Die bike2home Tour !

Steingrübli OstermundigenSteinbruchbahn Ostermundigen

Nächste Woche habe ich ein autotechnisches Problem und so musste ich heute mein Auto am Arbeitsplatz deponieren. Gesagt, getan – Bike in den Kofferraum und ab nach Bern. Danach war ein bike2home angesagt. Ich verzichtete auf die übliche Strecke und wählte eine etwas hügelige Variante. Zuerst ging es nach Ostermundigen, wo ich die Lok der Steinbruchbahn besichtigte. Gleich gegenüber des Veloplus steht die Lokomotive der ersten Zahnradbahn Europas, welche ab 1871 Sandsteinblöcke transportierte. Sandstein ist in dieser Gegend der ständige Begleiter.

BewachungskompanienAussichtspunkt bei Bantigen

Das beweist sich gleich im Steigrüebli, einem sehr alten Sandsteinbruch, der eine Weile von der Armee und heute kulturell genutzt wird. Ab Deisswil ging es in Richtung Bantigen zu einem Geocache mit Aussicht, obwohl diese heute doch sehr trüb war. Spannend war die anschliessende Fahrt über die Talhöchi, durchs Bantigetal, Hardegg, Wannetal nach Grauenstein. Dort entschloss ich mich zu einem kurzen Abstecher in die Stammbeiz nach Burgdorf.

Sandsteinweg bei TalhöchiWasserkraft Utzenstorf

Immer wieder unglaublich, was man in den kleinen unbekannten Tälern und verwinkelten Sandsteinbergen zwischen Bern und Burgdorf so entdecken kann. Aber auch auf bekannten Trails stösst man ab und an auf Unbekanntes. So wurde in Utzenstorf  eine neue 17 Tonnen schwere Wasserturbine über eine Notbrücke eingeschoben. Strom aus Wasserkraft ist noch nicht Tod. Eigentlich könnte ich öfters von der Arbeit nach Hause fahren, auch wenn 2 1/2 h nach einem Arbeitstag schon etwas hart wären.

Statistik: 44 km, ca. 511 Höhenmeter, Fahrzeit 2:28 h, Geocache: Aussichts.Bern

2 Kommentare zu “Die bike2home Tour !

  1. Als Aargauer unterwegs
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    Das mit den häufigen Fahrten auf dem Arbeitsweg ist bei mir auch so ähnlich entstanden. Ich bekam es langsam satt, im vollgestopften ÖV, halb dösend nach Hause geschaukelt zu werden, nachdem ich zuerst frierend den Anschluss vom Tram auf den Zug abwarten musste.

    Auch der Arbeitsweg mit dem Fahrrad ist zwar nicht immer gleich interessant, aber wenigstens abwechslungsreich und mit relativ hohem „aktivem“ und „passivem“ Befriedigungspotential. 🙄

    Viele Grüsse, Urs

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