Beiträge mit dem Stichwort - regen

Viel Wasser !

Es regnet hier deutlich mehr als in üblichen Jahren. Das sieht man auch am prall gefüllten Speichersee von Pebble Beach. Die Golfturniere der nächsten zwei Jahre dürften damit gesichert sein. Kalifornien tut diese Regensaison sehr gut. Heute morgen war das Wetter noch perfekt und meine Frau nutzte die Gelegenheit für eine Tour. Ich mag am Sonntag nicht früh aus dem Bett und hatte dafür schon wieder Nebel und Wolken auf dem 17 Mile Drive. Viel Wasser gab es gestern auch wegen dem Tsunami-Alarm. Jeder Haushalt entlang der Küste erhielt in der Nacht ein Telefon-Warnanruf. Nun, alles lief glimpflich ab, der Tsunami war ca. 30cm hoch und wir sind 40m über Meer. Die Organisation scheint aber zu funktionieren, das ist beruhigend.

Statistik:38.8 km, ca. 476 Höhenmeter, Fahrzeit 1:51 h

Die kurze Tour vor dem Sturm !

Wegen ziemlich viel Arbeit und viel Regen, war ich in der letzten Woche nie auf dem Bike. Heute wollte ich vor der nächsten Sturmfront nochmals eine Runde drehen. Mit dem stürmischen Wind hatten meine Frau und ich aber keine Lust auf eine längere Tour. Dafür hatte ich endlich mal Zeit einen seit längerem gesuchten Geocache zu loggen. Das Ding ist wirklich gut getarnt und wie immer gilt die Regel: Geocaches findet man nicht nur am Boden.

Entlang der Küste war dann der Kampf gegen den Wind das Hauptproblem. So am Morgen ist die Küstenstrasse ziemlich einsam – zahlreicher dafür die Tiere. Lustig sind immer wieder die Jungtiere, links beispielsweise neugierige Hafenrobben. Auch die Blumen sind ob dem vielen Regen schon wieder am Verwelken. Schade! Am Wochenende sollte es weiter regnen. Vielleicht finde ich ja trotzdem ein trockenes Fenster…

Statistik:13.6 km, ca. 140 Höhenmeter, Fahrzeit 0:51 h, Geocaches: George Washington

Die Abendtour vor dem Regen !

Draussen regnet es bereits. Schon von Weitem konnte man heute Abend die schwarze Wolkenwand der nächsten Regenfront auf dem Meer draussen sehen. So reichte es noch knapp für eine Abendrunde auf dem 17 Mile Drive. Die Lichtstimmung auf dem Meer war sehr schön – grau – grün und das silberne Licht. Fast wie Titan! :grin: Heute waren auch die Wale sehr nahe an der Küste. Leider klappte es mit dem Fotografieren nicht. Sobald man die Fontänen sieht und bis man den Fotoapparat hervorgekramt hat, sind die Tier schon wieder abgetaucht. Dann lassen es wir mal regnen, das gibt mehr Zeit zum Schrauben.

Statistik: 38,8 km, ca. 488 Höhenmeter, Fahrzeit 02:01 h

Das Regenloch !

Ich sehe eben, dass ich vor drei Jahren diesen Beitragstitel schon mal brauchte, aber wenn er so gut passt… In der Mittagspause sah es draussen trotz feuchter Strassen gar nicht so schlecht aus und ein Blick auf den Regenradar bestätigte meine Ahnung. Gelegenheit um Fehlersuche zu betreiben. Also rasch das Hinterrad des Bikes meiner Frau an mein Scott gebaut und siehe da, die Schaltung funktionierte leidlich. Ab auf Testtour rund um die kurze Version des 17 Mile Drive.

