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Briefkästen, 100km und ein Burrito !

Anas himmlischer BurritoBurrito ausgepacktDer Tag fing harmlos an, mit einer 15km Frühstückstour zusammen mit meiner Frau. Es regnete nicht, es hatte keinen Wind, es war nicht zu kühl und die Wetteraussichten versprachen keinen besseren Tag in dieser Woche. So verlängerte ich die kleine Tour mit dem Coastal Trail Loop und hängte nochmals 40km an. Am Wendepunkt war wieder mal Ana Martinez mit ihrem Verpflegungsmobil da und ich ass für 5$ (!) den besten Burrito meines Lebens – ein grosses Gatorade und ein Gratis-Taco inklusive. Schönes Erlebnis, inmitten der Lastwagenfahrer und der mexikanischen Gemüsearbeiter Mittag zu essen.

Amerikanische Briefkästen Leuchtturm Variante 1Amerikanische Briefkästen MassivSo gestärkt reifte vor dem geistigen Auge langsam die Zahl 100! Man könnte ja noch in Pebble Beach einen Kaffee trinken und die 35km des 17 Mile Drive Loop anhängen. Heute lief es einfach gut. Nach 60km im Kopf den Reset-Schalter drücken und einfach noch die Standardrunde anhängen. Mit einer Ehrenrunde zum Schluss verband ich so meine zwei Trainingsrunden zu einem 100km Loop. Das ist erst das zweite Mal in meinem Mountainbike-Leben, dass ich 100km fuhr. Das macht Freude, speziell wenn es so einfach geht wie heute!

Amerikanische Briefkästen StandardmodellAmerikanische Briefkästen Leuchtturm Variante 2Bei einer so langen Runde hatte ich genügend Zeit mir die Umgebung anzuschauen und der heutige Blick fiel auf die Amerikanischen Briefkästen. Vor jedem Haus steht auf einem Pfosten so ein metallener Standardkasten des U.S. Postal Service. Im Gegensatz zu Europa sind die Kästen unverschlossen und haben ein kleines rotes Fähnchen, das anzeigt wenn Post mitgenommen werden muss. Richtig, der Postbote bringt nicht nur die Post, er nimmt sie auch gleich wieder mit. Das finde ich sehr praktisch!

Die Zeitung ist da...Amerikanische Briefkästen Standardmodell bemaltWeniger sinnvoll ist es, dass die Zeitungsverträger tatsächlich die Zeitung einfach in den Garten werfen. Da hat man besser einen Hund dressiert, weil sonst die Zeitung trotz Plastik nach wenigen Stunden völlig durchnässt ist. Mit viel Fantasie pimpen die Amerikaner ihre Briefkästen und die Möglichkeiten den Metallkasten zu verschönern und zu verstecken sind unbegrenzt. Wäre ich ein Fotograph, würde ich einen Bildband machen mit verschiedenen Briefkästen und ihren Besitzern. Das gäbe sicher spannende Gemeinsamkeiten!

Noch 21.6 km zum Jahresziel… :grin:

Statistik: 100.4 km, ca. 976 Höhenmeter, Fahrzeit 04:40

Ein sportlicher November !

Statistiken sind immer am schönsten zu präsentieren, wenn sie gute Nachrichten beinhalten. Der letzte Monat war ausgesprochen sportlich. Motiviert haben mich der Winterpokal, das Jahresziel und das schöne Wetter. Am wichtigsten war jedoch, dass ich in diesem Monat relativ viel Zeit zum Biken hatte. Gegen Ende des Monats gab es noch eine spezielle Überraschung. Meine Excel Tabelle  ist für 100 Einträge ausgelegt und hat deshalb in den letzten Tagen mit Zählen aufgehört, weil ich in diesem Jahr etwas mehr Einträge hatte. So kam ich unverhofft über Nacht zu einigen hundert Kilometern mehr und jetzt ist das Jahresziel wieder in Griffweite.

Kilometerstatistik - Stand November 2009

Limetten in MontereyFeigen in MontereyMit 487km habe ich wohl einen neuen Monatsrekord aufgestellt. Vielleicht habe ich mir deswegen nun eine Erkältung eingefangen und muss etwas mit dem Training pausieren. Damit fehlen genau noch 265km und 3659Hm zum Jahresziel. Das sind noch etwa acht Fahrten um den 17 Mile Drive. Objektiv habe ich jedoch nur noch 2 Wochen bis zu den Winterferien. Es bleibt also spannend!

Heute habe ich trotz Schnupfen und Halsweh einige Kilometer gemacht. Obwohl es hier in der Nacht unter 5°C wird, kann ich nicht klagen, wie die reifen Feigen und Limonen an den Bäumen beweisen.

Statistik: 22.5 km, ca. 195 Höhenmeter, Fahrzeit 01:23

Training für den Winterpokal ?

Ich fand mal wieder Zeit um meine Trainingsstatistik upzudaten. Ernüchterung macht sich breit! Ich bin noch ganz leicht über dem Vorjahresdurchschnitt, aber meine Prognoserechnung sagt  mir, dass ich das Jahresziel von 3000km erst am 14.02.2010 erreichen werde! Mehr Sorgen macht mir aber ein Trend, der sich in den letzten zwei Jahren immer mehr abzeichnete. Ich fahre die meisten Kilometer in den Wintermonaten im Winterpokal. Der Sommer kann man fast schon als Vorbereitungs-Trainingzeit bezeichnen, um dann im Winterpokal fit zu sein und nicht umgekehrt.

