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Die Lake Tahoe Skiferien – Schönwetter !

OK, hier also die Schönwetterfotos aus unseren Skiferien und eine Beurteilung des Skigebietes Heavenly am Lake Tahoe. Zuerst mal zur Lage (Skikarte links – Achtung, das Bild hat 2MB Grösse). Das Skigebiet ist von vier Basisstationen aus zugänglich. Bei uns war aber der Boulder Lodge Lift geschlossen. Die meisten Besucher kamen via Heavenly Village in South Lake Tahoe, einer effizienten 8er Gondelbahn. Die Höhe liegt zwischen 1890m und 3050m. Entsprechend unterschiedlich sind die Klimabedingungen. Unten gab es mit Glück Schnee und oben herrscht eine klirrende Eiswüste, die schon mal den Liftbetrieb einschränken kann. Das Skigebiet bietet umwerfende Panoramablicke hinunter zum Lake Tahoe und auf die Wüste von Nevada mit den Städten Reno und Carson. Damit ist der Hauptpluspunkt auch klar: Es ist bei schönem Wetter wunderschön!

Ein weiterer Pluspunkt ist das Tiefschneefahren. Weite Gebiete des Skigebietes sind markierte Waldgebiete, in denen man legal Tiefschneefahren kann. Leider war das bei uns nur knapp am letzten Tag möglich. Der Wald reicht bis hinauf auf die Berspitzen und so sind Lawinen keine Gefahr. Die schwarzen Pisten werden ausnahmslos nicht mit Maschinen bearbeitet, was speziell für Frühaufsteher Gelegenheit zu wunderbaren Fahrten bietet.

Positiv sind weiter die effizienten Mehrfachsessellifte (es hat keine Skilifte) und die gute Organisation bei den Schlangen, die relativ klein sind. Und negativ? Zuerst mal die unglaublichen Preise von 82USD pro Tageskarte in der Weihnachtswoche. Wir haben so gleich den Saisonpass für 370USD gekauft. Da es in der USA aber nicht Skiressorts wie Sand am Meer gibt, können die Betreiber beinahe verlangen was sie wollen. Die Infrastruktur auf dem Berg ist erbärmlich. Die wenigen Restaurants haben noch höhere Preislagen als bei uns und zudem gibt es fast keine Indoorplätze. Skibars und heimelige Hüttli gibt es nicht. Gross hängen Alkoholverbotstafeln auf den Liften, gleichzeitig schliesst aber kaum ein Amerikaner den Schutzbügel auf den Sesselbahnen! Helmtragen ist hier zudem noch wenig verbreitet. Die Skis werden übrigens mehrheitlich gemietet und Möglichkeiten dazu gibt es überall (bei uns direkt im Hotel). Die Internetreservation funktionierte sehr gut und die Skis waren bei Ankunft bereit.

Bei schlechtem Wetter muss man deshalb schon sehr wetterfest sein, da rasches Aufwärmen in einer warmen Bar mit Glühwein nicht möglich ist. Die Sesseli sind weder geheizt, noch haben sie eine Schutzhaube, zudem waren sie oft total vereist. Das Skigebiet ist geteilt auf eine Nevada- und eine Kalifornienseite. Nur ein einziger Lift verbindet beide Bereiche. Ist der geschlossen und er war es mehr als einmal, ist man auf eine Seite beschränkt. Eine Talabfahrt nach Heavenly Village gibt es leider auch nicht. Am Abend muss man deshalb mit der Gondola retour.

Genug gemeckert. Heavenly ist das mit Abstand grösste Skigebiet am Lake Tahoe. Wir waren trotz der Nachteile zufrieden. Die Aussicht, der Tiefschnee und die Möglichkeit ohne Auto eine Woche zu verbringen waren die Pluspunkte. An das enorme Loch in der Haushaltskasse nach Skiferien habe ich mit gewöhnt.

Die Lake Tahoe Skiferien – Infrastruktur !

Dieser Beitrag ist als kleiner Reminder gedacht, wenn ich im Sommer wieder an den Lake Tahoe zum Biken will. Die An- und Rückfahrt ist rund 300 Meilen lang und dauert 5 1/2 bis 6 Stunden. Auf dem Hinweg wählten wir den schönen Weg ab Stockton via die CA-88 und CA-49. Auf dem Rückweg fuhren wir die klassische Route CA-50 und I-5. Zum Glück kamen wir ohne Schneeketten über den Echo Summit (ca. 2250m). Der Highway 50 wird mit grossem Aufwand schwarzgeräumt. Da wir mit Sommerpneus unterwegs waren, gab es trotzdem eine Fahrt auf Eiern und auf dem Rückweg musste ich in South Lake Tahoe für einige Meilen doch noch Ketten montieren. Richtige Berge gibt es hier übrigens nirgends. Die Bezeichnung ‘Alpine Lake’ für den Lake Tahoe  (ca. 1890m) lässt uns deshalb doppelt schmunzeln.

