Beiträge mit dem Stichwort - putzen

Die Rahmenwäsche !

An so einem Regentag muss man fast etwas Zeit in der Werkstatt verbringen. Ich schaute mir mal den demontierten Scott Genius Rahmen an und konnte erleichtert bis auf viele Kratzer keine gröberen Schäden feststellen. Dafür gab es nach über vier Jahren mal ein Schaumbad für den geschundenen Mountainbike-Rahmen. Die Gelegenheit nutzte ich um die letzten überflüssigen Kleber zu entfernen. Erneut zeigte sich Brennsprit als starker Partner um den Restkleber los zu werden. Nun wird das Ganze noch poliert und dann geht es ans Zusammenschrauben. Vielleicht bessere ich noch einige Stellen mit schwarzem Lack aus. Wenn, dann aber nur ohne viel ‘Drüberpinseln’. Mal schaun…

Die MTB Waschanlage für Arme !

Nachdem ich nun ja ein sündhaft teures Titanbike habe und ich beim Demontieren des Scott Genius wieder viel Rost zu Gesicht bekam, machte ich mir seit einigen Tagen Gedanken zur Bikepflege. Leider haben wir hier im Haus kein echter Waschplatz und auch kein  anständiger Wasserschlauch. Die Alternative bei der Autowaschanlage tut erstens dem Bike nicht gut und ist auch keine echte Option für das schnelle Abspritzen nach einer kurzen Tour.

Da kam mir die heutige Migros-Garden Anzeige im Blick gerade recht. Nun bin ich stolzer Besitzer eines Druckspeicher-Sprühgerätes für 16.75 CHF. Nach dem Auspacken ist klar, das Ding ist nicht nur günstig, es ist auch extrem billig gemacht. Ein erster Test hat trotzdem funktioniert. Vorne kommt leider kaum mehr als ein schwacher Sprühnebel raus. Das sollte trotzdem genügen um in Zukunft die schnelle Katzenwäsche nach der Tour zu machen. Jetzt brauche ich nur noch ein schlammiges Bike….

Keine Lust !

Irgendwie hatte ich heute keine Lust zu biken. Der stahlblaue Himmel und der Winterpokal-Punktestand liessen aber keine andere Wahl. Mit Schrecken stellte ich fest, dass mein Bike auf der Fort Ord Tour vom letzten Mittwoch doch ziemlich Dreck auflud. Typischer Fort Ord Sand, gemischt mit Wasser und schon fast zementartig. Da erstaunt es auch nicht mehr, wenn meine Hinterradnabe immer noch fröhlich vor sich hin knackt und ich die einzelnen Kugellager schon fast beim Namen kenne. :???:

Aber ich hatte keine Lust zu putzen. Also ab auf den 17 Mile Drive! Irgendwie krieg ich die Kurve nicht. Die Beine sind schlapp, der Kopf ist schlapp. Ich weiss schon an was es liegt. Eigentlich hätte ich so viel Arbeit, dass keine Zeit zum Biken bleibt. Zudem sollte man vielleicht auch nicht um 0200 Uhr ins Bett. Na ja, es war trotzdem schön, das Meer, der Sonnenuntergang und die Walfontänen weit draussen…

Statistik: 38,7 km, ca. 467 Höhenmeter, Fahrzeit 02:00 h

Der Fahrradputz – wieder mal !

Ich habe nachgeschaut und so im Halbjahrestakt finden sich hier im Blog Beiträge zum Mountainbike putzen. Das weist darauf hin, dass ich kaum mehr als 2-3x pro Jahr das Bike so richtig mit allem drum und dran putze. Heute war es wieder einmal soweit. Ich musste mir hier in der USA in den letzten Wochen wieder sämtliche Ausrüstung zusammenkaufen. Ob man es glauben mag oder nicht, gute Putzlappen scheinen hier Mangelware zu sein und zu viele übrige alte Kleider habe ich nicht in die USA mitgenommen.

Dafür gab es erstmals ein spezielles Bürstenset für Zweiräder. Das hat sich bewährt. Speziell das zahnbürstenähnliche Ding ist praktisch, aber auch die anderen Putzwerkzeuge. So präsentierte sich mein Fahrrad wieder in glänzendem Zustand.

Ich muss hier aufpassen, dass mir das teure Ding nicht wegrostet. Bei den Fahrten dem Meer entlang legt sich immer ein salziger Nebel über alles. Die Konsequenz ist Rost an Kette, Schrauben und Bremsscheiben. Ich muss mir wohl angewöhnen das Bike kurz abzuspritzen auch wenn es optisch nicht verdreckt aussieht.

Eigentlich wollte ich heute Sonntag morgen auf eine längere Biketour in Fort Ord machen. Als der Wecker um 0600 schrillte überlegte ich mir das Vorhaben nochmals. Anstatt Winterpokalpunkte gab es dafür ein Super europäisches Mittagessen im Casanova und eine anschliessende Advents – Kuchen – und – Glühwein – Party mit Bekannten.

Der Frühjahrsputz 2008 !

