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Zermatt: Trailspass ab dem Gornergrat !

Montagmorgen, die Arbeit ruft – mindestens für unseren sympathischen Bikeguide, Beat, der uns vor dem Hotel in Empfang nimmt. Während Chregu noch ein Mietbike bekommt, setze ich auf mein bewährtes 27.5″ Fully mit altmodischen schmalen Reifen. Wir fahren die kurze Strecke zur Talstation (1605m) der Gornergratbahn und ich bin vom grosszügigen Bikeabteil überrascht. Da passen sogar Plusreifen in die Halterungen! Das hätte ich in der Schweizer Touristenbahn Nummer 2 so nicht erwartet. Mindestens die Gornergratbahn ist auf Mountainbiker vorbereitet und mit einem Dreitagespass von Zermatt Bergbahnen muss ich mir ausnahmsweise über Transportkosten wenig Sorgen machen. Zu diesem wunden Punkt im Mountainbike-Gesamtpackage von Zermatt gibt es am Schluss dieser Berichtsreihe noch mehr.

Auf 3089m auf dem Gornergrat angekommen schieben wir die Mountainbikes über die Terrasse durch die asiatischen Touristen. Ich bin nicht zum ersten Mal hier oben und trotzdem ist das Panorama der Gletscherlandschaft und die Viertausender der Monte Rosa Gruppe immer wieder atemberaubend. Das einige Asiaten anstatt die Berge uns Mountainbiker fotografieren ist ’speziell‘ und schmeichelt trotzdem.

Es gibt diverse Abfahrtsvarianten vom Gornergrat runter ins Tal. Wir nehmen heute früh die schwierige, dafür lange Abfahrt via Grünsee und Suneggatrail. Zum Glück war ich in diesem Jahr schon in den Bergen unterwegs, weil ‚kalt‘ auf über 3000m in die Trails einzusteigen ist nicht jedermanns Sache. Der erste Teil entlang der Bahn und weiter zum Gornergratsee führt über sehr schottrigen Untergrund.

Danach biegen wir auf den Singletrail in Richtung Rosenritz ein. Die Passage ist fahrbar, trotzdem müssen wir immer wieder eine Pause einlegen. Das Panorama hoch über Zermatt ist einfach zu schön um konzentriert den Boden vor dem Vorderrad anzustarren. Das Matterhorn, welches sich majestätisch vor dem blauen Himmel abhebt, gibt geniale Fotosujets ab. Magisch schleicht sich das Horu immer wieder auf die Fotos. 😉

Die erste von zwei Felsstufen bei Rosenritz zeigt die Zähne und ist für mich nicht immer fahrbar. Es geht recht technisch zur Sache. Ich bin erstaunt, wie ich wohl dank Gruppendruck relativ gut den Berg runterkomme. Alleine hätte ich einiges mehr geschoben. Umso mehr macht es Freude den Mountaibike-Cracks in unserer Gruppe zuzuschauen, wie sie die alpinen Trails rocken und dazu noch für das Foto stylisch sind.

Während im Breitboden Linienwahl und Schwung bei der Fahrt über die grossen Steinplatten gefragt sind, gibt es einige Meter weiter wieder Flowabschnitte. In der Ferne grüssen auf der anderen Talseite die Findelalp und die beiden Rothörner.

Bei der nächsten Felsstufe beim Ritzengrat muss ich definitiv für einige Höhenmeter das Mountainbike schieben. Während die einen die Limiten ihrer Fahrkünste ausloten, können die anderen wunderschöne Fotos machen. Da ich meist alleine unterwegs bin, freut es mich Fotos zu machen, wo nicht nur Singletrails, sondern Singletrails und Mountainbiker abgelichtet sind.

Mit einem steilen Schlussschuss quer über die Wiese bis zur Alp Ze Seewjien ist der technische obere Teil der Abfahrt geschafft. Damit man mich hier richtig versteht: Es ist eine Abfahrt, die ich sofort wieder fahren würde, trotz der Schiebepassagen. Auf dieser Höhe sind solche Trails für mich normal. Im Gegenteil, ich finde es sogar gut, dass man in Zermatt nicht aus jedem Trail eine ‚Flowautobahn‘ baut.

