US Westen – 13. Etappe: Teton National Park !

Mammoth Hot SpringsMammoth Hot Springs - Weiss

Langsam müssen wir an die Rückkehr denken, stehen doch noch einige Tausend Meilen Autofahrt vor uns. So verlassen wir den nördlichsten Teil des Yellowstone National Parks und fahren wieder gegen Süden. Natürlich müssen wir uns vorher noch die Hot Springs vor dem Hotel ansehen. Seit Hunderten von Jahren türmen sich Terrassen aus weissen Ablagerungen in der Landschaft und bedecken den nahen Wald. Obwohl das Ganze eindrücklich ist, fehlt etwas der Zauber.

Mammoth Hot Springs - TerrassenMammoth Hot Springs - Terrassen

Früher hatten die Quellen wohl mehr Wasser, so dass die Terrassen mit Wasser gefüllt waren und der optische Eindruck eines Marmorbrunnens besser war. Zudem haben die Hirschherden fast alle filigranen Pools mit ihren Hufen zertrampelt. Das fand ich schon etwas schade, Natur hin oder her, ein Zaun wäre da keine schlechte Idee gewesen. Egal, man kann nicht immer perfekte Bilder haben. 😉

Mehr BisonsKojote

Auf der weiteren Rückfahrt durch den Yellowstone Park sehen wir noch den Smoking Mountain, ein Berghang aus dem es aus jeder Felsspalte und -ritze raucht und dampft. Wir geniessen nochmals die wunderbaren Landschaften und treffen erneut auf Bisons, Hirsche und Kojoten. Nahtlos an den Yellowstone fügt sich der Grand Teton National Park an. Im wesentlichen handelt es sich um einen grossen See und einige richtige, schneebedeckte Berge.

Teton National ParkSmoking Mountain

Berge im Stile der Alpen sind in der USA nicht so oft zu finden und entsprechend faszinierend scheint der Grand Teton für die Amerikaner zu sein. Für einen Schweizer hält sich der Wow-Effekt in Grenzen. Wer schon mal das Panorama am Thuner- und Brienzersee gesehen hat, wird vom Anblick des ca. 4200m hohen Grand Teton nicht sonderlich beeindruckt. Trotzdem ist die Landschaft natürlich sehr schön.

Landschaft - Yellowstone National ParkElche im Teton National Park

Wir übernachten im Teton Village, einem Skigebiet in der Nähe von Jackson, dem Haupteinfallstor in den Yellowstone und Teton National Park. Die Wahl hat sich gelohnt, weil in der lokalen Osteria haben wir das bisher beste Essen in der USA gehabt. Italienisch wie in Italien, dazu gab es einen wunderbaren Barbera Rotwein. Vorgängig haben wir uns noch mit einer ehemaligen Schul- und Kindergartenkollegin von mir getroffen. Das war richtig lustig! Mehrere Dekaden hat man sich nicht gesehen und trifft sich dann auf einer Pferderanch im Grand Teton National Park!

…und zum Dessert für diesen Traumtag sahen wir in letzter Minute noch eine Elchmutter mit ihrem Kalb!

Statistik: 192 Meilen, 6:03h Fahrzeit, Übernachtung im Teton Village

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