Frühjahrsputz - Volle Auslegeordnung !Frühjahrsputz - es glänzt !Trotz schönstem Wetter reichte es heute nicht für eine grössere Tour (Abholen der Tocher vom Pfila und andere Verpflichtungen). So nutzte ich die Gelegenheit für einen ausgiebigen Frühjahrsputz meines Mountainbikes. Leider gibt es an meinem neuen Wohnort keinen geeigneten Platz mehr und so musste ich mich mit dem Trottoir und den blöden Sprüchen vorbeifahrender Radfahrer begnügen. Erstmalig kontrollierte ich alle Schrauben mit dem neuen Drehmomentschlüssel. Funktioniert wunderbar und lockere Schrauben gab es auch zwei. Hoffentlich hört nun ein verdächtiges aber zum Glück noch nicht lästiges Knacken auf. Vielleicht liegt es an den Laufrädern. Ich muss mal die Speichen nachziehen lassen. Weiter wurde noch der Sattel neu eingestellt, weil mir bei längerem Bergauffahren jeweils die Manneskraft erlahmt :-(

Damit gab es zwar keine Kilometer, auf das Gewissen ist beruhigt und das Bike für den langen Sommer bereit.

Das Mountainbike putzen !

Der Herbst kommt in Riesenschritten entgegen und damit wird es wieder matschiger und schlammiger. Als logische Konsequenz heisst das mehr Mountainbike putzen. Ehrlich gesagt liegt mir diese Tätigkeit nicht wirklich und angesichts des sehr knappen Sportzeitbudgets, das ich habe, wandert mein schönes, teures SCOTT Bike oft ungeputzt in den Keller. Bei kleinerer Verschmutzungen wische ich nur kurz mit dem Lappen über das Bike und reinige die Dämpferrohre. Noch etwas Spray auf die Kette und das Schaltwerk, das muss genügen.

Finde ich mal mehr Zeit, fahre ich meist zu einer Autowaschanlage in der Nähe, die einen bequemen Fahrradaufhänger hat. Obwohl eine Hochdruckreinigung vielen Parts und speziell den Lagern des Bikes nicht gut tut, ist es doch die effizienteste Reinigungsart. Meist beschränke ich mich auf das Vorwaschprogramm, weil dort der Wasserdruck klein ist und halte entsprechend Abstand mit der Düse. Bei starker Verschmutzung wird das Velo noch vorgängig mit Bikecleaner eingespritzt. Nach dem Waschen ist gutes Abtrocknen Pflicht, weil sonst der Rost sofort zuschlägt. Das gilt auch nach jeder Regentour.

Wenn die Laune gut ist, gibt es einen Grossputz mit dem gesamten chemischen Arsenal. Vom Kettenreiniger, über das Bikefett bis hin zum Bike-Poliermittel wird gereinigt und gleich wieder eingeschmiert wo es nur geht. Ich bin nicht sicher ob die teuren Spezialöle für die beweglichen Teile ihr Geld wirklich wert sind. Unklar ist mir auch, ob Kriechöl eher positiv oder negativ für das Bike ist. Wer zuviel in Bike-Zeitschriften und Handbüchern liest, verliert völlig den Überblick welches Teil am Fahrrad nun geölt, gefettet, nicht geölt, nicht gefettet werden sollte und welcher Super Teflon Spray für welche Schraube am geeignetsten ist!

Das einzig wirklich heikle sind wohl die Bremsen, hier ist Öl jeglicher Herkunft verboten. Obwohl ungeliebt, ist die Freude am strahlend geputzten Fahrrad immer gross. Es macht viel mehr Spass mit einem sauberen MTB auszufahren. Fazit: Ich putze wohl zu wenig und fühle mich im Unterhalt des Fahrrades leicht überfordert. Für den Winter nehme ich mir vor, mal einige Stunden beim Bike-Händler zu verbringen und ihn um eine kleine Ausbildung zu bitten. Bis dahin sind die Waschanlage und die Spraydose mit dem Fahrradöl meine liebsten Freunde.

Der Veloputz !

Obwohl die Sonne Ende Oktober wärmer scheint als in anderen Jahren, gilt es frühzeitig an den Winter zu denken – Zeit für einen Velogrossputz. Ziel ist es das Fully einzumotten und das Hardtail für die Winterausflüge fitzumachen. Zuerst werden die Bikes in der Autowaschanlage mit Hochdruck abgespritzt und trocknen einen Tag. Danach geht es mit Seifenwasser und Bike Cleaner an das Eingemachte. Erstmalig habe ich auch einen neu erstandenen Kettenreiniger eingesetzt. Das Resultat ist sehr gut. Zum Schluss wird alles auf Schäden und lose Schrauben kontrolliert, geölt und gefettet. Als i-Tüpfelchen noch den Rahmen poliert und fertig ist das Werk und fertig bin auch ich!
Der Versuch neue Biketeile zu montieren scheiterte grandios, ist doch die Klingel im Durchmesser für den Lenker zu gross und die Satteltasche im Durchmesser für das Sattelrohr zu klein! Also den Velocomputer auch gleich vom Lenker an den Vorbau umplaziert und nebenbei meiner Frau einen alten Velocomputer ans Bike geschraubt. Nach einem erneuten Gang zu Veloplus habe ich nun die grosse Satteltasche namens Moritz erstanden und siehe da, es geht und sieht gar nicht schlecht aus.