US Südwesten – Panamint Springs !

Durch die Mojave Wüste...Mojave Wüste und typische Bäume

Mit einer Abfahrtszeit von 0800 lagen wir goldrichtig und kamen relativ problemlos aus dem Freeway-Chaos der Grossstadt Los Angeles hinaus. Bei der ersten Gelegenheit rüsteten wir unser Auto mit genügend Wasser, Cola, Bier und Verpflegung aus, man weiss ja nie, schliesslich geht es ins Dead Valley. Es folgte eine abwechslungsreiche Fahrt durch die Mojave-Wüste mit den bekannten endlosen Weiten und den typischen baumartigen Kakteen.

Felsformationen im Red Rock Canyon - CAFelsformationen im Red Rock Canyon - CA

Im Red Rock Canyon State Park gab es sicher nicht zum letzten Mal auf dieser Reise wunderschön verwitterte Steinformationen zu bestaunen. Je länger man hinschaut, um so schöner und bizarrer werden die Skulpturen. Doch auf solchen Reisen bleibt keine Zeit um lange zu verweilen und so ging es weiter in Richtung Norden. Wir wollen nicht von Süden her ins Death Valley fahren, sondern die im Reiseführer gepriesene Anfahrt über die 136 aus dem Westen nehmen. Zu Mittag gab es ein Riesensandwich in einem einsamen Subway, der einzigen Verpflegungsmöglichkeit weit und breit.

Mount Whitney Portal - Blick auf den höchsten Berg der USAMount Whitney Portal - Endstation

Dank dem raschen Vorwärtskommen machten wir einen Abstecher nach Lone Pine, um einen Blick auf den mit 4421m höchsten Berg der USA (ausserhalb Alaskas) zu werfen, den Mount Whitney. Leider war die Zufahrtsstrasse noch geschlossen und so konnten wir nicht wirklich nahe ran. Trotzdem gab es schöne Kontraste zwischen schneebedeckten Gipfeln und trockener Wüste zu bestaunen. Der heutige Tag zeigte wieder mal die unglaublichen klimatischen Unterschiede und die grossen Höhendifferenzen, die man in der USA im Laufe eines Tages ‚erfahren‘ kann.

Eingang zum Dead Valley NPErste Impressionen der Wüste

Auf der weiteren Fahrt wurde die Landschaft trockener und schliesslich überquerten wir die Grenze zum Dead Valley National Park. Im Gegensatz zum Sommer waren die Temperaturen mit etwa 7°C ziemlich kühl. Vor Panamint Springs, unserem Übernachtungsort, konnten wir an einem Aussichtspunkt noch einen ersten Blick auf die Dimensionen des Death Valley erhaschen. Mindestens so eindrücklich war auch ein F/A 18, der wenige Meter über Grund einen Trainingsflug machte und auch mal Touristen auf einsamen Strassen erschrecken wollte.

Panorma Südwesteinfahrt Dead Valley NPPanamint Springs ResortAbendstimmung Panamint Springs

Panamint Springs ist ein gottverlassenes Motel im Niemandsland. Die Kabinen sind ohne Heizung und Klimaanlage. Zum Glück hatten wir noch warme Innenschlafsäcke dabei. Das Essen im lokalen Restaurant war optisch durchaus urchig, die Preise für die qualitativ schlechten Burger aber am Rand des Zumutbaren. Angesichts der Distanz zum nächsten Restaurant war aber auch nichts anderes zu erwarten. Am Abend gab es dafür romantische Minuten mit Blick auf die kahlen Wüstenberge im Sonnenuntergang.

Ruhe wie es nur die Wüste bieten kann…

Panorma Panamint Springs - Dead Valley NP

Statistik: 279 Meilen, 5:14h Fahrzeit, Übernachtung in Panamint Springs

2 Kommentare zu “US Südwesten – Panamint Springs !

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