Das Meer war immer noch wild und die Runde frisch. Ich war erfreut, dass das Knacken von vorgestern verschwunden war. Der Fehler liegt somit an meinem Hinterrad, welches nun beim Bikedoktor ist. Ich habe übrigens vor einiger Zeit noch die Aufschriften von den Felgen entfernt (ich muss langsam für mein stylisches Titanbike üben). :razz: Mit genügend Geduld und einer Blase auf dem Daumen ging der Kleber weg. Es ist erstaunlich wie gross der optische Unterschied ist (vorher siehe rechtes Bild). Längerfristiges Ziel ist es, das Scott zu einem schwarz-weissen Teil umzubauen. Und ja, vielleicht gibt es noch ein paar blaue Elox-Teile.  ;-)

Statistik: 27,5 km, ca. 306 Höhenmeter, Fahrzeit 01:17 h

WordPress 3.9.1: Update und Backup !

Es regnet! Da bleibt etwas mehr Zeit für den Computer und ich kann endlich auf WordPress 3.9.1 Updaten. Die grösseren WordPress Updates nutze ich immer für einen Backup meines Blogs. In diesem Blog steckt viel Arbeit, Zeit und Aufwand und so möchte ich auf der sicheren Seite sein. Die Backup-Strategie sieht so aus:

  1. Wöchentliches automatisiertes Backup der SQL Datenbank mit dem Plugin WP-DBManager Die gezippte Datei wird automatisch an zwei e-mail Adressen, eine davon bei Google, versandt. Sehr praktisch und sehr sicher.
  2. Ca. 4x pro Jahr lasse ich das Backup meines Hosters laufen, welches meinen ganzen Webspace und die Datenbanken umfasst. Ehrlich gesagt hätte ich aber keine Ahnung, wie man im worst-case wieder an die Daten kommen würde.
  3. Monatlicher Export des Bloginhaltes mit der eingebauten WordPress Export Funktion. Leider klappt das seit einiger Zeit nicht mehr und es wird nur ein 0-Byte File gespeichert. Ich tippe mal auf ein Server Timout wegen der Grösse des Blogs. Schritt 1 sollte aber Schritt 3 eigentlich überflüssig machen.
  4. Bei jedem grösseren Versionssprung kopiere ich zudem alle Files im Blogverzeichnis meines Webspaces per FTP auf meinen PC und lege sie ab.

Das Update machte ich diesmal nicht von Hand, sondern klickte auf die Automatik. Nach einigen Sekunden war alles über die Bühne und der Blog läuft weiterhin wie geschmiert. Kann es sein, dass WordPress langsam erwachsen wird, und man nicht bei jedem Update Schweissausbrüche haben muss?

US Nordwesten – Tag 13 und 14: Redwood NP !

Howland Hill Road 02Howland Hill Road 01Dies ist der letzte Beitrag zu unserer Reise durch den US Nordwesten. Die verbleibenden Tage verbringen wir in San Francisco und darüber habe ich schon genug berichtet. Sobald wir die Grenze zu Kalifornien überfuhren veränderte sich wieder die Landschaft. Nur in diesen Graden wachsen die bekannten Redwood Bäume. Im Gegensatz zu den Sequioas, welche wir an anderer Stelle bewundert hatten, sind die Redwoods eher hoch und schlank.

Oregon South Coast

Viel Regen...Grosse Redwoods - kleines AutoErste Station im langestreckten Redwood Nationalpark ist der Jedediah Smith Redwoods State Park. Versteckt windet sich die Howland Hill Road durch die imposanten Baumriesen. Trotz strömenden Regens besichtigen wir einen besonders schönen Baumbestand zu Beginn des Parks. Der dunkle Wald, die Schotterstrasse und der Regen machen die Fahrt zu einem Abenteuer. Dies ist einer der Tipps, die man nur mit einem wirklich guten Reiseführer findet. Wir setzen noch einen drauf und fahren auf einem weiteren Schottersträsschen, dem alten Coastal Drive nach Klamath, der Küste entlang, immer leicht absturzgefährdet. Leider bietet die regenverhangene Küste keine schönen Aussichten mehr.