Via Mossjesee fahren wir gemütlich zur Findelalp mit seinen vielen Alprestaurants. Die Gegend kenne ich bestens von meiner 5-Seenwanderung. Wir queren in Richtung Rieben und biegen auf einen endlosen Singletrail durch die ‚Üsseri Wälder‘ ein. Hoch über Winkelmatten müssen wir noch durch ein Felsband, Die ausgesetzten Stellen sind gut gesichert – wird steigen trotzdem ab. Für den Rest des Trails gibt es keine Fotos – zu toll die Fahrt bis Patrullarve,

World-Exclusive kriegen wir danach Einblicke in den neuen Sunegga-Trail, den die Trailbau Crew entlang der alten Weltcup Downhill Strecke in den Hang gräbt. Der obere Teil ist noch in der Mache, der untere Teil bereits fertig. Was will man dazu sagen: Spass pur! Im 2018 sollte die Eröffnung sein. Auf einem kleinen Strässchen geht es zurück nach Zermatt und direkt zur Talstation der Schwarzseebahn, wo uns leider Beat, welcher uns toll geguided hat, wegen einer Verletzung wieder verlassen muss.

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Zermatt: Prolog !

Drei Tage auf Einladung von Zermatt Tourismus die Traumtrails im hinteren Mattertal unsicher machen! Ich verlängere kurzentschlossen meine Sommerferien und fahre mit viel Vorfreude ins Wallis. Bei Täsch ist bekannterweise Schluss mit Auto und für 4 CHF darf das Bike ebenfalls auf den Zugsshuttle rauf ins Dorfzentrum von Zermatt. Dani, der Kurdirektor himself, empfängt die kleine Truppe (Ben und Tina, Sven, Chregu) und gibt uns auf einer kurzen Dorfführung interessante Hintergrundinformationen zum weltweit bekannten Bergsteigerdorf.

Auf dem ‚Touristenfriedhof‘ bei der Kirche tummeln sich die Bergsteigerlegenden mitsamt ihren packenden Geschichten in der feuchten Erde. Als die ersten Engländer die Alpen und das Matterhorn als Touristenziel entdeckten, waren die Walliser skeptisch. Heute spürt man davon (zumindest in Zermatt) nichts mehr. Das Dorf ist voll auf Tourismus getrimmt und die Ziegen werden immer noch durch die Hauptgasse getrieben – für mich eine schöne Kindheitserinnerung. Dani zeigt uns ebenfalls das Zermatt abseits von Mc Donalds und teuren Boutiquen – den alten Dorfteil mit seinen typischen Speichern. Wir lernen zudem Kurioses – in Zermatt, dem motorlosen Dorf, braucht man als Einheimischer für e-Bikes eine Bewilligung der Behörden. 😉

Anschliessend checken wir im Hotel Bristol ein. Das Haus liegt an DEM Fotospot von Zermatt, der Brücke über die Vispa. Sie bietet unverbaute Sicht auf das Matterhorn und die Konsequenzen zeigen sich in einer skurrilen Szene morgens früh bei Sonnenaufgang: Eine entzückte Touristenschar aus Asien bevölkert die Brücke und knipst das Matterhorn ab bis die Akkus leer sind!

Nachtessen gibt es im nahe gelegenen Hotel Ambiance. Die Motivation der Gastgeber, die sich mit Innovation und Herz versuchen von der Masse abzuheben, ist sofort spürbar. Ich geniesse die sehr gute Zermatter Rösti und die Bergkräuter Ravioli. Dani stellt sicher, dass wir dazu nicht verdursten und zeigt eine sichere Hand bei der Walliser Weinauswahl. Wie viele Hotels in Zermatt hat das Ambiance ebenfalls die nötige Mountainbike Infrastruktur und vor dem Dessert besichtigen wir noch kurz die Zimmer mit Matterhornblick.

