Der erste MTB-Nightride !

Heute war meine erster Arbeitstag und angesichts der Papierberge, die ich abzuarbeiten habe, hatte ich heute Abend wirklich Lust auf eine Runde Mountainbike. Nur ist es üblicherweise um 1830 ziemlich dunkel. Erstmals habe ich mich überwunden und bei Nacht meine ‚kleine Runde‘ gefahren. Es war matschig und mild für diese Jahreszeit.

Faszinierend wie sich die Nacht auswirkt. Natürlich wird alles schneller, der Blick konzentriert sich zu 100% auf die wenigen sichtbaren Meter. Die Gedanken spielen verrückt: Da ein Schatten, hier vielleicht ein Tier, aus dem Nichts ein Walker, und wenn einer ein Seil gespannt hat, oder ein Ast auf Gesichtshöhe…

Industrieanlage Attisholz bei NachtBrückli am Emmenspitz bei Nacht

Ich fahre über den nächtlichen Trail, neben mir die braunen, rauschenden Fluten der Emme, die ziemlich viel Wasser führt – gespenstisch. Das Adrenalin pumpt und selbst ein Mann in meinem Alter lässt das ‚Ich bin Alleine im Wald = Gefahr‘ Gefühl, das wir wahrscheinlich seit den Zeiten der Höhlenbewohner in uns tragen, nicht los. Das Erlebnis war super und ich werde es sicher mehr machen. Was ich nun dazu brauche ist eine richtige Lampe, denn auf den Singletrails reicht das Licht meiner Beleuchtung nur knapp.

Statistik: 20.3 km, ca. 112 Höhenmeter, Fahrzeit ca. 1 h

9 Kommentare zu “Der erste MTB-Nightride !

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  2. Spoony Artikelautor
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    @David
    Du bist ja auch noch jung und furchtlos…
    Na Ja, Angst würde ich das nicht nennen, aber wer mir sagt, dass er ohne leicht erhöhte Pulsfrequenz Nachts alleine durch den dunklen Wald läuft, dem glaube ich nicht!
    Vielleicht sollte ich aber auf dem Compi keine Spiele mehr im Stil von F.E.A.R spielen 😉

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  4. david
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    Ich habe nun ja schon einige „Nightrides“ hinter mir, aber beim Fahren hatte ich noch nie das „Ich bin Alleine im Wald = Gefahr“ Gefühl.
    Ok, als ich heute im tiefen, dunklen Tannenwald eine Pinkelpause einlegte und es in den Bäumen so komisch tönte war es schon etwas unheimlich.

  5. Manchazek
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    Ich bin mit der Kombination Sigma Evo + EvoX unterwegs. Meiner Meinung nach hat diese Lampe ein vernünftiges Preis/Leistung Verhältnis. So richtig gut wurde es aber erst mit dem zusätzlichen Akku, damit die EvoX am Helm angebracht werden kann. Seither sind Nightrides keine Seltenheit mehr.
    Die Helmlampe schalte ich lediglich auf Trails ein. Somit halten die Akkus auch bei Minusgraden länger als zwei Stunden. Gruess Manchazek

  6. Snook
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    Mich hat es letzten Freitag im Dämmerlicht so richtig auf den Sack gelegt. Ich hatte im falschen Moment die Vorderbremse betätigt und schon war das Rad weg. Ich staune heute noch ob den Dellen am linken Bein. Von oben bis unten entweder aufgeschürft, grün oder blau…
    🙁

  7. Matthias
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    Zu einem Nightride konnte ich mich noch nicht überwinden, aber mich reizt das irgendwie auch gar nicht. Im Hellen, (fast) kein Problem, aber im Dunkeln muss das nicht sein…
    Was hast du für eine Lampe? Kennst du den Thread auf mtb-news.de mit den Ausleuchtungsbildern? Ich dachte ja, dass meine Sigma Evo + Evo X recht hell währen, aber was man da sehen kann, grenzt ja schon fast an Flutlichtanlagen. 😉

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