Das SCOTT Contessa FX-15 – Teil 3

Im dritten und letzten Teil der Vorstellung des Contessa Bikes meiner Frau noch etwas zur Technik. Mit der Grösse von 158cm musste sie einen S Rahmen nehmen. Das Teil ist wirklich sehr klein. Vorteil: Bei den ersten Ausfahrten war meine Frau begeistert, da sie bei längeren Fahrten keine Rückenschmerzen mehr hat, was definitiv der besseren Geometrie zu verdanken ist. Nachteil: Ein richtiges Bidon hat keinen Platz mehr, weil es am Oberrohr anschlägt. Für mich ein Flop, aber wir suchen noch nach Lösungen, beispielsweise mit einer abgeschrägten Flasche.

Der Dämpfer lässt sich perfekt bis runter auf 45kg Fahrergewicht einstellen. Alles ist markiert und die Federung spricht wie vom Genius gewohnt sehr gut an. Am Lenker lässt sich der Dämpfer in drei Modis schalten (geblockt, halb geöffnet, voll geöffnet). Wer das System mal fährt, will nicht mehr auf andere Plattformen umsteigen. Das Ganze lässt sich in voller Fahrt schalten. Mit Gabel und Dämpfer auf Lock-Out fährt sich das Ding wie ein Hardtail. Vorne und hinten sind LX Scheibenbremsen montiert. Die kleinen 160mm Scheiben dürften für das Frauengewicht genügen.

Auf dem Rahmen prangt der Kleber ‚Entspricht Sicherheitsstandards‘. Das will ich auf einem Bike für >3000 CHF auch hoffen. Etwas schwach die Rock Shox REBA SL Gabel mit 100mm Federweg und Lock-out. Problematisch für ein Damenrad, dass die Einstellung bei 60kg aufhört. Entsprechend schwammig reagiert die Gabel. Ich werde wohl noch etwas an den Einstellungen rumtüfteln müssen. Natürlich ist dies kein Vergleich mit meiner Fox Talas RL.

Der Vorbau sind SCOTT Eigenkomponenten. Ich schätze die vielen Beschriftungen inkl der Anzugsdrehmomente in Nm für fast alle Schrauben. Die Schaltung ist mit einem XT Umwerfer als Blickfang ausgestattet, während die anderen Komponenten wie Naben und Laufräder eher zur billigen Sorte gehören. Die Schaltung selber Shimano LX Rapidfire und die Kurbel kommt von Truvativ.

Fazit: Das Bike bringt es nach Hersteller auf 12.9 kg was ich als nicht schlecht erachte. Die Komponenten sind anständig, wenn auch zu diesem Preis nicht berauschend. Tuningpotential ist mit einem Upgrade auf XT, neuen Laufrädern und Reifen sowie evtl einem Gabelwechsel einiges vorhanden. Aber wie bereits geschrieben, was kümmert meine Frau die Technik solange alles läuft und das Design stimmt.

5 Kommentare zu “Das SCOTT Contessa FX-15 – Teil 3

  1. Judith
    Antworten

    Halli Hallo,

    hab mal eine Frage: wie kann man die Rahmengröße rauskriegen? Ich hab ein contessa FX 15, aber leider keine Papiere. Wir sind leider keine Biker, deshalb entschuldige meine Ahnungslosigkeit. Vielen Dank.
    LG Judith

  2. Pingback: CUBE AMS WLS PRO | GMT-Biker

  3. Anonymous
    Antworten

    Der Kleber,’Entspricht nicht Sicherheitsstandards‘ ist auf vielen Bikes und ebenso auf noch weit aus teureren. Die Hersteller weißen damit nur darauf hin, dass das Bike nicht den Sicherheitsstandards für den Straßenverkehr entspricht.(Sichern sich rechtlich damit ab)

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