#ChiLaThai19 oder Uf u Dervo !

Die nächsten Wochen bin ich wieder mal unterwegs. Es geht auf eine mehrwöchige Reise nach China, Laos und Thailand. Ich weiss nicht inwiefern ich hier Beiträge posten werde. Versprechen kann ich nichts, da nicht mal meine Vietnam Reise Ende 2016 den Weg in diesen Blog gefunden hat. Sicher dürfte es das eine oder andere Bild im Facebook oder Twitter Feed geben. Das Mountainbike bleibt zu Hause und andere Erlebnisse stehen im Fokus.

Als kleine Herausforderung werde ich nur mit Handgepäck unterwegs sein. Dazu gäbe es einiges zu posten, da alleine die Packliste Stoff für viele Beiträge liefern würde. Als Reisegepäck habe ich mir den Eagle Creek Global Companion 40l ausgesucht. Bin gespannt wie ich mit 7.4 kg Gepäck über all die Wochen auskommen werde. Damit wünsche ich einen schönen Frühling und frohe Ostern. Spätestens zu den Bike Days bin ich wieder zurück.

Die Bikespatzen !

Es ist noch immer kühl draussen und so kann ich noch etwas im Fotoarchiv kramen. Dabei fielen mir diese beiden Bilder in die Maus. Es ist ein ziemlich frecher Spatz, der in der Bar alla Sega am Strand von Torbole, Gardasee, auf Chipskrümmel wartet. Dabei nutzt er mein Scott Genius als Warteposition. Schöne Erinnerungen – hoffentlich wird es hier bald wieder wärmer!

Die Genfer Grenztour – Jussy !

Es ist ein wunderschöner Februartag in Genf und es wäre schade heute keine Mountainbike Tour zu machen. Leider fehlt mir bei einem Blick auf die Karte das Ziel und die Motivation. Da sind Grenztouren nie schlecht. Mit der Grenzumrundung des Kantons Genf habe ich bereits begonnen, da kann man gut anknüpfen. So fahre ich ans Ende der ersten Etappe, zum Grand Bois bei Jussy.

Der Grenzpfad wird wohl gerne durch Reiter genutzt, in jedem Fall ist der Trail streckenweise ein gröberer Sumpf. Ich kämpfe mich durch den Wald bis der Grenzpfad bei La Renfile auf die D15 mündet. Über rund fünf Kilometer bildet nun diese Strasse die Grenze, welche weitgehend unsichtbar direkt am rechten Strassenrand verläuft.

Interessant sind einige Häuser, die in der Schweiz stehen, deren Zufahrt aber direkt auf die französische Strasse mündet. Im Dorf Cara, das aus einem Schweizer und einem Französischen Teil besteht, ist die Trennung markanten. Über weite Strecken markiert eine Mauer am Strassenrand die Grenze und die Häuser haben ‚hintenrum‘ eine Zufahrt über Schweizer Boden.

Während auf der Schweizer Seite noch Landwirtschaft und Reben das Bild bestimmen, ist die französische Seite mit Annemasse stark überbaut.  Die D15 wird durch den kleinen Bach Le Foron als Grenzlinie abgelöst. Der weithin natürlich behaltene Bach mäandert bis zur Mündung in die Arve durch die Ebene und zieht so eine lustige Grenzlinie auf die Landeskarte. Das Gebiet zwischen Thônex und Annemasse ist vollständig überbaut, eine richtige ‚Stadtgrenze‘.

In Chêne-Bourg überquert die neue Durchmesserlinie der CEVA, welche die französische Agglomeration mit der Stadt Genf verbinden wird, die Grenze. Die Bahnlinie wurde in den Untergrund verbannt und auf dem ehemaligen Trassee führt nun eine breite Velostrasse bis nach Eaux-Vives ins Stadtzentrum. Das muss ich ein nächstes Mal ausprobieren. Ich fahre weiter der Grenze entlang bis runter zur Arve. Auf den letzten Metern fällt auf: Während der grosse Grenzübergang in Thônex optisch nicht zu verfehlen ist, wurden viele kleine Grenzsträsschen auf der Schweizer Seite ‚geschlossen‘.

