Montagsgedanken – 10!

Mutterkuhregel...

Auf meiner VexLaax14 Tour hatte ich wieder mal ein ‚Mutterkuhnaherlebnis‘. Im Bikeprospekt der Gemeinde Flims werden zu diesem Problem obenstehende Regeln aufgeführt. So schön die Theorie. In der Realität fahre ich auf einem schmalen Schotterweg bis ganz nach Hinten ins Val da Pigniu – strömender Regen – als vor mir eine Kuhherde steht. Ca 15 Kühe mit etwa 8 Kälbchen, die Kleinsten noch richtig klein. Alle stehen auf dem Strässchen, glotzen mit aufmerksamem Blick zu mir, rechts geht es 7 Meter runter zum Bach, links geht es steil den Wald hinauf. Mittendurch oder nicht? Lieber nicht! 8km zurückfahren und das Tal 500 Höhenmeter weiter unten queren? Garantiert nicht! So schleppe ich das Bike unter den spöttischen Blicken und ermunterndem Muhen der Mutterkühe zum Bach runter, dem Bach entlang und wieder rauf auf den Weg. 🙁 Wieso stehen diese Kühe immer in Engnissen? Nun ja, ich habe es überlebt und das vorletzte Mutterkuherlebnis führte mich übrigens über die Geleise der Rhätischen Bahn. 😉

Geht das nur mir so? Ähnliche Erfahrungen?

5 Kommentare zu “Montagsgedanken – 10!

  1. Pingback: VexLaax14 (Day 8): Disentis – Laax ! | Spoony's Bike Blog

  2. marco
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    negatives hab ich bis jetzt auch noch nie erlebt, vorsicht ist aber immer geboten, am besten immer absteigen vom Bike und zu fuss die herde durchqueren, keine hastigen bewegungen, dass schreckt sie nur auf und dann werden sie unberechenbar.

    das mit den reifen hab ich auch schon erlebt, oder ein salziger sattel wirkt wie ein fahrender leckstein und sie folgen dir bis zum ende der weide… 😯

  3. Fritz
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    Ich hatte bis heute auch noch nie gegative Erfahrungen mit Mutterkühen. Wenn kein Platz da ist um die Herde zu Umrunden mache ich es wie Thomas: ganz ruhig mitten durch gehen, die Kühe lecken lassen. Sie haben auch gerne die schweissnassen (salzigen) Arme 😉

  4. Thomas
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    Da musste ich nun richtig schmunzeln beim Lesen deines Beitrags :mrgreen: Mir ist gerade am Freitag im Engadin wieder eine Kuhherde mit Muttertieren im Weg gestanden. Es ist effektiv so, dass diese immer an der schmalsten Stelle, ohne Alternativen, den Weg blockieren. Unsere Auswahl war etwa gleich beschi… wie deine bezüglich Alternativen. Wir entschieden uns dann für einfach durch und nett sein zu den Tieren 😉 Das klappte auch ganz gut, nur stellten wir fest, dass vor allem die Gummireifen eine spezielle Wirkung auf sie haben und diese bevorzugt abgeleckt werden wollten. Nunja, nach eine kurzen Naturreinigung ging’s dann weiter… Ich hatte bis jetzt zum Glück noch nie schlechte Erfahrungen mit den Tieren, aber dass diese wirklich immer im Weg stehen ist schon speziell.

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