Endlich im eigenen Haus !

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Es ist geschafft. Nach über einem Monat Vagabundenleben, konnten wir endlich unser Haus in Monterey beziehen. Es ist ein typisches, kleines Amerikanisches Holzhaus mit zwei Stockwerken. Ein ‚Sperrholzhaus‘ hat Vor- und Nachteile: Man hört durchs Haus jeden Ton, dafür kann man die Nägel fast von Hand einschlagen und noch wichtiger, bei einem Erdbeben hat man gute Überlebenschancen.  Wir haben lange gesucht und sind nun zufrieden. Das ganze Drum und Dran bis hier alles läuft, war eine Qual. Es müssen Gas, Strom, Wasser, Fernseher, Abfall, Internet, Telefon, Post und vieles mehr organisiert werden. Die Amerikaner sind zwar freundlich und hilfsbereit, im administrativen Bereich aber überaus kompliziert.

1. Züpfe in der USA

Als Ausländer ist man per Definition nicht kreditwürdig, weil man keine Credit-History (Ein guter Amerikaner ist nicht einer der keine Schulden hat, sondern einer, der seine viele Tausend Dollar Schulden pünktlich abzahlt). Das heisst, für alles und jedes muss man zuerst mal Depot hinterlegen. Das geht aber nicht so einfach, da man hier das System der Einzahlungsscheine noch nicht erfunden hat. Alles läuft via Bank – Cheques und im besseren Fall via Kreditkarte. Besonders nervig sind die Telefonmenus der grossen Firmen. Man hangelt von Menupunkt zu Menupunkt und bleibt oft in einer logischen Endlosschleife wie zB: ‚Wenn Sie einen neuen Telefon-Anschluss wünschen, sagen sie Ja‘, ‚Ja‚, ‚Sie wünschen einen neuen Anschluss. Wie heisst ihre Telefonnummer?‘ ‚?‚ hängen…

Dafür haben wir nun einen Backofen und nachdem wir verschiedene Mehl- und Hefevarianten getestet haben, konnte meine Frau eine erste Züpfe backen. Wer das amerikanische Brot kennt, kann sich den Genuss vorstellen. Morgen sollte dann noch der DSL Anschluss kommen und dann bin ich so langsam wieder in der Zivilisation!

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