Fazit: Grenztouren – immer toll!

Statistik: 37.8 km, ca. 280 Höhenmeter, Fahrzeit 02:07 h

Der Geocache Tourenstart !

Auf der Suche nach einem Motivator starte ich das Jahr mit einer Geocaching-Mountainbike Tour. Schon lange habe ich keine Geocaches mehr gesucht. Zuerst wird die Liste der 10km Radius Geocaches geupdated – ein ewiges Projekt hier in diesem Blog. Die Anzahl der zu suchenden Geocaches ist wieder mal auf 142 Stück angestiegen. Weit komme ich bei dieser Tour mit rund 12 km nicht, aber jeder Kilometer ist besser als gar keiner.

Geocachen begeistert immer wieder von Neuem. Ich entdecke die Caches auf den Hometrails im Rüttenenwald. Obwohl noch Schnee im Wald liegt, sind die Trails relativ gut zu befahren. Einzig eine aufgetaute Stelle wird mir fast zum Verhängnis und ich rutsche mit dem Vorderrad des Ti29-40 weg. Zeit um mal etwas griffigere Reifen zu montieren.

Die Caches selber sind mal origineller, mal weniger originell versteckt und verpackt. Wie so oft im Winter leiden viele Caches unter Feuchtigkeit und so wird das Loggen oft schwierig. Interessant ist die Hintergrundgeschichte zum ‚Inseli‘ im Spiessacker. So lernt man dank Geocachen sein Umfeld näher kennen.

Im Abendlicht fahre ich via Schloss Waldegg zurück nach Hause. Eine kleine aber feine Runde! Hoffentlich ist das ein gutes Omen für 2019 in der Hoffnung, dass ich etwas mehr auf Mountainbike komme als letztes Jahr.

Statistik: 12.4 km, ca. 322 Höhenmeter, Fahrzeit 1:26 h, Geocaches: Martinsflue; Circuit UL 1 Start auf der Grenze; Circuit UL 2 – Aussicht auf Solothurn; Circuit UL 3 – Der Kalkwürfel; Circuit UL 4 – Augen; Circuit UL 5 – Teer im Wald; Circuit UL 6 On the top; Circuit UL 8 Die Insel

Das Jahr 2017 !

Richtig gelesen liebe Besucher – dieser Blog gerät immer mehr in Rückstand und so poste ich vor der Jahreszusammenfassung 2018 diejenige des Jahres 2017 solange ich noch vom ‚letzten Jahr‘ sprechen kann. 😉 Trotzdem wünsche ich schon mal allen Lesern einen guten Rutsch und ein tolles 2019 und danke für das Interesse an diesem Blog !

Januar

Das Jahr begann mit viel, viel Schnee und einer tollen Winterwanderung in der Verenaschlucht. Dank guten Neujahrsvorsätzen gelangen ebenfalls zwei winterliche Touren an meinem Arbeitsort in Genf und ein Winterloop nach Grenchen zum Monatsende.


Februar

Im Februar schaffte ich es nicht aufs Mountainbike und der Blog blieb ebenfalls ‚leer‘. Ein Muster, das sich in diesem Jahr noch wiederholen sollte. Dafür durfte ich beruflich einige schöne Momente erleben, wie beispielsweise dieses Abendpanorama hoch über dem Ägerisee.


März

Vier Touren gab es im März, allesamt in der näheren Umgebung. Das Schaltwerk, welches sich ins Hinterrad frass und die folgenden monatelangen Reparaturarbeiten blieben in besonderer Erinnerung. Nicht verbloggt wurde ein wunderschöner Skitag auf der Sillerenbühl.


