GPS Gerät versus Karte !

Bei dieser Tour sind mir die Vor- und Nachteile eines GPS-Gerätes zu einer herkömmlichen Karte richtig bewusst geworden. Zuerst einmal zum GPS Gerät: Unkompliziert kann man einen runtergeladenen Track auf dem GPS-Gerät nachfahren. Dabei passiert es rasch, dass man das Gefühl für die Distanzen und speziell für die dritte Dimension (Höhenmeter, Geländeprofil) verliert. Ist man dann bei Nacht im Gelände und hat eigentlich keine Ahnung wo man ist, wird der Blick auf die Batterieanzeige zunehmend häufiger und nervöser.
Mit einem falschen Tastendruck am falschen Ort hat man die Route oder die gespeicherte Karte gelöscht und ist dann ziemlich verloren. Nur mit dem Hinweis auf die Längen- und Breitengrade findet man nicht mehr automatisch aus einem Wald oder von einem Berg runter. Kurzum: Solange alles läuft ist das GPS-Gerät der beste Pfadfinder, dank Beleuchtung kann man sogar in der Nacht im Blindflug dem Weg folgen.
Wehe aber etwas funktioniert nicht. Da hilft nur noch die Karte. Zudem bietet die Karte deutlich mehr Gefühl für die Distanzen, hat man doch einen viel grösseren Überblick und kann quasi ’stufenlos‘ raus und reinzoomen. Entscheidender Vorteil der Karte ist die Reliefschattierung und die Höhenkurven. Auf einen Blick kann man so die voraussichtliche Schwierigkeit einer Bikestrecke abschätzen.
Fazit: Es stellt sich nicht die Frage was besser ist. Man braucht beides. Es ist deshalb ein MUSS bei Biketouren in unbekanntem Gelände immer eine Karte zur Sicherheit dabeizuhaben!

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