Nun, der Einstieg ist gelungen und auf dem kurzen Heimweg lassen wir die ersten Eindrücke im Papperla Pub mit einem Bier durch den Kopf gehen.

Kleines Fazit zum Hotel Bristol nach einer Nacht? Nicht ein spezifisch auf Mountainbike getrimmtes Hotel, aber das Nötigste, wie ein abschliessbarer Bikeraum, ist vorhanden. Die Zimmer sind relativ klein, aber komplett eingerichtet und der Rest des Hauses ist top. Restaurant, Bar und Terrasse besitzen dank dem verbauten Holz viel Ambiance und Wärme. Das Frühstücksbuffet ist lustig verwinkelt im Restaurant angeordnet und bietet was das Herz begehrt. Das Motto heisst: Selber kochen. Die Auswahl geht von gekochten Eiern, über Spiegeleier bis hin zu amerikanischen Pancakes. Hätten wir das gewusst, wären wir eine Stunde früher aufgestanden. 😉 Aber wir müssen los, aufs Mountainbike!

Von Nic Dampf und Hans Nobby !

In wenigen Tagen fahre ich an den Gardasee und angesichts der Grobschottertrails werfe ich einen Blick auf die Reifen des Scott Genius 710 und entscheide kurzum aufzurüsten. Vor zwei Jahren hatte ich den Hinterreifen ersetzt und wechsle nun gleich beide Reifen. Die Alten bleiben als Reservelösung in der Garage eingelagert. Neu gibt es den Schwalbe Hans Dampf in der Breite 2.35″.

Für den Reifenkauf braucht man wohl ein Studium in Materialtechnik. Jedes Jahr erfinden die Hersteller wieder neue Compounds mit Fancy Buzzwords – im Falle von Schwalbe muss man sich in Begriffe wie Addix, Soft, Supersoft, Speedgrip, SnakeSkin, TL Ready, Evolution und Performance einlesen. Erschwerend gibt es alles in allen Kombinationen. Wieso so kompliziert? Ich entscheide mich für Addix Speedgrip am Hinterrad und Addix Soft am Vorderrad.

Positiv verläuft die Montage. So sind die Reifen zum Glück nicht mehr laufrichtungsgebunden. Noch erstaunter bin ich, dass ich sowohl die Nobby Nic wie auch die Hans Dampf ohne Hilfsmittel ab- und auf die Felge kriege. Zudem schnappen die Reifen problemlos in das Felgenbett – da hatte ich schon ganz andere Probleme die Reifen bei der Montage in Form zu bringen.

Bei der ersten Tour durch die Stadt Genf haben sich die Hans Dampf voll bewährt – voller Grip auf dem Asphalt und man fühlt sich neben all den protzigen Grossstadt SVU’s richtig ausgerüstet. 😉 Im Ernst, der spontane Eindruck auf den Salève Trails ist positiv. Wieviel davon Einbildung ist, kann ich schlecht beurteilen Ich bin auf dem Mountainbike nicht so der Gripspürer und fahre dafür wohl zu wenig aggressiv. In jedem Fall fühlt es sich schon fast +mässig an.

Immer noch auf der Suche bin ich nach zahlbaren Bremsbelägen, die nicht quitschen und etwas länger als 10000 Hm überleben. Ich versuche es mal mit den Red Cycling Belägen am Hinterrad. Bei dieser Gelegenheit fällt mir auf, dass nur der eine Bremskolben Druck auf die Bremse gibt, Ich muss wohl definitiv die Bremsen revidieren bzw entlüften lassen. Bei Shimano mache ich das nicht selber.

Somit sollte alles für die Bikeferien bereit sein – FREU!

Gekauft bei Bikester: Red Cycling Beläge 6.70 CHF, Kool Stop Beläge 20 CHF, Gekauft bei bike-import.ch: Schwalbe Hans Dampf Addix Soft und Speedgrip, 2.35″, je 50 CHF.

Der Beaumont Loop !

