Beiträge mit dem Stichwort - waage

Das Gewicht meiner Mountainbikes !

Noch in der USA hatte ich unsere Mountainbikes kurz an die Waage gehängt. Zum ersten Mal weiss ich also was die Fahrräder genau wiegen. Man liest in den Zeitschriften ja oft über die neuen ‘Standardgewichte’ irgendwelcher Bikeklassen. In Realität zeigt dann die Waage oft ein wenig mehr an. Nun, das Ti29-40 bringt es auf 11.3 kg und ich habe mir ehrlich gesagt ein wenig weniger erhofft, speziell angesichts all der verbauten High-End Teile und der XTR Gruppe. Nicht vergessen sollte man aber, dass das Ti29-40 eben ein 29er ist und die Laufräder und Reifen schon mehr Gewicht bringen.

In der Gewichtsrangliste folgt das Scott Genius MC 40 mit 13 kg und das Scott Contessa FX-15 meiner Frau mit 13.3 kg.  Auf dem Trail sind die 1.7 kg Abstand zwischen dem Ti29-40 und dem Genius deutlich zu spüren, obwohl man bei Vergleichen zwischen 29er und 26er vorsichtig sein muss. Beim Genius und speziell beim Contessa gibt es also noch einiges Abspeckpotential. Sobald ich das Genius wieder zusammengesetzt habe und die Gewichte der einzelnen Teile kenne, kann ich dann auch genauere Aussagen machen, wo die Unterschiede genau verborgen liegen. Speziell beim Bike meiner Frau möchte ich schon noch das eine oder andere Gramm verlieren. Das wäre ja nichts als fair, oder?

Die Fahrrad-Waage !

Ich gebe es ja zu, man (n) muss schon etwas geistesgestört sein, um sich ein Waage zuzulegen mit dem Ziel, die Fahrradteile auf das Gramm genau abzuwägen. Auf der anderen Seite sehe ich mich damit in guter Gesellschaft, gibt es doch in den einschlägigen Foren haufenweise Teile-auf-der-Waage-Bilder zu sehen. Nun, solange ich beim Körpergewicht in Kilogramm oder Zentner messe, sind die Gramms eigentlich zu vernachlässigen. Trotzdem macht das Wägen Spass, schon nur wegen der Statistik. Zudem gilt der alte Spruch immer noch: “Ein Gramm leichter kostet 1 CHF, oder wohl eher 1 EUR!” Man möchte ja sehen wohin das Geld hingeht.

Ich kaufte die Hängedigitalwaage DS-1 von Park Tool. Das Ding lässt sich einfach am Bike-Rack oder sonstwo montieren und zeigt zuverlässig das Gewicht an. Eine Taste ist für die Tara-Funktion, eine zum einfachen Umschalten zwischen Unzen und Kilogramm. Maximalgewicht ist 25kg und die Präzision auf 20g genau.

Für die kleineren Teile (und die Küche) gibt es die Tischwaage DS-2. Das Ding wägt alles bis zu drei Kilo auf das Gramm genau. Auch hier gibt es eine praktische Tara-Taste und eine Gramm/Unze-Taste. Hier in der USA ist die Unze Taste ziemlich wichtig. Sonst gibt es da nicht viel zu sagen, ausser…

…dass nach dem ersten Wägen einiger Teile das Fazit schon jetzt klar ist: Die Herstellerangaben sind mit grosser Vorsicht zu geniessen. Doch dazu später mal mehr.

Ich nehme ab !

177 lbsImmer im Frühjahr wird der Blick auf die Waage etwas kritischer. Ich bin in Gewichtsangelegenheiten nicht sehr strikt und zufrieden wenn ich irgendwo zwischen 75kg und 80kg pendle. Mit dem Lauf der Natur ist das Ziel im Frühjahr eher bei 75 im Winter eher bei 80 zu sein. Sorgen macht mir mehr das generelle Essen hier in der USA. Der heutige Blick auf die Waage zeigte 177 lbs = ca. 80kg (inkl Kleider) und so heisst es für die nächsten Wochen wieder mal: Kein Frühstück, kein Mittagessen oder nur einen Salat (ohne die fettige US Sauce) und zum Nachtessen nicht Nachschöpfen sowie einen Alkoholstopp während der Woche bzw. zu Hause. Dazu kommt der übliche Anteil Mountainbiken und zum Überleben die obligaten Mengen an amerikanischem schwarzen Kaffee.

Jawohl, ich weiss, das ist weder eine intelligente Diät noch entspricht es modernen Ernährungsgrundsätzen. Aber egal, ich habe mit diesem Vorgehen immer relativ raschen Erfolg und muss auch nicht auf viel verzichten.

Das Kreuzfahrtschiff !

Da habe ich heute morgen auf dem Arbeitsweg nicht schlecht gestaunt, als in der Bucht von Monterey ein leibhaftiges, riesiges Kreuzfahrtschiff ankerte. So was sieht man ja nicht jeden Tag und ich assoziiere Kreuzfahrt immer noch mit Karibik und Tropenwärme. Meine temporäre Heimat scheint aber doch so interessant zu sein, dass sich ein eintägiger Aufenthalt der Schiffe lohnt.

Beim Duschen stand ich heute früh wieder mal auf die Waage. 170 Pfund? Das sagte mir wenig und so blieb die Spannung bis am Abend erhalten. ;-) Das sind 77.11 Kilogramm. Nicht so gut wie es sein sollte aber auch nicht so schlecht wie erwartet. Der tägliche Veloarbeitsweg wird hoffentlich noch 2 Kilo minimieren… bis im Dezember wieder das grosse Fressen beginnt.