

West Thumb Geysr BasinWest Thumb Geysr Basin - Big ConeErste Station war das West Thumb Geyser Basin. Der ganze Yellowstone Lake ist eine uralte Caldera eines riesigen Vulkans. Das Basin ist ein weiterer kleiner Krater, der nun mit dem See verschmolzen ist. Entsprechend gibt es heisse Quellen und Geysire unter Wasser zu besichtigen. Je heisser die Quellen sind, um so klarer ist das Wasser und um so mehr schimmern die Pools in allen Farben.

Panorama Heisse Quelle

Fountain Paint Pot - ClepsydraFountain Paint Pot - Hot SpringWir fuhren weiter zum Lower Geyser Basin, entlang des Firehole Lake Drives. Vor der Besichtigung der Geysire sollte man sich im Old Faithful Visitor Center mit der aktuellen “Ausbruchsvorhersage” eindecken. Leider sind die meisten Geysire nicht wirklich voraussehbar und viele brechen nur alle paar Jahre oder Monate aus. Zudem sind die Prognosen oft im Stil von “Geysir X bricht zwischen 6pm und 10pm für 5min aus”. Viel Zeit und eine gute Planung sind deshalb wichtig um die volle Action zu sehen.

Fountain Paint PotFirehole Lake Drive - White DomeGlück hilft natürlich auch und wir können gleich dem White Dome Geyser bei einem Ausbruch zuschauen. Das Schauspiel ist doch sehr eindrücklich und die Fotoapparate knipsen im Serienbildmodus. Die nächste Station war die Gegend des Fountain Paint Pot. Bei jedem Standort kann man sich mit Detailkarten eindecken, die viele nützliche Hintergrundinformationen bieten. Fountain Paint Pot brillierte mit einer eindrücklichen öden Landschaft, durchbrochen von wunderbaren farbenfrohen Heisswasser-Pools.

Panorama Fountain Paint Pot

Midway Geysr Basin - Hot and ColdMidway Geysr Basin - Opal PoolAuf dem Rückweg besuchten wir das Midway Geyser Basin mit der Grand Prismatic Spring. Die heisse Quelle schimmert an ihrem Rand in sämtlichen Regenbogenfarben. Schuld an der Farbenpracht sind Bakterien, die an die extremen Bedingungen bestens angepasst sind. Das Wasser der heissen Quellen fliesst übrigens heiss dampfend in den nahen Fluss. Ein Spektakel!

Panorama Grand Prismatic Spring 01

Upper Geysr Basin - Another PoolUpper Geysr Basin - NaturBei all der Pracht der vulkanischen Sehenswürdigkeiten darf man nicht vergessen, dass die umgebende Natur auch wunderbar ist. Frühlingsblumen, saftige Moore, Wälder, Seen und Gebirgsbäche prägen das Landschaftsbild. Leider geht dieser Aspekt des Parkes im “heissen” Teil weitgehend unter. Der Blick ist magisch von den unbekannten Formen und Farben der heissen Quellen angezogen.

Upper Geysr Basin - Old FaithfulUpper Geysr Basin - Old Faithful ZuschauerZurück beim Old Faithful besuchen wir den berühmtesten Geysir der Welt, eben den Old Faithful, der pünktlich alle 90 Minuten ausbricht. Tatsächlich lässt sich der Geysir nicht lumpen und bietet ein perfektes Schauspiel. Die Fontäne erinnert etwas an den Genfer Jet d’eau. Erwähnenswert sind aber auch die Tausenden von Cartouristen und Hotelgästen, die den Ausbruch mitverfolgen. Wir haben den Old Faithful deshalb nochmals Abends um 23 Uhr bei wunderbarem Sternenhimmel und in intimerer Atmosphäre angeschaut.

Beauty Pool Panorama

Lobby des Old Faithful InnUpper Geysr Basin - BlubbernVor dem Nachtessen wanderten wir noch durch das Geysirfeld des Upper Geyser Basin, erreichbar von den Hotels der Old Faithful Gegend aus. Ich wartete zwei Stunden auf den Ausbruch des Grand Geyser, bevor ich enttäuscht kapitulierte und dem Geysir ein Abendessen im legendären Old Faithful Inn vorzog.