South Lake Tahoe ist ein Touristenort am südlichen Ende des riesigen Sees. Ein malerisches Bergdorf sollte man sich nicht vorstellen. Ein Hotel reiht sich ans andere. Die Grenze zwischen den Bundesstaaten Kalifornien und Nevada verläuft direkt durch den Ort und den ganzen See. Erkennbar ist dies durch die grossen Casinos auf der Nevada Seite. Wir waren im Embassy Suites untergebracht, gleich an der Stateline und in Gehdistanz zur Gondola, der Gondelbahn, die ins Skigebiet Heavenly führt. Das Embassy Suites sieht von aussen wie ein kleines einstöckiges Inn aus, sobald man aber die Lobby betritt, sieht man in die hohen Hallen, die der Embassy Suites Hotelkette eigen sind. Das grenzt schon fast an ein optisches Wunder.

Wir waren mit dem Hotel sehr zufrieden. Die Suiten bestehen aus einem Salon und einem Schlafzimmer. Die Kids konnten gut auf der Coach schlafen und es kam fast ein wenig Ferienwohnungfeeling auf. Zwischen 1630 und 1830 gibt es zudem in der Lobby Getränke (inkl dem ganzen alkoholischen Barangebot) und Snacks gratis. Der Après Ski ist damit gerettet. Die Kinder hatten zudem viel Freude am kleinen aber warmen Indoor Pool. Schliesslich ist auch das Frühstücksbuffet reichhaltig und so ist der Preis von 237 USD plus 24 USD Parkgebühr ganz in Ordnung.

Am Abend profitierten wir von den beiden Casino-Schwesterhotels Harrahs und Harveys, die einige Restaurants bieten. Empfehlenswert ist speziell das Forest Buffet im  18. Stock des Harrahs. Wer nicht stundenlang warten will, muss jedoch früh Essen gehen. Diese Regel gilt zu dieser Jahreszeit für viele Restaurants vor Ort. Fazit: Wir können das Embassy Suites nur empfehlen. Der Skimietservice im Haus, die Gondel in Skitragstrecken-Distanz und die Möglichkeit in mehr als einem Restaurant essen zu gehen ohne das Auto zu brauchen, sind ideal. Aber eben, Skiferienstimmung kam trotzdem nicht richtig auf. So waren wir ganz froh zumindest auf den Skiliften  vertrautes Schweizerischer und Österreichisches Material zu haben.

Die Lake Tahoe Skiferien – Schlechtwetter !

So wir sind zurück im sonnigen Monterey. Drei Beiträge zu den Skiferien und dem Lake Tahoe gibt es noch. Einen über die schönen Tage, einen über die Infrastruktur in Heavenlys und diesen hier über die schlechten Tage. Am Weihnachtstag hat es innert kurzer Zeit auf Seehöhe in einem veritablen Schneesturm ca. 50cm geschneit. Auf der Strasse herrschte blankes Chaos und das an einem der Hauptanreisetage. Die Amerikaner haben keine langen Ferien und so sind zwei- bis dreitägige Aufenthalte die Norm. Man fährt um 0430 in der Bay-Area los und steht dann um 0900 auf der Piste.

Doch an Weihnachten blieb die Gondel wegen den starken Winden geschlossen und so wurde nichts aus Skifahren. Wir haben uns den Tag mit DVDs und Spaziergängen in der wunderbaren Winterlandschaft um die Ohren geschlagen. Die Amerikaner haben derweil am Morgen die Geschenke ausgepackt, die der Santa Claus in der Nacht durchs Kamin gebracht hatte. Interessant war wir rasch das Wetter wechselte. Bereits am nächsten Tag strahlte die Sonne wieder um die Wette und als kleiner Vorgeschmack gibts hier ein erstes sonniges Panoramabild.

Ab in die Skiferien !

Eigentlich wollte ich ja heute noch aufs Bike um die 2500km Grenze auf Ende Jahr zu schaffen und noch einige Winterpokalpunkte reinzufahren. Leider regnet es in Strömen und das ist gut so, denn morgen gehen wir nach Lake Tahoe, Heavenlys in die Skiferien.

Ausnahmsweise nicht im Februar, da sie hier in Amerika sowas wie Sportferien nicht kennen. Wir freuen uns und hoffen auf eine schöne Woche.  Weil wir im Hotel sind, kann ich mir dieses Jahr den Weihnachtsbaum-Geschenk-Familienfest Aufwand ersparen. Allen Lesern wünsche ich bereits prophylaktisch schöne Weihnachten, da ich nicht weiss ob ich Lust und Zeit zum Bloggen haben werde.

Die Skiferien 2008 – Fazit !