Facts und Prognose - August 2009

Gründe gibt es viele. Die Freizeit im Sommer ist definitiv mehr mit Anlässen, Ferien und Familienaktivitäten ausgelastet als die kühlen Monate. Im Moment kommt noch eine berufliche Belastung dazu, die Touren unter der Woche kaum ermöglicht. So ist das Ziel für die verbleibenden vier Monate klar: Rauf auf’s Bike, schliesslich ist hier in Monterey der Herbst der echte Sommer!

Das 24 Stunden Rennen ?

24hrslogoIm Juni findet in Laguna Seca bzw. auf den Trails des Fort Ord ein Rennen der 24 Hrs of Adrenalin – Serie statt. Sowas würde mich schon reizen. Wenn, dann sicher nur die 8h Solo Variante. Keine Ahnung wie man 24h Solo auf dem Rad überlebt. Aber so ohne Rennerfahrung und mit wenig Training? Eine kleine Analyse ergibt folgendes Bild. 27% der Teilnehmer sind älter als 35. Das ist nicht schlecht, bedeutet aber, dass sicher ca. 3/4 der Teilnehmer jünger bzw. schneller als ich sein würden.

Der langsamste Mann im letzten Jahr der 8 Stunden durchgehalten hat, ist der ‘Schneckenmassstab’. Er fuhr fünf Runden mit Total 85 Kilometer und 2500 Höhenmeter. Das ist doch relativ heftig, speziell die Höhenmeter. Ich habe mal in meiner Statistik nachgeschaut und habe schon eine handvoll Touren zwischen 70 und 100 Km und 1600 – 2300 Hm gemacht und die Fahrzeiten sind auch immer deutlich unter 8h. Nur eben, das waren meistens Ganztagestouren mit vielen grossen und kleinen Pausen. Aber 8h am Stück? Die Statistik zeigt auch, dass letztes Jahr 11 von 27 Solisten nicht 8h durchgehalten haben, das sagt auch was aus über die Herausforderung.

Ich denke ich melde mich vorläufig nicht an. Vielleicht könnte ich das nächste Mal in Fort Ord zwei oder drei Runden der Strecke abfahren, um mal den Puls zu fühlen.

Die Trainingsstatistik – drittes Quartal !

Ich habe heute meine Statistiken wieder mal geupdated und kann zwei Monate vor Jahresende ein kleines Fazit ziehen: Es sieht miserabel aus. Ich liege rund 460km und 12750 Höhenmeter hinter 2007 zurück. Schuld sind der schwache April (China) und Juni (WK) sowie die 10 Wochen ohne Mountainbike wegen dem Umzug in die USA. Das Jahresziel von 3000km und 40000 Höhenmeter kann ich vergessen.

Es sind noch zwei Monate bis Jahresende. Wenn ich gleichviel fahre wie letztes Jahr liegen noch 250km drin. Vielleicht gibt es mit dem kalifornischen Wetter und den 30 Arbeitskilometer pro Woche noch etwas mehr. Realistischerweise kann ich mir auch das Vorjahresziel von 2500km abschminken. Na Ja, was solls. Die Kilometer im Oktober hier in Monterey haben mir bereits viel Spass gemacht und ich werde in diesem Stil mal weiterfahren, bevor dann im Januar das neue Jahr wieder einen Kick und neue Ziele bringt.

Zurück und noch drei Tage !

Wir sind zurück aus den schönen Thailand – Ferien. Als Erinnerung habe ich übrigens drei Kilo Gewicht mitgenommen, dem guten Thai-Essen sei dank. Es hat richtig gut getan sich mal vom Internet und Telefon zu trennen und einfach nur zu geniessen. Voraussichtlich gibt es noch einige Beiträge zu den Ferien im Nachgang. Im Moment werden die Koffer aus- und gleich wieder eingepackt.

Noch drei Tage und dann geht es auf in die USA… bewegte Zeiten für mich und meine Familie.

Bei dem schönen Wetter vermisse ich mein Mountainbike nun aber schon langsam. Es ist irgendwo in der Schweiz in einer Flugcontainerkiste eingelagert und wartet auf den Transport über den Atlantik. Ich bleibe also Bikeabstinent bis ca. Ende September.

Hier im Blog sind die Leser um 25% zurückgegangen, was gar nicht so schlecht ist für einen Monat ohne Beiträge. Im Newsreader habe sich dafür 1000+ Beiträge angesammelt, so bleibt am Wochenende Zeit auch ohne Mountainbike etwas in der Bikewelt zu stöbern.

PS: Wenige Stunden nach unserem Abflug wurde der Flughafen Phuket wegen den Antiregierungsprotesten in Thailand geschlossen. Glück gehabt!

Vom Training und dem Wetter !

Gestern und heute war ja Traumwetter und die Temperaturen frühlingshaft. Da ich beruflich nichts besseres zu tun habe, als quer durch die Schweiz zu fahren und hunderte E-Mails abzuarbeiten, begannen die Arbeitstage extrem früh und endeten sehr spät, obwohl es nun ja bereits wieder relativ lange hell ist. So leide ich den gründlich und spule meine Trainingsstunden Indoor auf dem Spinning – Bike ab! Als Aufsteller erzählt die Familie von der gestrigen Super-Wetter-und-Stimmung-Fasnacht in Solothurn (man hat ja frei) und heute Mittag bekomme ich ein SMS: “Hallo! Bi uf dr Lueg. Äs isch (zu) warm. Super!”. Man hat ja frei und kann eine kleine Biketour machen. Da freue ich mich doch auf den Sonntag, dann kann ICH auch auf das Bike!