Ein wunderbarer Frühlingstag – die Feierabendrunde will trotz reichlich Arbeit erzwungen werden. Ich fahre wieder zum Zoll von Collonges, über die Autobahn A40 und danach Rechts in Richtung Archamps. Ich will die Trails unterhalb des Salèves in der Gegend von Beaumont – Montfort erkunden. Die erhöhten Dörfer bieten einen tollen Blick über das Genfer Becken und den gegenüberliegenden Jura. Ich finde den Einstieg auf die Route nur mit Mühe – die Waldarbeiter haben ganze Arbeit geleistet und während 500m übersteige ich eine gefällte Tanne nach der anderen. Mer.e!

Wiederum sammeln sich bis zum Traileinstieg eine beträchtliche Zahl von Höhenmetern. Auf einer Wiese bei Les Molliets ruhe ich mich aus und geniesse die Aussicht und den Frühling. Die Natur explodiert in diesen warmen Tagen und bei der Anfahrt sah ich die ersten Rapsfelder am blühen! Hier oben auf 1000m spriesst das saftige Gras und mitten im Wald hat es wunderbare Frühlingsblumen.

Ob Le Beulet beginnt der Trailspass. Der ganze Wald ist durchzogen von Singletrails und ich wähle eine Variante, welche mich mit wenig Gefälle bis zur Strasse nach La Croisette führt. Im Gegensatz zur Schweiz gibt es deutlich mehr Abenteuer beim Trailscounting. Da wechseln sich Flowtrails mit ruppigen Steinpassagen…

…gefolgt von genialen Bärlauchtrails und handtuchbreiten Technikchallenges. Weiter unten in der Bergflanke muss ich mehrmals das Bike kurze Gegenanstiege raufschieben und die letzte Abfahrt nach Vovray ist eher etwas für jemanden mit einer Machete. Dafür sehe ich zwei Rehe, welche den sich durch die Büsche schlagenden Mountainbiker etwas entgeistert anstarren.

Am Schluss fahre ich noch den Trail durch den Taleinschnitt des Ruissau de la Drize. Keine gute Idee – obwohl das Naturerlebnis toll ist, lässt sich der Trail nur in 10-Meter Abschnitten fahren, bis der nächste Baum über dem Weg liegt. Die Bachüberquerung im unteren Teil ist zudem eine kleine Herausforderung. Am Wochenende habe ich übrigens die Supertrailmap Genève / Mont Salève gekauft, welche sehr viele lohnenswerte Singletrails am Nordhang des Berges eingezeichnet hat. Leider sind diese gar nicht so einfach zu finden. Aber ich komme wieder – es gibt noch sehr viel zu entdecken!

Statistik: 29 km, ca. 762 Höhenmeter, Fahrzeit 02:35 h

Der Golf de Bossey Loop !

Der Wald am Fusse des Salèves lässt mir keine Ruhe und so geht es heute erneut zu einer Feierabendrunde nach Collonges Sous-Salève. Das Wäldchen ob Le Coin kriegt die zweite Chance und vergibt sie. Vorher quere ich auf einem sacksteilen Weg das Gelände des Campus der französischen Adventisten. Nun ja, etwas speziell, so mit Kindergarten, Schule und allem drum und dran.  Der Trail entlang der mächtigen Kalkfluh des Salève ist über weite Strecken nicht fahrbar, dafür scheint dies ein tolles Boulder- und Klettergebiet zu sein. Wer will, kann im obigen Bild die zwei Kletterer in der Wand suchen.

Also weiter auf Trailsuche. Ich folge dem Weg durch den Grand Bois bis zur Kiesgrube unterhalb des Berges. Eher ein Waldweg und kein Singletrail, aber trotzdem in einem welligen auf- und ab sehr flowig zu fahren. Die matschigen Spuren von Waldarbeitermaschinen trüben im zweiten Teil das Bild und entlang der Grube wechseln sich fahrbare Abschnitte mit Schiebepassagen.