Skiferien - StillebenSkiferien - FondueDas Wetter blieb seit meinem Zwischenbericht weiterhin unglaublich schön und so gehen diese Skiferien als ‘Schönste seit je’ in unsere Familien – Geschichte ein. Ich habe bereits letztes Jahr etwas über die Vorteile von Grächen als Familien-Skiort geschrieben und habe dieses Jahr meine Meinung nicht geändert. Die Pisten bieten von blau bis schwarz für jeden etwas, sind perfekt präpariert und das Skigebiet bleibt übersichtlich, was für die Kinder wichtig ist. Die Kids sind mit der Skischule weiterhin zufrieden und machen solche Fortschritte, dass ich langsam Mühe habe zu folgen.

Sesseli in GrächenWalliser Teller in den SkiferienMit einer (ziemlich teuren) Wohnung mitten im verkehrsfreien Zentrum hatten wir dieses Jahr erneut nur wenige Schritte bis zur Gondelbahn, was den Tagesablauf einiges erleichterte. Sonst haben wir die verschiedenen Après-Ski Angebote und die Sonnenstrahlen ausgiebig genossen. Im Gegensatz zu früher fahre ich nicht mehr den ganzen Tag wie wild Ski, sondern geniesse zunehmend ein Glas Wein und ein Walliser-Teller in einer Skihütte.

Fazit: Wir kommen wieder! Angesichts des persönlichen wie familiären Erlebniswertes, kann ich die immer höheren Kosten für die Skiferien verschmerzen.

Die Skiferien – Zwischenbericht !

Für jene, die zu Hause oder im Büro sitzen, gibt es hier einen kleinen Zwischenbericht aus den Skiferien in Grächen. Wetter vom Samstag bis am Mittwoch:

Skiferien Grächen - Samstag Skiferien Grächen - Sonntag

Skiferien Grächen - Montag

Skiferien Grächen - Dienstag Skiferien Grächen - Mittwoch

Die Bezeichnungen für den Himmel gehen uns langsam aus: Tiefblau, Stahlblau, Himmelblau…

Es ist wunderbar! Da vermisst man das Mountainbiken keine Minute. Leider ist der Traum am Samstag bereits wieder vorbei…

Die Skiferienblogpause !

Alle Jahre wieder… Skiferien – Judihuii !

Wettervorhersage Wallis

Und die Wettervorhersagen sind fantastisch!

Deshalb – BLOGPAUSE…

Die Skiferien !

Sieben Tage frische Luft, sportliche Aktivität, Familie, Natur und kein Internetzugang. Was für eine Erholung! Skiferien sind (finanziell) ein Luxusgut, bieten aber mindestens für mich die mit Abstand beste Mischung aus Outdoor Aktivität, Familienferien und gemütliche Stunden.

Im Gegensatz zur Blechlawine, die sich heute ins Wallis wälzte, war die Anfahrt vor einer Woche problemlos. Dass sich das Dorf nur mit alten Schneeresten zeigte, beunruhigte nicht weiter und tatsächlich fanden wir wiederum gut präparierte (Kunstschnee-)Pisten vor. Hauptsorge in Grächen sind jeweils die starken Winde, die den Zugang zum Skigebiet mit den beiden Gondelbahnen verunmöglichen. So gab es am Dienstag an der Talstation etwas lange Gesichter, war doch das ganze Gebiet bis am Mittag geschlossen. Dafür lagen 20cm Neuschnee und ab Mittwoch waren die Verhältnisse sehr schön.

Der Blick auf das Nebelmeer und die verschneiten Alpen entschädigen für so manchen Arbeitstag im Büro. Wer um sieben Uhr aufsteht, sieht über dem verschlafenen Dorf die im Morgenrot glühenden Berge! Unbezahlbar und wohl auch der Grund, wieso auf den Parkplätzen so viele Holländische und Deutsche Autos stehen.

Interessant dürfte die Frage sein, ob eine Skiwoche Alpin einen sportlichen Wert hat. Sicher hat sie es auf die psychische Fitness. Physisch hatte ich am Tag 3 durchaus Muskelkater in den Waden und dies sind die Körperteile, die ich als trainiert einstufe. Am Tag 4 tut dann so richtig alles weh und am Tag 5 geht es leicht und locker! Entscheidend dürfte nicht die körperliche Aktivität sein, sondern die täglichen 11 – 12 Stunden Schlaf, die ich sonst nie habe. Sie führen zu dieser Gelassen- und Entspanntheit. Trotz währschaftem Walliser Essen und grösseren Mengen von Alkohol in verschiedensten Formen habe ich sogar abgenommen, was einen gewissen Fitnesswert trotz Downhill only bestätigen könnte. Morgen geht’s auf das Bike und wir werden sehen ob es noch kurbelt…

Fazit: Super Woche wie immer! Beim Anblick der Fotos vergisst man die schlechten Tage und den miesen Winter blitzartig. Grächen, wir kommen wieder!