Der Kampf für bessere Trails !

Ich bin etwas erstaunt mit welchem Einsatz und mit welchen Parolen in der USA für mehr Trails gekämpft wird. Die Mountainbike-Anhänger sind ziemlich gut organisiert. Im Gegensatz zu der Schweiz scheint der Erfolg nur mit starken Lobby-Gruppen wie der IMBA möglich zu sein. Dies sicher auch weil sich ein Grossteil der möglichen Biketrails auf Bundes- oder State-Territorium befindet. Biken auf den riesigen Privatarealen kann man sich sowieso abschminken.

Better Trails for All!

Ein weiterer Unterschied zu der Schweiz ist, dass es nur wenige ’normale‘ , ungeregelte Wege gibt, die nicht entweder für MTB oder Wanderzwecke markiert sind. Die Tendenz geht hier klar in Richtung Trennung der verschiedenen Nutzergruppen. Ein Grund dafür ist sicher die Tatsache, dass die bekanntesten Singletracks meistens mit einem Shuttle-Service erschlossen werden, was automatisch die Wanderer aus der Spur drängt. Dies führt dann zu einem Wettkampf der verschiedenen Lobbygruppen und deshalb ist der Tonfall wohl etwas härter als bei uns. Diese unterschiedlichen Voraussetzungen und Kulturen sollte man berücksichtigen wenn die IMBA ab heute nach Europa expandiert! Wobei mir beim Blick auf die EU Flagge auf der Webseite nicht klar ist ob nur die EU und nicht Europa gemeint ist.

Ein Kommentar zu “Der Kampf für bessere Trails !

  1. rotscher
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    Interessant. Nach meines Wissens gibt es in der Schweiz leider keine Organisation die sich für unsere Anliegen (open trails) einsetzt. Leider! Auch in Deutschland gibt es eine.
    In den Bergkantonen ist dieses Thema wahrscheinlich nicht aktuell, da sie den Bikertourismus erkannt haben und teils sogar fördern. Aber bei uns im Flachland gibt es diese Konflikte. Zumindest bei uns im Thurgau ist das Thema Bikeverbot immer wieder mal aktuell.
    Ich wünschte mir also auch so eine Organisation.

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