Silvester feiern wir mit einem improvisierten Zimmerbuffet in einem ziemlich gut besetzten Best Western in Eureka…

Tag 13: Statistik: 171 Meilen, 4:46h Fahrzeit, Übernachtung in Eureka, CA

Avenue of the GiantsRedwood Bäume und FarnAm ersten Tag des neuen Jahres fahren wir weiter nach Süden. Es folgt ein weiteres baumtechnisches Highlight mit der Avenue of the Giants, wieder einer engen Strasse, die sich durch die Riesenbäume windet. Der Tag ist etwas weniger regnerisch und so ist die Sicht besser, was die Redwoods noch etwas grösser macht. Trotzdem bleibt jedes Foto eine echte Herausforderung. Blitzen bringt gar nichts und ohne Blitz wird es ziemlich wackelig. Zudem passen die Bäume so schlecht ins Bildformat und zu allem übel ist noch jeder Baum naturgemäss im prallen Gegenlicht.

Panorama Redwoods

110m hoher Redwood Baum - Krone110m hoher Redwood Baum - StammAuf einer gottverlassenen Stichstrasse fahren wir zum Tall Tree, wie der Name sagt, einem der höchsten Redwoods der Gegend. Der Baum ist 110m hoch! Natürlich ist die Höhe im Wald nicht richtig erfassbar, der dicke Stamm ist aber schon eindrücklich genug. Nach einer kurzen Wanderung und der langen Strecke durch den Wald bleibt keine Zeit mehr für weitere Destinationen in Nordkalifornien und wir fahren auf dem Highway 101 an den Weingebieten vorbei nach San Francisco. Schön, abwechslungsreich und intensiv war diese Tour von Monterey nach Seattle und zurück!

Tag 14: Statistik: 280 Meilen, 5:30h Fahrzeit, Übernachtung in San Francisco

Mountainbiken und Regen !

GPSmap 60CSx im RegenEs regnet über der Monterey BayIch gebe es gerne zu, ich bin kein Mountainbiker, der gerne im Regen fährt. Schnee und Kälte ist noch OK, aber Nässe und Kälte machen mir keine Freude. Laut Statistik war ich in den letzten drei Jahren genau 11x bei Regen unterwegs. Leider gibt es hier in Monterey eine längere Regenperiode und angesichts der knappen Zeit bis Ende Jahr, blieb nichts anderes übrig als die Regenausrüstung hervorzukramen. Die beste Gelegenheit um das Thema Regen und Mountainbiken etwas detaillierter zu betrachten.

Pulp Cycling Regenjacke - VornePulp Cycling RegenhoseBekanntlich gibt es ja kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung. Für Regen habe ich zuerst mal eine Regenjacke. Ich bin mir nicht sicher ob dieses Modell schon als Regenjacke zählt, oder noch unter Windjacke läuft. Theoretische Angaben wie Wassersäulen haben mich heute beim Praxistest im strömenden Regen auch nicht interessiert. Die Jacke ist gut geschnitten und das knalle Gelb mit den Reflektoren ist bei regengrauem Wetter sicher eine gute Idee. Mir gefällt, dass die Jacke einen hohen Kragen hat und die Rückentasche gleichzeitig auch ein Verpackungssack mit Bändel ist. Damit kann man die Jacke einfach an den Rucksack oder um den Körper binden. Negativ fällt der kurze Rücken auf. Die Jacke könnt durchaus noch einige Zentimeter länger sein.

Pulp Cycling Regenhose DetailPulp Cycling Regenjacke - HintenVom gleichen Hersteller habe ich Regenhosen. Damit bin ich sehr zufrieden. Sie ist sehr leicht, hat aber innen noch ein angenehmes Netz. Ein langer Reissverschluss erlaubt es die Hosen auch über die Schuhe anzuziehen. Sehr sinnvoll bei einem plötzlichen Wolkenbruch. Am Knie ist die Hose überlappend geschlitzt und lässt eine gute Bewegung sowie eine Lüftung zu. Mit drei Klettriemen kann man die Hose eng ans Bein anlegen, damit sich nichts in der Kette wiederfindet. Beim Kauf ist auf die Länge der Hosen zu achten, immer auf einem Fahrrad ausprobieren! Weiter Regentools sind ein Helmüberzug sowie ein Rucksacküberzug. Für die Schuhe habe ich meine Winter-Neoprenüberzüge angezogen.

