Das Garmin GPSMAP 64s !

Nach etwas mehr als neun Jahren habe ich mein geliebtes Garmin GPSMAP 60CSx in Rente geschickt. Bevor ich zum neuen Gerät komme, einem Garmin GPSMAP 64s, muss ich ein kurzes Loblied auf den Vorgänger anstimmen. In der heutigen Zeit ist es ja schon ungewöhnlich, wenn ein Elektronikgerät im Outdooreinsatz so lange durchhält. Das ist der Grund, wieso ich erstens Garmin und zweites dieser robusten Geräteserie weiterhin die Treue schwöre. Das Gerät hat extrem viel mitgemacht, einige Stürze und Stürme überlebt und hat nicht schlapp gemacht. OK, in der letzten Zeit ist der spröde Gummi immer mehr vom Gerät gefallen und die Satellitensuche dauerte manchmal eine Ewigkeit.

Garmin GPSMAP 60CsxGarmin GPSMAP 60csx versus 64s - FrontGarmin GPSMAP 60csx versus 64s - Back

Garmin ist ja bekannt dafür alten Wein in neuen Schläuchen zu verkaufen und jedes noch so kleine Feature gleich als neue Geräteserie zu lancieren. Nun, in diesem Fall muss das nicht ein Nachteil sein. Die Geräte sind sich äusserlich sehr ähnlich und Modernisierungen wurden behutsam vorgenommen. Eine Übersicht habe ich bereits früher mal gebloggt. Das neue 64s ist leicht grösser, schwerer, der Bildschirm leicht kleiner und der Akku hält weniger lang. Das nennt sich Fortschritt! 😉 Spass beiseite: Das neue Gerät kann nun auch die GLONASS Satelliten empfangen und verarbeitet endlich grössere Tracks und hat einen Speicher von 8GB. Ebenfalls an Bord sind ANT+ sowie Bluetooth. Dazu später mal mehr.

Garmin GPSMAP 64s RückseiteGarmin GPSMAP 64s Innereien

Externe Antennenanschlüsse gibt es immer noch und die Verarbeitung des Gerätes ist gewohnt robust und outdoortauglich. Kleine Mängel, wie die zu lockere Batteriehalterung, wurden eliminiert. Dafür braucht man nun starke Fingernägel um die Batterien einzusetzen. Apropos Batterien, ich bin da immer noch Fan von normalen AA Batterien. Da ist man sowohl bei tiefen Temperaturen, wie in entlegenen Weltgegenden auf der sicheren Seite.

Garmin GPSMAP 64st Lenkermount BoxGarmin GPSMAP 64st LenkermountGarmin GPSMAP 64st Lenkermontage

Die Halterung wurde geändert und die neue ‚Standardhalterung‘ der Garmingeräte übernommen. Was zu Beginn etwas wackelig aussieht, hat sich bereits auf vielen Touren bewährt. Im Gegensatz zur alten Halterung ist das Bruchrisiko deutlich niedriger. Bisher hat sich das Gerät sehr bewährt. Das Display mit der Darstellung der Topo und -Vektorkarte ist zudem ein Fortschritt, wenn auch kein grosser. Kurzum: Da weiss man was man hat!

6 Kommentare zu “Das Garmin GPSMAP 64s !

  1. Matthias
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    Ich komme genau wie du vom 60CSx. Der 64er ist schon ein cooles Teil. Wobei ich nie verstehe, wie man ein t-Modell wählen kann. Die Zusatzkarte taugt doch nix und kostet nur Geld.
    Wie bist du mit der Kabelbinder Halterung zufrieden? Bei mir hat die sich immer gedreht, wenn man fester auf eine der unteren Tasten drückt. Jetzt habe ich eine Schraubhalterung von Richter.
    Weiterhin viel Spaß mit deinem neuen GPS.

    1. Spoony Artikelautor
      Antworten

      Danke Matthias für den Hinweis. Da musste ich nochmals genauer Hinschauen. Ich habe natürlich ein 64s und kein 64st, wie man auf den Bildern deutlich sieht. Habe den Beitrag entsprechend angepasst. Das mit den Kabelbindern ist tatsächlich so, mit etwas Gewalt, kann man das Gerät bewegen. Ich sehe das aber eher als Vorteil, kann man doch so minimal den Blickwinkel anpassen und so das Display je nach Sonne besser ablesen. Muss aber eingestehen, dass ich die Kabelbinder bereits mal wechseln bzw nachziehen musste.

    2. Tobias
      Antworten

      @Matthias
      Ich besitze das GPSMAP 62s mit derselben Halterung, allerdings habe ich diese nicht am Lenker sondern am Vorbau befestigt. Da der Vorbau eher eckig als rund ist und die Kabelbinder quer befestigt werden, kann sich das GPS auch bei extremen Schlägen auf die Gabel nicht verdrehen. Ich habe das Gerät so nun schon seit Jahren problemlos auf dem Bike im Einsatz.

  2. ROTSCHER
    Antworten

    Ja, dieser Riese hat schon seine Vorteile. Aber ob die wirklich so gross von Bedeutung sind, ist mal dahin gestellt. Man passt sich auch den Gegebenheiten vom Gerät an. Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, wieso dieses Gerät immer noch so gross ausfällt. Im Bezug auf das GPSMAP ist die Zeit bei Garmin wohl stehen geblieben. Nachdem ich schon viele Jahre mit dem handlichen Edge800 unterwegs bin, kann ich mir so ein fetter Riese am Lenker nicht mehr vorstellen. Für mich ist die Grösse zu einem ganz wichtigen Kriterium geworden. Klein, leicht, handlich, unscheinbar und trotzdem mit möglichst grossem Display.

    1. Spoony Artikelautor
      Antworten

      Danke Rotscher für den Kommentar. Ich muss dazu sagen, dass ich das Gerät auch zu anderen Zwecken im eher robusten Outdooreinsatz zu Fuss benutze und da ist die Grösse aus meiner Sicht kein Nachteil. Nur für den Lenker bzw das Biken würde ich wohl auch auf ein Edge wechseln.

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