April

Bärlauchfoto nach Bärlauchfoto. Der Frühling kam mit Wucht und Pracht, leider etwas zu früh, erfror doch im April 2017 die halbe Obst- und Fruchternte der Schweiz. Und sonst? Viel los im Beruf, wenig hier im Blog und auf dem Sattel.


Mai

Im Mai stand das Mountainbike wieder voll im Zentrum. Die Bikeferien in Val Sugana mit den tollen militärhistorischen Singletrails, den verfallenen Forts und dem Wellness-Zimmer in Levico Therme bleiben unvergessen und haben unsere Liebe zum Trentino weiter befeuert. Da waren das Buechibärg SlowUp und eine weitere Etappe des Kantonsgrenzentour-Projektes nur noch die Kirsche auf der Torte. …übrigens, die Bikedays Solothurn waren auch noch – leider habe ich schon zwei Jahre nicht mehr darüber gebloggt.


Juni

Nur drei Touren im Juni, diese aber mit Qualität. So fuhr ich wieder 96 km am Ironbike, meinem liebsten Mountainbike Anlass. Es folgte eine Tour durch die Reben des Genfer Hinterlandes und die Krönung des Monates war die Tour auf den höchsten Berg des Juras, die Crêt de la Neige.


Juli

Vollgas im Juli! Zuerst musste ich noch das Genius 710 für die Sommertouren in der Werkstatt fitmachen. Danach ging es spontan für einige Tage ins wunderschöne Montafon – bikehassende Österreicher inklusive. 😉 Es folgte die jährliche Eglifiletessen – Mountainbiketour an den Bielersee. Das absolute Saisonhighlight war natürlich das verlängerte Wochenende in Zermatt! …und wäre das noch nicht genug, schloss eine Tour Chaumont – Chasseral – Solothurn den Monat ab. Noch schuldig bin ich übrigens ein Bericht zum Evoc Bikerucksack, den ich im Juli 2017 kaufte.


August

Vielleicht war das Jahreshighlight doch nicht Zermatt. Meine Bikewoche im Val Ferret lässt mich Zweifeln. Die Touren zum Col Ferret, Plan Monnay, Grosser Sankt Bernhard und Pierre Avoi waren mindestens so episch.


September

Die Überdosis Trails und Landschaftseindrücke der letzten beiden Monate hatten im September Spuren hinterlassen. Es hatte sich ausgebiket und ausgebloggt… Symbolisch dafür ein in jenem Monat in Genf fotografiertes Radstil(l)leben.


Oktober

Goldener Herbst? Mit drei Supertouren konnte ich im Oktober den Herbst biketechnisch trotzdem noch geniessen. Ein Wochenende in Montreux führten mich und meine Frau in die Weinterrassen des Lavaux und auf den Col de Soladier. Zum Monatsabschluss gab es noch die Tour auf die Blueme mit anschliessender Übernachtung am Thunersee. Ein Aufenthalt in Manchester – Liverpool schaffte es leider nicht in den Blog.


November

Damit war die Bikesaison leider schon zu Ende. Wie im letzten Jahr schaffte ich es im Novermber nicht mehr aufs Fahrrad. Trotz fehlender Blogposts war der Monat nicht ereignislos. Wir verbrachten ein tolles Wochenende auf dem Weissenstein – goldener Sonnenuntergang am Samstag – Schnee am Sonntag.


Dezember

Und so geht der Dezember ebenfalls ohne Beiträge und Touren ins Land. Zwei Beiträge von abenteuerlichen Winterwanderungen auf dem Weissenstein folgen vielleicht noch irgendwann. Trotz drei Monaten ohne grosse Aktivitäten war das Jahr erneut wunderbar. Mit und ohne meine Frau konnte ich viele Stunden draussen in den wunderschönen Natur geniessen. Je älter ich werde, umso mehr lebe ich nach dem Motto ‚Qualität statt Quantität‘. Das mag aus Fitnesssicht eine billige Ausrede sein, aber angesichts des Spagates zwischen Beruf und Privatleben stimmt es für mich so.