Veloplus RucksacküberzugAbsitzen nur mit Regenausrüstung !Wie sieht nun die Praxis aus? Erstens, wer Angst vor Dreck hat oder ein Weichei ist, sollte vielleicht Schutzbleche ans Bike montieren… ;-) Zweitens, der Helmüberzug bewährt sich sehr und ist in Sekunden montiert. Drittens, der Rucksacküberzug lässt sich nur gut montieren, wenn der Rucksack oben eine Kante hat und nicht direkt in den Träger übergeht. Zudem hat die Hülle dem starken Regen nicht wirklich Stand gehalten. Drittens, die Jacke ist angenehm und leidlich dicht. Leider scheinen die Reissverschlüsse nicht dicht zu sein, dafür klemmen sie permanent den leichten Stoff ein. Aber dieses Problem habe ich bei einer sehr teuren Rukka Regenjacke mit superdichten Reissverschlüssen auch. Viertens, die Regenhosen sind perfekt und stören beim Pedalen nicht. Zudem kleben sie nicht an den Beinen. Auch bei starkem Regen fühlte ich keine direkte Nässe. Fünftens, bei den Schuhen nützt alles nichts. Beim Durchfahren von Pfützen werden die Schuhe von unten mit Wasser gefüllt. Diese Schwachstelle lässt sich wohl mit Überzügen nicht wirklich lösen.

Feuchte AussichtenVaude HelmüberzugFazit: Trotz umfassender Regenausrüstung bleibt man bei starkem Regen wie dem heutigen nicht wirklich trocken. Diese Erkenntnis ist aber nicht neu. Die moderne Kleidung reicht höchstens dazu, um einen überraschenden Regen für 1-2 Stunden auszuhalten. Wer wirklich stundenlang im Regen biken will, muss wohl sehr tief in die Tasche greifen und dürfte erheblich in der Bewegung eingeschränkt sein. Zudem weiss man trotz aller atmungsaktiver Kleidung auch heute noch nie so genau, ob die Nässe von innen oder von aussen kommt. Lustig war es trotzdem und wenn morgen alles wieder trocken ist, geht es gleich nochmals auf Regentour!

Noch 122 km zum Jahresziel…

Statistik: 30.8 km, ca. 280 Höhenmeter, Fahrzeit 01:35

An die frische Luft !

Glungge am MorgenGrosse strubelige, weisse PilzeIn zwei Wochen war ich nur ein Mal auf dem Mountainbike. Meine Erkältung (Typ grüner Schleim) ist ziemlich hartnäckig und so wollte ich nichts forcieren. Doch heute war ich bereit und was muss ich in der Nacht hören – Regen! Bis am Mittag war es noch ziemlich düster, doch schon bald gab es Lücken im Himmel und ich riskierte eine Runde über den 17 Mile Drive. Auf den ersten Metern war es noch ein wenig Nass, danach nur noch frisch.

Sonnenspiele am Ghost TreeFrische Brise am Ghost TreeFrisch war speziell die Luft nach dem reinigenden Regenfall. Erstmals konnte man auf der anderen Seite der Monterey Bay deutlich Details von Santa Cruz sehen. Ich genoss den zweistündigen Loop. Nicht nur weil ich jede Fahrt nach einer längeren Pause speziell geniesse, sondern weil man den Geruch von Regen hier so selten riecht. Am Ghost Tree gab es schöne Lichtspiele mit der tiefen Sonne und den letzten Regenwolken über dem grünblauen, gekräuselten Meer.

Schneebedeckter Toro PeakGrosse FliegenpilzeAndere Highlights waren tellergrosse Pilze an denen ich nicht vorbeifahren konnte, ohne für ein Bild anzuhalten. Überhaupt scheint es in diesem Jahr den Fliegenpilzen sehr gut zu gehen.  In Scharen sieht man sie entlang der Route. Frisch war die Tour auch wegen den kühlen, mit dem Wind noch kühleren 9°C. Der schneebedeckte Toro Peak ist Beweis dafür. Noch 203.3km zum Jahresziel… ;-)

Statistik: 38.8 km, ca. 519 Höhenmeter, Fahrzeit 02:06