Mehr überzeugt der Trail durch den Wald zurück, entlang, durch und um den Golfplatz Golf de Bossey. Ein Schild warnt vor gefährlichen Golfbällen! 😉 Der Golfplatz an dieser leicht erhöhten Lage mit Blick über Genf und das Genfer Becken ist beeindruckend. Natürlich ist alles sehr fein und der Rasen wohl mit der Schere geschnitten. Irgendwie fühle ich mich mit meinen verdreckten Pneus ein wenig fehl am Platz. Würde ich Golf spielen, hätte ich den perfekten Ort für die Feierabendgolfrunde gefunden.

Statistik: 23 km, ca. 462 Höhenmeter, Fahrzeit 01:53 h

Trailscouting am Fusse des Salève !

Der Himmel hängt grau über der Stadt Genf. Die Motivation liegt zwischen Bikekleidern und Bürostuhl. Gestern hat der innere Schweinehund gesiegt – und heute? Ich erzähle zum Glück einem Mitarbeiter von der Absicht Biken zu gehen, das hilft. Bürotüre zu, Bike raus, das GPS meldet noch etwas mehr als 2 Stunden bis zum Sonnenuntergang. Ich will heute die Trails am Fusse des Salève erkunden.

Rund sechs Kilometer dauert die Anfahrt aus der Stadtmitte via Carouge zum Grenzübergang bei Collonges. Glücklicherweise zum grössten Teil auf einem Fahrradstreifen. Trotzdem ist es kein Spass im Feierabendverkehr durch die Stadt in Richtung Frankreich zu fahren. Zudem steigt die Strasse permanent leicht an. Der Zoll ist wie immer verlassen und so bin ich rasch in Collonges sous-Salève. Die bissig steile Strasse hinauf zum Col de la Croisette fordert sämtliche Motivation. Aber ohne Höhenmeter keine Trails.

Auf halber Höhe biege ich endlich auf den Singletrail ein und bin gespannt. Die ersten Meter sind sehr vielversprechend und flowig. Leider hat es bald einige Absätze und der nasse Boden in Verbindung mit dem glitschigen Jurakalk lässt keinen Fehler zu. So muss ich mehr abwärts schieben als mir lieb ist. Erstes Fazit des Waldabschnittes ob Le Coin – lohnt sich nicht wirklich. Dafür ist der Wald, ein Felssturzgebiet, mit seinen bemoosten Felsblöcken eine Augenweide.

Fast ein wenig frustriert biege ich in Richtung der Terrasses de Genève ab. Und siehe da – eine kleine Sprungschanze deutet eindeutig auf einen Biketrail hin. Sattel abgesenkt, abgebogen und den kurzen aber extrem spassigen Trail (auf der Chickenline) runtergefahren. Sehr schön, der Fuss des Salève scheint doch etwas zu bieten!

Die Kälte kriecht in die Kleider und ich verzichte auf weitere Erkundungstouren. Der Wald scheint jedoch noch weitere Trails zu bieten. Ich weiss nun wo ansetzen und werde sicher eine zweite Trailscouting Tour unternehmen. So oder so hat die kleine Feierabendtour gut getan und dass der Salève nicht zu unterschätzen ist, zeigen die mal eben schnell zusammengefahrenen 500 Höhenmeter.

Statistik: 22.2 km, ca. 524 Höhenmeter, Fahrzeit 01:43 h

Mein Scott Genius MC 40 – Ein Nachruf !

Heute muss ich von meinem ersten richtigen Mountainbike, dem Scott Genius MC 40 Jahrgang 2006 Abschied nehmen. Mein Sohn hatte es seit 2014 im harten Stadteinsatz und heute beichtete er mir den Diebstahl des Mountainbikes. Ehrlich, das tut schon etwas weh und es nervt, weil man so ein Velo, auch wenn es schon 12-jährig ist, nicht einfach nächtelang in der Stadt stehen lässt. 🙁 Schön war die Zeit und ich erinnere mich gerne an die vielen Touren, die wir gemeinsam erlebt haben. Im Bild oben (links) der letzte Bergeinsatz auf dem Rothorn in der Lenzerheide im Jahr 2016.