Es verbleiben bleibende Bilder…

Upper Geysr Basin - Castle GeysrUpper Geysr Basin - Castle GeysrUpper Geysr Basin - Castle im Abendlicht

Firehole Lake DriveUpper Geysr Basin - Lion GroupUpper Geysr BasinMidway Geysr Basin - Grand Prismatic Spring

Midway Geysr Basin - ExcelsiorMidway Geysr Basin - BlumenUpper Geysr Basin - Wunderschön !Upper Geysr Basin - Chromatic Pool

Das war’s, war wohl der bisher längste und grösste Beitrag in diesem Blog… ;-)

US Westen – 10. Etappe: Yellowstone National Park !

Wind River CanyonWind River Canyon - Strasse und BahnNach einigen sehr intensiven Tagen im Yellowstone Nationalpark, ohne Internet, ohne Fernseher, dafür mit sehr viel Natur, folgen die Reisebeschriebe unserer US Westen Sommerreise mit etwas Zeitverzögerung. Doch bevor wir an unserem eigentlichen Ziel ankamen, hatte die Anfahrt noch weitere Highlights auf Lager. Nach den endlosen Weiten Wyomings war der Wind River Canyon eine spektakuläre Abwechslung im Landschaftsbild. Wie in ganz Wyoming stehen gut ausgeschilderte Informationstafeln am Strassenrand, die die Geschichte der Schlucht erklären.

Heisse Quelle in ThermopolisHeisse Quellen in ThermopolisNach der Schlucht folgte Thermopolis. Wie der Stadtnamen schon sagt, sprudeln hier die grössten heissen Quellen der Welt aus dem Fels. Vor dem Yellowstone-Erlebnis war das noch ganz beeindruckend. Zum Baden im öffentlichen Badehaus blieb leider keine Zeit mehr. Dafür gibt es ein Panoramafoto von der alten Hängebrücke über den Wind River und den Sinterterassen der heissen Quellen.

Panorama Thermopolis Quellen und Wind River

Buffalo Bill Museum in CodyDer nächste Halt war die Touristenstadt Cody. Sie war und ist nebst Jackson im Südwesten das primäre Einfallstor zum Yellowstone National Park. Cody wurde durch den legendären Buffalo Bill, William Cody, gegründet. Buffalo Bills Wild West ShowDas lokale Museum sollte man sich nicht entgehen lassen. Es bietet eine sehr gute Ausstellung über das Leben und die Shows von Buffalo Bill, ein Naturkundemuseum der lokalen Flora und Fauna, ein Kunstmuseum sowie eine sehr umfangreiche Waffensammlung. Absolut empfehlenswert!

Tote Bäume im Yellowstone National ParkErster Eindruck Yellowstone National ParkEndlich fahren wir über die Ostzufahrt in den Yellowstone National Park. Die Schneeresten an der Strassenseite machen rasch klar auf welcher Höhe wir uns bewegen. Entsprechend kühl sind auch die Temperaturen. Der erste Eindruck des Parkes sind tote, abgebrannte Bäume, die kilometerweit die Strasse säumen. An das Bild muss man sich erst mal gewöhnen. Später werden wir alles über den natürlichen Waldbrand-Zyklus erfahren. Daneben gibt es wunderbare unberührte grüne Natur zu sehen.

Yellowstone National Park - Mud VulcanoYellowstone National Park - Mud VulcanoEs bleibt noch Zeit um das erste Ziel im Yellowstone anzusteuern, die Mud Volcanos. Die Zufahrt wird gestört durch mehrere Bison-Bullen, die die Strasse als kurzen Verbindungsweg zwischen den Weiden benutzen. Der Verkehrskollaps ist programmiert. Die Kinder sind schockiert und begeistert zugleich. So ein Büffel in Armweite zu sehen ist schon etwas Spezielles. Wir werden uns an den Anblick noch gewöhnen!

Yellowstone National Park - Mud VulcanoYellowstone National Park - Mud VulcanoBei den Mud Volcanos zeigt der Park was in ihm steckt. Zuerst sticht der Geruch verfaulter Eier in die Nase, auch ein ständiger Begleiter im Park. Danach faszinieren die blubbernden Schlammlöcher. Etwas weiter sprudelt das schlammige Wasser fast einen Meter hoch und grosse Dampfschwaden verdunkeln die Szenerie. Begeisterung pur! Wir freuen uns auf das Kommende. Alle Sehenswürdigkeiten sind übrigens auf Boardwalks, Holzstegen, einfach zugänglich. Zur Freude der Kinder sind stundenlange Wanderungen im Yellowstone nicht nötig.

Statistik: 260 Meilen, 5:19h Fahrzeit, Übernachtung im Yellowstone Lake Hotel